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-thommy-
Lektor Wagner


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BeitragVerfasst am: 06.11.2016 12:50    Titel: Taufe und Vorstellung neuer Pfarrer am 06.11.2016 Antworten mit Zitat

Taufgottesdienst am Drittletzten Sonntag im Kirchenjahr
10.45 Uhr Ev. Luth. Emmaus Kirche Kassel
mit Taufe von Hannes Koch und Vorstellung
Pfarrer Justus Mahn mit anchl. Sektempfang
06.11.2016
Text: 2. Tim. 1, 7


* Lied vom Liedzettel: Komm heiliger Geist

* Begrüßung:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. AMEN.
Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat. AMEN

Liebe Gemeinde,
ich begrüße Sie und Euch alle ganz herzlich zum Taufgottesdienst in dem wir Hannes Koch taufen wollen. Ich begrüße den Hannes, seine Eltern, Carmen und Bernhard, die Schwester Helena, die Paten Angela und Thomas, die Großeltern, die Verwanden und die Freunde hier in unserer Emmauskirche zum Taufgottesdienst. Ganz besonders herzlich begrüße ich heute Morgen unseren neuen Gemeindepfarrer Justus Mahn der sich nachher bei den Bekanntmachungen der Gemeinde vorstellt. Ich wünsche uns allen einen utmachenden Taufgottesdienst

*Lied EG 331     Großer Gott wir loben dich

Eingangspsalm:
Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.

Gott du kennst mich. Du achtest auf mich Herr.
Nie gibst du mich verloren.
Ich sitze oder stehe, ich liege oder gehe,
du hältst deine Hand über mir.

Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.

Alle meine Wege sind dir bekannt, alles was ich denke und sage. Du kennst es. Mein ganzes Leben liegt offen wie ein Buch vor dir.
Wenn ich in Schwierigkeiten bin, willst du mich begleiten.
Wenn ich nicht aus noch ein weiß und mich am liebsten
Verstecken möchte, so bleibt dir meine Not nicht verborgen.

Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.

Du achtest auch mich.
Du gibst mich nicht verloren.
(Nach Psalm 139)
Kommt lasst uns anbeten:
*Taufe:

Gebet:
Herr Jesus Christus, heute bringen wir dir Hannes um ihm das Sakrament der Taufe zu spenden. Wir nehmen ihn heute in die Gemeinschaft und in die Nachfolge Jesu Christi auf. An viele Dinge denken wir heute zurück. An den Moment der Geburt von Hannes. An die ersten Schritte, an die ersten Tage und Stunden.
So vieles bewegt uns heute Morgen hier in Kassel. Positives und negatives. Wir wissen aber dass wir alles in deine gnädige Hand legen dürfen und dass Hannes geborgen ist in deinem Schutz.
Herr, wir wissen, wie viel Zuwendung, wie viel Liebe Hannes braucht, damit er voller Vertrauen aufwachsen kann. Doch wir wissen auch, Herr, dass unsere Liebe begrenzt ist, zeitlich und räumlich, aber auch in ihrer Kraft und Tiefe.
So werden auch Stunden und Tage kommen, wo Hannes unsere Liebe entbehren muss, wo wir seinem Herzen ferne sind.

Herr Jesus Christus, lass Hannes immer dann, wenn wir ihm nicht nahe sein können, die Wahrheit deiner Verheißung erfahren, die auch heute über seiner Taufe ausgesprochen wird: "Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende".  AMEN

Lesung -  Mk 10, 13-16:
Die Bibel erzählt uns, wie Jesus mit Kindern umging:
Und sie brachten Kinder zu ihm, damit er sie anrühre. Die Jünger aber fuhren sie an. Als es aber Jesus sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes. Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie.

Lesung Mt 28, 18-20:
Hört den Tauf- und Missionsbefehl Jesu am Ende des Matthäusevangeliums:

Aber die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, wohin Jesus sie beschieden hatte. Und als sie ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder; einige aber zweifelten. Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.


Tauffrage:
Liebe Carmen, lieber Bernhard, liebe Paten Angela und Thomas, Ihr wollt, dass eure Kind Hannes getauft wird. Damit übernehmt ihr die Aufgabe, euer Kind im christlichen Glauben zu erziehen und ihm durch Wort und Beispiel zu helfen, Gott und die Menschen zu lieben. So frage ich euch, die Eltern und die Paten:
Seid ihr dazu bereit, so antwortet: "Ja, mit Gottes Hilfe"

Eltern und Paten: "Ja".

Glaubensbekenntnis:
Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

* Lied EG 206, 1-3     Liebster Jesu wir sind hier

Taufe:  (siehe Zettel Taufbecken)
Im Namen dessen, der uns bei unserem Namen ruft,
(etwas Wasser ins Taufbecken füllen)
im Namen dessen, zu dem Gott bei seiner Taufe sprach: »An dir habe ich Wohlgefallen!«,
(weiteres Füllen des Taufbeckens mit Wasser)
im Namen dessen, der in der Taufe gegenwärtig ist und Gemeinschaft wirkt –,
(noch einmal Wasser ins Taufbecken gießen)
im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Taufe Hannes:
Als Zeichen dafür, dass Gott dieses Kind ganz persönlich ruft, nennen Sie als Paten den Namen des Kindes.
Pate::
Hannes

Verlesen des Taufspruchs:
Hannes, über Dir wird in der Taufe diese Verheißung ausgesprochen: Dein Taufspruch lautet:
„Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit“.                                                                                (2. Tim. 1, 7)

Hannes, ich taufe dich auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gott Vater Sohn und heiliger Geist gebe dir seinen Gnade, Schutz und Schirm vor allem Argen, stärke und Hilfe zu allem guten, das du bewart wirst zum ewigen Leben,
Friede sei mit dir (+).
AMEN.

Anzünden der Taufkerzen von Hannes:
Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.
Die Taufkerze brennt heute bei der Taufe unseres Täuflings und soll sie immer daran erinnern, dass mit der Taufe von Hannes das Licht des Lebens versprochen wird.
Damit wir die Kerzen alle noch sehen, bitte ich sie, sie auf den Altar zu stellen.

Tauferinnerung: Anzünden der Taufkerzen von Helena:
Wir wollen als Erinnerung an Helenas Taufe auch ihre Taufkerze heute Morgen anzünden und bitten:
Herr begleite Helena weiter auf ihrem Weg und sei du der Weg und die Wahrheit und schenke du Kraft, Glaube und Liebe. AMEN

Segen für die Eltern und Paten:
- Gott segne euch die Eltern Carmen und Bernhard. Er hat euch diese Kinder geschenkt. Er helfe euch, ihm zu zeigen, Gott und die Menschen zu lieben.
Gott segne die Paten Angela und Thomas. Ihr habt eine große Verantwortung übernommen. Er helfe euch, diese  Aufgabe zu erfüllen.
- Gott segne dich Helena, die Schwester von Hannes, sei für ihn da, begleite ihn auf all seinen Wegen.
- Gott segne uns alle. Er helfe uns, dass wir sein Wort in der Gemeinde hören und nach seiner Liebe leben. Amen.

* Lied EG 577     Kind du bist uns anvertraut

* PREDIGT:

- Kanzelgruß:
„Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen“. AMEN.

Liebe Eltern, liebe Taufgemeinde,

Der Taufspruch von Hannes steht im 2. Timotheus im ersten Kapitel, dort heißt es im 7. Vers:
„Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit“.
Für mich ist dieser Satz eine der kürzesten und besten Zusammenfassungen von dem, worum es im Glauben geht.
Und er macht klar, warum ich gerne taufe. Weil ich mir sicher bin, dass es für Hannes gut ist, wenn er etwas von diesem Geist Gottes mitbekommt und spürt - so wie es auch für mich gut ist und im Grund für alle Menschen, auch wenn viele den Glauben für nebensächlich oder für Unsinn halten.
Weder nebensächlich noch Unsinn ist nämlich die Tatsache, dass jeder Mensch weiß, was es mit dem Geist der Furcht auf sich hat. Furcht kennen wir doch alle. Auch Hannes wird Furcht erleben und erfahren.
Die einen fürchten sich im Dunkeln, die anderen in tiefem Wasser.
Manche fürchten sich, wenn sie alleine sind, andere wiederum gerade dann, wenn zu viele Menschen um sie herum sind.
Es gibt Furcht vor Spinnen, Schlangen und Furcht vor Langeweile.
Morgens fürchten Jungs, dass die Frisur nicht richtig sitzt, weshalb sie mindestens eine halbe Stunde vor dem Spiegel stehen und Tubenweise Gel ins Haar schmieren, so wie mein Patenkind. Mal sehen ob das Hannes auch einmal macht.
Ich selbst fürchte manchmal, dass ich meine Predigt vergessen habe, wenn ich in einer anderen Kirche mit dem Gottesdienst dran bin, so dass ich dort dann nur noch vor mich hinstammeln kann.
Und Sie - was fürchten Sie?
Dabei ist Furcht an sich gar nicht nur schlecht oder schlimm. Furcht ist wichtig, z.B. weil sie vor einer Gefahr warnt. Furcht ist wichtig, weil sie dazu führt, dass ich bei wichtigen Entscheidungen erst sorgsam überlege, was ich tue, weil ich fürchte, das Falsche zu tun.
Der Glaube, das Vertrauen zu Gott, ist für mich deshalb so wichtig, weil er sich dem Geist der Furcht entgegenstellt. Weil der Glaube die Energien freisetzt, die helfen kann mit Furcht umzugehen: Gott hat uns den Geist ... der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit gegeben.
Kraft ist das erste - und wichtig deshalb, weil Furcht gerade kraftlos macht. „Kann man doch sowieso nichts machen“. „Lässt sich nicht ändern“. „So ist das Leben“ - diese und ähnliche Äußerungen höre ich immer wieder. Da spielt nämlich das Gefühl der Hilflosigkeit eine große Rolle. Das kenne ich selbst natürlich auch - wie jeder Erwachsene übrigens. Aber wer Gott vertraut, der ist dem Gefühl der Hilflosigkeit nicht hilflos ausgeliefert. Der kann beten und Furcht und Verwirrung vor Gott aussprechen - allein das ist manchmal schon eine Hilfe.
Wer Gott vertraut, der kann aber auch erleben, dass sich plötzlich ein Ausweg auftut aus einer verfahrenen Situation - und der hat dann eben die Kraft, diesen Ausweg auch zu nutzen und die Gelegenheit beim Schopf zu packen und neu anzufangen.
Wer Gott vertraut, bekommt vor allem Selbstvertrauen - das war und ist für mich immer besonders wichtig: Dass ich mir selbst nicht einrede oder mir von anderen einreden lasse, ich würde nur Fehler machen und dürfte mit mir selbst nicht wirklich zufrieden sein.
Denn ich weiß: Für Gott bin ich wertvoll und wichtig, mit Stärken und Schwächen, mit Fehlern und Fähigkeiten. Für Gott bin ich ein geliebter Mensch. So kann sich Hannes sicher sein, das er von Gott angenommen und geliebt ist. Egal was er macht, was er glaubt, wie er liebt. Gott nimmt ihn an, unseren kleinen Täufling, da bin ich mir sicher.
Damit sind wir auch schon beim zweiten - beim Geist der Liebe, der sich gegen den Geist der Furcht stellt.
Obwohl manchmal gerade die Liebe Anlas zur Furcht ist.
Weil es peinlich ist, verliebt zu sein.
Weil es peinlich ist, zu sagen: Ich liebe dich.
Jeder Mensch braucht Liebe - und die Liebe ist auch die beste Grundlage, um mit Furcht umzugehen.
Denn da, wo einem die Furcht den Boden unter den Füssen wegzieht, gibt die Liebe festen Halt.
Und da wo durch die Furcht einem jemand einreden will, dass immer alles mit dem Schlimmsten endet, da macht die Liebe deutlich, dass Gott es gut mit mir meint.
Hannes kann sich der Liebe Gottes sicher sein. Er darf darauf vertrauen dass der Geist der Liebe an allen Tagen in seinem Leben da ist, auch wenn er diesen nicht spürt. Gott ist da. So wie auch die Liebe der Eltern Carmen und Bernhard, die Liebe seiner Schwester Helena, die Liebe der Paten Angela und Thomas und die Liebe der ganzen Familie immer da sein wird.
Fehlt noch der „Geist der Besonnenheit“ - das Dritte in der Aufzählung des Bibelwortes „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“
Das ist ein merkwürdiges Wort - hört sich ein bisschen verstaubt an und doch sehr nach Erziehung und erhobenem Zeigefinger. Denn bei „Besonnenheit“ geht es darum, zur Besinnung zu kommen, die eigenen Grenzen zu erkennen und die Grenzen anderer Menschen.
Es geht darum, dass ich mich nicht immer nur ausleben, ausbreiten, austoben, ausflippen und auslassen kann, sondern dass ich „Nein“ sagen muss, wenn es sein muss - „Nein“ zu Gruppendruck von anderen. „Nein“ zu manchen meiner eigenen Wünsche, „Nein“ zum Spaß auf Kosten anderer.
Was das mit Furcht zu tun hat? Eine ganze Menge.
Denn wer besonnen ist und „Nein“ sagt, der muss zwar mit der Furcht fertig werden, etwas zu verpassen und von anderen schräg angesehen zu werden.
Aber wenn ich im Vertrauen auf Gott „Nein“ sage, dann werde ich eben auch nicht zum Spielball von Launen anderer. Und ich verrenne mich nicht in die Sackgassen, die ich selbst angelegt habe. Mit dem Taufspruch den sie für Hannes ausgesucht haben, haben sie einen guten Wegbegleiter ausgesucht.

Also - „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit“.
Amen.

-Kanzelsegen:
„Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft / bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn.
AMEN“.

*Lied EG 621     Ins Wasser fällt ein Stein

* Fürbittengebet:
Prädikant
Uns allen ist als Eltern und Großeltern, als Paten und Freunden dieses Kind anvertraut. In dieser Verantwortung beten wir zu dir, Herr.
Dass wir uns immer genügend Zeit für Hannes nehmen, damit er nicht ohne unsere Hilfe und Fürsorge in dieser Welt leben muss.

Pate
Hilf uns Herr, dass wir als Erwachsene wenn wir Fehler machen sie auch zugeben und dass wir unsere Schwächen eingestehen, damit Hannes fähig wird zur Wahrheit und zur Liebe und zum gegenseitigen Respekt. Schenke den Eltern die Kraft ihm in Liebe und Achtung zu begegnen, auch wenn einmal dunkle Wolken über unser Leben hinweg ziehen.

Prädikant
Liebender Vater, wir bitten dich lass uns darauf achten das wir Hannes den Raum schenken, den er braucht um seine Fähigkeiten und Talente ausleben zu können. Lass ihn zu einer Persönlichkeit heranwachsen.
Wir danken dir, dass du Hannes mit Namen gerufen
und in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen hast.

Herr unser Vater, wir danken dir das du Justus Mahn in unsere Gemeinde entsendest hast. Das wir wieder einen Steuermann auf dem Schiff unserer Martin Luther, Johannes- und Emmaus Kirche haben. Gib ihm Kraft für seinen Dienst an den Menschen, stärke ihn dann wenn er kraftlos ist.  Hilf ihm im dienen an deiner Frohen Botschaft und lass uns viele schöne Gottesdienste und Feste feiern damit dein Licht in unserer Gemeinde leuchte.

Und gemeinsam beten wir mit den Worten unseres Herrn,

* Vater unser:
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
AMEN.

* Lied EG 316, 1-3     Lobe den Herren

* Bekanntmachungen:
(Kassel)
Was sie vorhin in den Klingelbeutel getan haben, ist für Aufgaben der eigenen Gemeinde gedacht.


Die Kollekte, die am Ausgang erbeten wird, ist bestimmt für
unsere Emmauskirche hier in Kassel.

Gott segne Geber und Gabe.     

Gottesdienste:
Sonntag, der 13.November 2016    Volkstrauertag
Neudorf:
10.30 Uhr: Zentralgottesdienst zum Volkstrauertag in der Johanneskirche Neudorf mit Pfarrer Justus Mahn

Aufenau und Kassel:
Herzliche Einladung nach Neudorf

Alle anderen Gemeindeveranstaltungen entnehmen sie bitten den Kirchlichen Nachrichten der Lokalzeitungen.

Wochenspruch
Der Spruch, der uns durch die kommende Woche geleitet, steht
Im 1. Johannes, 4, dort heißt es:
Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, siehe, jetzt ist der Tag des Heils.                                                                                        (2. Korinther 6, 2)


Pfarrer Mahn stellt sich vor.

* Votum:
Der GOTT der Liebe, der uns seine Gnade zugewandt hat,
festige in uns die Liebe zu unseren Schwestern und Brüdern, zu Freundinnen und Freunden.
Herr, segne meine Hände, dass sie behutsam seien,
dass sie halten können, ohne zur Fessel zu werden,
dass sie geben können ohne Berechnung,
dass ihnen innewohne die Kraft, zu segnen
und zu trösten.  

Herr, segne meine Augen, dass sie Bedürftigkeit wahrnehmen,
dass sie das Unscheinbare nicht übersehen, dass sie hindurchschauen durch das Vordergründige, dass andere sich Wohlfühlen können unter meinem Blick.

Herr, segne meine Ohren, dass sie deine Stimme zu erhorchen vermögen, dass sie hellhörig seien für die Stimme der Not,
dass sie verschlossen seien für den Lärm und das Geschwätz,
dass sie das Unbequeme nicht überhören.

Herr, segne meinen Mund, dass er dich bezeuge, dass nichts von ihm ausgehe, was verletzt und zerstört, dass er heilende Worte spreche, dass er Anvertrautes bewahre.

Herr, segne mein Herz, dass es Wohnstatt sei Deinem Geist,
dass es Wärme schenken und bergen kann, dass es reich sei an Verzeihung, dass es Leiden und Freude teilen kann.
Lass mich DIR verfügbar sein, mein Gott, mit allem, was ich habe und bin.

* Segen:
Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe ein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden. AMEN.

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BeitragVerfasst am: 06.11.2016 12:50    Titel: Re:


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