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-thommy-
Lektor Wagner


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BeitragVerfasst am: 21.05.2017 14:37    Titel: Gottesdienst an Rogate, 21.05.2017 Antworten mit Zitat

Gottesdienst am Sonntag Rogate  
9.15 Uhr Ev. Kirchraum Radmühl
21.05.2017
Text: Matthäus 6, 5-8


* Lied EG 136, 1     O komm du Geist der Wahrheit

* Begrüßung:
Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes.
AMEN.
Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.
Liebe Gemeinde, das Thema des heutigen Gottesdienstes am Sonntag Rogate ist: Betet. Ich wünsche uns allen einen Mutmachenden Gottesdienst

*Lied EG 161     Liebster Jesu wir sind hier

*Eingangspsalm:
Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft
noch seine Güte von mir wendet. Halleluja.

Kommt her, höret zu, alle, die ihr Gott fürchtet;
ich will erzählen, was er an mir getan hat.
Zu ihm rief ich mit meinem Munde
und pries ihn mit meiner Zunge.
Wenn ich Unrechtes vorgehabt hätte in meinem Herzen,
so hätte der Herr nicht gehört.
Aber Gott hat mich erhört
und gemerkt auf mein Flehen.

Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft
noch seine Güte von mir wendet. Halleluja.

Kommt lasst uns anbeten:


*Aufforderung zum Bittruf:
Herr, Jesus Christus, wenn wir beten,
dann hörst du meist nur unsere Bitten,
was wir uns wünschen und worüber wir klagen.
Den Preis deines Namens,
das Lob deiner Taten an uns bringen wir selten über die Lippen.
Wir sind undankbare Leute. Wir rufen um erbarmen:

*Aufforderung zum Lobpreis:
Gott hat uns das Vorrecht geschenkt, beten zu dürfen!
Gewiss sein können, er hört uns und will unser Gebet
und geht auch auf unsere Wünsche ein. Heute zeigt er
uns wieder, wie gut wir es doch haben,
zu ihm sprechen zu dürfen in der Gewissheit,
dass er auf uns achtet! Wie gut ist das doch,
beten zu können!
Mit allen, die an ihn glauben, darum können wir Gott loben:

*Kollektengebet:
Himmlischer Vater, all unsere Sorgen dürfen wir vor dich bringen, was uns belastet und quält, was uns freut und gut tut. Es ist schön, mit allem, was uns beschäftigt nicht allein zu sein, sondern dir davon sagen zu können. Lass uns nicht müde werden darin, alles im Gebet täglich vor dir auszubreiten. Und gib du uns dann deinen Rat, deine Gedanken und deine Hilfe dazu. Und vor allem: Mach uns dankbar dafür, zu dir beten zu dürfen durch unseren Herrn Jesus Christus.
G: AMEN

* Schriftlesung: 2. Buch Mose Kapitel 32, die Verse  7-14
Der HERR sprach aber zu Mose: Geh, steig hinab; denn dein Volk, das du aus Ägyptenland geführt hast, hat schändlich gehandelt.
Sie sind schnell von dem Wege gewichen, den ich ihnen geboten habe. Sie haben sich ein gegossenes Kalb gemacht und haben's angebetet und ihm geopfert und gesagt: Das ist dein Gott, Israel, der dich aus Ägyptenland geführt hat.
Und der HERR sprach zu Mose: Ich sehe, dass es ein halsstarriges Volk ist.
Und nun lass mich, dass mein Zorn über sie entbrenne und sie vertilge; dafür will ich dich zum großen Volk machen.
Mose aber flehte vor dem HERRN, seinem Gott, und sprach: Ach HERR, warum will dein Zorn entbrennen über dein Volk, das du mit großer Kraft und starker Hand aus Ägyptenland geführt hast?
Warum sollen die Ägypter sagen: Er hat sie zu ihrem Unglück herausgeführt, dass er sie umbrächte im Gebirge und vertilgte sie von dem Erdboden? Kehre dich ab von deinem grimmigen Zorn und lass dich des Unheils gereuen, das du über dein Volk bringen willst.
Gedenke an deine Knechte Abraham, Isaak und Israel, denen du bei dir selbst geschworen und verheißen hast: Ich will eure Nachkommen mehren wie die Sterne am Himmel, und dies ganze Land, das ich verheißen habe, will ich euren Nachkommen geben, und sie sollen es besitzen für ewig.
Da gereute den HERRN das Unheil, das er seinem Volk zugedacht hatte.

(Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren - Halleluja)

* Glaubensbekenntnis:
Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

* Lied EG 133, 1+2     Zieh ein zu deinen Toren

* PREDIGT:

- Kanzelgruß:
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. AMEN.

Liebe Gemeinde!
Ein wenig ungewöhnlich ist das heute schon mit dem Predigttext: Den ersten Teil lese ich jetzt gleich. Darüber wollen wir dann auch nachdenken. Den zweiten Teil werden wir gemeinsam am Ende dieses Gottesdienstes sprechen. Wenn sie wissen, dass der Name dieses Sonntags "Rogate" uns zuruft: "Betet", dann können sie sich denken, was ich da meine ... Ja, es ist das Vaterunser.

Hören wir also den ersten Teil des Predigttextes aus dem Evangelium des Matthäus, genau: aus der Bergpredigt: "Über das Beten."

Textlesung: Mt. 6,  5 - 8  
Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler, die gern in den Synagogen und an den Straßenecken stehen und beten, damit sie von den Leuten gesehen werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt. Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten. Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen. Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen. Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet.

Liebe Gemeinde,
Diese Worte Jesu kann man in vier Gedanken zusammenfassen: 1. Im Gebet sollen wir nicht unsere Frömmigkeit zur Schau stellen. 2. Wir sollen, wenn wir beten, nicht viele Worte machen. 3. Es gibt "Vergeltung" unseres Betens, also einen Lohn dafür. 4. Unser himmlischer Vater weiß noch bevor wir die Hände falten, was wir wirklich brauchen.
Liebe Gemeinde, wenn wir da einmal mit dem vierten Gedanken anfangen ... Dann könnten wir schon ins Zweifeln kommen, ob es eigentlich nötig ist zu beten: Wenn unser Vater doch schon alles weiß, was wir ihn bitten. Und wenn er auch noch weiß, wessen wir bedürftig sind? Hat unser Gebet dann noch einen Sinn?
Doch, wir können schon so fragen! Auch wenn es hier um so etwas wichtiges, ja, heiliges geht, wie das Beten. Wenn es so ist, dann kann der Sinn des Gebets keinesfalls mehr sein, Gott irgendetwas mitzuteilen, was er durch uns erst erfahren müsste. Er weiß es schon lange. Also: Warum es ihm noch sagen? Und wenn er uns dann doch "nur" das gibt, was wir nach seinem Plan und nach dem, wie er uns kennt, wirklich nötig haben - wirklich: dann gibt es ja überhaupt keinen Grund mehr, ihm betend vorzutragen, was unsere Wünsche wären! - Andererseits: Ist das Gebet denn nur eine "Einbahnstraße"? Sprechen da nur wir? Ist es ein Ruf ins Leere oder kommt nicht auch etwas zurück, wenn wir beten?
Ich habe das oft schon selbst erlebt und von anderen gehört: Du vertraust Gott deine Wünsche an, deine Sehnsucht, deine Hoffnung und deine Bitten um Genesung oder Befreiung von Leid und Traurigkeit ... Und während du noch sprichst, spürst du: Wie ist mein Wunsch eigentlich doch so unbedeutend. Vielleicht kommt dir auch beim Beten in den Sinn - gerade wenn du deine Krankheit ansprichst! - wie krank doch dein Nachbar ist oder wie behindert der Kollege, der neulich einen Schlaganfall erlitten hat. Gewiss können wir da auch fragen: Ist das denn die Stimme Gottes, die sich so "hören" lässt? Sind das denn nicht nur meine eigenen Gedanken?
Fragen wir lieber, wozu uns das denn führt, wenn wir diese Gedanken haben: Wir werden bescheiden und merken: Wie gut geht es uns doch noch, wenn wir uns mit anderen vergleichen! Wie dankbar kann ich doch sein, dass mein Leid nur so klein ist. Hat ein Gebet, das mich dazu bringt zu erkennen, wie unbedeutend meine Bitten eigentlich sind, nicht einen guten Sinn: Geht es uns danach nicht wirklich besser, weil wir erfahren durften, was wir eigentlich haben und wie wenig darüber hinaus wir noch brauchen?
Es gibt einen Lohn des Betens? - Vielleicht haben wir das ja zuerst so verstanden, dass Gott die Zahl oder die Innigkeit unserer Gebete mit Taten der Vergeltung, Geschenken seiner Güte verrechnet? Am Ende dachten wir gar, wir würden wohl einmal drüben in Gottes neuer Welt den Lohn empfangen, den unser Beten hier wert war? Aber wenn wir noch einmal daran denken, wie hilfreich es doch schon sein kann, während des Gebets zu erkennen, wie gut es uns eigentlich geht, wie viele Gründe zum Danken wir haben, wie schön unser Leben ist, wenn wir auf das so vieler anderer Menschen blicken ... Ist das nicht Belohnung genug? Sind wir da nicht - durch jedes Händefalten neu - reich geworden und ausgestattet mit einem der größten Geschenke, die Gott uns geben kann: Zufriedenheit!?
Wenn wir nun schon bei unserer Betrachtung von Jesu Worten über das Beten rückwärts vorgehen, dann wollen wir jetzt dabei bleiben. Der zweite Punkt war: Wir sollen nicht plappern wie die Heiden. Nicht die Länge unseres Gebets macht es, sondern ... Ja, was ist das, was unser Gespräch mit Gott zu einem rechten Gebet werden lässt?
Ist es das, was ich vorhin "Innigkeit" genannt habe? Dass wir also ganz "drin" sind, konzentriert sind bei unserem Beten? - Ich muss zugeben, ich bin oft so ermüdet von einem langen, harten Tag, dass ich mich abends dann gar nicht mehr sammeln kann und den roten Faden meines Gebets verliere. Das geht ihnen gewiss auch manchmal so. Dann kann ich meinen Dank und meine Bitten auch gar nicht so gut in Worte fassen und ich denke, dass es dann fast unverschämt ist, meinen himmlischen Vater mit solchem unausgegorenen Zeug zu belasten. Andererseits wissen wir nun aber auch, dass Gott das Herz ansieht und auch aus unserem Gestammel noch heraushören kann, was wir wollen und noch gewisser das, was wir wirklich brauchen. Darum nehmen wir es doch ruhig wörtlich: Nicht viele Worte machen! Das kommt uns doch entgegen, wenn wir es schwer haben, unser Gebet verständlich und klar vor Gott zu bringen!
Da muss ich noch an die Kinder denken, unsere Kinder und ihre Kinder und wie wir mit ihnen die ersten kleinen Gebete hergesagt haben: "Lieber Gott, mach mich fromm, dass ich in den Himmel komm!" Oder vielleicht: "Ich bin klein, mein Herz ist rein, soll niemand drin wohnen als Jesus allein!" Das sind nun wirklich keine besonders geschliffenen Gebete! Auch können die Kinder selbst ihren Inhalt zuerst sicher gar nicht begreifen: Was ist denn "fromm"? Wo ist der "Himmel"? Und Jesus kennen die Kleinen auch erst später richtig, wenn sie ihn als den Christus kennen gelernt haben. Und trotzdem: Wir spüren, dass diese Gebete gut sind und dass es wichtig ist, dass wir sie mit unseren Kindern sprechen und einüben. Und ich glaube, hier kommen wir dem auf die Spur, was christliches Beten ausmacht und wo der Unterschied dazu liegt, nur zu plappern wie die Heiden. Es ist das "Vertrauen" zum Vater, das hier gelernt wird. Es ist weniger wichtig, was wir beten. Wesentlich ist, dass wir es tun! Haben wir das nicht auch immer wieder am Bett unserer Kinder gespürt, wie sie beim Beten ruhig geworden sind, wie sie auf einmal geborgen waren bei dem, der unser Vater ist und wie sie getragen vom Vertrauen, dass ihnen nichts Böses geschehen kann, dann eingeschlafen sind? Oft reicht die Macht dieser Kindergebete, die das Vertrauen zum Vater im Himmel ins Herz der Kinder pflanzen, ein ganzes Leben lang. Wer früh Geborgenheit bei Gott erfahren hat, kann sie sich auch in schweren Lebenslagen bewahren und so durch dunkle Zeiten hindurch kommen.
Zum Schluss denken wir nun noch über diese Weisung Jesu nach: Wir sollen beim Beten nicht unsere Frömmigkeit zur Schau stellen. Und hier werden wir ganz gewiss sagen, dass sich das doch von selbst versteht! Und wirklich: An den "Straßenecken", wie es hier heißt, werden wir nicht stehen und beten! Davor haben wir nun doch eine gewisse Scheu. Aber trotzdem liegt hier etwas darin, was wir beherzigen sollten. Ich denke da an Konfirmationsgottesdienste oder Beerdigungen, zu denen sich ja oft Menschen "verirren", die sonst wenig Gottesdienst- und Gebetserfahrung haben. Wenn sich diese religiös Unerfahrenen dann mit der Liturgie nicht auskennen, an den bestimmten Stellen nicht aufstehen, das Glaubensbekenntnis oder das Vaterunser nicht mitsprechen können und sich bei diesen gottesdienstlichen Stücken dann vielleicht unsicher nach links und rechts umschauen ... Haben wir da nicht auch schon gedacht: Was sind diese Leute doch so arm - und wie können wir die Liturgie doch gut mitmachen und alles, was dazu gehört, wie am Schnürchen aufsagen! Und vielleicht haben wir dann beim Gebet des Herrn doch den Kopf gehoben und die Augenbrauen hochgezogen ... und die Stimme wurde dann auch etwas lauter, dass sie es nur sehen und hören ... dass wir dazu gehören, drin sind in diesen Dingen, Gott näher sind ...
Dabei hätten wir eigentlich nur stiller, dankbarer und bescheidener werden müssen: Dass Gott uns die Gabe, beten zu können, schon so früh geschenkt hat, weil unsere Eltern es mit uns geübt haben. Dass wir so die vielen guten Erfahrungen mit dem Beten machen durften. Dass wir diese Beziehung zu Gott haben und daraus immer wieder so viel Trost und Kraft ziehen können. Und was wissen wir auf der anderen Seite denn von denen, die nicht beten, und es nicht können. Kennen wir ihre Lebensgeschichte? Dürfen wir urteilen, wenn ihnen das Geschenk des Betens nicht zuteil geworden ist? Und wissen wir denn, wie der Weg ist, den Gott mit diesen Menschen noch gehen will und wohin er sie noch führt? Wir wissen das genau so wenig, wie das, was uns noch bevorsteht und durch welche dunklen Zeiten wir noch hindurch müssen und wie wir uns darin bewähren.
Liebe Gemeinde!
Wir wollen im Gebet nicht unsere Frömmigkeit zur Schau stellen. Wir wollen, wenn wir beten, nicht viele Worte machen. Wir dürfen gewiss sein, es gibt "Vergeltung" unseres Betens, also einen Lohn dafür. Wir haben ihn oft im Vertrauen zum Vater und in der Geborgenheit bei ihm erfahren. Unser himmlischer Vater weiß noch bevor wir die Hände falten, was wir wirklich brauchen. Dennoch will er das Beten haben - und uns schenkt es, dass wir erkennen, wie gut es uns doch geht und wie dankbar wir sein dürfen. Ja, wir wollen dankbar sein, dass wir beten können! AMEN

-Kanzelsegen:
Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft / bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn.
AMEN.

* Lied EG 331, 1-3      Großer Gott wir loben dich

* Fürbittengebet:
Lasst uns beten:
Herr, unser Gott, wir danken dir für das Vorrecht deiner Kinder, beten zu dürfen in der Gewissheit, dass du uns hörst.
Wir wollen dich heute für die Menschen bitten, die nicht beten oder nicht mehr beten können, weil du ihre Wünsche nicht erfüllen konntest oder weil ein Schicksalsschlag sie an dir hat irre werden lassen. Zeige ihnen auch wieder die guten Entwicklungen ihres Lebens, wende ihren Blick auf die Erlebnisse, die schön waren und sie froh gemacht haben und hilf ihnen so, wieder einen neuen Anfang mit dem Beten machen zu können.
Wir bitten dich auch für die Menschen, die immer nur wünschen und sogar fordern können. Lass sie doch wissen, dass zum Gebet auch der Dank gehört, auch der Lobpreis deiner Macht, auch das fröhliche Weitergeben deiner Geschenke. Öffne du das Herz dieser Menschen für ihre Mitmenschen. Öffne ihnen auch die Augen, dass sie sehen, wie gut es ihnen doch geht, wenn sie sich mit anderen vergleichen. Mach sie so dankbar und froh über ihr eigenes Schicksal.
Wir bitten dich besonders für unsere Jugend, für die Kinder und die Heranwachsenden. Wo sie niemanden haben, der ihnen von der Macht des Gebets spricht, wo keine Mutter und kein Vater sie das Beten gelehrt hat, da gib uns den Mut und zeige uns den Weg hier einzuspringen. Und wenn es dein Wille ist, wecke in den jungen Leuten dann auch den festen Glauben an dich und das Vertrauen dazu, dass du ihr Leben lenken und sietragen willst.
Auch für unsere Gesellschaft, für die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft, bei den Medien und der Wissenschaft bitten wir dich um Menschen, die noch beten können oder wieder das Beten lernen. So lass unsere Welt, wenigstens unser Land wieder zu dir und deinen Geboten, zu den Werten des Christentums und den Maßstäben Jesu Christi zurückfinden - uns allen zugute!
Herr, unser Gott, wir danken dir für das Vorrecht deiner Kinder, beten zu dürfen in der Gewissheit, dass du uns hörst.

Stille
Wir singen

*Lied EG 188     Vater unser

Und jetzt schließen wir den heutigen Predigttext ab mit den Worten, die unser Herr Jesus Christus selbst uns gelehrt hat:

Und gemeinsam beten wir mit den Worten unseres Herrn,

* Vater unser:
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
AMEN.

* Lied EG 168, 4-6     Wenn wir jetzt weitergehen

* Bekanntmachungen:
Der nächste Gottesdienst findet statt:
Donnerstag, 25.05.17 – Christi Himmelfahrt
10.00 Uhr Gottesdienst Unterreichenbach mit Prädikant Wagner


Nächster Gottesdienst in Radmühl:
Pfingstmontag, 05. Juni 2017 – 10.00 Uhr Kirchweihgottesdienst mit Lektorin Senzel
Nächster Gottesdienst in Fischborn:
Sonntag, 11.Juni 2017 . – 10.00 Uhr mit Lektor Ziegenbein

Vielen Dank für die Kollekte des letzten Gottesdienstes in Höhe von: _______€.
Im Klingelbeutel waren _____€. Auch hierfür herzlichen Dank!

Die heutige Kollekte ist bestimmt für die Lebenshilfe MKK

Pfrin. Engelkamp befindet sich in Elternzeit. Die Vertretung hat Frau Pfarrerin Jutta Ehlers aus Großkrotzenburg übernommen.

Alle kirchlichen Veranstaltungen entnehmen Sie bitte den Regionalen Zeitungen.

Der Wochenspruch für diese Woche lautet:
Gelobt sei Gott, der  mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet.
PS 66,20

* Votum:
Mit uns nehmen wir Gottes Segen
und teilen ihn aus,
wem immer wir begegnen:
Gott allen Trostes und aller Verheißung,
segne uns und behüte uns.
Begleite uns mit deiner Liebe,
die uns trägt und fordert.
Lass dein Angesicht leuchten über uns
und sei uns gnädig,
denn deine Gnade schafft neues Leben.
Wende dein Angesicht uns zu
und schenke uns Frieden.

* Segen:
Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden.
AMEN.

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BeitragVerfasst am: 21.05.2017 14:37    Titel: Re:


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