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-thommy-
Lektor Wagner


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BeitragVerfasst am: 02.07.2017 19:44    Titel: Gottesdienst am 3. Sonntag nach Trinitatis, 02.07.2017 Antworten mit Zitat

Gottesdienst am 3. Sonntag nach Trinitatis
10.30 Ev. Luth. Emmaus Kirche Kassel
02.07.2017
Text: Lukas 15, 25-32


*Orgelvorspiel

* Lied EG 136, 1     O komm du Geist der Wahrheit

* Begrüßung:
Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes.
AMEN.
Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.

Liebe Gemeinde
ich heiße Sie und euch alle ganz herzlich willkommen zum Gottesdienst am 3.Sonntag nach Trinitatis. Das Thema unseres Gottesdienstes heute Morgen lautet:
Gott schenkt uns das Leben und seine Liebe jeden Tag neu. Das nimmt uns Unzufriedenheiten und gibt uns Grund zu danken und fröhlich zu sein. Wir können aufhören mit unserem Gejammer.
Ich wünschen uns allen einen mutmachenden Morgengottesdienst.
*     Lied EG 316, 1-3     Lobet den Herren
*Eingangspsalm:
Psalm 36 im Wechsel  EG 719
Kommt lasst uns anbeten:

*Aufforderung zum Bittruf:
Wir sollen Gott mit fröhlichem Munde loben, doch das fällt uns oft schwer, weil wir uns in den Anforderungen, Ärgernissen und Traurigkeiten des Alltags verirren. Wir vergessen so schnell: die fröhlichen Kinder, die lachenden Augen, freundliche Worte, überraschende Hilfe. Wir bitten Gott um Erbarmen:

*Aufforderung zum Lobpreis:
Wir wollen Gott mit fröhlichem Munde loben, weil Gott uns ein Helfer sein will in unserem Lebensalltag, weil dieser Tag ein Geschenk ist: Wir können atmen und lachen, beten und hoffen - für uns, für unsere Welt, die Gott gehört. Darum loben wir Gott und singen:

*Kollektengebet:
Lasst uns beten:
Gott, du erträgst es nicht,
dass eines deiner Menschenkinder verlorengeht.
Du suchst uns, wenn wir uns entfernt haben von dir.
So sende uns dein Licht, damit wir erkennen, wie es um uns steht. Sende deine Wahrheit,
damit wir ehrlich mit uns selbst und miteinander sind.
Sende deine Liebe,
damit wir liebevoll miteinander umgehen in Wort und Tat
und einander achten und annehmen
als Schwestern und Brüder in Jesus Christus,
der mit dir in der Einheit des Heiligen Geistes lebt
und Leben schenkt heute und alle Tage dieser Welt.

G: AMEN
* Schriftlesung: Lukas 19, 1-10
Liebe Gemeinde,
Wie Jesus mit seiner Liebe und ohne Ansehen der Person den Menschen begegnet und dadurch neues, verändertes Leben ermöglicht, erzählt uns die folgende bekannte Geschichte aus dem Lukasevangelium:

1 Und er ging nach Jericho hinein und zog hindurch.
2 Und siehe, da war ein Mann mit Namen Zachäus, der war ein Oberer der Zöllner und war reich.
3 Und er begehrte, Jesus zu sehen, wer er wäre, und konnte es nicht wegen der Menge; denn er war klein von Gestalt.
4 Und er lief voraus und stieg auf einen Maulbeerbaum, um ihn zu sehen; denn dort sollte er durchkommen.
5 Und als Jesus an die Stelle kam, sah er auf und sprach zu ihm: Zachäus, steig eilend herunter; denn ich muss heute in deinem Haus einkehren.
6 Und er stieg eilend herunter und nahm ihn auf mit Freuden.
7 Als sie das sahen, murrten sie alle und sprachen: Bei einem Sünder ist er eingekehrt.
8 Zachäus aber trat vor den Herrn und sprach: Siehe, Herr, die Hälfte von meinem Besitz gebe ich den Armen, und wenn ich jemanden betrogen habe, so gebe ich es vierfach zurück.
9 Jesus aber sprach zu ihm: Heute ist diesem Hause Heil widerfahren, denn auch er ist Abrahams Sohn.
10 Denn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.
(Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren - Halleluja)

* Glaubensbekenntnis:
Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

* Lied EG 353, 1-4     Jesus nimmt die Sünder an

* PREDIGT:

- Kanzelgruß:
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. AMEN.

Predigt zu Lukas 15,25-32 (Textlesung später)

Liebe Gemeinde,

gibt es nicht immer wieder Anlässe zu meckern? - In der Politik, vielleicht beim Fußball oder natürlich über das Wetter, die Arbeit. Über die Probleme des Gemeindepfarrers, seine Arbeit. Und auch die Deutsche Bahn bietet immer wieder Anlass zu meckern, zu jammern und seinem Unmut richtig Raum zu geben. Und, und, und! Es gibt genügend Gründe sich aufzuregen, vor allem zu meckern. Meckern, so das Synonymlexikon der deutschen Sprache, kommt aus dem Mittelhochdeutschen von Mecke, dem alten Wort für Ziegenbock und bedeutet u.a. aufmucken, sich empören, murren, beanstanden, missbilligen, nörgeln, sich beschweren, sich beklagen. Von uns Deutschen heißt es immer wieder, dass wir gerne und viel meckern. Obwohl wir eines der reichsten Völker der Erde sind, sieht uns ein internationaler Glücksatlas nur im oberen Mittelfeld. Deutschland kommt nach einer Studie nur auf Rang 46 von 138 untersuchten Nationen. Damit liegt es in Sachen Glück und Zufriedenheit gleichauf mit dem Senegal und Kenia und knapp vor Sri Lanka, Vietnam, Tansania und Ghana. Und Motzen, Meckern, Nörgeln oder Lästern sind „in“. Schaut man mal auf die Leserbriefseiten der Zeitungen, dann kann das diesen Eindruck nur bestätigen. Das Meckern scheint so alt wie die Menschheit zu sein. Auch in der Bibel finden sich Meckergeschichten. Als etwa die Israeliten aus Ägypten geflohen waren und in der Wüste lagerten, da machten sie Mose Vorwürfe und klagten: „Warum hast du uns bloß aus Ägypten geführt? Etwa damit wir, unsere Kinder und unser Vieh verdursten?“ Da schrie Mose zum Herrn: „Was soll ich nur mit diesem Volk tun? Es fehlt nicht viel und sie steinigen mich!“ Der Prophet Jona beklagt sich darüber, dass Gott gnädig mit dem Volk von Ninive ist und es nicht vernichtet, wie es der Prophet erwartet und angekündigt hat. Und schmollend macht er Gott Vorhaltungen: „Herr, ich möchte lieber tot sein als lebendig.“ Und im Lukasevangelium lesen wir die bekannte Geschichte vom verlorenen Sohn. Da hat sich der jüngere von zwei Söhnen sein Erbe auszahlen lassen, war damit in die Welt gezogen und brachte dort, so heißt es im Text, „sein Erbteil durch mit Prassen“ (Lk 15,13). Es erging ihm - nun ohne Geld - so schlecht, dass er eine Arbeit als Schweinehirte annehmen und sich von dem, was die Schweine fraßen, ernähren musste. Aber als es ihm so dreckig ging, dass er ans Sterben dachte, beschloss er, zu seinem Vater zurückzukehren und dort als Tagelöhner zu arbeiten. Und was macht der Vater? Er weist seinen Sohn nicht etwa im Zorn ab, sondern nimmt den verlorenen Sohn mit offenen Armen auf, kleidet ihn neu ein, lässt sogar ein Kalb schlachten und ein Fest ausrichten.
Dann heißt es weiter im Lukasevangelium:

25 Aber der ältere Sohn war auf dem Feld. Und als er nahe zum Hause kam, hörte er Singen und Tanzen
26 und rief zu sich einen der Knechte und fragte, was das wäre.
27 Der aber sagte ihm: Dein Bruder ist gekommen und dein Vater hat das gemästete Kalb geschlachtet, weil er ihn gesund wiederhat.
28 Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Da ging sein Vater heraus und bat ihn.
29 Er antwortete aber und sprach zu seinem Vater: Siehe, so viele Jahre diene ich dir und habe dein Gebot noch nie übertreten, und du hast mir nie einen Bock gegeben, dass ich mit meinen Freunden fröhlich gewesen wäre.
30 Nun aber, da dieser dein Sohn gekommen ist, der dein Hab und Gut mit Huren verprasst hat, hast du ihm das gemästete Kalb geschlachtet.
31 Er aber sprach zu ihm: Mein Sohn, du bist allezeit bei mir und alles, was mein ist, das ist dein.
32 Du solltest aber fröhlich und guten Mutes sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden, er war verloren und ist wieder gefunden.

Man kann sich gut vorstellen, liebe Gemeinde,  wie empört und sauer der ältere Sohn war. Dann kommen die Vorwürfe, das Gemähre, wie man in Nordhessen sagt. Verschränkte Arme, ein mürrisches Gesicht und Vorhaltungen: Immer hab ich, nie hast du! Der Zorn ist verständlich. Doch die Vorwürfe gegenüber dem Vater, der doch beide Söhne liebt, sind kaum gerechtfertigt. Warum aber  kommt es dann zum Meckern? Ist es die Sehnsucht nach einer perfekten Welt, gar nach dem Paradies? Das Volk Israel, wir haben es gehört, kam aus der Sklaverei, wurde befreit, und meckerte auf dem Weg in die Freiheit. Freiheit? - Was sollen wir mit Freiheit, wenn Freiheit Entbehrungen bedeutet? Dann lieber Sklaverei mit gutem Essen. Ein anderer Grund für das Meckern ist das Gefühl, zu kurz zu kommen oder ungerecht behandelt worden zu sein: Der ältere Sohn arbeitete hart, rackerte sich vielleicht besonders ab, jetzt, wo er der Einzige auf dem Hof war. Und dann kommt der jüngere zurück, und alles soll so weitergehen, als wäre nichts gewesen? Doch der Vater in der Geschichte lässt sich auf diesen Schwall von Vorwürfen gar nicht ein und erinnert den Sohn an seine Liebe und das große Glück, dass der jüngere Bruder lebt und wieder da ist. Also, anstatt dem anderen etwas zu missgönnen, einmal innehalten und überlegen: Was kann ich tun, damit ich mich auch wieder besser fühle, damit aus meiner mürrischen Miene ein freundliches Gesicht wird? Dankbarkeit ist sicher ein Weg. Als glücklich definieren sich Menschen, so ein Institut, zu 70 Prozent über positive Erlebnisse, wie Lachen, Lächeln, Genießen, Ausgeruht-Sein und respektvoll behandelt zu werden. Ich bin mir sicher, dass wir es oft selber in der Hand haben, ob wir mit einem Lächeln oder einem Miesepeter-Gesicht durch das Leben laufen. Und wir können etwas machen. Eine Seite im Internet macht da auf eine besondere Aktion aufmerksam. Sie heißt: www.meckerfreie-zone.de. Diese Aktion geht auf die Idee des amerikanischen Theologen Will Bowens zurück. Die Spielregeln gehen so:
Nehmen Sie sich ein Armband. Ein einfaches Gummiband. Oder ein Stein in der Tasche tut es auch. Tragen Sie dieses links oder rechts. Jedes Mal, wenn sie meckern, jammern oder tratschen, wechseln sie das Armband, den Stein auf die andere Seite. Das Ziel ist: 21 Tage zu leben, ohne zu meckern, ohne das Haar in der Suppe zu suchen. Warum 21 Tage? Wir prägen uns selbst. Unser Gehirn ist nicht statisch, sondern plastisch, das heißt, es formt sich ständig um, je nach Beanspruchung. Wir prägen uns beständig selbst durch das, was wir denken, tun und wahrnehmen. Gemecker und negative Wahrnehmung prägen sich ein und werden in der Folge immer schneller abgerufen. Die Übung mit dem Band oder Stein wirkt dem entgegen und trainiert die Wahrnehmung um auf positive und Lösungsorientierte Kanäle. Probieren Sie es einmal aus. Natürlich werden wir so nicht zu besseren Menschen, aber vielleicht zu erträglicheren, verständigeren Menschen im Umgang mit uns selbst und mit anderen. Die Aktion dazu ist ein Experiment für eine gewisse Zeit. Es gibt Zeiten, da ist es eben sehr heilsam und gut, auf das Meckern zu verzichten. Und das hilft, dafür sensibel zu werden: Wo habe ich Grund zu klagen, und wo meckere ich vielleicht nur herum? Wo gibt es Anlass zur Kritik, zum Protest, und wo ist mein Blick schnell vernebelt für das Gute, das mir auch im Leben widerfährt, das Gott mir schenkt? Die Menschen im alten Israel konnten ein Lied davon singen – im wahrsten Sinne des Wortes. Ich denke dabei an die Klagepsalmen des Alten Testaments. Diese scheuen nicht davor zurück, Gott das Leid zu klagen, ihn sogar anzuklagen und wenden sich am Ende wieder Gott zu, um ihn um Hilfe zu bitten oder für die Rettung zu danken. Ich stelle mir vor, dass das ein längerer Prozess ist, nichts, was von heute auf morgen passiert. Und die Klagepsalmen wenden sich gegen so leicht hingesagte Ratschläge wie: Lerne zu leiden ohne zu klagen! Das geht nicht. Unser persönliches Leid, auch das Leid der Menschen um uns herum, das Versagen der Politik –, das alles kann nicht ohne Klage, Anklage und Kritik bleiben – auch Gott gegenüber. Dennoch: Ich lerne zu unterscheiden. Dafür sind das Armband, der Stein hilfreich. Vielleicht hilft mir das Üben zu unterscheiden, was ich Gott klagen will, wo ich ihm meine Klagen anvertraue und auf ihn hoffe, und wo ich dankbar sein kann für das, was Gott mir schenkt, wie der Vater in dem Gleichnis seinen beiden Söhnen seine Liebe, Vergebung und Aufmerksamkeit schenkt. Aber ich kann Spreu vom Weizen trennen und das Meckern vermeiden. Gottes Liebe ist wie die Sonne, heißt es in einem Lied aus unserem Gesangbuch, das wir gleich im Anschluss an die Predigt singen werden. Sie ist immer und überall da. Daran erinnert uns die Geschichte vom verlorenen Sohn, durch die uns Jesus von der Liebe und Gnade Gottes erzählen will. Es gibt Zeiten zu klagen, aber auch Gründe zur Dankbarkeit, Zeiten zur Freude und eigentlich keinen Grund zu meckern. Ich will mit einem kleinen Text von Lothar Zenetti schließen, der diese Gedanken auf den Punkt bringt:
Einmal wird uns gewiss die Rechnung präsentiert
für den Sonnenschein und das Rauschen der Blätter,
die sanften Maiglöckchen und die dunklen Tannen,
für den Schnee und den Wind, den Vogelflug
und das Gras und die Schmetterlinge,
für die Luft, die wir geatmet haben
und den Blick auf die Sterne
und für alle Tage, die Abende und die Nächte.
Einmal wird es Zeit, dass wir aufbrechen und bezahlen.
Bitte die Rechnung!
Doch wir haben sie ohne den Wirt gemacht.
Ich habe euch eingeladen, sagt der und lacht,
soweit die Erde reicht:
Es war mir ein Vergnügen!
Amen.

-Kanzelsegen:
Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft / bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn.
AMEN.

* Lied EG 262, 1-4     Sonne der Gerechtigkeit

* Fürbittengebet:
     Lasst uns beten:
Gott, wir haben Grund zu klagen,
wenn wir sehen, wie Menschen leiden unter Krieg und Terror in Syrien, im Irak, in der Ukraine,
wenn wir die Bedrohung durch tödliche Erkrankungen sehen,
vor der Menschen in Afrika stehen.

     Wir denken an die Menschen,
die mit sich und ihrem Leben nicht zufrieden sind,
an die Enttäuschten und Verbitterten,
an unglückliche Ehepaare und zerstrittene Familien,
an alle, die nicht das nötige Verständnis
für ihre Umwelt aufbringen.
Wir erbitten neue Zuversicht für sie
und Bereitschaft zur Versöhnung.

Gott, wir haben Grund zur Klage und zur Kritik,
wenn wir erleben, wie der Frieden
und der Erhalt deiner Schöpfung aufs Spiel gesetzt werden
durch Waffen, Gewinnsucht und Machtspiele.
Ja, wir haben viele Gründe, dir das Leid zu klagen,
manchmal auch unsere Trauer und Traurigkeiten,
wo Pläne missglücken,
Krankheit oder schlimme Nachrichten uns lähmen
und wir nur mit Mühe wieder auf die Beine kommen.
Wir bitten dich: Bleibe bei uns und unserer Welt.

Gott, aber wir haben keinen Grund,
das Leben nur von seiner schlechten Seite zu sehen,
nur zu meckern und uns und anderen das Leben mies zu machen.
Gib uns Geduld mit uns selbst,
den Blick dafür, was du uns schenkst,
für jede Hilfe, die wir bekommen,
und für die Menschen an unserer Seite.

Gib uns die Kraft, statt nur zu klagen,
auch die Probleme beim Namen zu nennen
und uns auf die Suche nach Lösungen zu machen
und zu ändern, was uns nicht gefällt.
Dazu gib uns dein Licht auf unserem Weg
und deinen frischen Geist jeden Tag von Neuem.

     Wir vertrauen uns Gott an mit den Worten des Vaterunsers und beten gemeinsam:

* Vater unser:
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
AMEN.

* Lied EG 562,     Segne und behüte

* Bekanntmachungen:
Bekanntmachungen für den 02.07.2017
(Aufenau)

Was sie vorhin in den Klingelbeutel getan haben, ist zur Hälfte für Aufgaben der eignen Gemeinde gedacht.

Die Kollekte, die am Ausgang erbeten wird, ist bestimmt für die

Gott segne Geber und Gabe.

Gottesdienste:

Sonntag, der 09.07.2017

Aufeanu:
09.15 Uhr Gottesdienst mit Lektorin Voltmann

Neudorf:
10.30 Uhr Gottesdienst mit Kektorin Voltmann

Alle anderen Gemeindeveranstaltungen entnehmen sie bitten den Kirchlichen Nachrichten der Lokalzeitungen.

Pfarrer Mahn ist bis zum 10.09.2017 in Elternzeit, die Geschäftsführende Vertretung hat Pfri. Dr. Elke Seifert aus Bad Orb übernommen. Sie können gerne über die Pfarramtsnummer 1635 anrufen oder einen der Kirchenvorsteher ansprechen.

Wochenspruch
Der Spruch, der uns durch die kommende Woche geleitet, steht

im Lukasevangelium im 19. Kapitel. Dort heißt es:
Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.

(Lukas 19, 10)

* Votum:  
Geht mit der Einsicht, dass wir als Christen Verantwortung tragen
für alle Menschen.
Geht mit der Absicht, in Wort und Tat einzustehen für Gerechtigkeit,
Liebe und Frieden.
Geht mit der Aussicht, dass der Herr euch begegnet, wenn ihr dem
Geringsten seiner Brüder Gutes tut.

* Segen:
So gehet hin im Frieden in die kommende Woche.
Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden.
AMEN.

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BeitragVerfasst am: 02.07.2017 19:44    Titel: Re:


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