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-thommy-
Lektor Wagner


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BeitragVerfasst am: 30.07.2017 12:46    Titel: Taufgottesdienst am 7. Sonntag nach Trinitatis, 30.07.2017 Antworten mit Zitat

Taufgottesdienst am 7. Sonntag nach Trinitatis
10.30 Uhr Alte Schule Obersotzbach
Taufe von Lenn Henri Eschke und Totengedenken von Heinrich Jung
30.07.2017
Text: Markus 9, 23


* Lied EG 136, 1    O komm du Geist der Wahrheit

* Begrüßung:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
AMEN. Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat. AMEN

Liebe Gemeinde,
ich begrüße Sie und Euch alle ganz herzlich zum Taufgottesdienst heute am 7. Sonntag nach Trinitatis.
Heute taufen wir Lenn Henri Eschke, den ich ganz herzlich begrüße mit seinen Eltern, Jasmin und Tobias, seinen Paten Franziska, Florian und Christian, den Großeltern, den Verwanden und den Freunde. Ich wünsche uns allen einen mutmachenden Taufgottesdienst

*Lied EG 334     Danke für diesen guten Morgen

Eingangspsalm:
Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.

Gott du kennst mich. Du achtest auf mich Herr.
Nie gibst du mich verloren.
Ich sitze oder stehe, ich liege oder gehe,
du hältst deine Hand über mir.

Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.

Alle meine Wege sind dir bekannt, alles was ich denke und sage. Du kennst es. Mein ganzes Leben liegt offen wie ein Buch vor dir.
Wenn ich in Schwierigkeiten bin, willst du mich begleiten.
Wenn ich nicht aus noch ein weiß und mich am liebsten
Verstecken möchte, so bleibt dir meine Not nicht verborgen.

Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.

Du achtest auch mich.
Du gibst mich nicht verloren.
(Nach Psalm 139)
Kommt lasst uns anbeten:

*Taufe:

Gebet:
Herr Jesus Christus, heute bringen wir dir Lenn Henri um ihm das Sakrament der Taufe zu spenden. Wir nehmen ihn heute in die Gemeinschaft und in die Nachfolge Jesu Christi auf. An viele Dinge denken wir heute zurück. An den Moment der Geburt von Lenn Henri genau heute vor 13 Monaten. An die ersten Schritte, an die ersten Tage und Stunden. So vieles bewegt uns heute Morgen hier in Obersotzbach. Positives und negatives. Wir wissen aber dass wir alles in deine gnädige Hand legen dürfen und dass Lenn Henri geborgen ist in deinem Schutz.
Herr, wir wissen, wie viel Zuwendung, wie viel Liebe Lenn Henri braucht, damit er voller Vertrauen aufwachsen kann. Doch wir wissen auch, Herr, dass unsere Liebe begrenzt ist, zeitlich und räumlich, aber auch in ihrer Kraft und Tiefe.
So werden auch Stunden und Tage kommen, wo Lenn Henri unsere Liebe entbehren muss, wo wir seinem Herzen ferne sind.

Herr Jesus Christus, lass Lenn Henri immer dann, wenn wir ihm nicht nahe sein können, die Wahrheit deiner Verheißung erfahren, die auch heute über seiner Taufe ausgesprochen wird: "Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende".
AMEN

Lesung -  Mk 10, 13-16:
Die Bibel erzählt uns, wie Jesus mit Kindern umging:
Und sie brachten Kinder zu ihm, damit er sie anrühre. Die Jünger aber fuhren sie an. Als es aber Jesus sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes. Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie.

Lesung Mt 28, 18-20:
Hört den Tauf- und Missionsbefehl Jesu am Ende des Matthäusevangeliums:

Aber die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, wohin Jesus sie beschieden hatte. Und als sie ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder; einige aber zweifelten. Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

Tauffrage:
Liebe Jasmin, lieber tobias, liebe Paten Franziska, Florian und Christian, Ihr wollt, dass eure Kind Lenn Henri getauft wird. Damit übernehmt ihr die Aufgabe, euer Kind im christlichen Glauben zu erziehen und ihm durch Wort und Beispiel zu helfen, Gott und die Menschen zu lieben. So frage ich euch, die Eltern und die Paten:
Seid ihr dazu bereit, so antwortet: "Ja, mit Gottes Hilfe"

Eltern und Paten: "Ja, mit Gottes Hilfe".

Glaubensbekenntnis:
Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

* Lied EG 621     Ins Wasser fällt ein Stein

Taufe:
Im Namen dessen, der uns bei unserem Namen ruft,
(etwas Wasser ins Taufbecken füllen)
im Namen dessen, zu dem Gott bei seiner Taufe sprach: »An dir habe ich Wohlgefallen!«,
(weiteres Füllen des Taufbeckens mit Wasser)
im Namen dessen, der in der Taufe gegenwärtig ist und Gemeinschaft wirkt –,
(noch einmal Wasser ins Taufbecken gießen)
im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Taufe Lenn Henri:
Als Zeichen dafür, dass Gott dieses Kind ganz persönlich ruft, nennen Sie als Pate den Namen des Kindes.
Pate::
Lenn Henri

Verlesen des Taufspruchs:
Lenn Henri, über Dir wird in der Taufe diese Verheißung ausgesprochen: Dein Taufspruch lautet:
„Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt.“.                                                                                                 (Markus 9, 23)

Lenn Henri, ich taufe dich auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gott Vater Sohn und heiliger Geist gebe dir seinen Gnade, Schutz und Schirm vor allem Argen, stärke und Hilfe zu allem guten, das du bewart wirst zum ewigen Leben,
Friede sei mit dir (+).
AMEN.

Anzünden der Taufkerzen von Lenn Henri:
Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.
Die Taufkerze brennt heute bei der Taufe unserem Täuflinge und soll sie immer daran erinnern, dass mit der Taufe ihr das Licht des Lebens versprochen wird.
Damit wir die Kerzen alle noch sehen, bitte ich sie, sie auf den Altar zu stellen.

Solo Gesang: Petra Eschke

Segen für die Eltern und Paten:
- Gott segne euch die Eltern Jasmin und Tobias. Er hat euch diese Kinder geschenkt. Er helfe euch, ihnen zu zeigen, Gott und die Menschen zu lieben.
Gott segne euch die Paten, Franziska, Florian und Christian. Ihr habt eine große Verantwortung übernommen. Er helfe euch, diese  Aufgabe zu erfüllen.
- Gott segne uns alle. Er helfe uns, dass wir sein Wort in der Gemeinde hören und nach seiner Liebe leben. Amen.

* Lied EG 577     Kind du bist uns anvertraut

* PREDIGT:

- Kanzelgruß:
„Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen“. AMEN.

Lieber Lenn Henri, liebe Jasmin, Lieber Tobias, liebe Gemeinde,

DER TRAUM VOM „ALLES IST MÖGLICH”
„Alles ist möglich, dem, der da glaubt”, der Taufspruch von Lenn Henri, den sie sich ausgesucht haben, ist einer, der grundsätzlich Hoffnung verbreitet. Weil er in einer Begebenheit passiert, in der wirklich Wunderbares passiert. Und ehrlich gesagt, das hätte ich auch gerne. Dass alles möglich ist, und dabei meine ich nicht irgendeinen Firlefanz, sondern wirklich sinnvolle Hoffnungen und Wünsche. Und davon haben Sie, habe ich, haben wir alle wahrscheinlich so einige in Petto.
Wenn das alles sehen würde”, dass wäre was!  Dass es nichts gibt, wo man sagen muss:
– das geht nicht
– das schaffst du nicht
– das klappt doch nie
– dafür fehlen uns die Mittel oder Fähigkeiten.
Wenn alles möglich wäre, die Türen zu meinen Hoffnungen sperrangelweit offen – „alles ist möglich, dem, der da glaubt” – ein Traum. Aber oft genug ist es halt ein Traum – ganz so einfach klappt es anscheinend nicht.

So ergings aus Bruce Nolan, der Hauptperson in dem nach ihm benannten Kinofilm „Bruce allmächtig”. Bei dem hat das eben nicht geklappt . Und er macht etwas, was wir uns oft nicht trauen: Er legt sich mit Gott an, er schimpft, tobt und macht seinem Herrgott alle möglichen Vorwürfe. Denn Gott kümmert sich ja nicht um ihn. Kein einziger seiner großen Wünsche ist im letzten Jahr in Erfüllung gegangen. Seine Karriere bei einem Fernsehsender ist gescheitert, mit der Freundin gibt’s nur noch Streit und der Hund pinkelt in die Wohnung. Und an allem ist Gott schuld, weil er ja offenbar nur Zeit hat, die Wünsche der anderen zu erfüllen. Aber er, Bruce,  ist der Angeschmierte und muss mit seinem 08/15 Leben weitermachen.
Und dabei wünscht er es sich doch so sehr, dass Gott endlich mal alle seine Wünsche und Hoffnungen erfüllt. Dass er endlich mal Karriere macht, dass alles funktioniert, er herauskommt aus seinem kleinbürgerlichen Mief!
Bis das Telefon klingelt, und Gott persönlich anruft, um da mal einiges mit ihm zu besprechen…
ROLLE DES GLAUBENS
Liebe Familie Eschke, liebe Gemeinde,
halten wir den Film mal an, und überlegen selber, was da los ist. Auf der einen Seite viele Wünsche die haben wir doch alle auch, denke ich zumindest, auf der anderen Seite machen wir nicht die Erfahrung, dass alles klappt wie erhofft. Woran liegts? – Am Glauben? Wer zu wenig glaubt, hat Pech? Schließlich sagt Jesus: „alles ist möglich, dem, der da glaubt”. Glauben wir zu wenig?
Aber da passiert doch in dieser biblischen  Heilungs-Geschichte etwas ganz anderes: Der Vater des Kindes ist ja gerade nicht der Held, der über jeden Zweifel erhaben ist; eigentlich ist er völlig verzweifelt, ein Häufchen Elend, das sich über seinen Sohn riesige Sorgen macht. Da ist auch nur begrenzt Hoffnung: „Hab doch Erbarmen mit uns! Hilf uns, wenn du kannst!” – „Wenn du kannst” sagt er, das ist ja nicht gerade Ausdruck des alltertiefsten Vertrauens. Nachher hören wir ihn sagen. „Ich vertraue dir ja – hilf mir doch gegen meinen Zweifel”
Und: Es gelingt! Der Junge wird geheilt, obwohl auf den ersten Blick der Glaube des Vaters ein dünnes Fädchen war. Geht es etwa gar nicht um „viel“ oder „wenig“ Glauben? Sondern um die grundsätzliche Frage:

– Worauf stehe ich?
– Was ist das Fundament meines Lebens?
– Auf wen will ich mich verlassen?

Glaube heißt für mich: Ich baue mein Leben auf Gott, weiß mich in seiner Hand und erwarte, dass letztlich von ihm kommt, was ich zum Leben brauche.
Wer glaubt hat darum eine offene Tür in seinem Leben, durch die Gott in sein Leben tritt und es verändern kann.
Wo ein Mensch diese offene Tür für Gott hat, durch die der Allmächtige eintreten darf, da sind dann auch alle Dinge möglich.
Da muss mein Glaube gar nichts weiter aufzuweisen haben, als dass ich mich an diesem Gott festhalte.
Wo Gott im Spiel ist, da ist eben nichts unmöglich.
Und die Geburt von Lenn Henri ist doch ein Beweis dass Gott seine Hände im Spiel hatte. Lenn Henri ist in Liebe gezeugt und in liebevolle Hände gekommen. Er ist ein Sonnenschein, kaum ein Kind das ich getauft habe hat mich so lange und so süß angelächelt und seinen Charme spielen lassen beim Taufgespräch. Er ist schon gut zu Fuß unterwegs, hat früh laufen gelernt und klebt seiner Cousine Malea die 4 Jahre alt ist sprichwörtlich am Po, Jasmin sie meinten beim Taufgespräch das die kleine einen Magnet am Po hat.  Lenn Henri ist von Gott angenommen so wie wir alle. Weil er und weil wir einzigartig sind und weil wir alle besonders sind.
Glaube als Festhalten an Gottes Möglichkeiten … nicht an meinen Leistungen. Das ist ganz wichtig. Ich muss kein toller Hecht sein und etwas Besonderes tun. Gott liebt mich so wie ich bin.
Vielleicht sind die Jünger Jesu mit ihren Heilungsversuchen gescheitert, weil sie diese offene Tür zu Gott verschlossen hatten. Wollten sie im Vertrauen auf eigene Vollmacht den Jungen heilen? Immerhin sind sie ja Jesu ausgewählte Jüngerschar. Haben sie vergessen: Nicht die Glaubenshelden vollbringen die Heilung, das Wunder, sondern Gott selber.
WAS IST DENN DAS WUNDER?
Dabei komme ich zu einem zweiten Punkt. Was ist denn das Wunder, wie sehen die Sensationen aus, die auf denjenigen zukommt, dem alles möglich ist, weil er glaubt?  Manchmal sind wir da ja recht einfach gestrickt in unseren Erwartungen, alles soll schön und gut werden. Sauber und glänzend. Naja, viellelicht so ähnlich wie bei diesem Bruce, in diesem Film, von dem ich vorhin erzählt habe.
Ich habe ihn ja noch nicht zu Ende erzählt. Das will ich jetzt noch tun:
Nachdem Bruce sich so bitter über seine Nichterfüllten Wünsche beklagt hat, kam Gottes Antwort. Er begegnet ihm in Form eines Manns im weißen Anzug, und überträgt auf Bruce für ein paar Tage die Macht, die wir bei Gott vermuten: Die Macht, alles so zu beeinflussen, wie er es eben will.
Bruce versucht es und stürzt dabei seine Heimatstadt in ein unglaubliches Chaos. Zwar bekommt jeder seine Wünsche irgendwie erfüllt, aber weil diese Wünsche oft recht eigensinnig sind geht letztlich alles drunter und drüber. Als dann schließlich offene Straßenkämpfe ausbrechen, weil Tausende einen 6er im Lotto haben, aber dafür eben nur ein paar Dollar bekommen, da zieht Bruce die Notbremse und ruft Gott zu Hilfe.
Der kommt und hört sich die Klagen von Bruce an … dass alles so schrecklich schief geht, dass er doch alles gut machen wollte, aber es gar nicht so einfach ist. Er seufzt: Wenn man jedem das gibt, was er sich wünscht, tut man ihm eigentlich auch keinen Gefallen.
Willkommen in meiner Welt” sagt Gott. Und er erklärt Bruce, was wirklich Wunder sind:

– Eine allein erziehende Mutter die zwei Jobs hat und noch die Zeit hat ihren Jungen zum Fussballtrainung zu fahren das ist ein Wunder.
– Ein Teenager der Nein zu Drogen und Ja zu seinem Schulabschluss sagt das ist ein Wunder.
- Der Behinderte, der gelernt hat, mit seiner Einschränkung zu leben und wieder aufblüht, der ist ein Wunder.
– Wo einer spürt, dass er auch mit Übergewicht und einer viel zu großen Nase viele gute Freunde haben kann, der ist ein Wunder.
Vielleicht suchen wir die Wunder manchmal an den falschen Stellen. Und vergessen was wirklich wichtig ist.
Liebe Familie Eschke, liebe Gemeinde,
„alles ist möglich, dem, der da glaubt”. Jesus hat da einen Satz gesagt, der uns herausfordert, der ist nicht so einfach und harmlos, wie er auf dem ersten Blick erscheint. Denn erstens stuppst er mich, Sie und ihren Lenn Henri an und sagt: Vertraue auf Gott, halte dich an ihm fest, erwarte dass er dir im Leben helfen kann.
Und zweitens warnt er mich: Auch wenn theoretisch alles möglich ist, musst du lernen, mit den Gegebenheiten des Leben umzugehen, aber genau dabei will Gott dir helfen. Ich wünsche Lenn Henri dass er gute Erfahrungen mit Gott und seinem Glauben macht und dass er an seinem Glauben wachsen kann.
-Kanzelsegen:
„Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft / bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn.
AMEN“.

*Lied EG 200, 1+4     Ich bin getauft auf deinen Namen

*Totengedenken:
Aus unserer Gemeinde ist am 09.07.2017 verstorben
Heinrich Jung im Alter von 87 Jahren.

Bei der Trauerfeier gedachten wir dem 6. Vers aus Johannes 14 wo es heißt:

„Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“.

Voll Trauer suchten wir Trost bei Gott. Wir hörten auf Worte aus der Bibel die uns Kraft geben sollen und uns stärken sollen für unseren Weg in der Trauer. Immer dann wenn wir am Ende eines Menschenlebens angekommen sind, fragen wir nach dem Sinn und dem Unsinn von Leben und sterben. Bei der einen war es Erlösung, ein anderer musste viel zu früh gehen. Wir legen dir unseren verstorbenen Heinrich Jung in deine Hand Gott, da wissen wir ihn gut behütet und beschützt.

Wir wollen hier, in diesem Gottesdienst, unsere Trauer und unsere Hoffnung mit den Worten des 121. Psalms vor Gott bringen und an unseren verstorbenen Bruder Heinrich Jung denken:

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe?
2 Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.
3 Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht.
4 Siehe, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht.
5 Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand,
6 dass dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts.
7 Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele.
8 Der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang
von nun an bis in Ewigkeit!

„Der Tod ist nicht das Ende, er ist die Wende, beginn der Ewigkeit in Gottes gnädigen Händen“. AMEN

* Lied EG 376, 1+3     So nimm denn meine Hände

* Fürbittengebet:
Prädikant:
Uns allen sind als Eltern und Großeltern, als Paten und Freunden denen dieses Kind anvertraut, bewusst das wir große Verantwortung übernommen haben.  In dieser Verantwortung beten wir zu dir, Herr. Dass wir uns immer genügend Zeit für Lenn Henri nehmen, damit er nicht ohne unsere Hilfe und Fürsorge in dieser Welt leben muss.

Sarah:
Hilf uns Herr, dass wir als Erwachsene wenn wir Fehler machen, sie auch zugeben und dass wir unsere Schwächen eingestehen, damit Lenn Henri fähig wird, zur Wahrheit und zur Liebe und zum gegenseitigen Respekt.

Christian:
Schenke den Eltern Jasmin und Tobias die Kraft Lenn Henri immer in Liebe und Achtung zu begegnen, auch wenn einmal dunkle Wolken über sein Leben hinweg ziehen, wenn er Wege geht die es uns schwer machen.

Franziska:
Liebender Vater, wir bitten dich lass uns darauf achten das wir Lenn Henri den Raum schenken, den er braucht um seine Fähigkeiten und Talente ausleben zu können. Lass ihn zu einer Persönlichkeit heranwachsen.

Christian:
Liebender Vater, du hast Lenn Henri ein Leben geschenkt, gib den Jasmin und Tobias, den Großeltern und uns Paten  Franziska, Florian und Christian die Kraft und den Mut dieses Kind im Christlichen Glauben zu erziehen, denn das haben wir heute in der Taufe versprochen.

Prädikant:
Wir danken dir, dass du Lenn Henri mit Namen gerufen und in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen hast.

Für unseren verstorbenen Bruder Heinrich Jung bitten wir dich, tröste uns und gib uns in der Erinnerung die schönen und guten Momente. Stärke uns in der Trauer und gib unserem verstorbenen die ewige Ruhe in deiner Liebe. Lass uns begreifen das wir sterben müssen und das wir in Jesus Christus geborgen sind. AMEN

Und gemeinsam beten wir mit den Worten unseres Herrn,

* Vater unser:
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
AMEN.

* Lied EG 557     Ein Licht geht uns auf

* Bekanntmachungen:
Am kommenden Sonntag  6.8.: 10.30h Gottesdienst in Radmühl
Nächster Gottesdienst in Unterreichenbach: 13.8. 14h Jubiläumskonfirmation mit Abendmahl und Mitwirkung des Kirchenchores im Dom
Nächster Gottesdienst in Obersotzbach: 20.8. um 9.15h

Vertretung Pfarrerin Engelkamp: 24.7.-2.8.: Arno Fischer, 3.8.-7.8.: Frau Dürmeier

Kollekte: Hospiz Lichtbogen

* Votum:
Der GOTT der Liebe, der uns seine Gnade zugewandt hat,
festige in uns die Liebe zu unseren Schwestern und Brüdern, zu Freundinnen und Freunden.
Herr, segne meine Hände, dass sie behutsam seien,
dass sie halten können, ohne zur Fessel zu werden,
dass sie geben können ohne Berechnung,
dass ihnen innewohne die Kraft, zu segnen
und zu trösten.  

Herr, segne meine Augen, dass sie Bedürftigkeit wahrnehmen,
dass sie das Unscheinbare nicht übersehen, dass sie hindurchschauen durch das Vordergründige, dass andere sich Wohlfühlen können unter meinem Blick.

Herr, segne meine Ohren, dass sie deine Stimme zu erhorchen vermögen, dass sie hellhörig seien für die Stimme der Not,
dass sie verschlossen seien für den Lärm und das Geschwätz,
dass sie das Unbequeme nicht überhören.

Herr, segne meinen Mund, dass er dich bezeuge, dass nichts von ihm ausgehe, was verletzt und zerstört, dass er heilende Worte spreche, dass er Anvertrautes bewahre.

Herr, segne mein Herz, dass es Wohnstatt sei Deinem Geist,
dass es Wärme schenken und bergen kann, dass es reich sei an Verzeihung, dass es Leiden und Freude teilen kann.
Lass mich DIR verfügbar sein, mein Gott, mit allem, was ich habe und bin.

* Segen:
Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe ein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden. AMEN.

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BeitragVerfasst am: 30.07.2017 12:46    Titel: Re:


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