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-thommy-
Lektor Wagner


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Anmeldungsdatum: 13.12.2007
Beiträge: 548

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BeitragVerfasst am: 06.08.2017 17:10    Titel: Taufgottesdienst am 8. Sonntag nach Trinitatis, 06.08.2017 Antworten mit Zitat

Taufgottesdienst am 8. Sonntag nach Trinitatis
am 6. August 2017 um 10.30 Uhr
in der Ev. Laurentius Kirche Hain Gründau
Text: Ps. 91,11f. & Sprüche 2, 10f
Thema: Größer werden (Zollstock)


Lied EG 161     Liebster Jesu wir sind hier

Begrüßung: Wagner
Wir feiern diesen Gottesdienst im Namen des Vaters, der uns auf allen Wegen begleitet,
im Namen Jesu, der uns alle kennt und für uns da sein will,
und im Namen des Heiligen Geistes, der mitten unter uns ist. Amen.

Wir wollen in diesem Gottesdienst heute Merle, Henrie und Hanna taufen.
Diese kleinen Täuflinge, ihre Eltern, Geschwister, Großeltern, Paten, Verwandten und Freunde begrüße ich deshalb ganz be-sonders herzlich heute in unserer Laurentius Kirche zum Tauf-gottesdienst. Heute sagt Gott ja zu unseren drei kleinen die wir taufen wollen.

Herr Menzel
Vorstellung Prädikant Wagner   (Ich bin seit 20 Jahren im Amt und komme aus Wächtersbach und bin dort an der Ev. Kirche tätig. Bis 2015 als Lektor und seit 2016 als Prädikant. Hauptbe-ruflich arbeite ich in der Praxis Dr. Rohn in Gründau Lieblos und bin 49 Jahre alt.) Wenn sie mehr Infos benötigen sagen sie be-scheid.

Lied EG 331, 1-3+6     Großer Gott wir loben dich


Eingangspsalm:
(Unter Gottes Schutz)
Wer unter dem Schutz des höchsten Gottes lebt
und bleiben darf bei ihm, der alle Macht hat,
der sagt zum HERRN:
»Du bist meine Zuflucht,
bei dir bin ich sicher wie in einer Burg.
Mein Gott, ich vertraue dir!«

Du kannst dich darauf verlassen:
Der HERR wird dich retten vor den Fallen,
die man dir stellt, vor Verrat und Verleumdung.
Er breitet seine Hügel über dich,
ganz nahe bei ihm bist du geborgen.
Wie Schild und Schutzwall deckt dich seine Treue.
Du musst keine Angst mehr haben
vor Gefahren und Schrecken bei Nacht,
auch nicht vor Überfällen bei Tag,
vor der Seuche, die im Dunkeln zuschlägt,
oder dem Fieber, das am Mittag wütet.

Du sagst: »Der HERR ist meine Zuflucht.«
Beim höchsten Gott hast du Schutz gefunden.
Darum wird dir nichts Böses geschehen,
kein Unheil darf dein Haus bedrohen.
Gott hat seinen Engeln befohlen,
dich zu beschützen, wohin du auch gehst.
Sie werden dich auf Händen tragen,
damit du nicht über Steine stolperst.
und Schlangen können dir nicht schaden,
du wirst sie alle niedertreten.

Gott selber sagt:
»Er hängt an mir mit ganzer Liebe,
darum werde ich ihn bewahren.
Weil er mich kennt und ehrt,
werde ich ihn in Sicherheit bringen.
Wenn er mich ruft, dann antworte ich.
Wenn er in Not ist, bin ich bei ihm;
ich hole ihn heraus und bringe ihn zu Ehren.
Ich gebe ihm ein langes, erfülltes Leben;
er wird die Hilfe erfahren, auf die er wartet.«
(Ps. 91,1-6.9-16)
Kommt lasst uns anbeten

Gebet
Herr Jesus Christus,
so vieles bewegt uns heute,
am Tag der Taufe unserer Kinder, Merle, Henrie und Hanna.
Wir denken an all das, was nun hinter uns liegt,
an die Freunde und Aufregung, als die drei zu den Familie ge-kommen sind, an die Hoffnungen und Ängste in den ersten Ta-gen. Wir denken auch an das, was vor uns liegt,
an die Verantwortung, die wir für Merle, Henrie und Hanna tra-gen.

Herr, wir wissen, wie viel Zuwendung, wie viel Liebe diese Kin-der brauchen, damit sie voller Vertrauen aufwächsen können.
Doch wir wissen auch, Herr, dass unsere Liebe begrenzt ist,
zeitlich und räumlich, aber auch in ihrer Kraft und Tiefe.

So werden auch Stunden und Tage kommen, wo dieses Kinder unsere Liebe entbehren müssen, wo wir ihren Herzen ferne sind.

Herr Jesus Christus, lass Merle, Henrie und Hanna immer dann, wenn wir ihnen nicht nahe sind, die Wahrheit deiner Ver-heißung erfahren, die auch heute über diesen dreien ausge-sprochen wird:
"Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende".
AMEN

Lesung -  Mk 10, 13-16:  Herr Menzel
Die Bibel erzählt uns, wie Jesus mit Kindern umging:
Und sie brachten Kinder zu ihm, damit er sie anrühre. Die Jün-ger aber fuhren sie an. Als es aber Jesus sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen und weh-ret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes. Wahr-lich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie.

Lesung Mt 28, 18-20:
Hört den Tauf- und Missionsbefehl Jesu am Ende des Mat-thäusevangeliums:
Aber die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, wohin Jesus sie beschieden hatte. Und als sie ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder; einige aber zweifelten. Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befoh-len habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

Tauffrage:
Liebe Eltern, liebe Paten.
Ihr wollt, dass eure Kinder Merle, Henrie und Hanna getauft werden. Damit übernehmt ihr die Aufgabe, eure Kinder Merle, Henrie und Hanna im christlichen Glauben zu erziehen und ih-nen durch Wort und Beispiel zu helfen, Gott und die Menschen zu lieben. So frage ich euch, Eltern und Paten:
Seid ihr dazu bereit, so antwortet: "Ja"

Eltern und Paten: "Ja".

Glaubensbekenntnis:
Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

Musik vom Laptop

Taufe:
Im Namen dessen, der uns bei unserem Namen ruft,
(etwas Wasser ins Taufbecken füllen)
im Namen dessen, zu dem Gott bei seiner Taufe sprach: »An dir habe ich Wohlgefallen!«,
(weiteres Füllen des Taufbeckens mit Wasser)
im Namen dessen, der in der Taufe gegenwärtig ist und Ge-meinschaft wirkt –,
(noch einmal Wasser ins Taufbecken gießen)
im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geis-tes.

Taufe Merle:
Als Zeichen dafür, dass Gott dieses Kind ganz persönlich ruft, nennen Sie als Pate/Patin/Paten den Namen des Kindes.
Pate/Patin/Paten:
MERLE

Verlesen des Taufspruchs:
Merle, über Dir wird in der Taufe diese Verheißung ausgespro-chen: Dein Taufspruch lautet:
Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.
(Ps. 91,11f.)
Merle, ich taufe dich auf den Namen des Vaters und des Soh-nes und des Heiligen Geistes.
Gott Vater Sohn und heiliger Geist gebe dir seinen Gnade, Schutz und Schirm vor allem Argen, stärke und Hilfe zu allem guten, das du bewart wirst zum ewigen Leben,
Friede sei mit dir (+).
AMEN.

Anzünden der Taufkerzen:
Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.
Die Taufkerze brennt heute bei der Taufe unserer Täuflinge und soll sie immer darin erinnern, dass mit der Taufe ihnen das Licht des Lebens versprochen wird.
Damit wir die Kerzen alle noch sehen, bitte ich sie, sie auf den Altar zu stellen.

Segen für die Eltern und Paten:
- Gott segne euch Eltern. Er hat euch euer Kind geschenkt. Er helfe euch, ihm zu zeigen, Gott und die Menschen zu lieben.
-     Gott segne euch Paten. Ihr habt eine große Verantwortung übernommen. Er helfe euch, eure Aufgabe zu erfüllen.
- Gott segne uns alle. Er helfe uns, dass wir sein Wort in der Gemeinde hören und nach seiner Liebe leben. Amen.

Taufe Henrie:
Als Zeichen dafür, dass Gott dieses Kind ganz persönlich ruft, nennen Sie als Pate/Patin/Paten den Namen des Kindes.
Pate/Patin/Paten:
HENRIE

Verlesen des Taufspruchs:
Henrie, über Dir wird in der Taufe diese Verheißung ausge-sprochen: DeinTaufspruch lautet:
Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.
(Ps. 91,11f.)

Henrie, ich taufe dich auf den Namen des Vaters und des Soh-nes und des Heiligen Geistes.
Gott Vater Sohn und heiliger Geist gebe dir seinen Gnade, Schutz und Schirm vor allem Argen, stärke und Hilfe zu allem guten, das du bewart wirst zum ewigen Leben,
Friede sei mit dir (+).
AMEN.

Anzünden der Taufkerzen:
Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.
Die Taufkerze brennt heute bei der Taufe unserer Täuflinge und soll sie immer darin erinnern, dass mit der Taufe ihnen das Licht des Lebens versprochen wird.
Damit wir die Kerzen alle noch sehen, bitte ich sie, sie auf den Altar zu stellen.

Segen für die Eltern und Paten:
- Gott segne euch Eltern. Er hat euch euer Kind geschenkt. Er helfe euch, ihm zu zeigen, Gott und die Menschen zu lieben.
-     Gott segne euch Paten. Ihr habt eine große Verantwortung übernommen. Er helfe euch, eure Aufgabe zu erfüllen.
- Gott segne uns alle. Er helfe uns, dass wir sein Wort in der Gemeinde hören und nach seiner Liebe leben. Amen.

Taufe Hanna:
Als Zeichen dafür, dass Gott dieses Kind ganz persönlich ruft, nennen Sie als Pate/Patin/Paten den Namen des Kindes.
Mutter:
HANNA

Verlesen des Taufspruchs:
Hanna, über Dir wird in der Taufe diese Verheißung ausge-sprochen: Dein Taufspruch lautet:
Denn Weisheit wird in dein Herz eingehen, und Erkenntnis wird deiner Seele lieblich sein.
(Sprüche 2, 10f)
Hanna, ich taufe dich auf den Namen des Vaters und des Soh-nes und des Heiligen Geistes.
Gott Vater Sohn und heiliger Geist gebe dir seinen Gnade, Schutz und Schirm vor allem Argen, stärke und Hilfe zu allem guten, das du bewart wirst zum ewigen Leben,
Friede sei mit dir (+).
AMEN.

Anzünden der Taufkerzen:
Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.
Die Taufkerze brennt heute bei der Taufe unserer Täuflinge und soll sie immer darin erinnern, dass mit der Taufe ihnen das Licht des Lebens versprochen wird.
Damit wir die Kerzen alle noch sehen, bitte ich sie, sie auf den Altar zu stellen.

Segen für die Eltern und Paten:
- Gott segne euch Eltern. Er hat euch euer Kind geschenkt. Er helfe euch, ihm zu zeigen, Gott und die Menschen zu lieben.
-     Gott segne euch Paten. Ihr habt eine große Verantwortung übernommen. Er helfe euch, eure Aufgabe zu erfüllen.
-     Gott segne uns alle. Er helfe uns, dass wir sein Wort in der Gemeinde hören und nach seiner Liebe leben. Amen.

Anrede KV:  Herr Menzel

Lied EG 577     Kind du bist uns anvertraut

PREDIGT:
- Kanzelgruß:
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. AMEN.

Liebe Tauffamilien, liebe Paten, liebe Verwandte und Freunde von Merle, Henrie und Hanna, liebe Gemeinde!

I. Einmaligkeit und Dankbarkeit
Es gibt wunderschöne Worte, die ausdrücken, was viele von uns beim Anblick eines kleinen Kindes bewegt.
»Du bist zur Welt gekommen, Merle, Henrie und Hanna.
Einmalig, mit einem unverwechselbaren Äußeren,
einem Wesen, das nur du hast.
Wir schauen dich an und wissen,
dass wir vor einem Geheimnis stehen,
vor dem Geschenk deines Lebens.
Dafür empfinden wir tiefe Dankbarkeit,
und wie vor deiner Geburt spüren wir jetzt,
dass wir das Eigentliche deines Lebens nicht in Händen hal-ten.«

Ja, einmalig und unverwechselbar sind unsere drei Täuflinge. Sie sind noch ganz klein. Merle ist 11Monate und einen Tag alt, Henrie ist 3 Monate und 7 Tage alt und Hanna ist 1 Jahr, fünf Monate und und vier Tage alt. Also ist Henrie das küken heutre Morgen.
Das ganze Leben liegt noch vor ihnen.
(Zollstock hochheben)

Wachsen
Ich habe unseren drei Täuflingen einen Zollstock mitgebracht.
In vielen Kinderzimmern gibt es Meßlatten, an denen man ein-tragen kann, wie groß ein Kind ist.
Kleine Kinder finden es immer wieder spannend zu schauen, wieviel sie wieder in welchem Zeitraum gewachsen sind.

Wissen Sie, wie groß ihre Kinder sind?
(Eltern antworten lassen und laut wiederholen, dann am Zollstock zeigen.)

II. Phasen des Wachsens
Seit Merle, Henrie und Hanna auf der Welt sind, werden sie größer, manchmal nicht wirklich wahrnehmbar. Dann sieht man es erst an den Kleidern, die plötzlich in der Waschmaschine ge-schrumpft zu sein scheinen. Wir Erwachsenen kennen das auch, das unsere Sachen schrumpfen, dass hat aber andere ursachen. Wachsen, das Größerwerden Ihres Kindes, damit sind Sie vertraut.
Sie werden auch in der Zukunft immer erleben, wie Merle, Hen-rie und Hanna größer und größer werden – immer ein Stück mehr wachsen. Und irgendwann können sie bei allen drei schon im Stehen Markierungen auf dem Zollstock machen.

III. Wachsen in vielerlei Hinsicht
In den ersten Lebensjahren eines Kindes gibt es unterschiedli-che Wachsstumsschübe. Von einem Tag auf den anderen ler-nen Babies und Kleinkinder ganz viel. So viel wie der Mensch in den ersten Lebensjahren wächst, sich weiterentwickelt und lernt – so viel lernt er in seinem ganzen Leben nicht mehr in so kur-zer Zeit.
Merle, Henrie und Hanna werden immer ein Stückchen größer, sie werden immer mehr lernen und verstehen, immer ein bi-schen selbständiger werden.
Sie lernen Laufen und Sprechen, den Löffel selber halten, sie gehen in den Kindergarten, dann irgendwann die erste Übernachtung bei Oma oder Opa oder bei den Paten.
Später gehen sie in die Schule und danach kommen die vielen eigenen Wege.
In den ersten Lebensjahren wächst ein Mensch in vielerlei Hin-sicht. Wenn unserer Kinder dann auf eigenen Füßen stehen und ihr eigenes Leben führen, dann sind sie erwachsen.

Viele Markierungen können sie im Laufe dieser Zeit bei den Zollstöcken von Merle, Henrie und Hanna machen.

Wir alle, auch Erwachsene, wachsen! Ab einem bestimmten Alter wachsen wir Menschen zwar körperlich nicht mehr. Aber es gibt Momente in unserem Leben, in denen auch wir Erwach-sene die Erfahrung machen, mit unseren Aufgaben zu wach-sen.

IV. Situation der Tauffamilien
Sie, liebe Tauffamilien haben erlebt, was es heißt von einem Tag auf den anderen, einen Säugling zu haben, den Sie ständig im Blick haben müssen.
Vieles worüber Sie sich vor der Geburt Ihres Kindes Gedanken gemacht haben, ist nicht mehr von Bedeutung. Denn sie sind in die neue Familiensituation hineingewachsen.
Nicht nur ihre Kinder sind im Bauch der Mutter gewachsen und wachsen mit jedem Tag nun weiter, sondern auch innerhalb ih-rer Familie ist mit dem neuen Erdenbürger etwas gewachsen, was vorher nicht da war. Es ist so wunderbar und einzigartig wenn die drei kleinen durchs Leben turnen. Zu sehen wie sie wachsen und ihre Umwelt wahrnehmen.
Sie machen die Erfahrung, dass es geht, ein Kind zu lieben und gleichzeitig Ihrer Liebe und Zuwendung zum Partner auch noch Raum zu geben.
Und Sie erleben: Da gibt es nicht nur die Liebe, die sie als El-tern Merle, Henrie und Hanna entgegenbringen, sondern auch die Liebe, die von diesen drei Kindern an Sie zurückgegeben wird. Die strahlenden Augen der Kinder, wenn sie weinen und sie sie dann hoch nehmen, sie trösten, sie knuddeln. Es ist so schön wenn sie als Eltern dann die Liebe ihres Kindes spüren.

VI. Im Glauben wachsen
Heute mit der Taufe von Merle, Henrie und Hanna beginnt der Weg des Glaubens für diese drei keinen Sonnenscheine. Denn in der Taufe sagt Gott ganz klar „ja“ zu ihnen: Du bist mein Kind, du gehörst zu mir.
Um in den Glauben hineinzuwachsen brauchen Merle, Henrie und Hanna ihre Eltern und Paten, ihre Großeltern, Verwandte und Freunde, die ihnen von Gott erzählen. In die Fußstapfen von Jesus zu treten und den Weg in ein Leben als Christ zu ge-hen, ist ein wachstumsprozess den die drei, Merle, Henrie und Hanna nicht ohne die Hlfe der Erwachsenen schaffen.
Die mit ihnen singen, die mit ihnen Kinderbibeln anschauen und mit ihnen beten.
Denn nur wenn der Weg des Glaubens für sie weitergeht, wenn sie den Glauben in ihrem Alltag mit den Menschen, die sie lie-ben erleben, können sie im Glauben wachsen.
Der Glaube lebt von der Gemeinschaft, die wir miteinander tei-len.
Dort, wo Menschen zusammen sind und über Gott nachdenken, ihm einen Platz in ihrem Leben geben, da wächst unser Glau-be.
Das kann im Gottesdienst geschehen oder zu Hause beim ge-meinsamen Gebet oder aber in der Natur, wo wir Gottes Schöp-fung ganz unmittelbar erleben. Bei mir ist es oft auf meinem Motorrad, wo ich eins bin mit meinem Chef wie ich ihn liebevoll nenne.
Wie groß unser Glaube ist, läßt sich nicht messen.
Auch der Glaube von Merle, Henrie und Hanna wird, wenn sie größer sind, nicht mit einer Markierung an ihren Zollstöcken festzumachen sein.

Liebe Gemeinde,
Taufsprüche können helfen im Glauben zu wachsen!
Die Taufsprüche, die sie, liebe Eltern für ihre Kinder ausgesucht haben, können Merle, Henrie und Hanna helfen, im Glauben zu wachsen.
Die Worte aus Psalm 91, Vers 11, dem Taufspruch für Merle und Henrie, heißt es:
Denn Gott hat seinen Engeln befohlen,
dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen.
(Ps. 91,11)
Ich denke diese Worte des 91. Psalms sie sprechen aus, wor-auf der christliche Glaube vertraut: Dass Gott uns auf allen un-seren Wegen behüten und beschützen will. Das du nicht alleine bist in dieser Welt und das du dem vertrauen darfst der dich heute mit der Taufe angenommen hat, so einzigartig wie du bist. So war doch die Schwangerschaft bei Henries Mama ab dem 4. Monat recht schweirig und kamst du doch etwas früher als geplant zur Welt, es war nach dem Klitschkokampf in der Nacht zwei minuten nach Mitternacht ging es los und dann ging es ratz fatz, nach 3,5 Stunden warst du da. Ein Geschenk der liebe und mit dem Symbol das deine Eltern Silvie und Markus lieben, den Schmetterlingen, sie stehen als Symbol über deiner Taufe. Denn du kamst in der Denkerpose mit der linken Hand am Kinn zur Welt und noch heute zeigst du diese Denkerpose immer wieder gerne.
Auch bei Merle gilt: Dass Gott uns auf allen unseren Wegen behüten und beschützen will. Das du nicht alleine bist in dieser Welt und das du dem vertrauen darfst der dich heute mit der Taufe angenommen hat, so einzigartig wie du bist. Sie ist der Sonnenschein und wie sie liebe Sylvia mir gesagt haben ist Merle ein kleiner Duracelhase. Ihr Akku ist nie leer. Und das merkte man auch zum Ende unseres Taufgespräches. Sie sind dankbar als Eltern die beiden Paten zu haben, einmal ihre Schwester Sylvia und ihre beste Freundin.

Auch der Taufspruch von Hanna kann für ihren Glauben rich-tungsweisend sein.
In den Sprüchen heißt es:
Denn Weisheit wird in dein Herz eingehen, und Erkenntnis wird deiner Seele lieblich sein.
(Sprüche 2, 10f)
Wunderschöne Worte aus den Sprüchen die über Hanna heute stehen.
Wenn es uns gelingt unsere Kinder zu Menschen zu erziehen, die sich für den Frieden einsetzen, für andere da zu sein, keine Vorurteile zu haben, jeden so anzunehmen wie er ist, dann hat Hanna Weisheit im Herz und eine Seele der Liebe. Die Erfah-rungen von Hass, Gewalt, Leid und Trauer können überwunden werden mit dem gelebten Glauben an die Liebe Gottes, die für uns in Jesus Christus Mensch geworden ist. Auch wenn Hanna ihrer Mama seit 15 Monaten wenig schlaf beschert und als „Wilde Hilde“ sich einen Namen gemacht hat, ist sie euer zwei-ter Sonnenschein. Genau so geliebt wie ihre ältere Schwester Emelie. Hanna ist euer kleiner Wirbelwind der euer Leben be-reichert.

Mögen unsere Täuflinge Merle, Henrie und Hanna in ihrem Le-ben immer wieder erfahren, dass Gott sie liebt, mögen sie Men-schen zur Seite haben, die sie auf dem Weg des Glaubens be-gleiten und stärken.

Möge Gott uns allen immer wieder den Mut und die Kraft schenkt, uns für sein Wort zu öffnen und im Glauben zu wach-sen. Amen.

Kanzelsegen:
Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft / bewahre eu-re Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn. AMEN.

Lied: EG 200,1+2+4     Ich bin getauft auf deinen Namen

Fürbittengebet:
Patin Nadja:
Wir bitten dich, liebender Gott, für Merle, Henrie und Hanna.
dass sie deine Liebe stets spüren,
dass stets Menschen da sind, die zuhören können,
dass Menschen da sind, die ihren Glauben stärken,
dass sie offen sind für deine frohe Botschaft
und darin Hilfe für ihr Leben finden,
dass sie deinen Segen spüren und ein Segen für
andere Menschen sein können.

Prädikant:
Wir bitten dich, sanfter Gott, für Merle, Henrie und Hanna,
dass sie viel Liebe und Geborgenheit durch die
Menschen erfahren, die sie so annehmen wie sie sind,
denen sie vertrauen können und die für sie immer da sind
und ihnen zu helfen, dass in ihnen Vertrauen wachsen kann
und dass sie lieben lernen von ganzem Herzen.

Patin Nadja:
Wir bitten dich, lieber Gott, für die Familien und die Paten
um deinen Beistand, damit sie Merle, Henrie und Hanna
mit Güte, Weisheit und Geduld begleiten und
dass sie für sie beten und ihnen Christsein vorleben.

Prädikant:
Wir bitten dich, lieber Gott, für uns alle,
dass wir uns der Verantwortung bewusst sind,
die wir für diese Welt haben  und dass wir den Kindern eine Welt übergeben, in der sie gut und gerne leben mögen.
Wir danken dir, dass du Merle, Henrie und Elias mit Namen ge-rufen und in die Gemeinschaft der Kirche eingeführt hast.

Wir wollen heute auch für Anna Hartmann und Sebastian Eibl beten die am 10.09.2017 hier getauft werden. Herr, nimm diese Kinder an und in deiner Gemeinschaft auf. Du hast diese Kinder ins Leben gerufen, darum bitten wir dich begleite behüte und bescchütze sie.
Amen

In der Stille bringen wir vor dich Herr, was uns in dieser Gottesdienstlichen Stunde besonders am herzen liegt.

Vater unser:
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
AMEN.

Lied EG 562     Segne und behüte

Bekanntmachungen:

Votum:
Schwestern und Brüder,
erhebt euch zum Segen,
fasst die Hände der Menschen zu beiden Seiten:
Geht hin im Namen des lebendigen und fürsorgenden Gottes,
der uns seinen Geist schenkt.
Geht hin, um euch allem entgegenzustellen,
was das Leben von Kindern, Frauen und Männer versklavt.
Geht hin, um euch daran zu freuen,
dass wir einander haben,
geht hin, um das neue Leben aus Gottes Geist zu feiern.
Gott segne euch!

Segen:
Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein An-gesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden.
AMEN.

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BeitragVerfasst am: 06.08.2017 17:10    Titel: Re:


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