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-thommy-
Lektor Wagner


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BeitragVerfasst am: 03.12.2017 13:00    Titel: Abendmahlsgottesdienste am 1. Advent, 03.12.2017 Antworten mit Zitat

Gottesdienst zum 1. Advent mit Abendmahl
03.12.2017
09.00 Uhr Ev. Kirche Lettgenbrunn
10.30 Uhr Ev. Kirche Lohrhaupten

Thema: Advent- ein Zeichen für unser Leben  


* Orgelvorspiel
* Lied EG 17, 1     Wir sagen euch an den lieben Advent

* Begrüßung: Thomas
Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes.
AMEN.
Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.
Der Wort und Treue hält und der nicht
Fahren lässt das Werk seiner gnädigen Hände. AMEN

Ich heiße Sie alle und euch alle ganz herzlich Willkommen zum  Gottesdienst am 1. Advent. In diesem Gottesdienst feiern wir das Abendmahl
Das freie Thema des Gottesdienstes lautet: Advent ein Zeichen für unser Leben.
Ganz herzlich begrüße ich Ingrid Brill, sie wird den Gottesdienst heute mitgestalten.
Ich wünsche uns allen einen Mutmachenden und Segensreichen Gottesdienst.

* Lied EG 13     Tochter Zion

*Eingangspsalm: Inge
Du, Tochter Zion, freue dich sehr, und du, Tochter Jerusalem, jauchze!
Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer.

Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch,
            dass der König der Ehre einziehe!
Wer ist der König der Ehre?
            Es ist der Herr, stark und mächtig; der Herr, mächtig im Streit.
Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch,
            dass der König der Ehre einziehe!
Wer ist der König der Ehre?
            Es ist der Herr Zebaoth; er ist der König der Ehre.

Du, Tochter Zion, freue dich sehr, und du, Tochter Jerusalem, jauchze!
Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer.
Kommt lasst uns anbeten:

*Aufforderung zum Bittruf: Thomas
Manchmal gehen wir durch unser Leben
wie durch die Nacht,
verstört durch Ängste,
irregeführt durch Lügen,
belastet mit Versäumnissen.
Manchmal irren wir durch unser Leben
wie durch die Nacht
und sehnen uns nach Zeichen der Liebe,
nach dem Trost eines guten Wortes.
Wir rufen um erbarmen:

* Aufforderung zum Lobpreis Thomas
Es lohnt sich zu warten. Gott kommt, um uns zu helfen, wenn wir Angst haben, wenn wir einsam sind –, Gott, der Allmächtige und Barmherzige. Ihm sei Ehre in Ewigkeit. Wir singen:

*Kollektengebet:Thomas
Lasst uns beten:
Du kommst zu uns. Gott des Lebens,-- und unser müdes Herz schlägt schneller
Du kommst zu uns, Gott des Lichtes, in unseren matten Augen spiegelt sich dein Glanz.
Du kommst zu uns, Gott des Friedens, uns unsere Fäuste zu öffnen, unser Gesicht entspannt sich.
Du kommst zu uns, Gott des Trostes, und die schwere weicht aus unseren Füßen.
Du kommst zu uns, Gott der Geduld, ruhig wird unser Atem, ruhig und gleichmäßig.
Du kommst zu uns, Gott der Hoffnung, und unserer Seele wachsen Flügel.
Du ziehst dich zurück, du Gott der Ferne, hüllst dich in Dunkelheit und Nacht.
Du, der gnädige und barmherzige Gott, wir erwarten dich. Wir feiern deinen Advent, du unser Gott.
G: Amen

* Schriftlesung:  Philipper 4, 4-7 Inge

4 Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch!
5 Eure Güte lasst kund sein allen Menschen! Der Herr ist nahe!
6 Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden!
7 Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus.
(Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren - Amen)

* Glaubensbekenntnis: Thomas
Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

Lied EG 11, 1+2     Wie soll ich dich empfangen

* PREDIGT: Thomas
- Kanzelgruß:
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. AMEN.

Liebe Adventgemeinde,
Und wieder beginnt eine neue Adventzeit. Meine 49. Adventzeit. Heute möchte ich in drei verschiedenen Anläufen über den Advent nachdenken.
Schon einmal habe ich so die Gottesdienste am ersten Advent begonnen, das war auf den tag genau vor 6 Jahren, Inge kann sich vielleicht noch daran erinnern. Auch das Thema war dasselbe.
Denn wirklich was verändert hat sich auch nichts.  
Ich dachte damals wie heute an folgende Überschriften und werde die Predigt auch in diese teile aufteilen. Hier die drei Schritte:
-     Ach du schreck!
-     Ach wie schön!
-     Die Frage ist, wer kommt.
1.
Liebe Adventgemeinde,
Also zuerst: Advent, ach du Schreck! Ist es denn wirklich schon wieder so weit? Wo ist bloß die Zeit geblieben? Gerade war doch noch Sommer, na ja, zumindest auf dem Kalender war es Sommer. Das Wetter war alles andere als schön. Und der Herbst die letzen Wochen waren dann auch nicht so wie es in die Zeit passt. Es geht aber auch alles so rasend schnell. Meine Uroma hat immer gesagt: „ Wenn du mal  älter wirst, wird es dir schneller vorkommen“, ich glaubte das nicht. Ich dachte immer, ach was die alten Leute nur immer wollen mit dem es geht so schnell herum. Mir kamen die Tage immer so lang vor, es konnte nicht schnell genug sein für uns Kinder damals. Doch heute weiß ich, das es stimmt, das Sie recht hatte meine liebe Uroma. Die Zeit rennt und mit jedem Jahr das ich älter werde, empfinde ich, als rennt die Zeit noch schneller. Seit Wochen trage ich mir nun schon Notdiensttermine und Gottesdiensttermine fürs Neue Jahr in meinen Kalender ein. Und dabei war doch gerade erst Weihnachten. Schnee satt, so viel wie die letzten Jahrzehnte nicht und Kalt. Was haben alle gestöhnt, erst das an Weihnachten kein Schnee liegt und dann dass es zu viel Schnee war. Und jetzt schon wieder der erste Advent. Seit Mitte/ Ende August schon in den Geschäften der ganze Weihnachtskram. Lebkuchen, Dominosteine, Madelgebäck und und und… Wie soll ich mich denn im August schon darauf einstellen. An den warmen Tagen der ganze Fresskram für die Advent- und Weihnachtszeit. Ja und die Dekosachen standen auch schon herum.  O nein,---- ach du Schreck! Schon wieder Advent.
Jetzt geht auch die Schenkerei wieder los. Seit Wochen wird man zu gemüllt mit Reklamensendungen in der Zeitung und im E Mail Postfach: Schmuck, Kleidung, Spielsachen, Elektrogeräte und so weiter, alles schön abgebildet auf Hochglanzpapier. Da freut sich die Papiertonne die zu keiner anderen Jahreszeit so schnelle überläuft.
Auch in der Flimmerkiste, Weihnachtswerbung bis der Arzt kommt. Oder bis man einfach abschaltet weil man es nicht mehr sehen kann. Keine Werbesendung ohne die Krönung von Jacobs Kaffee ohne den das fest nichts ist, genauso wie Milka Weihnachtsmänner mit dem Glöckchen, ohne die ist Nikolaus auch nichts. Für die Jungen neue PC Spiele und der Duft von Tausend Wässerchen muss es sein wie uns so verführerisch die jungen Damen  es in dem Werbespot beschreibt. Es wird höchste Zeit zu kaufen, denn er kommt bald, der Weihnachtsmann
>> kommt mit seinen Gaben <<. Goldenes Armband, goldene Clips, Socken, Oberhemden und Schlips, Schnäpschen und Bierchen, Weihnachtsschwips soll man schließlich haben, ach du Schreck.
Und dann die Hetzerei, die dazu gehört: In Frankfurt in der Innenstadt waren gestern  sämtliche Parkplätze voll, so warnte FFH man soll die Öffentlichen verkehrsmittel benutzen. Jedes Jahr das selbe, liebe Gemeinde. In den Kirchen wird von Frieden und Ruhe gepredigt. Und draußen gibt es Hetze und Stress, muffelige Gesichter und überforderte Menschen. Vor die freudig erregten Gesichter beim Auspacken der Geschenke sind die verkniffenen beim Kampf um den Parkplatz und die Schnäppchen gesetzt. Wie die Geier stürzten die Menschen auf die vermeintlichen Schnäppchen und da ist es auch egal ob man einen anderen weg stößt, verletzt oder ihn ins Regal schubst, ach du Schreck.

Advent, ach ja: Die Unterschiede zwischen Botschaft und Realität ist groß, Zeit der Familie – und für die Familie keine Zeit. Schenken mit Herz, mit Phantasie und aus Liebe – doch was immer es sei, ein I Phone oder I Pad ist dabei, die Frau bekommt die Küchemaschine, die neue, grins,---- Sie wissen ja. Oft scheinen die Geschenke absolut unüberlegt zu sein.
Der Teuro  rollt – und im Land des Teuros, na ja, nix isser mehr wert. Und über alles hinaus, was wir in diesen Tagen so beklagen, ist dies ja noch viel schlimmer:
Die Unterschiede zwischen Botschaft vom Frieden – und der Krieg, der im Fernsehen, im Internet und in den Geschäften Tag für Tag, Abend für Abend bis in unsere Wohnzimmer kommt. Es scheint, wir feiern Advent bei verschlossenem Himmel.  Ach du Schreck, schon wieder Advent.

2.
Liebe Adventgemeinde,
Advent, ach wie schön! Was ich jetzt sagen will, klingt wie ein Widerspruch zu dem, was ich eingangs sagte. Aber es ist genau so wichtig, merkwürdiger Weise: Advent, ach wie schön!
Trotz aller Hektik, trotz allen Geschenkewahns, trotz aller Friede Freude Eierkuchen- Stimmung: Es ist eine schöne Zeit. Ich möchte sie nicht missen. Die Heimlichkeiten der Familien, wegen der Geschenke, das Plätzchenbacken nicht, das heimliche Naschen schon gar nicht, (grinsen, Bauch reiben), das Schenken nicht und das Beschenkt – Werden und das Vorbereiten von allem. Advent, ach wie schön!
Ich mag Geschichten, und der Advent ist die Zeit der Geschichten. In vielen steckt Weisheit drin und Güte, ein Hauch des Lebens gegen die Kälte.  In  unserem Alltag zählen Geschichten nicht sehr viel. Da sind Bilanzen wichtiger, Leistungen. Da zählt mehr das Abzocken der Wähler. Für Geschichten ist da wenig Platz. Gut jedoch, dass der Advent uns Geschichten bringt. Sie helfen uns zu unterscheiden, was wichtig ist und was nicht.
Ich denke auch an die Kinder, in 4 Tagen öffnen Sie das erste Türchen am Adventskalender. Aber nicht nur die Kinder tun das, ich mache das auch, immer noch und das sehr sehr gerne, (grinsen).
Ich denke an Weihnachtsmusik, an Posaunenchöre,  an Männer, Frauen- und Kinderchöre. An meine eigene Kindheit denke ich zurück, an die gespielte Entrüstung meiner Ur Oma, wenn die Plätzchen merkwürdiger Weise (und natürlich ohne mein Zutun, grinsen) schon wieder weniger geworden waren. Ich denke an die Krippespiele die wir in der Kindergottesdienstgruppe vorbereitet haben und ich musste jedes Jahr den Engel spielen. Aber auch die Adventslieder,  ich gebe zu das Gedudel im Supermarkt mit Jingle Bells geht mir auf die Nerven, aber wenn ich Sonntags mit meiner Ur Oma in die Kirche ging und Macht hoch die Tür gesungen wurde war ich glücklich und zufrieden. Jeder von uns hat so seine Lieblings Advent- und Weihnachtslieder. Wie schön das es sie gibt, all die schönen Lieder, die Musik, die uns aus der Kindheit bis heute begleitet, die uns im inneren auch immer wieder Kind sein lässt. Der Advent ist voll mit schönen Dingen, der Advent ist auch gefährdet von viel zu viel Erwartungen. Beides stimmt. Die Kritik ist berechtigt. Und dennoch: Advent, ach wie schön!

                                                   3.
Advent: Die Frage ist, wer kommt. Jetzt begegnen sie uns wieder, die Weihnachtsmänner, und Knecht Ruprecht macht sich im finsteren Tann auf den Weg. Der Nikolaus wird’s in ein paar Tagen geschafft haben, sein Verwandter Santa Claus braucht noch länger. Und an Weihnachten kommt dann das Christkind. Advent heißt auf Deutsch, Ankunft, wie wir wissen, Es fragt sich nur, wer da kommt.
Mit dieser Frage sind wir wirklich beim Advent. All die Bräuche und Gewohnheiten dieser Wochen sind ja Zeichen, Hinweise, Gleichnisse. Und es wird darauf ankommen, sie als Zeichen zu erkennen und nicht selbst schon als das Wichtigste zu nehmen. Der christliche Glaube spricht davon, dass Gott zu den Menschen kommt, und das er’s nicht tut mit Glanz und Gloria, sondern menschlich, alltäglich. Gott wird ein Gott zum Lieben und für jeden Tag, für fröhliche und traurige Zeiten, für Arbeit und Ruhe. Weil Gott sich selbst schenkt, beschenken wir uns auch. Zeichen sind die Geschenke; denken sie bitte daran wenn sie Einkaufen gehen. Der Gedanke an die Geschenke wird uns in den nächsten Wochen ja begleiten. Aber lassen wir die Geschenke wirklich auch Zeichen sein, und zwar nicht dafür, dass wir’s uns leisten können, sondern Zeichen für die Liebe Gottes unter uns.
Der Advent ist auch die Zeit der Bittbriefe. In einer Zeit, in der nichts mehr ohne Werbung funktioniert, muss man auch für Gutes Werbung machen. Es gibt viele Gute Organisationen die auch Wirklich helfen wollen. Advent das ist warten auf Gott. Und so gesehen sind diese vier Wochen jetzt selbst ein Zeichen für unser Leben. Die Hektik dieser Tage, Zeichen für unser Umgetriebensein überhaupt; das Kaufen und Protzen mit Geschenken, Zeichen dafür, dass viel zu oft das Geld die Welt regiert.
Aber auch anderes:
-     die Kerzen, Zeichen  für das Licht, das mit Jesus in die Welt gekommen ist;
-     die Lieder, Zeichen für die Melodie des Lebens, gegen allen hass und gegen alle Gewalt, gegen den Irrglaube der rechts orientierten Fanatischen Menschen und gegen allen Kanonendonner;
-     die kleinen Freundlichkeiten, Zeichen für die große Freundlichkeit Gottes.

Der Advent, Zeichen für unser Leben. Es kommt nur darauf an, wen wir erwarten, Gott oder den Weihnachtsmann.        

  4.
Liebe Adventgemeinde,  
Vier Wochen haben wir wieder Zeit. Der Advent ist exemplarische Zeit, beispielhaft für unser Leben überhaupt. Güte und Nächstenliebe haben ihre Zeit in diesen Wochen, mehr als sonst im Jahr -   ein Beispiel für unser Leben. Wir fragen nach Sinn und Ziel, nach dem, was wirklich wichtig ist und zählt, mehr als sonst. Und wenn wir das Leben als leer empfinden und als >> Alles schon mal dagewesen>>, so wie dieses freie Thema, dann spüren wir auch dass im Advent deutlicher als sonst. Auch die Trauer bedrückt uns mehr in dieser Zeit. In all dem ist der Advent Frage und Aufforderung. Auf wen warten wir?
-     Auf den Partner, das er endlich wieder mit uns spricht?
-     Auf Freundinnen und Freunde, das sie uns nicht nur gebrauchen,
die Freundschaft als Einbahnstraße sehen, sondern verstehen dass es ein Geben und Nehmen ist.
-     Auf die Kinder die schweigen und so tun als wäre alles in Ordnung!
-     Auf offene Ohren und Herzen derer die wir Lieben!
-     Auf Jesus der uns hilft in unserer Trauer!

Auf wen wartet ihr in eurem Lebe, das ist die Frage. Und Öffnet euch für Gott, erwartet ihn und seht ihm entgegen, das ist die Aufforderung. Wie wir damit umgehen werden, mit der Aufforderung und der Frage, ist noch nicht heraus. Der Advent beginnt gerade, und im Leben, für das er ein Zeichen ist, sind wir mittendrin. Und so denke ich meine
Liebe Adventgemeinde, dass das Lied von dem wir eben den ersten Vers gesungen haben >> Wie soll ich dich empfangen<<  setzt nun den Schlusspunkt der Predigt, als Frage und Versprechen zugleich.      Ach wie schön, es ist Advent. Ach wie schön, ich darf auf den Herren warten.    
AMEN

-Kanzelsegen:
Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft / bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn.
AMEN.

Lied EG 11, 3+4+6     Wie soll ich dich empfangen

Danksagung (Präfation): Inge
Gott, unser Vater,
in der Menschwerdung deines Sohnes
willst du uns Versöhnung schenken
und uns mit dir verbinden.

Durch Jesus Christus sind wir
hinein genommen in deine Liebe.
Zeichen dafür sind uns Brot und Wein,
in denen du uns gegenwärtig sein willst
durch deinen Sohn Jesus Christus,
unseren Herrn und Bruder.
Deshalb wollen wir Dir singen:

Lied EG 185, 3     Heilig, heilig, heilig

Einsetzungsworte: Thomas
Unser Herr Jesus Christus / in der Nacht, da er verraten ward / nahm er das Brot / dankte und brach's / und gab's seinen Jüngern / und sprach: Nehmet hin und esset / das ist mein Leib (+) / der für euch gegeben wird. Solches tut zu meinem Gedächtnis.
Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Abendmahl / dankte / gab ihnen den / und sprach: Nehmet hin und trinket alle daraus / dieser Kelch ist das neue Testament (+) in meinem Blut / das für euch vergossen wird / zur Vergebung der Sünden. Solches tut, sooft ihr's trinket, zu meinem Gedächtnis.

Vater unser: Thomas
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
AMEN.

Lied EG 190, 2     Christe du Lamm Gottes

Friedensgruß: Thomas
Mit dem Advent warten wir auf die Ankunft  Jesu Christi. Der Advent bleibt für uns nicht ohne Konsequenzen. Nehmen wir das Warten an. Vertrauen wir dem Weg, den Jesus für uns gegangen ist. Sind wir bereit ihn in Empfang zu nehmen. Sind wir offen für das große Geheimnis der Liebe in diesem Kind, auf das wir warten. Als Zeichen unserer Verbundenheit wollen wir uns die Hand reichen mit den Worten: Ich warte auf den Gottes Sohn, der andere erwidere, wahrhaftig wir warten.
(Einladung zum Händereichen)

Liebe Schwestern und Brüder in Christo,
Wir laden Sie alle zum Tisch des Herrn zu ein.
Alle sind willkommen: Katholiken, Protestanten, alle Glieder einer Kirche, Erwachsene und Kinder. Sie alle ruft Jesus Christus an seinen Tisch, er schließt niemanden aus.

* Austeilung: Thomas und Inge


* Lobpreis: Thomas
Dankbar will ich sein
und mich von Herzen freuen,
dankbar sein und nicht vergessen,
wie viel Gutes ich erfahren habe:

Meine Schuld wird mir vergeben;
meine Verletzungen werden geheilt;
wenn ich keinen Ausweg mehr sehe,
wird mir das Leben wieder geschenkt.
Den verlorenen Mut gewinne ich zurück
und bin froh, neu beginnen zu können.

* Fürbittengebet:
Inge
Herr, wo du hinkommst, da kehrt Heil ein;
wo du hinkommst, da werden Menschen verwandelt;
da entsteht Hoffnung, Freude, Liebe, Geborgenheit.

Dafür danken wir dir.

Thomas
Komm du zu all denen, die erschöpft und enttäuscht sind
und nicht mehr an deine Liebe glauben können.

Wir warten auf dich.

Inge
Komm du zu all denen, die einsam sind
und sich nicht mehr freuen können, weil sie keinen Menschen haben.

Lass sie nicht allein

Thomas     
Komm du zu all denen, die ratlos und verzweifelt sind,
die vor Leid oder vor Krankheit keine Hoffnung mehr haben.
Gib den Menschen die Krank sind, den Mut sich anzuvertrauen, mit jemanden darüber zu sprechen. Breche die Bande der Falschen Verschlossenheit, öffne die Menschen, öffne den Mund und die Augen, die herzen und den Verstand.

Schenke du Kraft und Trost

Inge
Komm du zu all denen, die sich aus der Gemeinschaft ausgestoßen fühlen,
die den Anschluss nicht mehr finden,
die sich nicht mehr zutrauen, einen neuen Anfang zu machen.


Sei Wegbegleiter und der Neuanfang

Thomas
Komm du zu allen jungen und alten Menschen,
die keinen Sinn mehr in ihrem Leben finden,
nichts entdecken, wofür es zu leben lohnt.

            Gib Hoffnung in diesen Wirtschaftlich dunklen Wochen und Tagen

Inge
Komm du zu all den Menschen, die in Streit und Unfrieden leben,
die den grausamen Wirren sinnloser Kriege ausgeliefert sind
wie die Menschen in Afghanistan, in Israel und in den Kleinkriegen der Familien, wo Menschen sich anschweigen und nicht die wahren Gründe nennen für das Schweigen, für die Sinnlosen Familienkriege, die meist lapidar sind, Missverständnisse sind aufgrund fehlender Kommunikation.
           
Setzte ein Zeichen der Gemeinsamkeit

Thomas
Komm du zu deiner Gemeinde, deiner Kirche,
die immer noch uneins und zerstritten ist,
und lass deine Liebe in ihr Gestalt gewinnen.
Lass die Mächtigen der Kirchen erkennen, dass Gott niemals einen Unterschied machet zwischen Evangelisch und Katholisch. Wir sind alle ein Leib, wir haben alle einen Gott und Herrn.

Mach begreifbar dass es nicht um Ämter und Hirachien geht.


* Lied EG 1, 1+4-5     Macht hoch die Tür die Tor macht weit

* Bekanntmachungen: Inge

Kollekte: Aktion „Brot für die Welt“
     

Nächster Gottesdienst:

2.Advent, Sonntag, 10. Dezember 2017

9.15 Uhr     Gottesdienst
10.30 Uhr     Gottesdienst
Abkündigungen:


Mittwoch, 06. Dezember 2017

19.00 Uhr     Frauenkreis im Gemeindehaus in Lohrhaupten


* Votum: Thomas
Gott segne euch, die ihr warten könnt;
er öffne euch Seine Türen zu Seiner Zeit.
Gott segne euch, die ihr lauschen könnt;
er senke in eure Ohren Sein gutes Wort.
Gott segne euch, die ihr staunen könnt;
er erfülle eure Herzen mit Seinem Licht.
Gott segne euch, die ihr glauben könnt;
er lasse euch Seine Verheißung schauen.
Gott segne euch, die ihr lieben könnt;
er mache euch zu Feuern in Kälte und Dunkelheit.

* Segen: Thomas
Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden.
AMEN.

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BeitragVerfasst am: 03.12.2017 13:00    Titel: Re:


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