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-thommy-
Lektor Wagner


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Anmeldungsdatum: 13.12.2007
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BeitragVerfasst am: 25.12.2017 20:32    Titel: Abendmalsgottesdienste am 1. Feiertag, 25.12.2017 Antworten mit Zitat

Weihnachtsgottesdienste mit Abendmahl
am 1. Weihnachtstag, 25. Dezember 2017
09.00 Uhr Ev. Kirche Lettgenbrunn
10.30 Uhr Ev. Kirche Lohrhaupten
Text: Johannes 3, 16-21


*Orgelvorspiel

* Lied vom Liedzettel: Komm heiliger Geist

* Begrüßung: Thomas:
Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes.
AMEN.

Ob wir das Geheimnis von Weihnachten
jemals ganz erfassen können?
Gott wird Mensch.
Kein Thron weit über den Menschen
Kein Allherrscher weit
über dem Horizont der Welt.
Kein unbewegter Beweger
weit über uns am Himmelszelt.
Ein Gott mit uns – Immanuel.
Die Stätte seiner Geburt
unter den Ärmsten der Armen
Ohnmacht seine Liebe
auf den Wegen der Menschheitsgeschichte.
Durch unzähliges Leid bewegt
bewegt er uns
Bewegt er uns?

Ganz herzlich begrüße ich Sie und Euch alle zum Abendmahls-gottesdienst am 1. Weihnachtsfeiertag. Das Thema heute lau-tet: Gottes Liebe ist das einzige, das die Menschen wirklich verändern kann. Ich wünsche uns allen einen Mutmachenden Gottesdienst.

* Eingangslied EG 24, 1-4     Vom Himmel hoch

* Eingangspsalm: Inge:
Uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und er heißt:
Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst.

Singet dem Herrn ein neues Lied;
            singet dem Herrn, alle Welt!
Singet dem Herrn und lobet seinen Namen,
            verkündet von Tag zu Tag sein Heil!
Erzählet unter den Heiden von seiner Herrlichkeit,
            unter allen Völkern von seinen Wundern!
Ihr Völker, bringet dar dem Herrn,
            bringet dar dem Herrn Ehre und Macht!
Bringet dar dem Herrn die Ehre seines Namens,
            bringet Geschenke und kommt in seine Vorhöfe!
Betet an den Herrn in heiligem Schmuck;
            es fürchte ihn alle Welt!
Sagt unter den Heiden: Der Herr ist König.
            Er hat den Erdkreis gegründet, daß er nicht wankt.
            Er richtet die Völker recht.

Uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und er heißt:
Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst.

Kommt lasst uns anbeten:

* Aufforderung zum Bittruf: Thomas:
Lasst uns anbeten das Kind in der Krippe,
Jesus, den Sohn Gottes,
der in die Welt gekommen ist,
zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.
Lasst uns rufen:

*Aufforderung zum Lobpreis: Thomas:
"Also hat Gott die Welt geliebt,
dass er seinen eingeborenen Sohn gab,
damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden,
sondern das ewige Leben haben."
Lasst uns lobsingen mit den Engeln im Himmel
und den Menschen auf Erden:

* Kollektengebet:  Thomas:
Gott,
zu allen Zeiten und auf vielerlei Weisen
hast du zu uns Menschen gesprochen.
An Weihnachten hast du dich uns menschlich zugewandt.
Dein Sohn ist einer von uns geworden,
ein Mensch wie wir.
Gib, dass wir offen und empfänglich sind für ihn,
dass wir ihm Wohnung und Heimat geben
in unserem Herzen und in dieser Welt,
damit er, das Licht von Weihnachten, überall sichtbar wird.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn und Bru-der. Amen.

* Schriftlesung: Micha 5,1-4    Inge:
1 Und du, Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist.
2 Indes lässt er sie plagen bis auf die Zeit, dass die, welche gebären soll, geboren hat. Da wird dann der Rest seiner Brüder wiederkommen zu den Söhnen Israel.
3 Er aber wird auftreten und weiden in der Kraft des HERRN und in der Macht des Namens des HERRN, seines Gottes. Und sie werden sicher wohnen; denn er wird zur selben Zeit herrlich werden, so weit die Welt ist.
4 Und er wird der Friede sein.
(Micha 5,1-4a)

(Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren - Halleluja)

* Glaubensbekenntnis:  Thomas:
Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

* Lied EG 35     Nun singet und seid froh

* PREDIGT:
- Kanzelgruß: Thomas
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. AMEN.

(Zielsatz: Gottes Liebe ist das einzige, das die Menschen wirklich verändern kann!)

Inge:
Als Predigttext lese ich uns aus Johannes 3, die Verse 16-21
16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingebo-renen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.
18 Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Na-men des eingeborenen Sohnes Gottes.
19 Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekom-men ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse.
20 Wer Böses tut, der hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden.
21 Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zu dem Licht, damit offenbar wird, dass seine Werke in Gott getan sind

I. Unsere Sehnsucht nach Heil
Thomas:
Liebe Gemeinde!
„Also hat Gott die Welt geliebt…“ Er hat sie geliebt. Er hat sie tatsächlich geliebt, unsere Welt. Wenn das keine verrückte Ge-schichte ist, die wir Weihnachten immer und immer wieder er-zählen!
Er, der Anfang und das Ende von allem, der Schöpfer der Welt, Gott, er hat unsere kleine Welt geliebt, und diese Liebe ist nicht ohne Folgen geblieben. Von einem Kind hören wir, das zur Welt gebracht wurde. Von einem Kind, das der ganzen Welt ge-schenkt wurde.
Also hat Gott die Welt geliebt, „also“, das heißt „so sehr“. So groß war diese Liebe von Gott zu der Welt, dass ein Kind dar-aus entstand. Das ist die Weihnachtsgeschichte, die Geschich-te einer Beziehung, einer großen Liebe vom Schöpfer zu seiner Welt.

Inge:
Eines verstehe ich nicht: Alle Jahre zur Weihnachtszeit kom-men die Menschen in die Kirchen, um diese Geschichte zu hö-ren. Um sie wieder zu hören, obwohl sie sie ja längst kennen. Obwohl sie das Jahr über vielleicht kaum an diese Geschichte gedacht haben. Wer denkt schon im Alltagsgeschehen oder im Urlaub an diese Geschichte.

Thomas:
Ja Inge da gebe ich dir recht, aber die Sehnsucht, die in dieser Geschichte liegt, die hat wohl so manchen durchs ganze Jahr begleitet. Und Heilig Abend, (gestern) und heute, da hat diese Sehnsucht die Menschen hierher gerufen in diesen Weih-nachtsgottesdienst nach Lettgenbrunn/Lohrhaupten. Es könnte ja doch wahr sein, was diese verrückte Geschichte erzählt. Es könnte ja etwas zu spüren sein von der Liebe, um die es in ihr geht. Von Gottes großer Liebe zu dieser Welt, von der auch wir ein Teil sind. Jeder einzelne von uns. Es könnte ja sein, dass Gott auch mich dieses winzige Rädchen in dieser Welt „so sehr“ lieb hat, mich das kleine Staubkorn.

II. Wie kann Gott ausgerechnet diese Welt lieben?
Inge:
Aber manchmal kommen mir gerade an dieser Stelle auch wie-der Zweifel:
Gott hat die Welt geliebt? Wie kam er denn darauf? Diese Welt?! Wo es soviel Hass und Streit gibt, Unfrieden, Kampf, Krankheiten, Katastrophen, Oberflächlichkeit, Egoismus und ei-ne große Vergeblichkeit aller Mühen. Es ist doch eine traurige Welt. Und die soll Gott lieb haben?
Nun gut, es gibt wunderschöne dunkelblaue Winternachthimmel mit leuchtenden Sternen, herrliche Sonnenuntergänge, faszinie-rende Pflanzen und Tiere, traumhafte Länder, wunderbares und tief beeindruckendes und auch wir Menschen haben ja bei al-lem Übel auch unsere guten und liebevollen Seiten, aber insge-samt, aufs Ganze gesehen, ist es doch schwierig diese Welt zu lieben.
Da brauchen wir uns doch nur umzusehen, was in der Welt los ist.  Hier ein neuer Krieg, dort der Terror, da ein Wirbelsturm, der ganze Länder verwüstet und zahllosen Menschen fast alles nimmt. Hier ein Busunglück, dort ein Flugzeugabsturz. Und in all dem so viel Leid, wie es heute und morgen auch sie oder mich treffen kann.
Wie es heute oder morgen oder übermorgen uns alle, dich und mich treffen wird. Es braucht nicht spektakulär zu sein, was uns treffen wird, es reicht der ganz alltägliche Abschied von einem geliebten Menschen; die ganz gewöhnliche und normale Erfah-rung, dass nichts so bleibt, wie es war; zu merken, dass am Ende wenig übrig bleibt von unseren großen Plänen und Hoff-nungen. Dass alles irgendwie doch immer anders kommt, als wir dachten. Obwohl wir Menschen doch heute zunehmend meinen, wir hätten alles im Griff, müssen wir uns aber immer wieder eingestehen, dass das überhaupt nicht stimmt.
Und weil unsere Welt so ist, wie sie ist, gibt es eine Reihe von Menschen, die sagen: Ich liebe mein Leben und finde auch vie-les wunderbar. Mit dem schrecklichen in dieser Welt komme ich schon irgendwie klar, aber ein Kind würde ich in diese Welt nicht hineinsetzen! Diesen Satz kennen wir doch sicher alle. Oft haben wir ihn ja auch gehört.

Thomas:
Und Gott denkt genau das Gegenteil, liebe Inge, liebe Gemein-de. Also: Warum hat Gott die Welt so sehr geliebt, die wir doch nur schwerlich von Herzen lieben können?

Inge:
Das möchte ich so gerne verstehen Thomas, damit ich diesem Satz weiter folgen kann, damit ich die Liebe, von der gespro-chen wird, ernst und vielleicht sogar annehmen kann.

III. Allein die Liebe verändert und erlöst
Thomas:
Eine Antwort: Die Frage an sich übergeht ja eines: Die Liebe fragt ja nicht nach vernünftigen Gründen, sie geschieht einfach. Das wissen wir, haben es womöglich auch schon selbst erfah-ren.
Wenn Gott sich in diese Welt auch wie sie ist verliebt hat, dann ist das eben so. Er hat sich ja auch in das kleine unbedeutende Ziegenhütervölkchen Israel verliebt und es zu seinem Volk ge-macht. Das ist eben Gottes Freiheit.
Noch eine Antwort und die finde ich am einleuchtendsten: Gott hat sich dieser Welt in Liebe zugewandt, weil sie es so beson-ders nötig hat. Weil sie in ihrer ganzen Armut und Unbelehrbar-keit nur durch eines wirklich belehrt werden kann: durch ganz viel Liebe. Ich habe eine kleine Geschichte gefunden, die das sehr einfühlsam beschreibt:

Zwiegespräch an der Krippe
Ein kleiner Junge ist stolz darauf, einen Großvater zu haben, der Figuren schnitzen kann. Es ist schon faszinierend zuzuse-hen, wie langsam aus einem Stück Holz »lebendige« Gestalten entstehen. Der Junge vertieft sich so in die geschnitzten Krip-penfiguren, dass sich seine Gedanken mit der Welt der Figuren vermischen: Er geht mit den Hirten und Königen in den Stall und steht plötzlich vor dem Kind in der Krippe.
Da bemerkt er: Seine Hände sind leer! Alle haben etwas mitge-bracht, nur er nicht. Aufgeregt sagt er schnell: »Ich verspreche dir das Schönste, was ich habe! Ich schenke dir mein neues Fahrrad - nein, meine elektrische Eisenbahn.«
Das Kind in der Krippe schüttelt lächelnd den Kopf und sagt: »Ich möchte aber gar nicht deine elektrische Eisenbahn. Schenke mir deinen — letzten Aufsatz!«
»Meinen letzten Aufsatz?« stammelt der Junge ganz erschro-cken, »aber da steht doch ...‚ da steht >ungenügend< drunter! «
»Genau deshalb will ich ihn haben«, antwortet das Jesuskind. »Du sollst mir immer das geben, was >nicht genügend< ist. Da-für bin ich in die Welt gekommen!«
»Und dann möchte ich noch etwas von dir«, fährt das Kind in der Krippe fort, »ich möchte deinen Milchbecher!« Jetzt wird der kleine Junge traurig: »Meinen Milchbecher? - Aber der ist mir doch zerbrochen!« »Eben deshalb will ich ihn haben«, sagt das Jesuskind liebevoll, »du kannst mir alles bringen, was in dei-nem Leben zerbricht. Ich will es heil machen! «
»Und noch ein Drittes möchte ich von dir«, hört der kleine Jun-ge wieder die Stimme des Kindes in der Krippe, »ich möchte von dir noch die Antwort haben, die du deiner Mutter gegeben hast, als sie dich fragte, wieso denn der Milchbecher zerbre-chen konnte.« Da weint der Junge. Schluchzend gesteht er: »Aber da habe ich doch gelogen. Ich habe der Mutter gesagt: >Der Milchbecher ist mir ohne Absicht hingefallen.< Aber in Wirklichkeit habe ich ihn ja vor Wut auf die Erde geworfen.« »Deshalb möchte ich die Antwort haben«, sagt das Jesuskind bestimmt, »bring mir immer alles, was in deinem Leben böse ist, verlogen, trotzig und gemein. Dafür bin ich in die Welt ge-kommen, um dir zu verzeihen, um dich an die Hand zu nehmen und dir den Weg zu zeigen.«
Und das Jesuskind lächelt den Jungen wieder an. Und der schaut und hört und staunt

Inge:
Wenn ich das Thomas, was Du sagst und die Geschichte richtig verstehe, dann ist die Welt und damit auch jeder einzelne von uns angewiesen, unendlich angewiesen auf jemanden, der sie oder ihn in den Arm nimmt und tröstet. Der ihr Leid und Elend mit ansieht und nicht darüber hinweggeht. Der wahrnimmt, was hier geschieht und mitleidet. So wie er sich an allem Schönem mitfreut und mit glücklich ist über alles, was gut gelingt. Diese Welt und wir brauchen Nähe, ganz viel Nähe und große Liebe, wie nur Gott sie selbst geben kann. Darum hat er ihr und uns geschenkt, was nur er schenken konnte: sein Kind, sein Herz, sein Innerstes: ihn den Heiland und Retter, der heute geboren wird wie vor 2017 Jahren und in jedem Augenblick, den die Zeit bringt.
Gott schickt uns heute nicht die Erinnerung an einen fernen Geburtstag, sondern er bringt sein Kind in uns zur Welt, in ei-nem jeden Herzen, das offen ist, dieses Kind zu empfangen

IV. Zusammenfassung
Thomas:
Wo dies mit ganzem Herzen geschieht bleibt nichts mehr wie es vorher war Inge, da bin ich mir sicher.
Gott hat sein Kind zur Welt gebracht, damit wir fühlen:
Nichts kann uns von ihm trennen.
Nichts kann uns wegnehmen, was unser Bestes ist: geliebt zu sein.
Wo wir glauben, wo wir uns öffnen, wo wir uns nicht der Sehn-sucht schämen, sondern hören auf sie als die Stimme in uns, die sagt, was wirklich los ist, da geschieht es dann.
Dass wir das ewige Leben in uns spüren. Das ewige Leben, das uns nicht unsterblich macht und nicht unverwundbar, das aber eine große Ruhe gibt, eine Gewissheit: äußerlich werden unsere Tage scheinbar unverändert weitergehen, wir werden unsere Glücksmomente genießen und unsere Schrecken durchleiden. Innerlich aber wird dieses Kind in uns leben und uns begleiten, wohin wir auch gehen. Es wird mit uns gehen, und wir werden mit ihm gehen, den ganzen Weg.

Inge:
Dann kann es uns gelingen, dass wir im Licht leben, dass uns die Finsternis dieser Welt nicht verschlucken wird, sondern wir immer wieder ins Licht zurückkehren.

Thomas:
Dann kann es uns gelingen, dass Sehnsüchte wahr werden und wir tiefes Glück erfahren.

Inge:
Dann kann es uns gelingen, uns geliebt zu fühlen, sicher und  geborgen und diese Liebe auch weiterzugeben.

Thomas:
Dann kann es Weihnachten werden heute und jeden Tag neu!
Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben nicht verloren ge-hen, sondern das ewige Leben haben.

-Kanzelsegen: Thomas:
Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft / bewahre eu-re Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn.
AMEN.

* Lied EG 36, 1-4     Fröhlich soll mein Herze springen

ABENDMAHL

* Sündenbekenntnis und Absolution: (stehend) Thomas:
Als Jesus gefragt wurde,
was denn das wichtigste Gebot ist, antwortete er:
Du sollst Gott, deinen Herrn, lieben:
von ganzem Herzen, mit ganzer Seele, mit all deiner Kraft. Und deinen Nächsten wie dich selbst.
Denn Gott ist Liebe,
und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott. Und Gott in ihm.
An Gott und unseren Mitmenschen aber werden wir schuldig.
Täglich versündigen wir uns an ihnen. Wenn Ihr das auch so seht und bekennt,
und wenn Ihr Vergebung um Christi willen begehrt, so sprecht: Ja, mit Gottes Hilfe!

Gemeinde: Ja, mit Gottes Hilfe!

Gottes unerschöpfliche Barmherzigkeit heilt eure Herzen. Im Auftrag unseres Herrn, Jesus Christus,
verkünde ich euch die Vergebung aller eurer Schuld -
im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Der Friede des Herrn sei mit euch allen.
Euch geschehe, wie ihr glaubt.

* Danksagung (Präfation): Thomas:
Gott, du Geber aller Gaben
Du berührst uns immer wieder neu in unserer Sehnsucht, Unse-rer Sehnsucht nach deinem Heil.
Du weckst immer wieder neu unseren Hunger Nach dem, was die Welt wirklich satt macht. Jetzt lassen wir uns von dir einla-den
Und mit deinen Gaben beschenken.
Im Brot gibst du uns, was uns stärkt und sättigt.
Im Saft der Trauben lässt du uns deine Liebe und Fülle schme-cken. Du vertraust uns an, Salz zu sein inmitten dieser Welt.
Du lässt uns bei dir Gäste sein, so wie wir sind.
An deinem Tisch spüren wir die Verheißung:
Dann sitzen Menschen unter ihren Weinstöcken und Feigen-bäumen Und niemand schreckt sie auf.
Thomas: Der Herr sei mit euch  G: und mit deinem Geiste.
Thomas: Erhebet eure Herzen.  G: Wir erheben sie zum Her-ren.
Thomas: Lasst uns danken, dem Herrn unserm Gott.
G: Das ist würdig und recht
Darum lasst uns einstimmen und singen:

* Lied EG 185.3     Heilig, heilig

* Einsetzungsworte: Thomas:
Unser Herr Jesus Christus / in der Nacht, da er verraten ward / nahm er das Brot / dankte und brach's / und gab's seinen Jün-gern / und sprach: Nehmet hin und esset / das ist mein Leib (+) / der für euch gegeben wird. Solches tut zu meinem Gedächt-nis.
Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Abendmahl / dankte / gab ihnen den / und sprach: Nehmet hin und trinket al-le daraus / dieser Kelch ist das neue Testament (+) in meinem Blut / das für euch vergossen wird / zur Vergebung der Sünden. Solches tut, sooft ihr's trinket, zu meinem Gedächtnis.

* Vater unser: Thomas:
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
AMEN.

* Lied EG 190.2 "Christe, du Lamm Gottes" (stehend)

* Friedensgruß: Thomas:

Der Friede des Herrn sei mit euch allen. Keiner sei gegen den anderen, keiner in sich verschlossen. Vergebt, wie euch verge-ben ist, nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zum Lobe Gottes.

(Einladung zum Händereichen)

* Austeilung: Wagner und KV

* Lobpreis: Thomas:
Lobe den Herrn, meine Seele,
und was in mir ist, seinen Heiligen Namen!
Lobe den Herrn, meine Seele und vergiss nicht,
was er dir Gutes getan hat:
Der dir alle deine Sünden vergibt und heilet
alle deine Gebrechen,
der dein Leben vom Verderben erlöst und dich
krönet mit Gnade und Barmherzigkeit.

* Abkündigung Lohrhaupten: Thomas:
Aus unserer Gemeinde ist am 20.12.2017 Frau Anna Frieda Link geb. Krug verstorben. Frau Link wurde am 05.11.1931 ge-boren. Die Beisetzung ist am 30.12.2017 um 14.00 Uhr hier in Lohrhaupten.
Wir wollen wir unserer verstorbenen Schwester beten:
„Herr unser Gott, nimm unsere Schwester Anna Frieda Link in deinem himmlischen Heiligtum auf und schenke ihr die Ewige Ruhe in deinem Reich. Lass uns das Gute im Herzen tragen und lehre uns begreifen, dass unser Leben ein Ende haben muss. Tröste du die, die zurück bleiben und mache uns stark für den Weg der Trauer“.
„Der Tod ist nicht das Ende, er ist die Wende, beginnt der Ewigkeit in Gottes gnädigen Händen“ Amen

* Fürbittengebet:  
Thomas:
Guter Gott!
In der Geburt deines Sohnes erfahren wir
deine Nähe zu uns Menschen.
Du bist ein Gott-mit-uns, Immanuel.
Deshalb dürfen wir zu Weihnachten
mit unseren Bitten zu dir kommen:
Gib uns den Mut und die Kraft,
deine Liebe und deine Gerechtigkeit
immer wieder dem Lauf der Welt entgegenzustellen.
Lass uns in schwierigen Situationen nicht resignieren
und den Glauben an deine heilschaffende Nähe nicht verlieren.
Öffne unsere Sinne für Erfahrungen
deiner Gegenwart mitten in dieser Welt.
Schenke uns den Blick für die Sorgen
und Nöte unserer Mitmenschen,
den dein Sohn wie kein anderer Mensch gehabt hat.
Denn du, Gott, bist unsere Hoffnung,
du bist die Quelle und das Ziel unserer Sehnsucht.
Dafür danken wir dir durch Jesus Christus,
unseren Herrn und Bruder.
Amen.

* Lied EG 45, 1+2    Herbei o ihr Gläubigen

* Bekanntmachungen: Inge:
Kollekte: Kirchlicher Jugendförderplan

Nächste Gottesdienste:

2. Weihnachtstag, 26. Dezember 2017 mit Dekan Brill

10:30 Uhr     Gottesdienst in Lohrhaupten mit dem Gesangverein

* Segen: Thomas:
Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein An-gesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden. AMEN.

* Lied EG 44     O du fröhliche

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BeitragVerfasst am: 25.12.2017 20:32    Titel: Re:


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