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-thommy-
Lektor Wagner


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BeitragVerfasst am: 18.02.2018 22:12    Titel: Gottesdienst am Passionssonntag Invokavit, 18.02.18 Antworten mit Zitat

Gottesdienst am Sonntag Invokavit
10.00 Uhr Ev. Kirche Wächtersbach mit Trauaufgebot
18.02.2018
Text: 2. Korinther 6, 1-10


*Lied EG + 34     Komm  heilger Geist

* Begrüßung:
Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes.
AMEN.
Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.

Liebe Gemeinde, die Passionszeit ist die Zeit, in der wir in besonderer Weise an das Leiden und Sterben Jesu Christi denken. Sie lädt uns ein, uns erneut mit unserem ganzen Leben zu ihm hinzuwenden, um in seiner Kraft zu bestehen und unseren Glauben zu bewähren.
Ich wünsche uns heute Morgen einen Mutmachenden Gottesdienst

*Lied EG 76     O Mensch bewein dein Sünde groß            

*Eingangspsalm:
Sei mir ein starker Fels und eine Burg, dass du mir helfest!

Denn du bist mein Fels und meine Burg,
            und um deines Namens willen wollest du mich leiten und führen.
Du wollest mich aus dem Netze ziehen, das sie mir heimlich stellten;
            denn du bist meine Stärke.
In deine Hände befehle ich meinen Geist;
            du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott.
Ich freue mich und bin fröhlich über deine Güte,
dass du mein Elend ansiehst
            und nimmst dich meiner an in Not
und übergibst mich nicht in die Hände des Feindes;
            du stellst meine Füße auf weiten Raum.

Sei mir ein starker Fels und eine Burg, dass du mir helfest!

Kommt lasst uns anbeten:

*Aufforderung zum Bittruf:
Gott ist unsere Zuversicht.
Er ist bei uns in Not und Anfechtung.
Wir haben es erlebt, immer wieder,
und können es doch nicht glauben,
wenn es ernst wird.
Wir bitten ihn um Erbarmen:  

*Kollektengebet:
Herr Gott, himmlischer Vater,
du hast deinen Sohn in die Welt gesandt,
dass er die Macht des Bösen besiege.
Wir bitten dich:
Stärke uns in aller Not und Anfechtung,
dass wir in seiner Kraft dem Feind widerstehen
und den Glauben, die Liebe und die Hoffnung bewahren.
Durch ihn, unseren Herrn Jesus Christus,
der mit dir und dem Heiligen Geist
lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit.

G: AMEN

* Schriftlesung: Hebräer 4, 14-16
Als Lesung für den heutigen Sonntag hören wir Worte aus dem Hebräerbrief. Jesus wird der Gemeinde als der wahre Hohepriester vor Augen gestellt. Sie kann sich darauf verlassen, dass die Nöte und Anfechtungen, die sie in ihrem irdischen Dasein zu bestehen hat, im Himmel nicht unbekannt sind.
Lesung Hebr 4,14-16

14 und wisst nicht, was morgen sein wird. Was ist euer Leben? Ein Rauch seid ihr, der eine kleine Zeit bleibt und dann verschwindet.
15 Dagegen solltet ihr sagen: Wenn der Herr will, werden wir leben und dies oder das tun.
16 Nun aber rühmt ihr euch in eurem Übermut. All solches Rühmen ist böse.

(Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist es eine Gotteskraft. Amen.)

* Glaubensbekenntnis:
Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

* Lied EG 295     Wohl denen die da wandeln

* PREDIGT:

- Kanzelgruß:
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. AMEN.

Liebe Gemeinde,
manchmal muss man zurückstecken. Das ist nicht immer leicht, aber es gibt manchmal Größeres und Wichtigeres als das eigene Wohlergehen. Und gut hat es der, der höhere Werte kennt und weiß woher er die Kraft bekommt, seine eigenen Wünsche hintenanzustellen.

Ich lese den Predigttext aus dem 2. Brief des Paulus an die Korinther im 6. Kapitel:
1 Als Mitarbeiter aber ermahnen wir euch, dass ihr die Gnade Gottes nicht vergeblich empfangt.
2 Denn er spricht (Jesaja 49,Cool: »Ich habe dich zur Zeit der Gnade erhört und habe dir am Tage des Heils geholfen.« Siehe, ajetzt ist die Zeit der Gnade, siehe, jetzt ist der Tag des Heils!
3 Und wir geben in nichts irgendeinen Anstoß, damit unser Amt nicht verlästert werde;
4 sondern in allem erweisen wir uns als Diener Gottes: in großer Geduld, in Trübsalen, in Nöten, in Ängsten,
5 in Schlägen, in Gefängnissen, in Verfolgungen, in Mühen, im Wachen, im Fasten,
6 in aLauterkeit, in Erkenntnis, in Langmut, in Freundlichkeit, im Heiligen Geist, in ungefärbter Liebe,
7 in dem Wort der Wahrheit, in der Kraft Gottes, mit den Waffen der Gerechtigkeit zur Rechten und zur Linken,
8 in Ehre und Schande; in bösen Gerüchten und guten Gerüchten, als Verführer und doch wahrhaftig;
9 als die Unbekannten und doch bekannt; als die Sterbenden, und siehe, wir leben; als die Gezüchtigten und doch nicht getötet;
10 als die Traurigen, aber allezeit fröhlich; als die Armen, aber die doch viele reich machen; als die nichts haben und doch alles haben.

Mit einer Geschichte liebe Gemeinde möchte ich versuchen, diesen Text in unseren Alltag und in unser Leben zu holen:

Peter und Anke hatten drei Kinder großgezogen: Sven, Tolke und Olliver. Es hatte Höhen und Tiefen gegeben, auch Streit und Sorge, aber das hier, das was jetzt mit dem Jüngsten abging, das war für die gestandenen Eltern neu und erschreckend.
Michael hieß das Nesthäkchen. Und wie das so oft ist, mit den Nachzüglern: Sie werden mit besonderer Liebe umsorgt, besonders herzlich wird die Entwicklung begleitet und besonders viel Zeit wird in dieses Kind investiert. Auch Eltern werden erwachsen – beim 4. Kind sind sie echte Profis, durch nichts zu erschüttern, gelassen bei Stürzen, ruhig bei Fehlschlägen, geduldig in der Auseinandersetzung, großzügig bis nachsichtig in der Erziehung.

So war Michael aufgewachsen. Er machte seinen Eltern Freude und die Geschwister liebten den Kleinen über die Maßen.

Wann hatte die Veränderung nur angefangen? Rückblickend fielen Peter und Anke die Auffälligkeiten wieder ein: Mit 10 war er auffallend unkonzentriert gewesen. Er verlor nicht nur Handschuhe und Mützen, sondern auch einzelne Schuhe, ganze Sporttaschen und immer wieder seine Schreibmappe. Zwei Jahre später musste die Schultasche einmal in der Woche auf verschimmelte Essensreste hin untersucht werden und die losen Blätter wurden unter Aufsicht eingeheftet, Michael schaffte das alleine nicht. Mit 14 war sein Zimmer so verdreckt, dass man es nicht mehr betreten konnte, Ermahnungen führten zu oberflächlichem Beiseiteschieben, aber niemals zu einem als normal zu bezeichnenden Zustand. „So sind Jugendliche halt“ hatten Peter und Anke gedacht, sich lächelnd an die Meckereien der eigenen Eltern erinnert und beizeiten selbst Hand angelegt. Liebevoll und geduldig hatten sie Michael immer wieder ermahnt, ihm genauere Anweisungen gegeben und weil Michael folgsam und lieb war, hatte es nie Probleme gegeben. Aber das wurde eines Tages anders.

Es begann mit einem Anruf aus der Schule: Michael sei seit 8 Tagen nicht mehr in der Schule gesehen worden, ob das irgendeine Bedeutung habe?
Peter und Anke fielen aus allen Wolken. Michael? Seit 8 Tagen nicht zur Schule? Er hatte jeden Morgen wie immer winkend das Haus verlassen und war mittags nach Hause gekommen, hatte über Lehrer und Mitschüler geschimpft und sich dann erstmal hingelegt. Ihr Michael – ein gewiefter Lügner und Betrüger? Und das ganze ein halbes Jahr vor dem Schulabschluß?

Der Schock saß tief. Sie wussten gar nicht, wie sie sich verhalten sollten. „Michael, was ist da los? Was denkst du dir nur dabei? Was hast du getan?“ so fragten sie ihn abends und sie bemühten sich sehr um einen gefassten Tonfall.
Aber der Junge verschloss sein Gesicht. „Na, nun habt ihr´s endlich kapiert, oder was? Wisst ihr was? Ich kann euch nicht mehr ertragen! Ihr habt überhaupt keine Ahnung, wie das Leben wirklich ist!“

„Aber Michael, dann erklär es uns, damit wir verstehen, was mit dir los ist und damit wir dir helfen können!“

Ein böses Lächeln erschien auf dem Gesicht des Jungen. „Ihr und helfen? Was bildet ihr euch eigentlich ein?“ Und dann nahm er seine Jacke und ging und kam nicht wieder.
Am Abend kam er nicht nach Hause und am nächsten Abend auch nicht. Keiner wusste, wo er war. Er ging anscheinend wieder zur Schule, immerhin. Aber niemand konnte ihnen sagen, wo er aß und wo er schlief. Bitter war der Anruf bei der Polizei. „Wir wissen nicht, was wir tun sollen!“ sagte Anke. „Na, auf ihre Kinder müssen Sie schon selber aufpassen“, knurrte der Beamte.

Weil sie nicht wusste, wohin mit sich, räumte sie Michaels Zimmer auf. Da wurde einiges klarer. Zwischen unsäglichem Dreck und verschimmelten Essensresten fanden sich Marihuanatütchen und Wasserpfeifen, Aschenbecher und Zigarettenkippen. Wie hatten sie nur so blind sein können? Der Absturz ihres Kindes hatte sich vor mindestens einem Jahr angebahnt und sie hatten es nicht gemerkt.
Und nun? Peter und Anke waren ratlos.

„Dann muss er eben alleine leben, wenn er mit uns nicht leben will,“ meinte Peter. „Ich bin so traurig,“ sagte Anke „ich hab mein Kind verloren.“ Die Tage vergingen in Sorge, Angst und großer Trauer.

Peter und Anke fanden Hilfe im 2. Korintherbrief. “Und wir geben in nichts irgendeinen Anstoß, damit unser Amt nicht verlästert werde; sondern in allem erweisen wir uns als Diener Gottes.“ So schreibt Paulus. „Unser Amt,“ sagte Peter, „das ist jetzt unser Elternamt. Das ist jetzt das Wichtigste, das müssen wir richtig machen. Ich denke, es ist gut, wenn wir ihm möglichst wenig Anlass zum Streiten geben, wenn wir möglichst klar in unserer Linie bleiben.“

„in großer Geduld, in Trübsalen, in Nöten, in Ängsten, in Schlägen, in Gefängnissen, in Verfolgungen, in Mühen, im Wachen, im Fasten“ Anke las laut vor. „Das ist mir wie aus dem Herzen geschrieben“ seufzte sie. „Ich habe seitdem keine Nacht mehr durchgeschlafen. Aber was machen wir jetzt?“

„Lies,“ sagte Peter. „In Lauterkeit, in Erkenntnis, in Langmut, in Freundlichkeit, im Heiligen Geist, in ungefärbter Liebe, in dem Wort der Wahrheit“. Ich denke, dass es so gehen kann. Wir werden sehr freundlich und liebevoll mit ihm umgehen, wenn er wiederkommt. Aber er muss auch wissen, was geht und was nicht. Aber wir müssen darauf Acht geben, dass wir uns nicht zu Zornausbrüchen hinreißen lassen, sondern ganz bei uns und bei unserem guten Willen bleiben.

„Dass die Bibel so eine Hilfe sein kann“ darüber staunte Anke. „Hör zu: in der Kraft Gottes, mit den Waffen der Gerechtigkeit zur Rechten und zur Linken, in Ehre und Schande; in bösen Gerüchten und guten Gerüchten, als Verführer und doch wahrhaftig, wie gerne ich ihn verführen möchte, doch zu einem normalen Leben zurückzukehren! Wenn er doch bloß merken würde, wo er hinsteuert!“

„Tja, und wir“ sagte Peter, „wir müssen wohl neu anfangen. Die wunderbare Kinderzeit mit Michael ist zu Ende. Er ist kein Kind mehr. Und wir sind zwar noch seine Eltern, aber wir müssen nun auch umlernen und sehen, was Elternsein für uns jetzt bedeutet.“ Und er las weiter:“ als die Unbekannten und doch bekannt; als die Sterbenden, und siehe, wir leben; als die Gezüchtigten und doch nicht getötet; als die Traurigen, aber allezeit fröhlich; als die Armen, aber die doch viele reich machen; als die nichts haben und doch alles haben. Wir müssen aufpassen, Anke, dass wir fröhlich bleiben. Wir helfen ihm nicht, wenn wir jammern und klagen.“`

„Wenn´s bloß schon vorbei wäre“ sagte Anke. „Ich weiß gar nicht, wie ich das aushalten soll“. Peter lächelte. „Guck doch mal, hier steht´s: Ich habe dich zur Zeit der Gnade erhört und habe dir am Tage des Heils geholfen.« Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, siehe, jetzt ist der Tag des Heils! – Ich spüre einfach, dass das richtig und gut ist. Ich merke richtig, wie Gott hilft, jetzt und hier. Es geht mir schon viel besser. Ich glaube, wir schaffen das, du und ich und Michael. Mit Gottes Hilfe ganz bestimmt.“

Michael kam 8 Tage später nach Hause. Er war schmutzig und ausgehungert. Niemand wollte ihn mehr Unterschlupf bieten. Er war verzweifelt und müde. Der Kampf ums Überleben und der Kampf mit seinem eigenen Stolz hatte ihn mürbe gemacht.
Seine Eltern empfingen ihn mit offenen Armen. Sie machten ihm ein Bad zurecht und kochten sein Lieblingsgericht. Kein Wort des Vorwurfs kam über ihre Lippen. „Lass uns miteinander überlegen, Michael, wie es weitergeht, was du willst und ob und wie wir dir helfen können, ja?“ so begann das Gespräch, so wurden Vereinbarungen getroffen und erste Wege des Verstehens begangen.

Damit war längst nicht alles gut. Michael hat noch Jahre gebraucht, um seinen Weg ins Leben zu finden, anstrengende und manchmal auch verzweifelte Jahre für Anke und Peter. Aber sie blieben fest in dem, was sie sich vorgenommen hatten und fanden immer wieder Trost und Kraft in der Bibel. „Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, jetzt ist die Zeit des Heils“ – das half ihnen, kleine Schritte zu gehen und sich mit Michael über jeden kleinen Erfolg zu freuen.

Paulus hat seine eigenen Wünsche ganz hinten angestellt für das Wohl seiner Gemeinde in Korinth. Das Amt ist das wichtigste, sagt er, dafür lohnt es, sich selbst zurückzunehmen. Peter und Anke schafften das auch. Ihr Elternamt und die Verantwortung für ihr jüngstes Kind wurde ihre vornehmste Aufgabe.

Der Verzicht muss nicht zur Saure Gurken Zeit werden, sagt Paulus, wenn man das Ziel vor Augen behält. Und er muss nicht tragisch und schwer sein, wenn man weiß, woher man die Kraft dazu bekommt. Peter und Anke sind ein Beispiel, wie das geht. Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, weil Gott uns erhört, jetzt ist die Zeit des Heils, weil Gott uns hilft – Mutter und Vater von Michael haben das erlebt.

Und wir? Wir sind eingeladen, darauf zu vertrauen.
Amen

-Kanzelsegen:
Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft / bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn.
AMEN.

* Lied EG 365, 1-3+5     Von Gott will ich nicht lassen

*Trauaufgebot Huhn
Am 14. April 2018 geben sich hier in der Wächtersbacher Kirche das „Ja Wort“ Bianca und Henrik Huhn. Ihr möchte mit Gottes Segen in diesen Lebensabschnitt gehen. Eine Liebe ist immer ein Wagnis. Es gibt keine Garantie, es ist immer wieder eine Herausforderung, besonders dann, wenn der Alltag Einzug erhalten hat.
Eure Liebe besiegelt ihr mit eurem Spruch aus dem hohen Lied der Liebe.
“Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei. Aber die Liebe ist die größte unter ihnen.”

* Fürbittengebet:
Lasst uns beten und mit dem Gebetsruf „Herr, erbarme dich“, antworten.

Gott, du bist den Leidenden nah,
du bist den Weg des Leidens zu Ende gegangen
durch den Tod hindurch zum Leben.

Wir fürchten um unser Leben, wenn wir hören und sehen,
was Menschen aushalten müssen, was ihnen zugemutet wird.
Wir erschrecken und hoffen, dass es uns nicht trifft.
Wir möchten glauben, dass du auch dann bei uns bist,
wenn wir Angst haben, wenn wir Schmerzen leiden,
wenn wir mit uns selbst nicht zurechtkommen.
Wir bitten:

G.:     Herr, erbarme dich.

Wir bitten dich für die Menschen,
die den Tod auf sich zukommen sehen:
Lass ihre Hoffnung wachsen und ihre Angst kleiner werden.
Wir bitten:

G.:     Herr, erbarme dich.

Wir beten für die Menschen,
die in Ungewissheit und Sorge leben,
die sich von Spannungen wie zerrissen fühlen:
Gib ihnen deinen Frieden, der alle Vernunft übersteigt.
Wir bitten:

G.:     Herr, erbarme dich.

Wir rufen dich an für die Verbitterten,
denen über ihrem Schicksal der Glaube zerbrochen ist:
Gib ihnen Menschen an die Seite,
durch die sie deine Liebe erfahren
wie ein Licht in der Finsternis.
Wir bitten:

G.:     Herr, erbarme dich.

Wir bitten dich für unsere Schwestern und Brüder in der Welt,
die um ihres Glaubens willen Nachteile auf sich nehmen
oder Leiden erdulden müssen:
Festige sie in ihrem Glauben und stärke ihre Geduld,
dass sie nicht wanken.
Lass sie durch unser Gebet deinen Trost erfahren.
Wir bitten:

G.:     Herr, erbarme dich.

Gott, wir bitten dich für das Paar Bianca und Hendrik Huhn:
Herr du hast die beiden zusammen auf den Weg der Liebe geschickt. Ein Stück Weges sind sie schon gegangen, nun folgt der Weg den du segnest und auf dem du mitgehen willst. Gib unseren beiden die nötige Kraft die Liebe zu leben. Besonders dann wenn es schwierig wird und steinig. Schenke ihnen das Vertrauen, dass die Liebe alles ertragen, erdulden und aushalten kann, das die Liebe niemals aufhört und dass die Liebe ein großes und wichtiges Gut ist.
     
Wir bitten:

G.:     Herr, erbarme dich.

Und gemeinsam beten wir mit den Worten unseres Herrn,

* Vater unser:
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
AMEN.

* Lied EG 590     Herr wir bitten komm und segne uns

* Bekanntmachungen:
Liebe Gemeinde, die Kollekte heute ist bestimmt für die Aktion „Hilfe in Osteuropa“

Am nächsten Sonntag, 25.02.2018 feiern wir um 18.00 Uhr in der Kirche in Wächtersbach den Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden des Westbezirks.

Der Wochenspruch der uns durch die kommende Woche geleitet steht im 1 Johannes 3, Vers 8b, dort heisst es:
„Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre“.

* Votum:
Vergiss die Träume nicht,
wenn die Nacht
wieder über dich hereinbricht
und die Dunkelheit
dich wieder gefangen zu nehmen droht.
Noch ist nicht alles verloren.
Deine Träume und deine Sehnsüchte
tragen Bilder der Hoffnung in sich.
Deine Seele weiß,
dass in der Tiefe Heilung schlummert
und bald in dir ein neuer Tag erwacht.
Ich wünsche dir,
dass du die Zeiten der Einsamkeit
nicht als versäumtes Leben erfährst,
sondern dass du beim Hineinhorchen
in dich selbst
noch Unerschlossenes
in dir entdeckst.
Ich wünsche dir,
dass dich all das Unerfüllte
in deinem Leben nicht erdrückt,
sondern dass du dankbar sein kannst für das,
was dir an Schönem gelingt.
Ich wünsche dir,
dass all deine Traurigkeiten
nicht vergeblich sind,
sondern dass du aus der Berührung
mit deinen Tiefen
auch Freude
wieder neu erleben kannst.

* Segen:
Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden.
AMEN.

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BeitragVerfasst am: 18.02.2018 22:12    Titel: Re:


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