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-thommy-
Lektor Wagner


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BeitragVerfasst am: 04.11.2018 12:56    Titel: Gottesdienste am 23. Sonntag nach Trinitatis, 04.11.2018 Antworten mit Zitat

Gottesdienst am 23. Sonntag nach Trinitatis  
09.00 Uhr Kirchraum im DGH Hesseldorf mit Totengedenken
10.00 Uhr Ev. Kirche Wächtersbach mit Totengedenken
04.11.2018
Text: Johannes 15, 18-21


* Lied EG 136, 1     O komm du Geist der Wahrheit  

* Begrüßung:
Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes.
AMEN.
Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.

Liebe Gemeinde in Schlierbach, ich heiße Sie und euch alle herzlich willkommen zum GD  23. S. n. Trinitatis.
Das Thema dieses Gottesdienstes lautet: Glaube stößt auf wenig Gegenliebe. In Jesus Christus begegnen sich die irdische und die himmlische Welt.
Das führt zu unvermeidlichen, heftigen Konflikten zwischen diesen Welten. Sie treffen Jesus selbst, aber auch alle Menschen, die ihm nachfolgen.
Auf Jesus Christus hinweisen, zu ihm hinführen,
ihn bezeugen im Reden, im Tun, wenn es sein soll, im Leiden:
dazu sind wir berufen.
Wie oft vergessen wir aus Angst oder aus Bequemlichkeit unsere Berufung.
Nimm von uns, Gott, unsere Trägheit, unsere Furcht vor den Menschen, und gib, dass wir dir dienen
mit allem, was wir tun und lassen.
Durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen
Ich wünsche uns allen hier, heute Morgen einen mutmachenden Gottesdienst.

*Lied EG 324, 1-5     Ich singe dir mit Herz und Mund

*Eingangspsalm:
Es ist niemand heilig wie der Herr, außer dir ist keiner,
und ist kein Fels, wie unser Gott ist.
Laßt euer großes Rühmen und Trotzen,
freches Reden gehe nicht aus eurem Munde;
denn der Herr ist ein Gott, der es merkt,
und von ihm werden Taten gewogen.
Der Bogen der Starken ist zerbrochen,
und die Schwachen sind umgürtet mit Stärke.
Die da satt waren, müssen um Brot dienen,
und die Hunger litten, hungert nicht mehr.
Die Unfruchtbare hat sieben geboren,
und die viele Kinder hatte, welkt dahin.
Der Herr tötet und macht lebendig,
führt hinab zu den Toten und wieder herauf.
Der Herr macht arm und macht reich;
er erniedrigt und erhöht.
Er hebt auf den Dürftigen aus dem Staub
und erhöht den Armen aus der Asche,
daß er ihn setze unter die Fürsten
und den Thron der Ehre erben lasse.
Denn der Welt Grundfesten sind des Herrn,
und er hat die Erde darauf gesetzt.
Es ist niemand heilig wie der Herr, außer dir ist keiner,
und ist kein Fels, wie unser Gott ist.
Kommt lasst uns anbeten:

*Aufforderung zum Bittruf:
Herr Jesus Christus! Wie gern teilen wir unser Leben in Bereiche ein, die mit dir zu tun haben und in die anderen, die allein uns gehören. In der Kirche lassen wir uns von dir etwas sagen - im Alltag gilt ein anderes Wort, ein anderes Gesetz. So machen wir dir keine Ehre. So sind wir schlechte Zeugen deiner guten Sache! So bestreiten wir dir deine Herrschaft über unser ganzes Leben und rufen um erbarmen:

*Aufforderung zum Lobpreis:
Gott will Menschen, die in ihrem Denken, Reden und Handeln zeigen, dass sie von Gott und seiner Güte leben. Alles was wir tun und sagen soll den Ruhm deines Namens verkünden. Unser ganzes Leben, unser Alltag und unser Sonntag soll Zeugnis und Hinweis auf Gott sein und ihn preisen.In der Gemeinschaft der Völker singen wir sein Lob:

*Kollektengebet:
Lasst uns beten:
Allmächtiger, ewiger Gott,
lenke du unsere Schritte, wie es dir gefällt.
Zeige uns unsere Aufgaben in dieser Welt
und gib uns Kraft und Mut, sie zu erfüllen.
Durch Jesus Christus, unseren Herrn,
der mit dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert
in alle Ewigkeit.

G: AMEN

* Schriftlesung: Römer 13, 1-7
Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit außer von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott angeordnet.
Wer sich nun der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt der Anordnung Gottes; die ihr aber widerstreben, ziehen sich selbst das Urteil zu.
Denn vor denen, die Gewalt haben, muß man sich nicht fürchten wegen guter, sondern wegen böser Werke. Willst du dich aber nicht fürchten vor der Obrigkeit, so tue Gutes; so wirst du Lob von ihr erhalten.
Denn sie ist Gottes Dienerin, dir zu gut. Tust du aber Böses, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht umsonst: sie ist Gottes Dienerin und vollzieht das Strafgericht an dem, der Böses tut.
Darum ist es notwendig, sich unterzuordnen, nicht allein um der Strafe, sondern auch um des Gewissens willen.
Deshalb zahlt ihr ja auch Steuer; denn sie sind Gottes Diener, auf diesen Dienst beständig bedacht.
So gebt nun jedem, was ihr schuldig seid: Steuer, dem die Steuer gebührt; Zoll, dem der Zoll gebührt; Furcht, dem die Furcht gebührt; Ehre, dem die Ehre gebührt.

(Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren - Halleluja)

* Glaubensbekenntnis:
Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

* Lied EG 351, 1-3     Ist Gott für mich so trete

* PREDIGT:

- Kanzelgruß:
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. AMEN.
Predigt zu Johannes 15,18-21

18 Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat.
19 Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb. Weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt.
20 Gedenkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie euch auch verfolgen; haben sie mein Wort gehalten, so werden sie eures auch halten.
21 Aber das alles werden sie euch tun um meines Namens willen; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat.

Liebe Gemeinde, zwei Menschen mit ganz unterschiedlichen Auffassungen treffen sich. Sie kommen ins Gespräch, erzählen von ihren Erlebnissen und Erfahrungen. Dabei wird deutlich, wie die Erfahrungen sie geprägt haben und welche Einstellungen und Meinungen sie sich gebildet haben.

Der eine hat viel Schönes erlebt, hat eine unbeschwerte Kindheit gehabt, dann selber eine eigene Familie gegründet, eine gute Arbeit gefunden und behalten, alles läuft nach Wunsch. Dieser Mensch ist rundum zufrieden, er denkt positiv, freut sich am Leben.

Bei dem anderen ist es genau umgekehrt. Schon die Kindheit war schwer. Keiner hat sich so richtig um ihn gekümmert, überall musste er sich alleine durchbeißen. Viele Träume sind geplatzt, viele Enttäuschungen gab es. Eine eigene Familie hat er nicht, und Arbeit findet er nur hin und wieder mal als Gelegenheitsarbeiter. Aber lange hält das nie. Dieser Mensch ist im Laufe der Jahre hart und bitter geworden. Das Leben ist ihm eine Last, skeptisch und mürrisch betrachtet er alles, was auf ihn zukommt. Es wird sowieso nichts Gutes für mich sein, denkt er.

Wenn diese zwei Menschen sich begegnen, dann prallen zwei Welten aufeinander. Jeder hat eine andere Sicht vom Leben und den Dingen gewonnen. Es fällt ihnen schwer, die Erfahrungen des anderen nachzuvollziehen. Sie sprechen unterschiedliche Sprachen. Der eine glaubt an das Gute, sieht alles positiv, der andere erwartet nichts mehr vom Leben, er hält die Welt und die Menschen für abgrundtief schlecht. Wenn diese beiden über ihre Ziele und den Sinn des Lebens sprechen, dann kommen sie nie und nimmer auf einen gemeinsamen Nenner.
Zwei Welten prallen aufeinander. So ist das auch bei dem, was Johannes in seinem Evangelium beschreibt. Hier scheint es so, als seien die irdische und die himmlische Welt zwei Mengen, die überhaupt nichts gemeinsam haben, zwei entgegengesetzte Pole. Als Jesus Christus auf die Welt kam, sind diese beiden Welten dichter zusammengerückt. In ihm bildet sich eine Schnittmenge. Aber das geschieht nicht ohne Reibungen. Die „Welt“ entwickelt Abwehr, versucht, das Neue und Andersartige zu bekämpfen und zu verdrängen. Christen gehören durch die Taufe in den Herrschaftsbereich Jesu Christi, in die Schnittmenge. Jesus hat uns dazu berufen. Dadurch ist die Gemeinsamkeit mit der übrigen Welt geringer geworden. Sie bleibt gottlos. Wenn sie dann gegen den Bereich des Göttlichen kämpft und ihn wieder hinausdrängen will, dann trifft diese Ablehnung nicht nur Jesus Christus selbst, sondern auch alle, die zu ihm gehören.

An dieser Stelle des Johannesevangeliums bereitet Jesus seine Jünger auf seinen Abschied, sein Leiden, Sterben und Auferstehen vor. Er kündigt ihnen an, womit sie zu rechnen haben, was auf sie zukommt. Sie sollen nicht erwarten, dass sie sich mit ihrem Glauben beliebt machen und auf Gegenliebe stoßen. Die, die ohne Gott leben, werden sie nicht verstehen und als Fremdkörper betrachten. Fremdheit verunsichert, stößt auf Abwehr und Ablehnung. Diese Ablehnung kann so stark sein, dass Hass entsteht. Dass merken wir gerade wieder in unserer Zeit ganz deutlich. Stärkere negative Gefühle als Hass kann es gar nicht geben. Dieser Hass kann sich in Verfolgung, Zerstörung und sogar in dem Willen zum Töten entladen. An Jesus ist das so geschehen, und viele Christen hat dieses Schicksal in der Nachfolge Jesu auch so getroffen und es trifft sie auch heute noch.

Eigentlich haben Menschen überhaupt keinen Grund dafür, Jesus zu hassen. Das betont Jesus auch in seiner Rede ein paar Verse weiter, wenn er das Psalmwort zitiert: „Sie hassen mich ohne Grund.“ Gott hat Jesus Christus doch aus Liebe zur Welt gesandt. Er wollte sie für sich gewinnen, um ihre Gegenliebe werben. Jesus ist ganz offen und ehrlich den Menschen gegenübergetreten, ohne Macht und Gewalt. Er hat lieber Leiden auf sich genommen, als Leiden zu verursachen. Er wollte Liebe verkündigen, wollte, dass das Miteinander durch Liebe geprägt ist. In dem Abschnitt vor dem heutigen Predigttext ist dies ausdrücklich ausgeführt und bestätigt.

Da der Predigttext so deutlich vom Hass spricht, ist es sinnvoll, sich noch ein bisschen ausführlicher mit diesem Begriff bzw. diesem Gefühl zu beschäftigen.
Wie steht es eigentlich bei uns Christen mit dem Hass?

Haben Sie schon mal jemanden gehasst? Darf ich als Christ überhaupt Hass als Gefühl zulassen? Wenn wir Hass empfinden, müssen wir uns dessen schämen, ihn verstecken oder unterdrücken?

Hass gegenüber Dingen oder Tätigkeiten kennen wir schon eher, und das finden wir auch nicht so schlimm. Manche Schüler sagen: „Ich hasse diese Hausaufgaben.“ Oder eine Hausfrau sagt: „Ich hasse das ständige Putzen.“, Ich sage, ich hasse das Bügeln und kaufe mir zunehmend Bügelfreie Hemden. Oder ein Arbeiter sagt: „Ich hasse diese monotone Arbeit.“ Für alle diese Ausbrüche gibt es Verständnis. Aber darf man einem anderen Menschen an den Kopf schleudern: „Ich hasse dich!“? Da muss uns schon jemand etwas ganz, ganz Schlimmes angetan haben. Da hat mich jemand schwerwiegend verletzt, mir das Liebste genommen, mir unendlich wehgetan. Dann könnte es vielleicht tatsächlich zu einem solchen Ausbruch kommen: „Ich hasse dich!“ Am häufigsten geschieht das, wenn eine große Liebe enttäuscht wurde und zerbricht. Wenn eine tiefe Kränkung erfolgt ist, dann kann Liebe in Hass umschlagen, dann können Wut und Rachegefühle entstehen. Vernünftiges Denken und Nüchternheit sind in solchen Momenten ausgeschaltet.

Wenn man über die Entstehung von Kriegen nachdenkt, dann wird deutlich, dass das Schüren von kollektivem Hass in der Bevölkerung ein wichtiges Mittel zur Vorbereitung eines Krieges ist. Der Gegner wird schlecht gemacht, als unmenschlich dargestellt, als böse bezeichnet, und es wird dazu aufgefordert, das Böse zu bekämpfen.
Wir sollten als Christen jegliche Form des Hasses zu vermeiden suchen, den kollektiven wie auch den individuellen. Hass setzt sich an die Stelle der Liebe, und das ist schlecht. Unser Handeln folgt dann einem ganz anderen Gesetz, als es sollte. Christliches Handeln soll von Liebe geprägt sein. Und unser Gesicht spiegelt auch immer etwas von unseren Empfindungen wider. Hass macht hässlich, und wer möchte schon hässlich sein? Ein liebevolles, gütiges Gesicht ist ein erfreulicher Anblick. Ein von Hass verzerrtes Gesicht ist entstellt, die Schönheit ist weg.

Was kann man aber gegen Hassgefühle tun? Es wäre bestimmt falsch, sie einfach so stehen zu lassen und sich damit abzufinden. Richtig wäre es, sie zu bearbeiten, den Verstand einzuschalten und zu überlegen: Was ist genau passiert? Worin besteht die Kränkung und Verletzung? Warum hat der andere mir das angetan? Gibt es einen Grund? Lässt sich das Geschehene erklären? Habe ich selbst etwas dazu beigetragen?
Als Christen können wir die Angelegenheit auch im Gebet vor Gott tragen. Wir können vor Gott unsere Klage und Verzweiflung äußern. Kann ich mit jemand anderem darüber sprechen? Ist mit dem Betroffenen eine Aussprache möglich? Durch Reden und Reflektieren wird der Druck möglicherweise kleiner. Schließlich stellt sich die Frage: Kann ich irgendwann dazu kommen, dem anderen zu verzeihen, was er mir angetan hat?

Es ist wichtig, eine solche Begebenheit so zu verarbeiten, dass die Macht des Hasses verschwindet und dass ich mit der Verletzung zu leben lerne, ohne dass es mich zu sehr belastet. Vielleicht lässt sich langfristig Hass durch Liebe und Vergebung überwinden. Ein Versuch dahin gehend ist wichtig und lohnend.

Wir leben in einem Land christlicher Kultur und Prägung. Deshalb sind wir wegen unseres Glaubens normalerweise nicht dem Hass und der Verfolgung durch andere Menschen ausgesetzt. Anderen Brüdern und Schwestern im Glauben ergeht es da teilweise leider anders. Sie bekommen das, was Jesus im Predigttext ankündigt, leidvoll zu spüren. An diese Glaubensgeschwister sollten wir denken und für sie beten, dass sie gestärkt und ermutigt werden.

Wenn wir als Christen leben, dann sollte sich das darin äußern, dass wir unser Leben nicht von Hass bestimmen, sondern unser Miteinander durch einen liebevollen Umgang geprägt sein lassen. Die Liebe Gottes soll auch durch uns in die Welt hineinwirken. Amen.

-Kanzelsegen:
Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft / bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn.
AMEN.

* Lied EG 351, 5-6+9    Der, der hat ausgelöschet

* Fürbittengebet:
Herr, unser Gott, wir sind heute hier hergekommen, um eine Stunde der Besinnung und der Erhebung zu haben.
Wir wollten hier in deiner Kirche Kraft und Mut finden, Trost und Erbauung. Aber was wir heute gehört haben, hat uns vielleicht auch erschreckt: Du gibst nicht nur Kraft und neuen Lebensmut, du willst auch unser klares Zeugnis haben, dass Jesus Christus unser Herr ist und wir von ihm unsere Seligkeit empfangen.
Weil du uns durch Jesus Christus erlöst hast, gehört dir, Gott, unser ganzes Leben. Du willst, dass wir dir mit unserem ganzen Wesen dienen und uns mit unserem Reden und Handeln zu dir bekennen - zu jeder Zeit und überall.
Wir bitten dich, lass es uns wenigstens versuchen, dein Wort, dein Gesetz und deinen Anspruch auf unsere Zeit und unser ganzes Leben nach Hause mitzunehmen und dort zu verwirklichen. Wenn wir wieder denken: Das hat ja nichts mit meinem Glauben zu tun, dann rede du uns hinein! Wenn wir wieder so reden, als gelte dein Wille bei unserer Arbeit oder in unserer Freizeit nichts, dann erinnere uns daran, dass du der Herr der Welt, aller Menschen und jeder Stunde unseres Lebens bist. So lass uns eins werden mit dir, mit uns selbst und ein rechtes Bild und glaubhaftes Zeugnis für dein Evangelium abgeben.
Wir bitten dich für unseren verstorbenen Bruder Heinrich Werth aus Hesseldorf der im Alter von 87 Jahren verstorben ist. Nimm ihn auf in dein Himmlisches Heiligtum und tröste du die, die zurückbleiben. Mache uns offen und bereit für deinen Trost.
Guter Gott, lass uns aber auch erkennen, wie gut es ist, wenn Menschen eins mit sich selbst sind: Wenn ihr Denken, Reden und Handeln zusammenstimmt und sie sich nicht verstellen oder verbiegen müssen. Schenke uns Geborgenheit in unserem Glauben. Mach uns Freude daran, zu dir zu gehören. Gib uns Mut in allen Lebenslagen und -bereichen deine Kinder zu sein. Und Herr, mach uns dankbar, dass wir durch Jesus Christus deine Kinder sein dürfen.

Und gemeinsam beten wir mit den Worten unseres Herrn,

* Vater unser:
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
AMEN.

* Lied EG 562     Segne und behüte

* Bekanntmachungen:
Die heutige Kollekte ist bestimmt für das Projekte der Suchthilfe der Diakonie Hessen.

Leider hat die GNZ veröffentlicht, dass die Gedenkfeier zum 9. Nov. am 8. Nov. stattfinden würde. Dies ist falsch.

Wie schon im Kirchenblättchen richtig angekündigt, findet die Gedenkfeier am Freitag, 9. Nov 2018, um 19.00 Uhr in der katholischen Kirche mit verschiedenen Texten und mit Musik von Detlef Steffenhagen statt. Anschließend gehen wir zur ehemaligen Synagogein der Bleichgartenstraße, um die Kerzen für die uns bekannten vierzehn Wächtersbacher Mitbürger  abzustellen, von denen wir wissen, dass sie umgekommen sind, nur weil sie Jüdinnen und Juden waren.

Der nächster Gottesdienst ist am kommenden Sonntag, 11. November um 16 Uhr in Wächtersbach. Wir feiern einen Familiengottesdienst an St. Martin mit dem Kinderchor und dem Kindergarten. Die Kinder des Kindergartens laufen Laterne nach dem Gottesdienst, es gibt für alle Punsch und Würstchen im Anschluss und der neue Pfarrer Herr Fabian Böhme wird im Gottesdienst vorgestellt. Herzliche Einladung an alle.

Am 29.10.2018 wurde auf dem Friedhof in Hessledorf, Heinrich Werth der im Alter von 87 Jahren verstorben ist, beerdigt. Am Ende eines Menschenlebens suchen wir Trost und Halt in der Heiligen Schrift im Psalm 23 heißt es:
Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
2 Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.
3 Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.
4 Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.
5 Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.
6 Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.
AMEN

„Der Tod ist nicht das Ende, er ist die Wende, beginn der Ewigkeit in Gottes gnädigen Händen“. AMEN

* Votum:
Gott sei das Haus,
das uns Geborgenheit schenkt.
Gott sei der Berg,
der uns Gewissheit sichert.
Gott sei der Weg,
der uns führt.
Der Friede Gottes erfülle und schütze uns.
Damit segne uns Gott.

* Segen:
Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden.
AMEN.

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BeitragVerfasst am: 04.11.2018 12:56    Titel: Re:


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