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-thommy-
Lektor Wagner


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BeitragVerfasst am: 21.11.2018 23:13    Titel: Buß-und Bettag mit Abendmahl, 21.11.2018 Antworten mit Zitat

Gottesdienst mit Abendmahl am Buß- und Bettag
21. November 2018 um 19.00 Uhr
In der Ev. Kirche Kempfenbrunn
Thema: »Da kommt noch was!«


Lied EG + 34     Komm heiliger Geist mit deiner Kraft

Begrüßung: Thomas
Wir feiern diesen Gottesdienst im Namen des Vaters,
der uns durch sein Wort zur Umkehr ruft,
im Namen des Sohnes,
der viele Menschen auf den Weg des echten Lebens führte
und des Heiligen Geistes,
der uns befähigt, selbst das echte Leben zu wagen.

»Da kommt noch was« – so lautet unser Thema heute Abend.  »Da kommt noch was« – ob wir uns davor fürchten oder da-nach sehnen – das hängt ganz entscheidend von unserer Sicht auf die Welt ab:
Denken wir an die vielen Krisenregionen, an die Wirtschafts-lage oder an den zunehmenden Druck auch auf uns selbst?
Oder hoffen wir auf den, der uns Zukunft und Hoffnung schenken will?
Der Buß- und Bettag ist ein Tag der Umkehr: die Chance da-rauf, dass wir unsere Perspektiven umkehren können, dass wir uns umkehren und neue Wege im Leben wagen.
Mit dem Blick auf Gott, der auf uns zukommt, feiern wir die-sen Gottesdienst.

Eingangslied EG 473, 1+2    Mein schönste Zier

Eingangspsalm: Inge
Bei dem Herrn ist die Gnade und viel Erlösung bei ihm.
Und er wird Israel erlösen aus allen seinen Sünden.
Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir.
Herr, höre meine Stimme!
Lass deine Ohren merken auf die Stimme meines Flehens.
Wenn du, Herr, Sünden anrechnen willst -
Herr, wer wird bestehen?
Denn bei dir ist die Vergebung, dass man dich fürchte.
Ich harre des Herrn, meine Seele harret,
und ich hoffe auf sein Wort.
Meine Seele wartet auf den Herrn mehr als die Wächter auf den Morgen; mehr als die Wächter auf den Morgen hoffe Is-rael auf den Herrn!
Bei dem Herrn ist die Gnade und viel Erlösung bei ihm.
Und er wird Israel erlösen aus allen seinen Sünden.
                                                                         Ps 130,7b-8; 1-7a
(Kommt, lasst uns anbeten:)

Bekenntnis: Thomas
Das Symbol „Sackgasse“ fordert uns heraus. Wer stark, ge-sund und optimistisch ist, findet leicht Alternativen oder sucht mindestens nach Auswegen. Für alle, die glauben, sie haben ihr Leben im Griff, ist die Sackgasse schwer erträglich. Am liebsten gehen sie mit dem Kopf durch die Wand. Andere re-signieren und fallen in Depression. Sie fühlen sich eingeengt, unverstanden, ausgeliefert – in einer Sackgasse.

Zuspruch: Thomas
»Da kommt noch was!« Das Motiv des diesjährigen Buß- und Bettages kann für uns alle, Jugendliche und Erwachsene, An-stoß und Ermutigung sein: »Da kommt noch was«, das kann man auch so verstehen: »Da geht noch was!«. Ich muss mich nicht dem Sackgassen-Gefühl überlassen, sondern wir kön-nen jetzt gemeinsam etwas tun! Hinter dem Horizont geht’s weiter! Da kommt noch was! Denn »Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz werden mehr sein

Tagesgebet: Thomas
Du Gott komm zu uns, wir sehnen uns nach dir.
Du bist es doch, der auf uns zukommt:
Auf dem Weg, von dem ich nicht weiß, wie weit er noch geht;
Aber auch in jedem Sonnenstrahl, der mich wärmt und mich freuen lässt.
Gott, was kommt noch auf uns zu?
Ob es Wirklichkeit wird, was unsere dunkelsten Ahnungen fürchten?
Ob sich noch ändert, was ist und Frieden wird, wo wir nur Waffen sehen?

Du Gott kommst und mit Dir ein neuer Himmel und eine neue Erde.
Neue Menschen machst du aus uns.
Neue Wege werden wir gehen, wenn du kommst.
Hilf uns und komm!
Wir bitten dich im Namen Jesu Christi.
Amen.

Lesung:  Inge
Wir hören die Zehn Gebote in der Fassung, die Martin Luther im Kleinen Katechismus verwendet:

Ich bin der Herr, dein Gott.
Du sollst nicht andere Götter haben neben mir.

Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht unnütz gebrauchen;
denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.

Du sollst den Feiertag heiligen.

Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren,
auf dass dir's wohlgehe und du lange lebest auf Erden.

Du sollst nicht töten.

Du sollst nicht ehebrechen.

Du sollst nicht stehlen.

Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Näch¬sten.

Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.

Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh
noch alles, was sein ist.  
(Aus Martin Luthers Kleinem Katechismus)


Jesus Christus spricht:
Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben
von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Ge-müt.
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich:
Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Ge¬setz und die Propheten.
(Mt. 22,37 40)
So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung.
AMEN.

Glaubensbekenntnis: (stehend) Thomas

Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben. Amen.

Lied EG 584     Meine engen Grenzen

PREDIGT:
- Kanzelgruß: Thomas
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Got-tes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. AMEN.

Liebe Gemeinde,
Der Buß- und Bettag lädt dazu ein, sich zu orientieren: Wel-chen Weg bin ich bisher gegangen? Was „läuft“ in der Gesell-schaft? In der Welt? Wo wollen wir eigentlich hin? Hat die Art, wie wir leben, eine Zukunft? Führt mein Weg/unser Weg viel-leicht gerade in eine Sackgasse? Wir werden uns in diesem Gottesdienst mit diesen Fragen beschäftigen. Dabei sollen auch Aussagen aus der Bibel zur Sprache kommen.

I. Sackgasse – für wen?!

Inge
Das Verkehrsschild „Sackgasse“ bedeutet: „Hier geht es bald nicht mehr weiter.“
Im weißen Schild darunter wird genauer gesagt, für wen (hier für Lkw mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 4 Tonnen) es bald nicht mehr weiter geht.
Das Leben wird manchmal auch als »Weg« oder »Straße« bezeichnet. Manche Art zu leben führt im übertragenen Sinn in eine Sackgasse: »So geht es nicht mehr lange weiter!«
Es gibt so viele Beispiele dafür, wo Leben in einer Sackgasse endet.


Thomas
     In der Situation von Flüchtlingen. Unzählige Menschen flüchten vor Armut und Krieg nach Europa – auch viele Kinder. Sie haben meistens schreckliche Dinge erlebt und tragen tiefe Wunden in ihrer Seele davon. Sie stehen mit dem Rücken zu ihrer Heimat, die ihnen vertraut ist, die ihnen eine Heimat war. Dorthin können sie nicht mehr zurück, denn dort wartet nichts anderes auf sie als Krieg, Leid, Terror, Folter und der Tod.
     In einer Sackgasse stecken auch alles fest, die eine un-heilbare Krankheit haben. Wenn es nichts gibt, kein Me-dikament, keine Therapie, die wenigstens verhindern könnten, dass es schlimmer wird, dann ist man hilflos, ganz der Krankheit ausgeliefert und kann selbst nichts dagegen tun.
     Jugendliche verfallen manchmal der Sucht, rund um die Uhr Twitter- oder Whatsapp-Nachrichten über ihr Handy zu verschicken oder zu empfangen. In Facebook immer erreichbar und präsent zu sein. Oder sie sind abhängig von einem Computerspiel. Ihr Problem ist, dass sie sich nicht auf etwas anderes konzentrieren können, dass sie nicht mehr in der Lage sind, am Leben ihrer Umgebung wirklich teilzunehmen. Sie geben ihre Privatsphäre auf und geben anderen Personen Dinge von sich preis, die diese dazu nutzen, um sie fertig zu machen.
Ein sehr privates Bild, das an den Falschen verschickt wird, kann so Anlass dafür sein, dass man gemobbt wird. Jugendliche haben sich deswegen auch schon das Le-ben genommen.

Inge
     In einer Sackgasse können auch Menschen stecken, die arbeitslos geworden sind. Die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz ist für viele ein Weg, der mit Misserfolg und Frustration gepflastert ist. Zu alt, die falsche Qualifikati-on, zu teuer als Arbeitnehmer, zu wenig flexibel, so lau-ten oft die Gründe, warum Arbeitssuchende abgelehnt werden. Oder ihnen wird ein Gehalt angeboten, das nicht reicht – nicht zum Leben und nicht zum Sterben.

II. »Lebenssackgassen«

Thomas
Es gibt Sackgassen, in die gerät man unverschuldet. Eine Familie begibt sich zum Beispiel auf die Flucht, weil ein Feind ihr Land bedroht, oder ihre Stadt angreift. Menschen fliehen vor Armut und Hunger, weil die Politiker in ihrem Land korrupt oder unfähig sind und das Land immer tiefer in den Zerfall treiben. Oder der Weltmarkt gibt den Produzenten aus armen Ländern keine Chance, ihre Produkte zu vernünftigen Preisen zu verkaufen.

Inge
Es gibt aber auch Sackgassen, in die gerät man durch das ei-gene Verhalten. Und das Ende der Straße ist auch nicht mit einem Mal erst da. Es gibt einen Weg hin zum Ende, wo nichts mehr geht. Und auf diesem Weg gab es genug Mög-lichkeiten, noch abzubiegen und neu anzufangen. Sich helfen zu lassen.

Als Beispiel wollen wir ein leider allzu bekanntes Muster vor-stellen, wie es zu der Sackgasse Mobbing in der Schule kommt:
Ein Jugendlicher möchte von anderen akzeptiert werden. Er probiert es erst mit Äußerlichkeiten. Vielleicht kauft er sich Klamotten von der Marke, die gerade besonders in dieser Gruppe angesagt ist.

Thomas
Vielleicht lässt ihn die Gruppe aber abblitzen und er überlegt sich, wie er sie beeindrucken kann. Oder die Gruppenmitglie-der tun so, als ob der Jugendliche dazugehört und animieren ihn zu einer Mutprobe. In beiden Fällen tut er alles, um doch noch dazu zu gehören, weil er nicht genug Selbstbewusstsein hat, denen den Rücken zu kehren und sich nach echten Freunden umzugucken. Stellen wir uns jetzt einmal vor, die Mutprobe besteht darin, sich selbst mit der Handy-Kamera nackt zu fotografieren.

Er hätte vorher abbiegen können und mit Familienangehörigen oder echten Freunden reden können. Jeder hat doch jeman-den, mit dem er reden kann – wenigstens einen Menschen!

Inge
Der Jugendliche sendet das Bild an einen aus der Gruppe und denken nicht über die Folgen nach. Klar, er will ja dazu gehö-ren. Alles andere verliert für ihn an Bedeutung. Doch jetzt geht der Spuk erst richtig los: einen Tag später hat jeder aus seinem Jahrgang das Nacktfoto auf dem Handy. Das Mob-bing nimmt seinen Lauf. Er wird gemobbt. Man lacht hinter seinem Rücken über ihn, macht vielleicht Anspielungen in seiner Gegenwart. Er wird geschnitten, geschlagen, ausge-lacht. Der Junge wird immer verzweifelter und zieht sich im-mer weiter zurück. In die Schule möchte er nicht mehr gehen. Seine Eltern wissen nichts von dem Handybild, können sich keinen Reim auf sein Verhalten machen.

Thomas
Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, mit ihnen zu reden, ihnen zu sagen, was passiert ist und durch welche Hölle er gerade geht. Aber er lässt es, er schweigt, weil er sich schämt. Dabei könnten seine Eltern die Polizei einschalten, mit dem Vertrau-enslehrer und der Schulleitung reden. Die mobbenden Mit-schüler könnten im Gespräch mit Lehrern und Polizisten er-fahren, wie sehr sie das Leben eines anderen zerstören. Doch das alles unterbleibt, weil der Junge schweigt und stumm lei-det. Diese Möglichkeit abzubiegen hat er nicht wahrgenom-men, aus Scham, aus Angst.

Was bleibt jetzt noch? Der rote Querbalken, der das Ende der Straße darstellt. Der Junge sieht keinen Weg aus dieser Sackgasse. Er bricht zusammen, er unternimmt einen Selbstmordversuch.

III. Da kommt noch was

Inge
Manchmal sieht es nur so aus, als ob nichts mehr gehen wür-de. Manchmal geht es weiter, wenn man „umsteigt“ – ein langsameres Tempo wählt … Eigentlich muss sich – nach un-serem christlichen Glauben – überhaupt niemand in einer Sackgasse fühlen.

Thomas
Hinter der Sackgasse geht es weiter. Es ist kein Weg, wie er in einer Straßenkarte eingezeichnet wäre. Aber es gibt ihn. Ich sehe ihn vielleicht nicht mit meinen Augen. Aber ich glau-be ihn mit meinem Herzen … »Da kommt noch was.« Ich weiß nicht, was da noch kommt. Aber es klingt verheißungs-voll. Wie die Ankündigung der Nachspeise nach der Haupt-speise. Wie ein Bonusgeschenk bei einem Einkauf. Wie et-was, das ich nicht gesucht, sondern gefunden habe … »Da kommt noch was.« Auf der anderen Seite der Sackgasse. Im letzten Buch der Bibel wird diese Hoffnung so ausgedrückt:

Inge
Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr.
2Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine ge-schmückte Braut für ihren Mann.
3Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein;
4und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Ge-schrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.
5Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache al-les neu!
[Offb 21, 1- 5]

Thomas
Der Weg jenseits der Sackgasse hängt mit dem Kreuz und mit Jesus Christus zusammen: Das Leben Jesu war am Kreuz anscheinend zu Ende. Eine Sackgasse. Aber der christ-liche Glaube sagt: Das stimmt gar nicht! Die Auferweckung Jesu zeigt, dass das Leben weitergeht. Dass keine Lage hoff-nungslos ist. Es gibt Grund zu hoffen und Grund, die richtigen Schritte zu tun. „Da kommt noch was.“ Ich weiß nicht, wie wir wirklich aus unseren verschiedenen Sackgasse kommen. Aber ich habe eine Ahnung, dass es immer noch eine Mög-lichkeit gibt. Für die ganze Schöpfung. Für uns als Mensch-heit. Für jede und jeden Einzelnen von uns …

Inge
Und weil ich das glaube, hab keine Angst davor, genau hinzu-schauen: auf die Zustände in der Welt; auf mich selbst. „Beichte“ nennen wir das, wenn wir unser Leben genau be-trachten – und wissen, dass wir uns nicht in einer Sackgasse befinden. Es gibt Möglichkeiten umzukehren oder umzustei-gen. Es gibt für jede und jeden von uns einen Weg aus der Sackgasse …

Thomas
Gott will uns aus der Sackgasse holen. Wir müssen uns dafür umkehren, uns umdrehen, in eine andere Richtung blicken, weg von uns selbst, den Blick frei bekommen für eine neue Perspektive, für Gottes Reich. Da kommt noch was – da bin ich sicher!
AMEN

-Kanzelsegen:
Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft / bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn.
AMEN.

Lied EG 395     Vertraut den neunen Wegen

ABENDMAHL

Sündenbekenntnis : (stehend) Thomas
Als Jesus gefragt wurde,
was denn das wichtigste Gebot ist, antwortete er:
Du sollst Gott, deinen Herrn, lieben:
von ganzem Herzen, mit ganzer Seele, mit all deiner Kraft. Und deinen Nächsten wie dich selbst.
Denn Gott ist Liebe,
und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott. Und Gott in ihm.
An Gott und unseren Mitmenschen aber werden wir schuldig.
Täglich versündigen wir uns an ihnen. Wenn ihr das auch so seht und um Vergebung der Sünden bittet, so sprecht:
Gott vergib mir meine Sünde und Schuld.

G: Gott vergib mir meine Sünde und Schuld.

Absolution: Thomas
Gottes unerschöpfliche Barmherzigkeit heilt eure Herzen. Im Auftrag unseres Herrn, Jesus Christus und als ordentlich Be-rufener Diener der Kirche Jesu Christi verkünde ich euch die Vergebung aller eurer Schuld- im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Der Friede des Herrn sei mit euch allen.
Euch geschehe, wie ihr glaubt.

Danksagung (Präfation): (sitzend) Thomas

Lied Sanctus

Einsetzungsworte:  Thomas
Unser Herr Jesus Christus / in der Nacht, da er verraten ward / nahm er das Brot / dankte und brach's / und gab's seinen Jüngern / und sprach: Nehmet hin und esset / das ist mein Leib (+) / der für euch gegeben wird. Solches tut zu meinem Gedächtnis.
Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Abendmahl / dankte / gab ihnen den / und sprach: Nehmet hin und trinket alle daraus / dieser Kelch ist das neue Testament (+) in mei-nem Blut / das für euch vergossen wird / zur Vergebung der Sünden. Solches tut, sooft ihr's trinket, zu meinem Gedächt-nis.

Vater unser: (stehend) Thomas
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
AMEN.

Lied EG 190.2 "Christe, du Lamm Gottes" (stehend)

Friedensgruß: Thomas
Der Friede des Herrn sei mit euch allen. Keiner sei gegen den anderen, keiner in sich verschlossen. Vergebt, wie euch ver-geben ist, nehmt einander an, wie Christus euch angenom-men hat zum Lobe Gottes.
(Einladung zum Händereichen)

Austeilung: Thomas

Lobpreis: Thomas
Dankbar will ich sein
und mich von Herzen freuen,
dankbar sein und nicht vergessen,
wie viel Gutes ich erfahren habe:
Meine Schuld wird mir vergeben;
meine Verletzungen werden geheilt;
wenn ich keinen Ausweg mehr sehe,
wird mir das Leben wieder geschenkt.
Den verlorenen Mut gewinne ich zurück
und bin froh, neu beginnen zu können.
(nach Psalm 103,1-5)

Fürbittengebet (Franz von Assisi):  Thomas
O Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich Liebe übe, wo man sich hasst,
dass ich verzeihe, wo man sich beleidigt,
dass ich verbinde, da, wo Streit ist,
dass ich die Wahrheit sage, wo der Irrtum herrscht,
dass ich den Glauben bringe, wo der Zweifel drückt,
dass ich die Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält,
dass ich ein Licht anzünde, wo die Finsternis regiert,
dass ich Freude mache, wo der Kummer wohnt.

Herr, lass du mich trachten:
nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.
Denn wer da hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, erwacht zum ewigen Leben.
Amen.

Lied EG 170     Komm Herr segne uns

Bekanntmachungen: Thomas
Kollekte: Eigene Gemeinde

Tagesspruch: Gerechtigkeit erhöht ein Volk; aber die Sünde ist der Leute Verderben: Spr. 14,34

Nächste Gottesdienste:
Sonntag, 25. November 2018 mit Pfrin. Ehlers

9:30 Uhr     Gottesdienst zum Totensonntag in Kempfenbrunn

11:00 Uhr     Andacht auf dem Friedhof in Flörsbach

* Segen: Thomas
Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein An-gesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden.
AMEN.

Lied EG 487     Abend ward bald kommt die Nacht

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BeitragVerfasst am: 21.11.2018 23:13    Titel: Re:


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