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-thommy-
Lektor Wagner


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BeitragVerfasst am: 25.12.2018 00:37    Titel: Krippespiel um 18.00 Uhr in Lohrhaupten, 24.12.2018 Antworten mit Zitat

Krippespielgottesdienst am Heiligen Abend  
18.00 Uhr Ev. Kirche Lohrhaupten
24.12.2018
Thema: „Lukas und Matthäus erzählen die Weihnachtsgeschichte“


*Orgelvorspiel
*Liedheft 24, 1-4     Vom Himmel hoch

* Begrüßung:
Wo der Stern Gottes leuchtet, werden wir aus der Dunkelheit geboren.
Wo die Liebe Jesu erstrahlt, werden wir in die Dunkelheit gelockt.
Wo das Heilige erscheint, werden wir durch die Dunkelheit gestärkt.
Wir sind zusammen, im Namen Gottes. Gott ist die Liebe, die in uns wohnt.
Wir sind zusammen, im Namen Jesu, Jesus ist die Liebe, die zu uns spricht.
Wir sind zusammen, im Namen des Heiligen Geistes,
Heiliger Geist ist die Liebe, die durch uns wirkt.
AMEN.

Ich heiße sie und euch alle ganz herzlich willkommen zum Krippespielgottesdienst am Heiligen Abend hier in unserer Kirche. Hier wollen wir heute den Geburtstag von Jesus Christus feiern. Dazu haben uns die Konfis ein wunderschönes Krippenspiel mitgebracht. Das Krippenspiel heißt: „Lukas und Matthäus erzählen die Weihnachtsgeschichte“
Ich wünsche uns allen einen Mutmachenden Gottesdienst am Heiligen Abend.

*Liedheft 46, 1-3     Ihr Kinderlein kommet

*Weihnachten wie hast Du Dich verändert:  

Was habe ich mich früher auf´s Christkind gefreut
im Dezember, nachts in den Himmel geschaut.
Wir haben gebacken, gebastelt, gesungen und gelacht
und so die Zeit bis zum heil. Abend verbracht.
Da gab es dann liebevoll gemachte Geschenke,
für das Puppenhaus neu tapezierte Wände.
Oder auch ein schönes neues Kleid
lag für meine Puppe bereit.
Wir haben alle zusammen gespielt und gesungen
bis die Müdigkeit uns zum Schlafen gezwungen.
Nach dem Kirchgang zur Weihnacht, da war es soweit
da stand schon die Ente mit Klößen bereit.
Am Nachmittag ging es hinaus in den Wald,
es hatte gefroren, die Hände waren so kalt.
Am warmen Ofen haben wir uns wieder gewärmt,
und schmatzend vom Bratapfel geschwärmt.

Doch heute, was hat sich gewandelt die Zeit,
liegen Stollen und Weihnachtsmänner ab August schon im Globus bereit.
Und Anfang November da klingeln die Kassen,
auch Weihnachtslieder dröhnen laut in den Gassen.
Da macht sich so etwas wie Hektik dann breit
Man hört immer wieder „ Hab gar keine Zeit,
Weihnachtsfeier heute hier morgen dort,
muss Geschenke noch kaufen, entschuldige ich muss fort.“
Geschenke zu machen ist eine Sache für sich.
Denn jeder hat alles, braucht eigentlich nichts.
Dinge die heut unterm Tannenbaum liegen
sind PC, Videospiele und Tickets zum Fliegen
Auch Handy und Blueray sind sehr beliebt
aber auch Spielzeug, das mit sich selber spielt.
Nach so viel Geränne, Gehetze und zeitlicher Not
ist man Heiligabend fix und fertig, beinahe schon tot.
Wo ist sie geblieben, die ruhige Zeit
in der ich mich immer aufs Christkind gefreut?

* Schriftlesung:  Lukas 2, 1-20    
1 Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde.
2 Und diese Schätzung war die allererste und geschah zurzeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war.
3 Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt.
4 Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war,
5 damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger.
6 Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte.
7 Und  sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.
8 Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde.
9 Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr.
10 Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird;
11 denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.
12 Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.
13 Und alsbald war da bei dem Engel  die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen:
14 [Ehre sei Gott in der Höhe und  Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.
15 Und als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat.
16 Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen.
17 Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war.
18 Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten.
19 Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.
20 Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war. Amen

* Liedheft 50, 1-3     Ich steh an deiner Krippe hier

* Krippespiel
Lukas:
Liebe Gäste. Ich begrüße euch. Ich bin froh, dass ihr alle heute Abend gekommen seid, um zu erfahren, was damals in Nazareth und Bethlehem geschah. Aber zunächst möchte ich mich vorstellen:
Ich bin Lukas, Arzt und Schriftsteller. Ich habe ein Buch geschrieben. Ein Buch über das Leben von Jesus Christus, Gottes Sohn. Und heute Abend möchte ich euch erzählen, wie alles angefangen hat. Ich habe einiges darüber gehört, gelesen und dann aufgeschrieben, im Lukasevangelium, wie ihr es nennt.  

Matthäus:
Sicher, Lukas, das stimmt. Aber auch ich habe einiges erfahren über die Geburt und die ersten Tage von Jesus. Über das ganze Leben Jesu liegt auch von mir ein Buch vor. Ach übrigens, liebe Gäste, ich bin Matthäus, ich bin auch Schriftsteller. Mein Buch nennt ihr „Matthäusevangelium“. Lukas, ich habe eine Idee. Wir erzählen gemeinsam unseren Gästen, wie es angefangen hat, damals in Nazareth und in Bethlehem als Gott Mensch wurde.

Lukas:
Das ist eine gute Idee. Wenn du nichts dagegen hast, fange ich an. Wir gehen um 2000 Jahr zurück in eine Stadt, die Nazareth heißt. Da ist heute viel los. Viele Menschen sind unterwegs auf dem Markt. Da geschieht etwas Unerwartetes. Ein Bote tritt hervor. Es ist ein Römer, ein Bote des Kaisers in Rom.

Bote:
Still Leute! Hört zu! Ich bin Marius, Bote des Kaisers in Rom: Augustus, Kaiser und Gott! Zugehört! Der Kaiser will wissen wie viele Untertanen in seinem Reich leben. Deshalb muss jeder in seine Heimatstadt gehen. Jeder muss sich dort aufschreiben lassen. Das ist ein Befehl des Kaisers!

Rebecca:
Habt ihr das gehört? Wir müssen dem Kaiser gehorchen. Er will uns zählen lassen. Kaiser und Gott?! Wir haben doch nur einen Gott! Er ist unser alleiniger Herr!

Josef:
Ja, aber was hilft es uns? Wir müssen nach Bethlehem. Meine Vorfahren stammen von dort. Aber ich kenne dort keinen Menschen mehr.

Maria:
Das ist aber ein weiter Weg. Wenn das nur gut geht.

Bote:
Nun schert Euch endlich weg! Hört auf des Kaisers Gebot! Sonst spürt ihr mein Schwert! Weg mit Euch!

Josef:
Das passt mir gar nicht! Ich bin der einzige Zimmermann in Nazareth. Und es gibt soviel Arbeit.

Maria:
Mir passt das auch nicht. Jeden Tag kann mein Kind zur Welt kommen. Was soll ich nur machen, wenn ich es unterwegs, in der Fremde, bekomme? Ich habe so Angst.

Josef:
Maria, wir können nichts machen. Der Kaiser hat es so befohlen. Sei ruhig, lass uns auf Gott vertrauen.

Maria:
Ja, Gott wird uns beschützen. Er wird dafür sorgen, dass alles gut geht. Er wird auch in der Fremde bei uns sein. Gott begleitet uns.

*** Szene 2 ***  Zwischenspiel Liedheft 33, 1+2

Lukas:
Wissen unsere Gäste eigentlich, was das Besondere an Bethlehem, der Heimatstadt von Maria und Josef ist?

Matthäus:
Bethlehem, das ist die Geburtsstadt unseres großen Königs David, der vor mehr als 1000 Jahren gelebt und unser Land regiert hat – also etwa 3000 Jahre vor dem heutigen Datum. Du weißt doch, das ist der, der den großen Goliath mit einer Steinschleuder umgehauen hat. -. Josef kommt aus der Familie Davids. Er ist sein Nachkomme. Ich habe das genau nachgeprüft. Ihr könnt es am Anfang meines Buches nachlesen.

Lukas:
So machen sich Maria und Josef auf den Weg nach Bethlehem. Es ist ein langer und beschwerlicher Weg. Maria merkt, dass ihr Kind bald zur Welt kommen wird. Als sie in Bethlehem ankommen, finden sie kein Zimmer. Alle Gasthäuser sind voll bis unters Dach. Maria und Josef werden überall wieder weggeschickt. Bei einem weiteren Gasthaus klopfen sie an. Der Wirt erscheint.

Wirt 1:
Was gibt es denn? Was wollt ihr denn noch so spät in der Nacht?

Josef:
Wir suchen noch ein Zimmer zum Übernachten. Wir kommen aus Bethlehem. Und meine Frau bekommt ein Kind. Habt Erbarmen!

Wirt 1:
Alles besetzt. Und außerdem: Für Fremde habe ich erst recht keinen Platz. Verschwindet! Pack!

Maria:
Als Fremde nimmt uns hier keiner auf.  Lass es uns noch einmal dort unten am Stadttor versuchen. Josef, klopfst du bitte an?

Wirt 2:
Was wollt ihr denn? Ihr kommt aber auch nicht hier aus der Gegend.

Josef
Wir kommen aus Nazareth und suchen ein Zimmer. Meine Frau bekommt ein Kind. Bitte lieber Mann hilf uns!

Wirt 2:
So ihr seid fremd? Nun ja, ein Zimmer habe ich nicht mehr frei. Aber ihr könnt in meinem Stall übernachten. Er ist draußen vor der Stadt. Irgendwie habe ich heute ein weites Herz für Fremde.

*** Szene 3 ***     Zwischenspiel Orgel

Lukas:
So gehen Maria und Josef vor die Tore der Stadt in den Stall, von dem der Wirt erzählt hatte.

Matthäus:
Weißt du Lukas, Maria und Josef sind nicht die einzigen, die in diesen Tagen unterwegs sind, die Angst haben und fremd sind. Ich weiß von drei Königen aus dem Morgenland, Kaspar, Melchior und Balthasar, die einen neugeborenen König suchen. Sie haben einen hellen Stern am Himmel gesehen und sind ihm nachgegangen, um den König zu finden und ihn anzubeten. Als der König Herodes jedoch von dem neuen König hört, fürchtet er um seine Herrschaft und lässt die drei Weisen zu sich rufen.

Kaspar:
Ich weiß nicht. Ich habe Angst vor Herodes. Wir sind Fremde in diesem Land. Was Herodes wohl von uns will?

Melchior:
Und wir sind anders angezogen als die Leute hier. Wir sprechen auch anders. Außerdem habe ich eine andere Hautfarbe. Das ist gefährlich!

Balthasar:
Ich habe auch Angst. Aber denkt an den Stern und an den neuen König, der allen Menschen Frieden bringen wird. Ich will ihn anbeten. Er wird der Heiland sein. An Herodes kommen wir nicht vorbei.

Herodes:
Ich grüße euch, ihr Weisen aus dem Morgenland. Geht und sucht fleißig nach dem neugeborenen König. Wenn ihr ihn gefunden habt, sagt es mir. Ich werde kommen und ihm Geschenke bringen.

Matthäus:
Schnell verlassen die Weisen den Palast des mächtigen Herodes und ziehen den Stern nach, um das Kind zu suchen.

Kaspar:
Seht nur, der Stern. Dort ist er. Jetzt werden wir das Kind finden.

Melchior:
Ja, da leuchtet er. Ich habe schon nicht mehr so viel Angst. Mir wird richtig warm ums Herz.

Balthasar:
Wenn wir den neuen König gefunden haben, gehen wir zu Herodes. Das ist viel zu gefährlich. Er denkt nur an seine Macht. Bestimmt hat er Böses im Sinn! Dabei soll der neugeborene König doch Frieden bringen. Nein, Gott wird es schon richten, wir gehen nicht mehr zu Herodes.

*** Szene 4  *** Zwischenspiel Orgel

Matthäus:
Die drei Weisen aus dem Morgenland gehen dem Stern nach. Sie wollen unbedingt den neuen König finden, ihn anbeten und ihm ihre Geschenke bringen.

Lukas:
Ja, das ist richtig. Aber sie sind nicht die ersten, die das Kind im Stall finden, Denn vor Bethlehem auf den Feldern hüten wie in jeder Nacht Hirten ihre Schafe.

Matthäus:
Schafe? Das erinnert mich daran, dass die Familie unseres Königs David auch eine Hirtenfamilie war

Lukas:
Ganz genau und aus dieser Familie soll einmal der Heiland aller Menschen kommen, so steht es im Alten Testament: Der Messias, der Retter, der Sohn Gottes. Aber schauen wir doch mal, was wirklich geschieht.

Hirtenkind:
Das ist aber eine dunkle Nacht heute. So dunkel war es lange nicht mehr. Zum Fürchten!

Hirte 1:
Und kalt ist es. Ich lege mich schlafen. Gute Nacht, Freunde!

Hirte 2:
Schlafen? Ich kann kaum noch schlafen. Immer muss ich daran denken wie arm wir sind. Hoffentlich haben meine Kinder in den nächsten Tagen noch genug zu essen. Ich komme mir in meinem eigenen Land fremd vor. Selbst der große König David war doch Hirte. Aber wir, wir gelten nichts. Ich bitte Gott so oft, dass er uns helfen möge.

Hirte 1:
Seht mal da, was ist das? Das muss ein Engel Gottes sein.

Engel:
Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.
-     Pause -
Nun auf und schlaft nicht mehr. Der Herr des Himmels und der Erde ist geborgen! Lauft, lauft zum Stall. Schnell! Dort findet ihr Gottes Kind. Wacht auf und schlaft nicht mehr.

Hirte 1:
Habt ihr das gehört. Kommt, wir gehen nach Bethlehem, zur Stadt Davids, zum Stall, um den Heiland zu sehen.

Hirte 2:
Vielleicht fühlen wir uns dort nicht mehr fremd.

Hirtenkind:
Stimmt das wirklich? Dann hätte ich ja als armes Hirtenkind eine Chance den Heiland zu sehen. Toll! Aber ich habe ja gar kein Geschenk für ihn. Ich muss mir etwas überlegen.

*** Szene 5 ***   Zwischenspiel Liedheft  26

Lukas:
Die Hirten machen sich auf und finden den Stall mit der Krippe und den König des Himmels und der Erde in Windeln gewickelt, so wie der Engel es ihnen verkündet hatte.

Matthäus:
Und auch die drei Weisen finden den neuen König, denn der Stern hat ihnen den Weg gezeigt. Vor der Krippe legen sie ihre Geschenke ab: Gold, Weihrauch und Myrrhe.

Lukas:
Also, Matthäus, wenn ich mir das so überlege und unsere Geschichte anschaue, dann wird mir klar: Maria und Josef waren Fremde, sie hatten Angst und fühlten sich einsam. Ebenso die Hirten, Fremde im eigenen Land.

Matthäus:
Richtig. Und auch die drei Weisen aus dem Morgenland. Fremde waren sie und hatten auch Angst.

Lukas:
… aber bei dem Kind im Stall, bei dem neuen König werden Fremde zu Freunden. Aus verschieden Gegenden und Ländern kommen sie, Männer und Frauen, mit unterschiedlichen Berufen, Zimmermann, Hirte, Weiser und König. Sie kommen mit verschiedenen Sorgen, aber Gott hat es gut gemacht. Er führt sie zusammen, schenkt ihnen seinen Sohn und macht ihr Leben Heil. Jesus wird Gottes Liebe vorleben.

Matthäus:
Die Botschaft ist eigentlich ganz einfach: Gott liebt alle Menschen. Und wer das weiß, soll es nicht für sich behalten, sondern weitersagen! So hat es der Engel gesagt.

Balthasar:
Der Stern hat uns direkt hierher zu diesem Stall geführt. Das Kind muss der neue Friedenskönig sein. Wir sind am Ziel. Auch die einfachen Hirten beten das Kind an. Also Kaspar und Melchior, gebt dem Kind unsere Geschenke: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Er wird uns das Heil bringen.

Hirtenkind:
Halt, hohe Herren, ich will dem Kind in der Krippe auch noch etwas schenken. Ich werde ihm mein Lachen und mein Herz schenken. Durch den Heiland kommt ja so viel Liebe zu uns Menschen zurück. (– Geht zur Krippe und lächelt deutlich hinein! -)  So jetzt darfst du, lieber Engel, loslegen.

Engel:
So, nun geht hinaus und erzählt, was ihr gesehen habt! Bringt allen Menschen die frohe Botschaft! Jesus Christus lebt, der Heiland ist geboren. Gott schenkt allen Menschen seine Liebe.
Er schenkt unserem Leben Wert.

* Ansprache
Es gibt Momente im Leben, da spürt man die Kraft des Glaubens und die Kraft der Verkündigung. So geht es mir gerade nach eurem Krippespiel. Ich möchte Euch ganz herzlich für das Krippespiel danke sagen. Das habt ihr wirklich super gemacht. Was ihr uns heute am Heiligen Abend 2018 am Geburtstag von Jesu mit nach Hause geben werdet, wird nachhaltig in den Köpfen von uns allen bleiben. Dafür herzlichen Dank. Einen herzlichen Dank auch an den Kirchenvorstand für das Schmücken, Dekorieren der Kirche und das versehen des Küsterdienstes. Konrad Fischer für Aubau Krippe herzlichen Dank.                   Liebe Gemeinde,
wir haben eben in dem Krippespiel von den Konfis gesehen und gehört wie wunderbar es ist von der Geschichte jedes Jahr wieder neu zu hören und sie neu erleben zu dürfen.
In diesen Zeiten Beobachten wir dass es immer mehr Menschen gibt, die sich von dem Kind in der Krippe abwenden.
Kirche gerät ins Abseits, die Kirchlichen Festtage werden verramscht und verhohnepiepelt. Es zählt das große Fressen und der Konsum. Man sieht genervte Menschen denen der Besuch der Familie eigentlich schon vor den Festtagen auf die Nerven geht.
Die Botschaft von dem Kind in der Krippe, dem Licht der Welt verschließen sich viele. Daher brauchen wir Mut und Kraft die Botschaft von dem Kind in der Krippe immer wieder aufs Neue in die Welt zu tragen. Und dafür stehen unsere Konfis hier, die uns mit Leichtigkeit und Fleiß die Botschaft der Weihnacht erzählt haben und  das ist die fröhliche Botschaft die von dem Kind in der Krippe ausgeht. AMEN

* Liedheft 42     Stille Nacht

* Fürbittengebet:
Gott unser Vater, an diesem Abend feiern wir die Geburt deines Sohnes Jesus. Durch ihn willst du unser Leben hell machen. Wir bitten dich:
Hell wird die dunkle Nacht durch Jesus. Er ist als Licht in die Welt gekommen für alle, die traurig, einsam und allein sind.
Guter Gott schenke allen Menschen etwas von diesem Licht.
Wir bitten dich, erhöre uns.

Hell wir die dunkle Nacht durch Jesus. Er ist als leuchtender Stern aufgegangen über dem dunklen Stall unserer Welt.
Guter Gott, lass uns in deinem Licht leben und den Weg zueinander finden.
Wir bitten dich, erhöre uns.

Hell soll die dunkle Nacht durch uns werden, dann wir sollen dein Licht in die Welt tragen.
Guter Gott, lass uns leuchtende Sterne sein, die dein Licht aufleuchten lassen, wo Menschen traurig sind, einsam und krank.
Wir bitten dich, erhöre uns.

Hell wird es werden in unserer Gemeinde, wenn wir alle leuchtende Sterne sind. Dann können wir in unserer Gemeinde und in vielen Gruppen Heimat finden.
Guter Gott, schenke uns und allen Menschen einen Ort der Geborgenheit und der Heimat.
Wir bitten dich, erhöre uns.

Ja, Herr, lass es hell werden in uns und um uns herum. Dann werden alle sehen, dass du unter uns lebendig bist durch Christus, deinen Sohn.
Amen.

Und gemeinsam beten wir mit den Worten unseres Herrn,

* Vater unser:
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
AMEN.

* Bekanntmachungen:
Kollekte: Brot für die Welt

Wochenspruch:
     "Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids." | Lk 2,10b.11

Nächste Gottesdienste

1. Weihnachtsfeiertag, Dienstag 25. Dezember 2018 Mit Pfrin. Ehlers

9:00 Uhr     Gottesdienst in Lettgenbrunn mit Abendmahl

10:30 Uhr     Gottesdienst in Lohrhaupten mit Abendmahl


2. Weihnachtstag, Mittwoch 26. Dezember 2018 mit Präd. Reichel

10:30 Uhr     Gottesdienst in Lohrhaupten mit Gesangverein    

Das Bethlehem licht hier auf dem Taufstein ist angekommen, wer es haben möchte kann sich das Licht hier Tagsüber abholen. Die Kirche ist offen.  
Die Liedhefte die sie heute benutzen sind neu, auf der vorder- und Rückseite sehen sie die Kirche und die Krippe. Bitte geben sie die Hefte am Ausgang wieder ab.

* Votum:
Nehmt das Licht und diesen Abend mit in eure Weihnacht.
Verkündet allen das Jesus zur Welt gekommen ist.
Gehet in diese Heilige Nacht und in die Weihnacht mit dem Segen des Vaters im  Himmel.

* Segen:
Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden.    AMEN.  

*Liedheft 60     O du fröhliche
          
*Orgelnachspiel

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BeitragVerfasst am: 25.12.2018 00:37    Titel: Re:


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