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-thommy-
Lektor Wagner


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BeitragVerfasst am: 10.03.2019 19:50    Titel: Abendgottesdienst mit Abendmahl an Invokavit, 10.03.2019 Antworten mit Zitat

Abendgottesdienst mit Abendmahl
am Sonntag Invokavit
18.00 Uhr Ev. Kirche Kempfenbrunn
10.03.2019
Text: Lukas 22, 31-34


*Lied EG + 34     Komm Heiliger Geist  

* Begrüßung:
Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes.
AMEN.
Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.

Liebe Gemeinde,

die Passionszeit ist die Zeit, in der wir in besonderer Weise an das Leiden und Sterben Jesu Christi denken. Sie lädt uns ein, uns erneut mit unserem ganzen Leben zu ihm hinzuwenden, um in seiner Kraft zu bestehen und unseren Glauben zu bewähren. Wir feiern heute Abend das heilige Abendmahl.
Ich wünsche uns einen Mutmachenden Abendgottesdienst

*Lied EG 76     O Mensch bewein dein Sünde groß            

*Eingangspsalm:
Sei mir ein starker Fels und eine Burg, dass du mir helfest!

Denn du bist mein Fels und meine Burg,
            und um deines Namens willen wollest du mich leiten und führen.
Du wollest mich aus dem Netze ziehen, das sie mir heimlich stellten;
            denn du bist meine Stärke.
In deine Hände befehle ich meinen Geist;
            du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott.
Ich freue mich und bin fröhlich über deine Güte,
dass du mein Elend ansiehst
            und nimmst dich meiner an in Not
und übergibst mich nicht in die Hände des Feindes;
            du stellst meine Füße auf weiten Raum.

Sei mir ein starker Fels und eine Burg, dass du mir helfest!

Kommt lasst uns anbeten:

*Aufforderung zum Bittruf:
Gott ist unsere Zuversicht.
Er ist bei uns in Not und Anfechtung.
Wir haben es erlebt, immer wieder,
und können es doch nicht glauben,
wenn es ernst wird.
Wir bitten ihn um Erbarmen:  

*Kollektengebet:

Herr Gott, himmlischer Vater,
du hast deinen Sohn in die Welt gesandt,
dass er die Macht des Bösen besiege.
Wir bitten dich:
Stärke uns in aller Not und Anfechtung,
dass wir in seiner Kraft dem Feind widerstehen
und den Glauben, die Liebe und die Hoffnung bewahren.
Durch ihn, unseren Herrn Jesus Christus,
der mit dir und dem Heiligen Geist
lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit.
G: AMEN

* Schriftlesung: Hebräer 4, 14-16
Als Lesung für den heutigen Sonntag hören wir Worte aus dem Hebräerbrief. Jesus wird der Gemeinde als der wahre Hohepriester vor Augen gestellt. Sie kann sich darauf verlassen, dass die Nöte und Anfechtungen, die sie in ihrem irdischen Dasein zu bestehen hat, im Himmel nicht unbekannt sind.
Lesung Hebr 4,14-16

14 und wisst nicht, was morgen sein wird. Was ist euer Leben? Ein Rauch seid ihr, der eine kleine Zeit bleibt und dann verschwindet.
15 Dagegen solltet ihr sagen: Wenn der Herr will, werden wir leben und dies oder das tun.
16 Nun aber rühmt ihr euch in eurem Übermut. All solches Rühmen ist böse.
(Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist es eine Gotteskraft. Amen.)

* Glaubensbekenntnis:
Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

* Lied EG 347     Ach bleib mit deiner Gnade

* PREDIGT:

- Kanzelgruß:
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. AMEN.
Textlesung: Lukas. 22, 31 - 34

Simon, Simon, siehe, der Satan hat begehrt, euch zu sieben wie den Weizen. Ich aber habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre. Und wenn du dereinst dich bekehrst, so stärke deine Brüder. Er aber sprach zu ihm: Herr, ich bin bereit, mit dir ins Gefängnis und in den Tod zu gehen. Er aber sprach: Petrus, ich sage dir: Der Hahn wird heute nicht krähen, ehe du dreimal geleugnet hast, dass du mich kennst.

Liebe Gemeinde!
Wahrhaftig! Es wird nicht mehr lange dauern, da wird der Satan die Jünger „sieben wie den Weizen“. Er wird sie prüfen, in tiefste Erschütterung und Verwirrung stürzen. Auch Simon Petrus, der hier so großspurig redet, kann dann der Prüfung nicht standhalten. Er wird beobachten, wie sie Jesus in Gethsemane verhaften, er wird ihm in sicherem Abstand bis zum Palast des Hohenpriesters folgen und dann wird er im Hof vor dem Palast vor Angst schlottern, den Herrn verleugnen und schließlich davonlaufen. Und der Hahn wird dreimal krähen und Petrus wird bitterlich weinen. Soweit die Geschichte der Angst und des Versagens des Petrus, des Ersten unter den Jüngern Jesu. Aber was fangen wir damit an?
Wir sagen jetzt mit Recht: So etwas würde Jesus mit uns niemals erleben! Und wir können das sagen, weil wir noch nie so hart geprüft wurden und weil uns nach menschlichem Ermessen eine solche Prüfung niemals bevorstehen wird. Noch einmal: Das ist sicher richtig. Aber es kann uns nicht beruhigen und wir können uns jetzt nicht zufrieden in unserer Kirchenbank zurücklehnen. Denn eigentlich ist es bei uns heutigen Christinnen und Christen viel schlimmer - vielleicht nicht mit der Angst, aber mit dem Versagen. Aber weil das so hart gesprochen ist, will und muss ich erklären, wie ich das meine. Ich erzähle dazu drei kleine Geschichten von heutigen „Prüfungen“:

- Werner G. arbeitet als Buchhalter mit 12 Kolleginnen und Kollegen in einem Großraumbüro. Er ist Kirchenvorsteher in seiner Kirchengemeinde und würde sich selbst als christlich und gläubig bezeichnen. Der Bürochef, er sitzt in einem eigenen Zimmer nebenan, hat die Gewohnheit mehrfach täglich im Großraumbüro „nach dem Rechten zu sehen“, wie er das nennt. Neulich nun hat er die Gelegenheit eines solchen „Kontrollgangs“ genutzt, um eine der Mitarbeiterinnen wegen ihrer sechswöchigen Krankheitszeit vor aller Ohren anzusprechen und moralisch zur Schnecke zu machen. Sie hätte die gesetzlichen Bestimmungen ja bis zum äußersten ausgenutzt und die Kollegen hätten ihre Arbeit mitmachen müssen. Werner weiß, dass die Frau, der hier so hart zugesetzt wird, wirklich sehr krank war. Und er weiß auch, dass der Chef das weiß. Darum müsste er eigentlich ein Wort sagen. Vielleicht so eines: „Aber Chef, sie kann doch nichts dafür, wenn sie krank ist. Und wir haben die Mehrarbeit ja auch ganz gut geschafft. Hauptsache ist doch, dass sie jetzt wieder gesund und wieder da ist!“ Ja, so etwas müsste er sagen. Aber er schweigt. Und alle anderen schweigen auch.

- Gisela K. hat seit ihrer Heirat ein ganz schlechtes Verhältnis zu ihrem Vater. Er war damals gegen die Ehe mit ihrem Mann und war weder bei der standesamtlichen noch bei der kirchlichen Trauung dabei. Über 30 Jahre ist das her. Seitdem haben sie sich nicht mehr gesehen, nur aus der Ferne bei der Beerdigung ihrer Tante. Jetzt hört sie von ihrer Mutter, ihr Vater hätte einen Schlaganfall gehabt und es ginge ihm sehr schlecht. Alles, was er sich noch wünscht wäre, noch einmal seine Tochter zu sehen. Er wolle sich mit ihr aussöhnen. Gisela ist „Christin“. Der Wunsch des Vaters berührt sie. Aber das, was er ihr angetan hat damals, kann sie nicht vergessen. Immer noch tut die Verletzung sehr weh. Außerdem hat sie sich damals geschworen, den Kontakt mit dem Vater für immer abzubrechen. Andererseits...es wäre ihre christliche Pflicht. Wenn er nun stirbt, bevor sie noch einmal gesprochen haben? Sie spürt, sie müsste zu ihm gehen. Sie will nur noch ein paar Tage vergehen lassen. Dann kommt der Anruf der Mutter. Es ist zu spät.

- Wilfried P. ist im Ruhestand und bezieht eine recht kleine Rente. Als fleißiger Kirchgänger trifft er sonntäglich Friedrich, seinen ehemaligen Abteilungsleiter, von dem er weiß, dass er finanziell viel besser gestellt ist als er selbst. Er empfindet das als ungerecht und es wurmt ihn enorm. Neulich hat er über Friedrich ein Gerücht in die Welt gesetzt: Er hätte in seiner aktiven Zeit einmal in die Firmenkasse gegriffen. Das war frei erfunden, aber es hat sich wie ein Lauffeuer in der Gemeinde verbreitet. Die Leute hören ja immer gern, dass einer, der sich ehrlich und wohlanständig gibt, Dreck am Stecken hat. Es dauert nur zwei Wochen, dann ist Friedrich nicht mehr in der Kirche zu sehen. Wilfried hört von ihm, dass er sich gegen das Gerücht gewehrt hat, aber dass ihm keiner glauben will. Irgendwie gefällt ihm das nun auch nicht mehr, dass er Friedrich ohne jeden Grund so viel Leid zugefügt hat. Er möchte gern wieder gut machen, was er Friedrich angetan hat. Aber wie soll man ein Gerücht wieder zurückholen? Und auch noch ohne selbst in seiner Glaubhaftigkeit beschädigt zu werden? Wilfried hält lieber den Mund.

Liebe Gemeinde, nein, Angst ist hier nicht so sehr im Spiel. Dafür aber um so mehr Versagen. Wir mögen denken, Petrus hätte mit der Verleugnung seines Herrn, dem er doch Treue geschworen hatte, viel größere Schuld auf sich geladen als die drei Menschen aus meinen Geschichten. Und das mag stimmen. Allerdings war das im Leben des Petrus wohl das einzige Mal, dass er derart versagt hat, aber ich behaupte: Bei uns kommt so etwas oder Ähnliches dafür viel häufiger vor.
Aber warum habe ich Ihnen diese drei Geschichten eigentlich erzählt? Will ich sagen, dass wir im Grunde nicht besser sind als Petrus damals? - Ich antworte: Ja, das will ich sagen!
Wie oft schweigen wir, wo wir reden müssten? Wie oft aber reden wir auch, wo wir besser geschwiegen hätten? Wie feige sind wir doch manchmal, sagen nicht, was gesagt werden muss. Wie viele Gerüchte gehen von uns aus - gar nicht nur, wenn wir bewusst die Unwahrheit verbreiten. Oft entsteht ein Gerücht auch, wenn wir nur Vermutungen oder Ahnungen weitergeben und unser Gegenüber nimmt es gleich für bare Münze? Wenn das Gerücht erst unterwegs ist, hält es keiner mehr auf. Das ist, als hätten wir Federn in den Wind geworfen. Wir können sie nicht mehr einsammeln. Klärende Worte erreichen nur wenige von denen, die dem Gerücht aufgesessen sind.
Wie viele Gelegenheiten zur Versöhnung haben wir wohl schon verstreichen lassen? Wie oft haben wir die Hand ausgeschlagen, die ein anderer uns gereicht hat? Wie lange tragen wir etwas nach, was weit in der Vergangenheit geschehen ist. Oft wissen wir nach Jahren nicht mehr genau, was eigentlich Ursache des Zerwürfnis’ war. Manchmal haben wir die Abneigung gegen bestimmte Menschen gar schon von unseren Eltern oder Großeltern geerbt. Einen Strich machen wir trotzdem nicht drunter!
Nein, nur weil Petrus vor seinem Herrn, Jesus Christus, versagt hat, ist er nicht schlechter als wir. All unser Versagen ist im Grunde auch eines vor unserem Herrn, denn wir verlassen damit die Spur, in der er uns vorausgegangen ist. Und es ist eben nicht christlich, andere Wege zu gehen, als die, die er uns gewiesen hat. Petrus hat Schuld auf sich geladen. Er hat seinen Herrn verleugnet und ihn damit ans Kreuz gebracht.
Wir haben auch Schuld auf uns geladen. Wir haben manches mal versagt, Leid und Kummer über andere Menschen gebracht und uns nicht als Nachfolger unseres Herrn bewährt. Auch für uns geht Jesus Christus den Weg hinauf nach Golgatha.
Zu Petrus sagt Jesus: „Ich habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre“, und er meint wohl damit: Auch wenn du mich verleugnen wirst, so wird es für dich doch mit mir und im Glauben an mich weitergehen. Weiter sagt er: „Und wenn du dereinst dich bekehrst, so stärke deine Brüder.“ Nachdem Jesus auferstanden ist, wird diese „Bekehrung“ wahr, wenn Jesus dem Petrus am See Tiberias erscheint und ihn dreimal so anspricht: „Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieber, als mich diese haben? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe. Spricht Jesus zu ihm: Weide meine Schafe!“  Dreimal hatte er geleugnet, Jesus zu kennen. Dreimal muss er jetzt die peinliche Frage über sich ergehen lassen. Dann aber ist die gute Beziehung wiederhergestellt. Und es wird wahr, dass Petrus die Brüder stärkt.
Nicht anders will unser Herr es mit uns halten: Wenn wir in unserem Leben vor seinem Anspruch versagen, dann wollen wir zu ihm hingehen und ihn um Vergebung bitten. Ich glaube fest, wenn es uns ernst damit ist, dass uns leid tut, was wir getan haben, dann wird er uns die Schuld abnehmen.
AMEN

-Kanzelsegen:
Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft / bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn.
AMEN.

* Lied EG 362, 1-3     Ein feste Burg ist unser Gott

ABENDMAHL

Danksagung (Präfation):

Wahrhaft würdig und recht ist es,
dich zu loben, Gott
und dir für die Gaben zu danken,
die wir an deinem Tisch empfangen:
Kraft und Mut,
um aufzutanken für den Alltag,
Brot und Wein,
die uns ein Stückchen Himmel öffnen,
überall dort,
wo wir´s in deinem Namen teilen.

Gott, unser Vater,
in der Menschwerdung deines Sohnes
willst du uns Versöhnung schenken
und uns mit dir verbinden.

Durch Jesus Christus sind wir
hinein genommen in deine Liebe.
Zeichen dafür sind uns Brot und Wein,
in denen du uns gegenwärtig sein willst
durch deinen Sohn Jesus Christus,
unseren Herrn und Bruder.
Dafür loben wir dich, Gott und singen!

Lied Sanctus

Einsetzungsworte:
Unser Herr Jesus Christus / in der Nacht, da er verraten ward / nahm er das Brot / dankte und brach's / und gab's seinen Jüngern / und sprach: Nehmet hin und esset / das ist mein Leib (+) / der für euch gegeben wird. Solches tut zu meinem Gedächtnis.
Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Abendmahl / dankte / gab ihnen den / und sprach: Nehmet hin und trinket alle daraus / dieser Kelch ist das neue Testament (+) in meinem Blut / das für euch vergossen wird / zur Vergebung der Sünden . Solches tut, sooft ihr's trinket, zu meinem Gedächtnis.

Vater unser:
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. AMEN.

Lied EG 190.2 "Christe, du Lamm Gottes"

Friedensgruß: Thomas
Der Friede des Herrn sei mit euch allen. Keiner sei gegen den anderen, keiner in sich verschlossen. Vergebt, wie euch vergeben ist, nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zum Lobe Gottes.

Austeilung

Lobpreis:
Danke Gott,
dass du es bist,
der uns mit unseren Schwächen versöhnt.
Danke,
dass du es bist,
der auch das Kleine
zum Leuchten und Glänzen bringt.
Danke,
dass du uns in Wein und Brot so nahe bist
und ein Wort der Versöhnung für uns übrig hast.

* Fürbittengebet:
Lasst uns beten und mit dem Gebetsruf „Herr, erbarme dich“, antworten.

Gott, du bist den Leidenden nah,
du bist den Weg des Leidens zu Ende gegangen
durch den Tod hindurch zum Leben.

Wir fürchten um unser Leben, wenn wir hören und sehen,
was Menschen aushalten müssen, was ihnen zugemutet wird.
Wir erschrecken und hoffen, dass es uns nicht trifft.
Wir möchten glauben, dass du auch dann bei uns bist,
wenn wir Angst haben, wenn wir Schmerzen leiden,
wenn wir mit uns selbst nicht zurechtkommen.
Wir bitten:

G.:     Herr, erbarme dich.

Wir bitten dich für die Menschen,
die den Tod auf sich zukommen sehen:
Lass ihre Hoffnung wachsen und ihre Angst kleiner werden.
Wir bitten:

G.:     Herr, erbarme dich.

Wir beten für die Menschen,
die in Ungewissheit und Sorge leben,
die sich von Spannungen wie zerrissen fühlen:
Gib ihnen deinen Frieden, der alle Vernunft übersteigt.
Wir bitten:

G.:     Herr, erbarme dich.

Wir rufen dich an für die Verbitterten,
denen über ihrem Schicksal der Glaube zerbrochen ist:
Gib ihnen Menschen an die Seite,
durch die sie deine Liebe erfahren
wie ein Licht in der Finsternis. Wir bitten:

G.:     Herr, erbarme dich.

Wir bitten dich für unsere Schwestern und Brüder in der Welt,
die um ihres Glaubens willen Nachteile auf sich nehmen
oder Leiden erdulden müssen:
Festige sie in ihrem Glauben und stärke ihre Geduld,
dass sie nicht wanken.
Lass sie durch unser Gebet deinen Trost erfahren.
Wir bitten:

G.:     Herr, erbarme dich.

Gott, wir bitten dich für uns alle:
Wenn wir nicht wissen, warum dieses Unglück,
warum diese Krankheit, warum dieser Tod,
dann lass diese Fragen uns nicht von dir trennen.
Hilf uns glauben: Deine Liebe führt uns auch Wege,
die wir nicht verstehen,
durch den Tod hindurch zum Leben. Wir bitten:

G.:     Herr, erbarme dich.

* Lied EG 487     Abend ward bald kommt die Nacht

* Bekanntmachungen:
Kollekte: Aktion „Hoffnung für Osteuropa“

Wochenspruch: Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre.                   1. Joh. 3, 8 b

Nächste Gottesdienste

Sonntag, 17. März 2019

9:30 Uhr     Kindergottesdienst

10:30 Uhr     Gottesdienst mit Pfrin. Ehlers

Aus unserer Gemeinde ist am 04.03.2019 unsere Schwester Christa Goymann geb. Eschert im Alter von 82 Jahren verstorben. Der Beisetzung ist am Freitag, 15.03.2019 um 15.00 Uhr im Wald der Stille.
Wir beten:
Herr unser Gott, nimm unsere verstorbene Schwester auf in deinem Himmlischen Heiligtum und tröste uns, die wir zurückbleiben. Schenke uns deinen Frieden in deiner Ewigkeit und sei du bei uns in der Zeit des Abschiedes und der Trauer.
Lass uns in deiner Botschaft Trost und Halt finden.
„Der Tod ist nicht das Ende, er ist die Wende, beginn der Ewigkeit in Gottes gnädigen Händen“. AMEN

* Votum:
Vergiss die Träume nicht,
wenn die Nacht
wieder über dich hereinbricht
und die Dunkelheit
dich wieder gefangen zu nehmen droht.
Noch ist nicht alles verloren.
Deine Träume und deine Sehnsüchte
tragen Bilder der Hoffnung in sich.
Deine Seele weiß,
dass in der Tiefe Heilung schlummert
und bald in dir ein neuer Tag erwacht.
Ich wünsche dir,
dass du die Zeiten der Einsamkeit
nicht als versäumtes Leben erfährst,
sondern dass du beim Hineinhorchen
in dich selbst
noch Unerschlossenes
in dir entdeckst.
Ich wünsche dir,
dass dich all das Unerfüllte
in deinem Leben nicht erdrückt,
sondern dass du dankbar sein kannst für das,
was dir an Schönem gelingt.
Ich wünsche dir,
dass all deine Traurigkeiten
nicht vergeblich sind,
sondern dass du aus der Berührung
mit deinen Tiefen
auch Freude
wieder neu erleben kannst.

* Segen:
Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden. AMEN

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BeitragVerfasst am: 10.03.2019 19:50    Titel: Re:


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