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-thommy-
Lektor Wagner


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BeitragVerfasst am: 21.04.2019 21:30    Titel: Feier der Osternacht mit Taufe und Abendmahl, 20.04.2019 Antworten mit Zitat

Feier der Osternacht mit Abendmahl und Taufe
Karsamstag, 20. April 2019
Ev. Kirche Wächtersbach
22.00 Uhr
Text: Matthäus 28, 1-10


Stille
Keine Glocken
Kirche und Turm sind dunkel / im Turm brennt eine Kerze
Am Eingang werden die Liedblätter, Gesangbücher und die Kerzen verteilt
Lesungen finden mit Kerzen statt.
     
1. Lesung     Thomas
Die Schöpfung (Gen. 1-2)
Warum ist diese Nacht anders als alle anderen Nächte? Heute ist die Nacht der Erlösung.
Hört, wie Gott das Licht aus der Finsternis erlöst und die Welt geschaffen hat.
Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser. Und Gott sprach: „Es werde Licht!“ Und es ward Licht. Und Gott sah, dass das Licht gut war.
Da schied Gott das Licht von der Finsternis und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.
Und Gott schied den Himmel von der Erde, das Land von dem Meer; er schuf Gras und Bäume, Sonne, Mond und Sterne, Fische und Vögel und alle Tiere des Feldes.
Und Gott sprach: „Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei.“ Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: „Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan.“
Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.
- - - S t i l l e - - -

Gebet     Fabian
Lebensspendender Gott,
als du die Welt geschaffen hast, nahmst du dir Zeit.
Jedes Werk hast du angeschaut, du hast innegehalten.
In deinen Augen war es gut.
Schärfe unseren Blick für die Schönheit des Lebens,
die in jedem Schöpfungswerk für uns da ist.
Durch Christus, unsern Bruder und Herrn.
Amen.

Gesang: Ubi caritas et amor, ubi caritas Deus ibi est (x2)

2. Lesung       GISELA
Die Sintflut (Gen. 7)
Warum ist diese Nacht anders als alle anderen Nächte? Heute ist die Nacht der Erlösung.
Hört, wie Gott die von ihm erschaffene Welt durch eine Sintflut zerstört, aber das Leben nicht erlö-schen lässt.
Als der Herr sah, dass der Menschen Bosheit groß war auf Erden, da reute es ihn, dass er die Menschen ge-macht hatte auf Erden, und er sprach:
„Ich will die Menschen die ich geschaffen habe, vertilgen von der Erde, vom Menschen an bis hin zum Vieh, bis zum Gewürm und bis zu den Vögeln unter dem Himmel; denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe.“ Aber Noah fand Gnade vor dem Herrn.
Da sprach Gott zu Noah: „Mache dir einen Kasten von Tannenholz. Du sollst in die Arche gehen mit deinen Söhnen, mit deiner Frau und mit den Frauen deiner Söh-ne. Und du sollst in die Arche bringen von allen Tieren je ein Paar dass sie leben und bleiben mit dir.“ Und Noah tat alles, was ihm Gott gebot.
Da kamen die Wasser der Sintflut auf Erden  vierzig Ta-ge und vierzig Nächte. Da ging alles Fleisch unter: alles, was da wimmelt auf Erden. Allein Noah blieb übrig und was mit ihm in der Arche war.
Da ließ Gott Wind auf Erden kommen, und die Wasser fielen. Da merkte Noah, dass die Wasser sich verlaufen hätten auf Erden.
Und Gott sprach: „Ich will hinfort nicht mehr schlagen, al-les was da lebt, wie ich getan habe. Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hit-ze, Sommer und Winter, Tag und Nacht. Meinen Bogen habe ich in die Wolken gesetzt; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde.“
- - - S t i l l e - - -

Gebet     Thomas
Vergebender Gott,
mitten ins Herz treffen dich unsere Bosheiten.
Wie eine Liebende, die verachtet wird,
bist du verwundet, wenn deine Schöpfung verletzt wird.
Gib dennoch deine Liebe zu allem Lebendigen nicht auf.
Sieh, wie sehr wir uns nach deiner Barmherzigkeit seh-nen
und hör’ uns.
Durch Christus, unsern Bruder und Herrn. Amen

Gesang: Ubi caritas et amor, ubi caritas Deus ibi est (x2)

3. Lesung        Martin
Auszug aus Ägypten (Exodus 14)
Warum ist diese Nacht anders als alle anderen Nächte? Heute ist die Nacht der Erlösung.
Hört, wie Gott sein Volk durchs Schilfmeer hin-durchgeführt und errettet hat.
Als dem König von Ägypten angesagt wurde, dass das Volk geflohen war, wurde sein Herz verwandelt, so dass er den Israeliten nachjagte. Und als der Pharao nahe herankam, hoben die Israeliten ihre Augen auf. Und sie fürchteten sich sehr und schrien zu dem Herrn und spra-chen zu Mose: „Waren nicht Gräber in Ägypten, dass du uns wegführen musstest, damit wir in der Wüste ster-ben?“
Da sprach Mose zum Volk: „Fürchtet euch nicht! Steht fest und seht zu, was für ein Heil der Herr heute an euch tun wird. Der Herr wird für euch streiten, und ihr werdet stille sein.“
Als nun Mose seine Hand über das Meer reckte, ließ es der Herr zurückweichen durch einen starken Ostwind die ganze Nacht und machte das Meer trocken. Und die Wasser teilten sich, die Israeliten gingen hinein mitten ins Meer auf dem Trockenen. Und das Meer kam gegen Morgen wieder in sein Bett, und die Ägypter flohen ihm entgegen. So stürzte der Herr sie mitten ins Meer. So er-rettete der Herr an jenem Tage Israel aus der Ägypter Hand.
- - - S t i l l e - - -

Gebet       Gisela
Schützender Gott,
wenn Gewalt und Unheil uns nachjagen,
dann stelle dich zwischen sie und uns;
wenn Wogen der Angst uns bedrohen
dann halte du sie zurück;
wenn unser Vertrauen zu dir ins Wanken kommt,
dann schütze uns vor den Wassern des Todes
und gib uns einen festen Grund.
Durch Christus, unsern Bruder und Herrn.
Amen.

Gesang: Ubi caritas et amor, ubi caritas Deus ibi est (x2)

4. Lesung          Fabian
Gott erweckt die Toten (Hes 37)
Warum ist diese Nacht anders als alle anderen Nächte? Heute ist die Nacht der Erlösung.
Hört, wie Gott sein Volk auferwecken wird durch sein Wort, als Zeichen seiner Treue.

Des HERRN Hand kam über mich, und er führte mich hinaus im Geist des HERRN und stellte mich mitten auf ein weites Feld; das lag voller Totengebeine.
Und er führte mich überall hindurch. Und siehe, es lagen sehr viele Gebeine über das Feld hin, und siehe, sie wa-ren ganz verdorrt.
Und er sprach zu mir: Weissage über diese Gebeine und sprich zu ihnen: Ihr verdorrten Gebeine, höret des HERRN Wort!
So spricht Gott der HERR zu diesen Gebeinen: Siehe, ich will Odem in euch bringen, dass ihr wieder lebendig werdet.
Ich will euch Sehnen geben und lasse Fleisch über euch wachsen und überziehe euch mit Haut und will euch Odem geben, dass ihr wieder lebendig werdet; und ihr sollt erfahren, dass ich der HERR bin.
Und ich weissagte, wie mir befohlen war. Und siehe, da rauschte es, als ich weissagte, und siehe, es regte sich und die Gebeine rückten zusammen, Gebein zu Gebein.
Und ich sah, und siehe, es wuchsen Sehnen und Fleisch darauf und sie wurden mit Haut überzogen; es war aber noch kein Odem in ihnen.
Und er sprach zu mir: Weissage zum Odem; weissage, du Menschenkind, und sprich zum Odem: So spricht Gott der HERR: Odem, komm herzu von den vier Winden und blase diese Getöteten an, dass sie wieder lebendig wer-den!
Und ich weissagte, wie er mir befohlen hatte. Da kam der Odem in sie, und sie wurden wieder lebendig und stellten sich auf ihre Füße, ein überaus großes Heer.
Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, diese Gebeine sind das ganze Haus Israel. Siehe, jetzt sprechen sie: Unsere Gebeine sind verdorrt, und unsere Hoffnung ist verloren, und es ist aus mit uns.
Darum weissage und sprich zu ihnen: So spricht Gott der HERR: Siehe, ich will eure Gräber auftun und hole euch, mein Volk, aus euren Gräbern herauf und bringe euch ins Land Israels.
Und ich will meinen Odem in euch geben, dass ihr wieder leben sollt, und will euch in euer Land setzen, und ihr sollt erfahren, dass ich der HERR bin. Ich rede es und tue es auch, spricht der HERR.
- - - S t i l l e - - -

Gebet       Martin
Treuer Gott,
du setzt dein Wort gegen die Gewalt des Todes.
du richtest auf, wo Leid zu überwiegen scheint.
Du wirst deine Verheißungen erfüllen und dein Volk
erretten, dass es leben kann in deinem ewigen Reich.
Erlöse auch uns, wenn unsere Zeit kommt
durch Christus, unsern Bruder und Herrn.
Amen.

Gesang: Ubi caritas et amor, ubi caritas Deus ibi est (x2)

Entzündung der Osterkerze (Böhme)
Dieses Licht ist das Symbol für Jesus Christus - in dieser Nacht und in allen Gottesdiensten in unserer Kirche durch das Jahr hindurch.
Das Licht Jesu soll Traurige trösten, Entmutigte stärken und Fröhliche begleiten.
Christus, gestern und heute, Anfang und Ende, Alpha und Omega. Sein ist die Zeit und die Ewigkeit. Sein ist die Macht und die Herrlichkeit in alle Ewigkeit. Amen.

Einzug mit Osterlob
Osterkerze – Jugendliche – Lektoren - Liturgen
3 Stationen mit Osterlob:
Empore (Osterkerze brennt)
Mittelgang (Liturgen erhalten Licht)
Altarstufen
L:     Christ unser Licht!
G:     Gelobt sei Gott!

Exsultet       Thomas, Gisela und Adrian

Achtung: Während des Exsultet findet ein gesungener Wechselgruß zwischen dem Liturgen und Gemeinde statt! Die Mitwirkenden singen bitte laut den Gemeinde-teil mit!
L: Der Herr sei mit euch!
G: und mit deinem Geiste!
Eindecken des Altares  
Antependien (Altar und Kanzel), Kerzen, Bibel Austeilung des Lichtes
Altar, Leuchter im Altarraum, Gemeinde
Austeilung des Lichtes
Altar, Leuchter im Altarraum, Gemeinde

Lied: Laudate omnes Gentes

TAUFFEIER
Tauferinnerung
                             VOM PULT AUS

Liturgen am Taufbecken – 3 Jugendliche: Wasser – 1 Jugendlicher: Osterkerze

F.B.:      Gott hat das Volk Israel nicht nur aus der Skla-verei befreit, nein, er hat sie auch errettet durch das Wasser des Schilfmeeres – so haben wir es gehört. Genauso sind auch wir befreit und errettet durch das Wasser der Taufe. So wie die Israeliten mit Mose durch das Wasser in die Freiheit gegangen sind, so gehen auch wir mit Christus durch das Wasser der Taufe in ein neues Leben.
Gisela:     Das Wasser der Taufe erinnert uns an die Ur-flut der Schöpfung, über der der Geist Gottes schwebte, es erinnert uns an das Schilfmeer, durch das die Israeliten zogen, es erinnert uns an den Jor-dan, an dem Johannes der Täufer taufte und an den See Genezareth, an dem Jesus wirkte.

Konfi: Wasser eingießen

Martin:     Das Wasser der Taufe erinnert uns an die Schöpfung, denn ohne Wasser gibt es kein Leben. Wo das Wasser fehlt regiert der Tod.
Jesus Christus spricht: Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme leben-digen Wassers fließen

Konfi: Wasser eingießen

Thomas:     Das Wasser der Taufe, es erinnert uns an sei-ne vernichtende Kraft. In der Taufe ist alle Sünde vernichtet, ein neuer Mensch wird geboren. Der Apostel Paulus schreibt:

Wisst ihr nicht, dass alle, die wir auf Christus Jesus getauft sind, die sind in seinen Tod getauft.
So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, auch wir in einem neuen Leben wandeln.
Denn wenn wir mit ihm verbunden und ihm gleich geworden sind in seinem Tod, so werden wir ihm auch in seiner Auferstehung gleich sein.

Konfi: Wasser eingießen

F.B.     In der Taufe sind wir auf das engste mit Christus verbunden worden, deshalb wird als Zeichen dieser Verbundenheit die Osterkerze in das Wasser einge-taucht.
Konfi:     Osterkerze ins Wasser eintauchen

Glaubensbekenntnis  
      
!!!!Ich bleibe bei Fabian stehen, Mappe halten und Taufkerze bringen!!!!!!

F.B.      In der Taufe sind wir auf das engste mit Chris-tus verbunden. Das ist aber nicht die einzige Bin-dung, die entstanden ist. Durch die Taufe werden wir Gottes Kinder und untereinander zu Schwestern und Brüdern. Schwestern und Brüder in Christus.
Darum lasst uns unseren christlichen Glauben be-kennen:

Taufevangelium und Tauffrage

F.B.     Unser Herr Jesus Christus spricht: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin in alle Welt, und lehret alle Völker, und taufet sie in dem Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
     Arman – im Konfirmandenunterricht haben wir über den Glauben und die Taufe gesprochen. So ich fra-ge dich: Willst du getauft werden? So antworte: Ja.
Arman Abilschanov –
ich taufe dich in den Namen des Vaters
und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt.
Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens ha-ben.
(Joh 8,12)
Friede sei mit dir 
Taufspruch:
Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. (Ps 103,2)

Tauflied EG 200, 1+2 (a capella)

Osterevangelium/ Mt. 28, 1-10 (Wagner)    VOM PULT AUS
Warum ist diese Nacht anders als alle anderen Nächte? Heute ist die Nacht der Erlösung.
Hört, wie der Engel den Frauen die frohe Botschaft von der Auferstehung Christi verkündigt:
Als aber der Sabbat vorüber war und der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria Magdalena und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen.
Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben. Denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein weg und setzte sich darauf.
Seine Erscheinung war wie der Blitz und sein Gewand weiß wie der Schnee.
Die Wachen aber erbebten aus Furcht vor ihm und wur-den, als wären sie tot.
Aber der Engel sprach zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht.
Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt und seht die Stätte, wo er gelegen hat;
und geht eilends hin und sagt seinen Jüngern: Er ist auf-erstanden von den Toten. Und siehe, er geht vor euch hin nach Galiläa; da werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich ha-be es euch gesagt.
Und sie gingen eilends weg vom Grab mit Furcht und großer Freude und liefen, um es seinen Jüngern zu ver-kündigen.
Und siehe, da begegnete ihnen Jesus und sprach: Seid gegrüßt! Und sie traten zu ihm und umfassten seine Fü-ße und fielen vor ihm nieder.
Da sprach Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht hin und verkündigt es meinen Brüdern, dass sie nach Galiläa gehen: Dort werden sie mich sehen.

3-facher Osterruf (Böhme)
Bei jedem Ruf eine Glocke zuschalten: von klein bis groß
L:     Der Herr ist auferstanden, Halleluja!
G:     Er ist wahrhaftig auferstanden, Halleluja!

Lied 99 Christ ist erstanden  Orgel, Trompeten (tutti)

Orgelstück

* KURZPREDIGT zu Matthäus 28, 1-10 (Wagner)    
Zielsatz:  Mit dem Tod ist es nicht vorbei

1. Ist alles aus und vorbei?
Liebe Gemeinde,
damals am ersten Karfreitagabend, zeigt sich für alle, die mu-tig öffentlich, oder nur noch verängstigt und heimlich zu Jesus halten, eine riesen Katastrophe ab. Der Mann, Jesus, an dem ihre ganze Hoffnung hängt, ist Tod. Nach kurzem Prozess verurteilt und gehängt. Sein Galgen „ein Kreuz“.
Endgültigkeit eines scheinbar gescheiterten Menschen Schicksals. Mit seinem Tod ist offenbar alles aus, wie üblich, nur im Ablauf brutal. Jesu letztes Stück Weges, sehr brutal und für uns heute unvorstellbar. Der Mann ist Tod, der kein Unrecht begangen hat. Der als er noch lebte, mit starker Überzeugung sagte „Wer an mich glaubt wird leben, auch wenn er stirbt“.
Zu, total zu. Nun hatten sie es doch geschafft, die ihm schon immer nach dem Leben trachteten, die Theologen, die Politi-ker, die Schriftgelehrten, die Knechte des Krieges und die un-durchschaubare Masse Mensch, die Leute wie man sagt. Sie hatten sich nun selbst erlöst, glaubten sie. Von dem der ge-kommen war, wie es hieß, sie zu erlösen.
Aber dann geschieht das ganz andere. Man spricht von drei Tagen danach. Im Zwielicht des Morgens, völlig überraschend und niemand bekommt das Ereignis in den Griff seitdem. In der Ostergeschichte beim Evangelisten Matthäus haben wir es eben als Osterevangelium gehört.

2. Es gibt den Hoffnungsschimmer am Ostermorgen
Liebe Ostergemeinde,
mutige Frauen auf dem Wege zum Grabe Jesu am Ostermor-gen. Ich kann diese Frauen so gut verstehen, sie blicken zu-rück, verzehrt von Schmerz, von Resignation und von Trauer. Sie suchen stütze und halt an dem Leichnam Jesu. Am Grabe des verstorbenen mit dessen Tod für sie eine Welt, ein Leben und Gemeinschaft zerbrochen ist. Und dann der Stein vor des Grabes Tür in dem ihre Zukunft und ihr Glaube beerdigt liegt. Mit ihrer verständlichen Frage stehen die mutigen Frauen am Ostermorgen stellvertretend für ungezählte Menschen in der ganzen Welt, auch für uns. Wer wälzt den Stein von dem Grab in dem das Leben, die Zukunft, der Friede, die Gerech-tigkeit, die Liebe beerdigt liegt.
3. Tapfere Frauen in der Glaubens- und Weltgeschichte
Umso mehr habe ich Hochachtung und Respekt vor den mu-tigen Frauen auf dem Weg zum Grabe Jesu. Und sind wir mal ganz ehrlich, hat nicht die Frau in der Geschichte der Kirche, auch in der Glaubensgeschichte des Alten- und Neuen Tes-tamentes immer wieder ein Beispiel gebende Rolle gespielt? Tapfere Frauen auch in Zeiten der Verfolgung und Gefangen-schaft. Ich habe Hochachtung vor den mutigen Frauen am Ostermorgen, bis in diese Feier der Osternacht hinein gedenkt man ihrer. Nennt sogar ihre Namen in der ganzen Welt. Und dann geraten die Frauen am Ostermorgen zunächst in totale Verunsicherung und Furcht. Der Stein ist weggewälzt und das Grab ist leer. Und beides war doch ihr bedrückendes Problem, das verschlossene Grab und der Wunsch, oder die Absicht, sich um den Leichnam Jesu zu kümmern. Eine Antwort, die mit überraschender Eindeutigkeit der sprechende Wegweiser Gottes am Ostermorgen zu geben weiß. Er sagt: „Fürchtet euch nicht. Ich weiß, dass ihr Jesus den gekreuzigten sucht. Er ist nicht hier, er ist auferstanden, wie er gesagt hat und geht eilends hin und sagt es seinen Jüngern“. Gottes Stimme aus dem Munde des sprechenden Wegwei-sers, des Engels, führt vom Grab fort, zurück an den Ort des alltäglichen Lebens. Dort so sagt der sprechende Wegweiser; „werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat“.
4. Mit dem Ostermorgen beginnt etwas ganz neues
So gibt es für alle die Gottes Wort vertrauen keinen untröstli-chen Tatbestand, keine unabänderliche Lage und keinen Hoffnungslosen Fall mehr. Dass liebe Ostergemeinde ist un-sere Chance. Die Sache des Glaubens und unsere Zugehö-rigkeit zu unserer Kirche nicht als etwas Abgeschlossenes zu verstehen, sondern vielmehr als einen Wachstumsprozess, als einen Weg mit ständigen Überraschungen. Ein Weg auf dem wir in Bewegung bleiben und ohne Vorbehalte aufeinan-der zu gehen. Egal woher wir kommen, egal wer wir sind. Der Osterglaube orientiert sich nicht mehr daran was menschliche Erfahrung für möglich hält, sondern daran das bei Gott alle Dinge möglich sind. Diese Hoffnung und dieses Vertrauen des Glaubens vertritt Jesus Christus einmalig und auf wunderbare Weiße. Er versetzt Berge, er überwindet böses mit gutem. Er liebt seine Feinde, er legt sich selbst als Brücke über alle Ab-gründe zwischen Menschen und zwischen Gott und Men-schen. Er tritt auch dem grauenvollen Tod am Kreuz in all sei-nen Formen entgegen. Gut zu wissen, das Gott der Jesus Christus von den toten auferweckt hat, gerade der schwa-chen, der im Glauben zweifelnden und auch der suchenden Zweifler annimmt. Was würde sonst aus uns? Darum können Menschen nach Ostern, also wir alle, daraus den Schluss zie-hen, dass der Naturbedingte Tod keinen einzigen Menschen von Gott trennt. Kein einziges Leben vor Gott beendet. Jesu Auferstehung hat der ganzen Menschheit das alles entschei-dende Lebenszeichen gegeben, in jeder Hinsicht.
Jesus lebt und mit ihm auch ich.
Amen
-Kanzelsegen:
Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft / bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn. AMEN.

Lied: EG 100,1-5
1+3: Trompete, 2+4: Orgel, 5: Trompete und Orgel

Fürbitten
Thomas:     Christus ist auferstanden. Halleluja.
Der Stein ist beiseite gerollt.
So lasst uns Gott bitten:
Wälze heute wieder den Stein beiseite,
wo Not und Schuld belasten,
wo Streit die Wege zueinander versperrt,
wo Hoffnungslosigkeit drückt,
wo Verzweiflung und Angst die Seelen einmauern.
Wälze weg, was uns belastet: Wir rufen zu dir:
EG 178.12 (Kyrie, Kyrie eleison!)  

Gisela: Christus ist auferstanden. Halleluja.
Das Licht besiegt die Finsternis.
So lasst uns Gott bitten:
Entzünde heute wieder dein Licht,
wo Menschen den Sinn des Lebens suchen,
wo Menschen den Weg zu dir finden und sich taufen lassen,
wo dein Wort verkündigt wird,
wo deine Kirche zusammenkommt.
Entzünde auch in uns dein Licht!
Wir rufen zu dir:

Martin: Christus ist auferstanden. Halleluja.
Das Leben ist stärker als der Tod.
So lasst uns Gott bitten:
Überlass uns nicht dem Tod,
stärke die Menschen, die unter
Gewalt, Hass und Verfolgung leiden,
heile Kranken und Gebrechliche,
tröste die Trauernden.
Schenke den Verstorbenen durch
Jesus Christus ewige Leben.
Wir rufen zu dir:

Thomas:     Christus ist auferstanden. Halleluja.
Die Welt wird wieder neu.
So lasst uns Gott bitten: Gib Frieden.
Bewahre deine Schöpfung. Mache alles neu.
Amen.

Abendmahlslied EG: 112,1-3

Bereitung des Abendmahles    Thomas mit nach vorne
Dialog und Präfation (Böhme)
L:      Der Herr sei mir euch
G:      Und mit deinem Geiste
L:     Erhebet eure Herzen
G:      Wir erheben sie zum Herrn
L:     Lasset uns danken dem Herrn unserm Gotte
G:      Das ist würdig und recht
     
In Wahrheit ist es wür|dig und recht /
dass wir dir, Herr, allmächtiger Vater, e|wiger Gott /
zu allen Zeiten und an allen |Orten danken / 
durch unseren Herrn |Jesus Christus. //
Denn er, unser Heiland, hat der Welt Sün|de getragen /
unseren Tod durch seinen Tod |überwunden / 
und das Leben wiedergebracht in seiner |Auferstehung. //
Darum jubelt der Erdkreis in öster|licher Freude, /
beten dich an die Mächtigen und fürchten dich all|e Ge-walten, /
die Kräfte des Himmels preisen dich mit einhell|igem Ju-bel /
und singen mit den Chören der Engel zu deiner Ehre: //

Sanctus +52 (Orgel)
Eucharistiegebet (Böhme)
Ja, du bist heilig, großer Gott, du bist die Quelle des Le-bens. Im Lichte dieser Nacht feiern wir mit der ganzen Christenheit, dass dein Sohn das Dunkel des Todes be-zwungen und die Tore des Lebens aufgetan hat. Christus ist auferstanden von den Toten und erneuert dadurch die ganze Schöpfung. Durch ihn können auch wir leben:

Einsetzungsworte (Böhme)
Unser Herr Jesus Christus
in der Nacht, da er verraten ward,
nahm er das Brot,
dankte und brach’s
und gab’s seinen Jüngern und sprach:
Nehmet hin und esset:
Das ist mein Leib,
der für euch gegeben wird;
solches tut zu meinem Gedächtnis.

Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Abend-mahl, dankte und gab ihnen den
und sprach:
Nehmet hin und trinket alle daraus:
Dieser Kelch ist das neue Testament in meinem Blut,
das für euch vergossen wird
zur Vergebung der Sünden;
solches tut, sooft ihr’s trinket,
zu meinem Gedächtnis.

(Thomas) Immer, wenn wir von diesem Brote essen und aus diesem Kelch trinken, verkünden wir den Tod und die Auferstehung unseres Herrn Jesu Christi, bis er wiederkommt kommt in Herrlichkeit.

Vater unser (Thomas)
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
AMEN.

Agnus Dei (Lamm Gottes) +55 oder 190.2 (Orgel)

Friedensgruß (Thomas)
Der Friede des Auferstandenen sei mit euch allen. Gebt einander ein Zeichen des Friedens und der Versöhnung!

Austeilung des Mahles
Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Krea-tur;
das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist gewor-den.

Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade,
siehe, jetzt ist der Tag des Heils!

Der Herr ist auferstanden, Halleluja!
Er ist wahrhaftig auferstanden, Halleluja!

Christus spricht: Ich war tot, und siehe,
ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit
und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle

Dankgebet (Thomas)
L:     Danket dem Herrn denn er ist freundlich. Halleluja.
G:     Und seine Güte währet ewiglich. Halleluja.

Lasst uns beten:
Barmherziger Gott,
du hast in der Auferweckung Jesu Christi
die Macht des Todes gebrochen.
Gestärkt mit dem Brot des Lebens
gehen wir in den Alltag unserer Welt
die österliche Botschaft zu bezeugen.
Dein Reich komme.
Das bitten wir dich im Namen Jesu Christi,
der mit dir und dem Heiligen Geist lebt
und Leben schenkt von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen.

Bekanntmachungen (Thomas)
Nächste Gottesdienste:
Ostersonntag:      10:00 Uhr in Wächtersbach (Abend-mahl)
Ostermontag:     10:00 Uhr in Wittgenborn (Abendmahl)
28.04.2019:     10:00 Uhr Gottesdienst in Wittgenborn
                    16:00 Uhr Benefizkonzert des Heart Chores, Special Guest: Matthias Baselmann.
Eintrittskarten zum Preis von 10,- Euro sind im Gemeinde-haus erhältlich.

Kollekte:
Förderung der pädagogischen Arbeit in Ev. Kindertages-stätten – Aufwachsen mit Gott.
-     Entwicklung von religionspädagogischen Angeboten für Kinder und Eltern
-     Weiterbildungsangebote für Erzieher/-innen

Herzlicher Dank:
In diesem Gottesdienst haben viele Menschen mitge-wirkt. Denen möchten wir heute besonders danken:
-     An die Musiker im Posaunenchor
und an Markus Kauffeld an der Orgel
-     die Küsterin und den Küster
-     die vielen Mitwirkenden hier vorne am Altar.
Herzlichen Dank

Wochenspruch für die Osterwoche:
Christus spricht: Ich war tot, und siehe,
ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit
und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle

Schlusslied: EG 116,1+2+5

Segen (Böhme)
Trompeten / Orgel

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BeitragVerfasst am: 21.04.2019 21:30    Titel: Re:


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