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-thommy-
Lektor Wagner


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BeitragVerfasst am: 14.07.2019 19:21    Titel: Gottesdienste am 4. Sonntag nach Trinitatis, 14.07.2019 Antworten mit Zitat

[align=right]Gottesdienste am 4. Sonntag nach Trinitatis
09.00 Uhr DGH Hesseldorf
10.00 Uhr Ev. Kirche Wächtersbach mit Totengedenken
18.00 Uhr Ev. Kirche Wittgenborn
14.07.2019
Text: Römer 12, 17-21
[/align]

*Orgelvorspiel
* Lied EG 155     Herr Jesus Christ  

* Begrüßung:
Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes.
AMEN.
Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.

Liebe Gemeinde,
ich heiße Sie und euch alle ganz herzlich willkommen zum Gottesdienst am 4.Sonntag nach Trinitatis. Das Thema unsere Gottesdienstes heute morgen lautet:
Die Rache Gottes, wo vergeltet er denn denen, die es verdient haben
Ich wünschen uns allen einen mutmachenden Morgengottesdienst.

*Lied EG 610     Herr deine Liebe

*Eingangspsalm:
Psalm 25 EG 713 im Wechsel
Kommt lasst uns anbeten:

*Aufforderung zum Bittruf:
Wir kommen nicht zur Ruhe,
weil unsere Lasten groß sind
und unsere Hoffnung klein.
Wir richten und urteilen über
andere Menschen.
Wir trauen der Liebe nichts zu,
finden keinen Weg.
Darum bitten wir Gott um Erbarmen.

*Aufforderung zum Lobpreis:
Gott hat sich unser erbarmt und uns Hilfe geschaffen.
Denn Einer trägt unsere Lasten mit,
zeigt uns den Weg,
hält unser Versagen aus
und umfängt uns mit seiner Liebe.
So können wir zur Ruhe kommen,
unser Leben gelingt – und wir beginnen, weiterzugeben,
was wir empfangen.
Dankbar singen wir sein Lob:


*Kollektengebet:
Lasst uns beten:
Herr, unser Gott,
du bist Barmherzigkeit und Liebe,
wie Jesus es uns gezeigt hat.
Dafür danken wir dir.
Hilf uns, dass auch wir barmherzig sind,
nicht kleinlich und engstirnig,
nicht verletzend durch hartes Urteil.
Gib, dass wir andere verstehen lernen
und miteinander Wege zum Frieden finden.
Das bitten wir dich im Namen deines Sohnes Jesus Christus,
unseres Herrn, der mit dir und dem Heiligen Geist lebt
und Leben schafft von Ewigkeit zu Ewigkeit.

G: AMEN

* Schriftlesung: Lukas 6, 36-42  
Liebe Gemeinde,
Barmherzigkeit ist das Maß der Gerechtigkeit Gottes. In das Licht seiner Liebe stellt Gott unser Leben und in diesem Licht begreifen wir uns und auch die Welt neu. Wer Barmherzigkeit erfahren hat, muss der nicht selbst barmherzig werden? Wen Gott frei spricht, mit welchem Recht kann der über andere urteilen? Wir hören die Lesung zum heutigen Sonntag aus dem Lukasevangelium, 6. Kapitel.

36 Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.
37 Und richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammt nicht, so werdet ihr nicht verdammt. Vergebt, so wird euch vergeben.
38 Gebt, so wird euch gegeben. Ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß wird man in euren Schoß geben; denn  eben mit dem Maß, mit dem ihr meßt, wird man euch wieder messen.
39 Er sagte ihnen aber auch ein Gleichnis: Kann auch ein Blinder einem Blinden den Weg weisen? Werden sie nicht alle beide in die Grube fallen?
40 Der Jünger steht nicht über dem Meister; wenn er vollkommen ist, so ist er wie sein Meister.
41 Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und den Balken in deinem Auge nimmst du nicht wahr?
42 Wie kannst du sagen zu deinem Bruder: Halt still, Bruder, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen, und du siehst selbst nicht den Balken in deinem Auge? Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge und sieh dann zu, daß du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehst!

(Halleluja. Das ist ein köstlich Ding, dem Herrn danken und lobsingen deinem Namen, du Höchster. - Halleluja)

* Glaubensbekenntnis:
Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

* Lied EG 447, 8-10     Treib unsern Willen

* PREDIGT:

- Kanzelgruß:
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. AMEN.
Als Predigttext hören wir auf Worte aus Römer 12, 17 -21

Vergeltet niemandem Böses mit Bösem. Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann.  Ist's möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden.  Rächt euch nicht selbst, meine Lieben, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben »Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr.«  Vielmehr, »wenn deinen Feind hungert, gib ihm zu essen; dürstet ihn, gib ihm zu trinken. Wenn du das tust, so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln«.  Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.

Liebe Gemeinde!
Ich soll da heute über Gedanken predigen, mit denen ich - ehrlich gesagt - nicht einverstanden bin. Das gibt es ja. Selbst wenn es sich um Worte der Bibel handelt. Aber, wie kann das gehen: Predigen, was man nicht teilt? Und es sind auch gleich noch einige Gedanken! Die kann ich doch nicht einfach so überspielen, auslassen. Und es sind wohl die wichtigsten in diesen Versen. - Müsste ich also nicht besser den Mund halten und von der Kanzel/Pult heruntergehen/ weggehen?
Aber ich merke schon: Jetzt muss ich Ihnen auch sagen, was ich meine. Und ich will auch Farbe bekennen und es nicht bei diesen Andeutungen lassen. Ich fange bei dem an, was ich unterschreiben kann: Vergeltet niemand Böses mit Bösem. Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann. Das kann ich mir zu eigen machen. Jawohl, so will ich zu leben versuchen und das probiere ich auch schon, seitdem ich mich entschieden habe, als Christ zu leben. Gewiss gelingt es mir nicht immer. Ihnen wird es da nicht anders gehen. Und auch diese anderen beiden Dinge finde ich gut und richtig: Rächt euch nicht selbst, meine Lieben ... und lass dich nicht vom Bösen überwinden ...
Wo kämen wir hin, wenn jeder sich selbst rächen wollte!? Und wenn uns alles Böse gleich unterkriegen würde, dann könnten wir das Leben nicht bestehen, denn uns begegnet ja täglich viel Böses und auch viele schwierige und manchmal wirklich böse Menschen. - Soweit also bin ich einverstanden.
Aber jetzt will ich ihnen auch sagen, wo es bei mir aufhört mit dem Verständnis: Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr. Nicht dass ich etwa ablehne, dass Gott vergelten sollte und muss! Wie gesagt: Wir dürfen uns nicht selbst rächen, dann würde das Faustrecht herrschen, wir lebten wie im Dschungel und kämen alle mit der Polizei in Konflikt. Aber ich sehe es nicht, dass Gott wirklich einmal vergilt und Rache übt, und ich gebe zu, ich würde es schon gern einmal sehen! - Und auch dabei bin ich sicher, dem einen oder der anderen hier geht es da auch wie mir!
Was ich ihnen jetzt erzähle, ist natürlich nur erfunden - ich werde da nicht konkret: Aber ich wünschte dem Mann, der seit Jahren seine Frau wie eine Dienstmagd behandelt, dass ihn Gottes Rache wirklich einmal trifft! Schon darum, weil ich der armen Frau wünschen würde, dass sie doch noch einmal ein Leben in echter Partnerschaft und der Freiheit einer Beziehung genießen kann, wie sie nur echte Liebe und die Achtung voreinander schenkt.
Und der Frau, die mit ihrem TRATSCH Mundwerk schon so viele Menschen gegeneinander aufgebracht hat, die Dorftratsche nennt man solche Frauen, wünschte ich, dass Gottes rächende Hand ihr für alle Zukunft die lose Zunge verbietet. Schon darum, weil die Menschen, die durch sie den Glauben an die Treue, die Wahrheit und Wahrhaftigkeit verloren haben, doch wieder lernen sollen, dass es auch Nachbarn und Mitmenschen gibt, denen sie vertrauen können.
Und dem jungen Mann, der so gern überall erzählt, dass er nicht an Gott glaubt, weil der doch bloß eine Erfindung der Pfaffen wäre, dem wünschte ich, dass sich Gott in seinem Leben einmal mit harter Hand in Erinnerung bringt. Ich würde ihm das schon deshalb wünschen, weil er schließlich mit seinem Gerede und der Geltung, die er auf der anderen Seite hat, so viele junge Menschen in seiner Umgebung verunsichert und einstimmen lässt in sein Geschwätz.
Ja und den Menschen die Ihren Partner arbeiten lassen und nichts beiträgt weil Sie nicht arbeiten wollen, denen wünsche ich dass Gottes Zorn sie mal so richtig trifft, damit sie begreift das dass tägliche Brot zu verdienen nicht nur die Sache des anderen ist.
All denen die in Beziehungen nur ihren eigenen Vorteil sehen und sich ausruhen wollen auf den Schultern des Partners wünsche ich ein Donnerwetter vom lieben Gott, dass sie mal begreifen dass Mann und Frau Kompromisse eingehen müssen und dies nicht nur ein Vorrecht eines Partners ist.
Aber nichts geschieht! Gott vergilt eben nicht. Jedenfalls nicht in diesem Leben. Gott nimmt die Rache eben nicht in seine Hand. - Und es wäre doch so nötig und so wichtig ... meine ich! Und dann die Sache mit den "feurigen Kohlen"! Da muss ich noch heftiger widersprechen! »Wenn deinen Feind hungert, gib ihm zu essen; dürstet ihn, gib ihm zu trinken. Wenn du das tust, so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln.« Nicht um das "zu essen und zu trinken geben", geht es mir!
Das will ich ja  noch aufbringen! Aber - und da möchte ich dieses alte Bild von den Kohlen auf dem Kopf einmal erklären - beschäme ich meinen "Feind" wirklich, wenn ich das für ihn tue? Ein bisschen weniger großartig gefragt: Bringt das einen Menschen, der mir Böses wollte, zu Umkehr und Reue, wenn ich ihn freundlich behandle, auch wo er das nun wirklich nicht verdient hat? Und noch einmal eine Nummer kleiner gesprochen: Wo erleben wir denn auch nur ein Aufhorchen oder In-sich-Gehen bei einem, der keine Gelegenheit auslässt, uns zu schaden, wenn wir seiner Bosheit nicht mit gleicher Münze zurückzahlen? Manchmal meint man doch, es würde wie selbstverständlich erwartet, dass wir immer wieder die Hand reichen, immer wieder die andere Wange hinhalten, immer wieder den neuen Anfang geben, immer wieder den ersten Schritt machen und alles verzeihen. Besonders, "wo wir doch Christen sein wollen", die "müssen das doch schließlich"! Nein, Reue, Scham, "Zerknirschung der Herzen", wie das noch zu Luthers Zeit hieß, werden wir in unseren Tagen wenig erleben - und schon gar keine Dankbarkeit für gewährte Vergebung und geschenktes Verzeihen. Und das wäre doch so nötig und so wichtig ... meine ich!
Woran liegt das nur, dass es das nicht mehr gibt? Warum muss ich mich so aufregen über diese scheinbar doch unrealistischen Gedanken in den heutigen Predigtversen? Schreibt Paulus einfach Unsinn? War das zu seiner Zeit anders, besser? - Sehen sie, liebe Gemeinde, genau an dieser Stelle meiner Predigt war ich, als ich mir überlegte:
Abbrechen und einen anderen Text wählen, oder ... Ja, aber was: oder? - Und da eben ging mir die Antwort auf! Und - angenehm war sie nicht. Aber es wird schon so sein ... mit diesen widersprüchlichen Gedanken, die mir doch gar nicht passen ...
Mir fiel ein, dass vielleicht ja auch ich anderen Anlass gebe, an diesen biblischen Worten zu zweifeln! Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr. Vielleicht haben diese anderen auch schon von mir gedacht, dass ich der lebendige Beweis bin, dass dieses Gotteswort einfach nicht wahr ist, sondern nur leeres Gerede! Vielleicht können sie mir ja nicht nachsagen, dass ich meinen Freund schlecht behandle, aber wie viele Menschen hat wohl meine Art schon gekränkt, in kirchlich oder nicht kirchlich einzuteilen, meine Ironie auch, die Witze, die ich mache und die ja auch nicht immer neu sind? Aber mir ist von Gott her nichts geschehen, was mich verändert oder zurecht gebracht hätte!
Oder was ich rede ... Das ist ja doch auch nicht immer so, dass es gut wäre oder nötig, dass man es erzählt. Und manchmal erfährt die Wahrheit bei mir auch eine gewisse Veränderung hin zum Sensationellen ... weil man das doch einfach besser anbringen kann bei den Leuten! - Aber meine Zunge wurde mir auch nicht zum Schweigen gebracht!
Und selbst des dritten mag ich mich schon schuldig gemacht haben: Dass ich nämlich Gott in meinem Reden leugne, jedenfalls den Gott, der doch alle Menschen lieb hat, auch jene, die nichts von ihm wissen wollen und ihn ablehnen und verspotten. Da habe ich sozusagen Gottes weite Liebe in meinem Reden von ihm eng gemacht. - Aber auch da wurde ich nicht zurechtgewiesen von ihm.
Und mit dem anderen, den "feurigen Kohlen" wird es nicht anders sein: Wie vielen Menschen habe ich wohl schon viel vorenthalten? Wer hat bei mir eben kein offenes Ohr gefunden, sondern nur Ablehnung und die Ausflüchte: "Bin beschäftigt, habe jetzt keine Zeit, ein andermal ...?" Wann zuletzt habe ich mich entschuldigt dafür, dass ich mich wirklich schlecht verhalten habe, jemanden unfair behandelt oder falsch von ihm gedacht habe? Mit anderen Worten: Wie vielen Menschen muss es eben wegen mir so vorkommen, als gäbe es heute keine Reue mehr, keine Scham, keine Umkehr und kein "es tut mir leid"! Und ich will schließlich auch das noch aussprechen: Auch meine Dankbarkeit werden viele Menschen schon mit Recht vermisst haben!
Liebe Gemeinde, so gesehen bin ich jetzt doch der Meinung, dass ich diese Predigt habe halten können, vielleicht habe halten müssen? Und dankbar bin ich Gott auch, dass er eben nicht so schnell vergilt und Rache übt, wie ich es wohl manchmal von ihm erwarte. Und die feurigen Kohlen will ich jetzt doch zuerst auf mein eigenes Haupt sammeln. Vielleicht nehmen wir heute mit, dass wir bevor man auf andere zeigt, man erst einmal vor der eigenen Tür fegt.
Amen.

-Kanzelsegen:
Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft / bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn.
AMEN.

* Lied EG 475, 4-5+8     Herr, verzeihe mir aus Gnade

* Fürbittengebet:
     
Lasst uns beten:
Wir besinnen uns auf unsere Verantwortung
für die Menschen, die um uns sind.
Wir bedenken, was sie brauchen und erhoffen.
Wir schauen uns nach Möglichkeiten um,
ihnen zu helfen, für sie da zu sein.
Wir bitten Gott um offene Augen, um klare Gedanken,
um die Fähigkeit zur Hingabe und um Ausdauer in der Liebe.
Wir rufen:

G.:     Kyrie Eleison 178, 9

            Wir denken an die Menschen,
die mit sich und ihrem Leben nicht zufrieden sind,
an die Enttäuschten und Verbitterten,
an unglückliche Ehepaare und zerstrittene Familien,
an alle, die nicht das nötige Verständnis
für ihre Umwelt aufbringen.
Wir erbitten neue Zuversicht für sie
und Bereitschaft zur Versöhnung.
Wir rufen:

G.:     Kyrie Eleison 178, 9
        
     Wir denken an die alten Menschen in unserer Mitte,
an die Kranken und Pflegebedürftigen,
an alle, die nichts mehr leisten können,
an die Erfolglosen und Gescheiterten.
Wir ermessen, wie leicht sie sich überflüssig fühlen,
wie sehr sie auf Worte und Zeichen
bleibender Anerkennung warten.
Wir rufen:

G.:     Kyrie Eleison 178, 9

            Wir denken an die jungen Menschen unter uns,
an die Gesunden und Leistungsfähigen,
an alle, die sich am Fortschritt freuen,
an die Ehrgeizigen, die sich auf Kosten anderer durchsetzen.
Wir möchten uns frei halten von Neid,
aber auch von der Furcht vor Auseinandersetzungen.
Wir brauchen Mut zum gebotenen Widerstand
gegen Rücksichtslosigkeit, Hass und Gewalt.
Wir rufen:

G.:     Kyrie Eleison 178, 9

     Wir denken an die Männer und Frauen,
die in besonderer Weise für andere Menschen
verantwortlich sind als Erziehende und Lehrende,
als Beratende und Helfende,
als Vorgesetzte und Regierende,
als Richtende und Verurteilende.
Wir erkennen ihre Belastung und die Gefahren,
denen sie ausgesetzt sind.
Wir rufen:

G.:     Kyrie Eleison 178, 9
        
     Wir verbinden uns mit allen Christen auf Erden.
Wir verbinden uns mit allen Menschen in der Welt,
die nach Wahrheit verlangen und für Gerechtigkeit eintreten,
auch wenn es ihnen Nachteile einbringt.
Wir verbinden uns mit den Hinterbliebenen unserer verstorbenen Schwester Branka Kaprol die wir im Alter von 67 Jahren am vergangenen Mittwoch auf ihrem letzten Weg begleitet haben und bitten dich, nimm sie auf in deinem himmlisches Heiligtum und tröste die trauernden die zurückbleiben. Lehre uns, dass es mit uns ein Ende haben muss und das wir leben um zu sterben.
Wir erbitten ihnen und uns Gottes Erbarmen
und beten in der Stille was uns in dieser Gottesdienstlichenstunde bewegt:
     Wir vertrauen uns Gott an mit den Worten des Vaterunsers und beten gemeinsam:

* Vater unser:
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
AMEN.

* Lied EG 380, 1+4+7     Ja, ich will euch tragen

* Bekanntmachungen:

Wochenspruch:
Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.                                                                    Gal. 6,2

Kollekte:
Unterstützung der Arbeit der Bahnhofsmission

Der nächster Gottesdienst ist am 21.7.2019 um 10 Uhr in Wächtersbach.

* Votum:  
Gott, sei über uns und segne uns,
sei unter uns und trage uns,
sei neben uns und stärke uns,
sei vor uns und führe uns.
Sei du die Freude, die uns belebt,
die Ruhe, die uns erfüllt,
das Vertrauen, das uns stärkt,
die Liebe, die uns begeistert,
der Mut, der uns beflügelt.

Du bist da,
wenn ich mich von allen verlassen fühle;
wenn ich meine,
vor Angst sterben zu müssen;
wenn mich alle verachten;
wenn ich vor Schmerzen weine;
wenn es dunkel wird um mich;
wenn ich arm bin und sich alle abwenden von mir;
wenn ich zu schwach bin,
um zum Gebet meine Hände zu falten;
Du bist da,
und faltest meine Hände zum Gebet.
Gott, halte deine Hand über uns
und behüte uns.

* Segen:
So gehet hin im Frieden in die kommende Woche.
Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden.
AMEN.

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BeitragVerfasst am: 14.07.2019 19:21    Titel: Re:


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