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-thommy-
Lektor Wagner


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BeitragVerfasst am: 25.08.2019 16:17    Titel: Gottesdienste am 10. Sonntag nach Trinitatis, 25.08.2019 Antworten mit Zitat

Gottesdienste am 10. Sonntag nach Trinitatis
10.00 Uhr Ev. Kirche Wittgenborn mit Totengedenken
18.00 Uhr Ev. Kirche Wächtersbach
25.08.2019
Text: Römer 11, 25-32


* Lied EG 155, 1-3     Herr Jesu Christ dich zu uns wend

* Begrüßung:
Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes.
AMEN.
Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.

Liebe Gemeinde,
ich heiße Sie und euch alle ganz herzlich willkommen zum Gottesdienst am 10. Sonntag nach Trinitatis. Das Thema unseres Gottesdienstes heute am Israelsonntag lautet:
Juden und Christen - eine schwierige Geschwisterliebe. Ich wünschen uns allen einen mutmachenden Morgengottesdienst.

*Lied EG 455     Morgenlicht leuchtet (Wittgenborn)
*Lied EG 473, 1-3     Mein schönste Zier (Wächtersbach)


*Eingangspsalm:
Im Wechsel mit der Gemeinde: Psalm 32 EG 717
Kommt lasst uns anbeten:

*Aufforderung zum Bittruf:
Mit Israel stimmen wir ein: „Wenn du, Herr, Sünden anrechnen willst – Herr, wer wird bestehen? Denn bei dir ist die Vergebung, dass man dich fürchte.“ Darum rufen wir zu dir:

*Aufforderung zum Lobpreis:
Mit Israel hoffen wir auf Gott: „Denn bei dem Herrn ist die Gnade und viel Erlösung bei ihm. Er wird Israel erlösen aus allen seinen Sünden.“ Wir singen:

*Kollektengebet:
Lasst uns beten:
Bei dir, Gott, ist Gnade. Deinen Namen hast du Israel offenbart und in deinem Sohn Jesus Christus uns Menschen dein Heil geschenkt.
Wir bitten dich – mit all unserer Schuld: Schenke uns deinen Heiligen Geist, dass wir jetzt dein Wort hören und dich im Geist anbeten. Dir sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit.

G: AMEN

* Schriftlesung: 1. Korinther 12, 4-11
4 Es sind verschiedene Gaben; aber es ist ein Geist.
5 Und es sind verschiedene Ämter; aber es ist ein Herr.
6 Und es sind verschiedene Kräfte; aber es ist ein Gott, der da wirkt alles in allen.
7 In einem jeden offenbart sich der Geist zum Nutzen aller;
8 dem einen wird durch den Geist gegeben, von der Weisheit zu reden; dem andern wird gegeben, von der Erkenntnis zu reden, nach demselben Geist;
9 einem andern Glaube, in demselben Geist; einem andern die Gabe, gesund zu machen, in dem einen Geist;
10 einem andern die Kraft, Wunder zu tun; einem andern prophetische Rede; einem andern die Gabe, die Geister zu unterscheiden; einem andern mancherlei Zungenrede; einem andern die Gabe, sie auszulegen.
11 Dies alles aber wirkt derselbe eine Geist und teilt einem jeden das Seine zu, wie er will.

(Selig sind die Gottes Wort hören und bewahren. - Halleluja)

* Glaubensbekenntnis:
Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,

empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

* Lied EG 331, 6-11     Du, des Vaters ewiger Sohn

* PREDIGT:

- Kanzelgruß:
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. AMEN.

Als Predigttext hören wir auf Worte aus Römer 11, 25-32

Liebe Gemeinde, der fußballgroße Plüsch-Garfield schießt auf Kevin zu, verfehlt nur knapp sein Ziel und prallt mit voller Wucht gegen die Wand. „Papa hat mich viel doller lieb als dich!“ - Ina stampft wütend mit dem Fuß auf den Boden. „Papa hat nur mich lieb!“ - „Hat er nicht!“ Kevin funkelt seine kleine Schwester böse an und kickt den grinsenden Stoffkater lässig in ihre Richtung. „Mich hat er viel länger lieb als dich. Mich hatte er nämlich schon lieb, da gab's dich noch gar nicht! Ätsch!“ - Sekunden der Stille, die den folgenden Wutschrei noch schriller erscheinen lassen. Ina rennt aus dem Zimmer, knallt die Tür zu, um sie einen Moment später wieder aufzureißen. „Lügner! Weil du Papa nicht gefallen hast, hat er mich gemacht! So war's! Papa hat nur mich lieb!“ - „Zicke!“ Ina rennt heulend die Treppe runter, dicht gefolgt von einem durch die Luft schießenden orangefarbigen Knäuel, das auf der Höhe der dritten Stufe zu Boden sinkt, zwei Stufen weiterrollt und dann mit seinem immerwährenden Grinsen endlich zur Ruhe kommt.

Mit Geschwistern zusammenzuleben, ist nicht immer leicht. Das gilt für die leiblichen genauso wie für die geistlichen. Wie viele Auseinandersetzungen gibt es in Familien unter den Geschwistern! Gerade wenn man sich so besonders nahe ist, kommt es leicht zu Konflikten.
Und in der Kirche, der Gemeinschaft von Brüdern und Schwestern in Jesus Christus, ist es nicht anders. Auch bei uns gibt es Streit, seit Beginn der Kirche. Das bezeugen die neutestamentlichen Briefe zur Genüge. Andererseits: Gäbe es diesen Streit nicht, wären so wunderbare Briefe wie der 1. Korintherbrief nie geschrieben worden.
Streit entsteht leicht da, wo man sich sehr nahe kommt. Und wo kommt man sich näher als in einer Familie, wo man gemeinsam aufwächst, wo Geschwister dieselben Eltern haben?
Das ist auch das Problem zwischen Juden und Christen. Wir kommen aus einer Familie. Wir glauben beide an den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Gemeinsam beziehen wir uns auf den ersten Teil der Bibel, den wir Christen das Alte Testament nennen, und die Juden „Tora, Propheten und die Schriften“. Dass es diese gemeinsamen Wurzeln und die gemeinsamen Beziehungen gibt, ist unstreitig.
Gestritten wird darüber, wie diese gemeinsame Beziehung gelebt werden soll. Oder mit der Einstiegsgeschichte gefragt: Wen hat der Vater mehr lieb, die Juden oder die Christen?
Liebe ist wichtig, ja mehr als wichtig. Bei der Liebe der Eltern zu ihren Kindern geht es um Überlebensfragen. Psychologen haben nachgewiesen, wie sehr die Elternliebe die Entwicklung des Gehirns von Babys beeinflusst. So weiß man, dass sich bei Babys, die nicht genügend einfühlsame Aufmerksamkeit bekommen, das Gehirn nicht so gut entwickelt wie bei anderen Kindern, die eine liebevolle Eins-zu-Eins-Zuwendung erfahren. Das Einfühlungsvermögen und die soziale Intelligenz des Kindes werden durch mangelnde Liebe beeinträchtigt. Schon das Anschauen und Anlächeln eines Babys durch die Mutter oder eine andere liebevolle Bezugsperson hilft dem Wachstum seines Gehirns und gibt wichtige Impulse für sein soziales, emotionales und intelligentes Gedeihen. Das Baby nimmt ihre erweiterten Pupillen als Information auf, dass ihr sympathisches Nervensystem in angenehmer Erregung ist, was sich auf den Säugling überträgt. Sein Herzschlag nimmt zu, und die Bildung von selbst produzierten Opiaten wie Dopamin wird angeregt. Das beeinflusst nicht nur die emotionale Intelligenz, sondern auch entscheidend das Wohlgefühl. Ins Gegenteil gekehrt bedeutet das, mangelnde Liebe und Fürsorge lassen Babys verkümmern.
Die Frage, wen der Vater mehr liebt, ist also existentiell. Die Antwort beeinflusst nicht nur die Grundstimmung des Lebens, das Vertrauen ins Leben, sondern auch die Frage meiner eigenen Identität. Ich sehe mich anders, wenn ich mich geliebt weiß. Mir gelingt mehr, ich kann anders mit meinen Fehlern und Schwächen umgehen, ja selbst der Umgang mit meiner Schuld wird anders sein.
Wen liebt der Vater im Himmel nun mehr, Juden oder Christen?
Schaut man sich die Geschichte zwischen Juden und Christen an, so ist es eine unheilvolle Geschichte gewesen. Schon früh haben christliche Theologen und Kirchen behauptet, die Kirche würde den jüdischen Glauben ablösen. Der Vorwurf, Juden hätten den Messias umgebracht, durchzieht die Jahrhunderte mit Kreuzzügen, Pogromen, bis hin zur Vernichtung der Juden in Europa im 20. Jahrhundert.
Wenn wir nach der gemeinsamen Geschichte fragen, so muss man diese überwiegend dunkle Seite, diesen hasserfüllten und heftigen Streit und diese Schuld Mitbedenken. Dabei hat die christliche Seite ihre Herkunft aus dem jüdischen Glauben schlichtweg vergessen.
Zur Zeit des Paulus war die gemeinsame Herkunft mehr als präsent. Die Auseinandersetzungen um das Thema „Juden und Christen“ wurden hart geführt, die Frage war in der christlichen Gemeinde drängend. Die Grenzen zwischen beiden waren noch fließend. Nicht nur zwischen den Fronten verschiedener jüdischer und christlicher Gruppen verlief ein Riss, nein, er zog sich auch durch das Leben vieler Menschen. Paulus war einer von ihnen. Aus dem frommen, die Christen verfolgenden Juden wurde ein überzeugter Christ und der bedeutendste Theologe, den die Christenheit je gehabt hat.
Für Paulus war die Frage nach der Liebe des Vaters keine theoretische, sondern sie ging ihn existentiell an. Es ging für ihn um nicht weniger als um seine Lebensgrundlage und seine Identität. Aus diesem Grund macht es sich Paulus mit der Beantwortung dieser Frage nicht leicht. Ganze drei Kapitel widmet er ihr im Römerbrief, seinem wichtigsten theologischem Schreiben. Und das Ergebnis seiner Überlegungen ist unser heutiger Predigttext:

25 Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist;
26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob.
27 Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.«
28 Im Blick auf das Evangelium sind sie zwar Feinde um euretwillen; aber im Blick auf die Erwählung sind sie Geliebte um der Väter willen.
29 Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen.
30 Denn wie ihr zuvor Gott ungehorsam gewesen seid, nun aber Barmherzigkeit erlangt habt wegen ihres Ungehorsams,
31 so sind auch jene jetzt ungehorsam geworden wegen der Barmherzigkeit, die euch widerfahren ist, damit auch sie jetzt Barmherzigkeit erlangen.
32 Denn Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich aller erbarme.

Dieser kurze Text hat es in sich. Nicht nur, dass man ihn beim ersten Hören so gut wie gar nicht versteht. Es ist auch noch von einem Geheimnis die Rede, das sich schwer in Worte fassen lässt.
Wen liebt der himmlische Vater mehr, die Juden oder die Christen? So fragen wir Menschen als Christen und Juden. Aber ist das überhaupt die richtige Frage? Wahr ist, dass sich schon zu Lebzeiten des Paulus manche Christen, selbst aus dem Judentum, den Juden überlegen fühlten. Alte Bräuche und Ritualgesetze wurden abgeschafft, und man konnte neue Wege im Glauben gehen, die die anderen, die Juden, nicht mitgehen konnten. Dazu gesellte sich noch die Überheblichkeit und der Hochmut: Was haben wir mit der alten Religion noch zu tun? Und schnell wurden aus den einst Erwählten die Verworfenen.

Genau hier setzt Paulus mit seiner Gegenrede ein: „Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet.“ Auch Israel, so sündig und verstockt es auch sein mag, wird am Ende der Zeiten gerettet werden. Gott ist treu. Seine Gaben und Berufungen gereuen ihn nicht. Israel ist geliebt um der Väter willen. Israels Untreue hebt Gottes Treue nicht auf. Der alte Bund ist nicht aufgekündigt. Deswegen wird Israel ebenso gerettet werden wie die Heiden, die zum Glauben an Jesus Christus gekommen sind. Das ist die Wahrheit des Evangeliums, die Paulus allen entgegenhält, die sich selbst für klug halten und meinen, sie allein besäßen die Wahrheit.
Doch Paulus geht noch weiter. Die Rettung Israels und die der Kirche sind keine parallelen Heilswege, mit einem Hauptweg für die Christen und einem Sonderweg für die Juden. Vielmehr sind beide unter das Erbarmen Gottes gestellt. Die Rettung des einen hängt an der Rettung des anderen. Das Schicksal Israels ist mit dem der Kirche Christi untrennbar verbunden. Ohne den anderen käme niemand zum Ziel. Die Juden und die Christen, Israel und Kirche, sind für Paulus wie Gefährten auf einem Weg, den der eine ohne den anderen nicht gehen kann. Ohne Israel, den alten Bund, gäbe es die Kirche nicht. Und ohne die Kirche, den neuen Bund, würde Israel ewig in der Verstockung verharren. Weil Israel das Evangelium Jesu Christi abgelehnt hat und so ungehorsam geworden ist, ist überhaupt erst der Weg dafür offen, dass andere Völker Zugang  zum Evangelium finden und dass eine Kirche aus Heiden möglich ist, die vorher im Ungehorsam gegen Gott gelebt haben. Von dem Ungehorsam der einen profitieren also die anderen. Und wenn dies in der Fülle passiert ist, wenn die Völker zum Glauben an das Evangelium gekommen sind, am Ende der Zeiten, dann wird auch Israels Verstockung enden. So wird die Rettung der Völker zur Rettung Israels. „Denn Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich aller erbarme.“ Im Bewusstsein dieser Barmherzigkeit sind Juden und Christen gemeinsam auf dem Weg durch die Zeit.
Wen liebt der Vater im Himmel nun mehr, die Juden oder die Christen? - Nach Paulus ist schon die Frage falsch und führt, wenn man sich auf sie einlässt, in die falsche Richtung mit allen negativen Folgen, die die Geschichte gezeigt hat. Beide, die Juden und wir Christen, leben von der Liebe und Barmherzigkeit Gottes. Beide in gleicher Weise. Und wir sind aufgefordert, diese Liebe zu leben, im jüdisch-christlichen Dialog, in der jeweiligen Praxis unseres Glaubens, mit dem Ziel, die Liebe und Barmherzigkeit Gottes zu bezeugen.

Und was ist mit der Wahrheit der beiden Kinder? Der jüdische Religionsphilosoph Franz Rosenzweig beschreibt das Geheimnis von Juden und Christen so: „Vor Gott sind so die beiden, Jude und Christ, Arbeiter am gleichen Werk. Er kann keinen von beiden entbehren. Die Wahrheit, die ganze Wahrheit, gehört so weder ihnen noch uns. Unmittelbare Schau der ganzen Wahrheit wird nur dem zuteil, der sie in Gott schaut. Das aber ist ein Schauen jenseits des Lebens. So sind wir beide, jene wie wir und wir wie jene, Geschöpfe gerade um dessentwillen, dass wir nicht die ganze Wahrheit schauen.“

„Wen hast du jetzt denn lieber? Mich oder ihn?" Kevin und Ina stehen vor ihrem Vater. Jetzt wollen sie es wissen. Die Wut weicht der Angst. Zögerlich greift Ina nach der Hand ihres älteren Bruders und spürt bei seinem kalten Händedruck ein leichtes Zittern, das ihr sagt, er fürchtet sich genau wie sie. Lächelnd winkt der Vater seine Kinder zu sich und drückt sie ganz fest. „Beide habt ihr Recht. Ich habe euch beide lieb, so verschieden ihr auch seid. Keinen von euch will ich missen. Und nun lasst uns etwas Schönes machen!“ Kevin und Ina jubeln, fallen ihrem Vater um den Hals. „Ich hab' dich lieb, gaaanz doll!" - kreischt Ina, „und – den Kevin auch!“
Amen.
-Kanzelsegen:
Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft / bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn.
AMEN.

* Lied EG 268     Strahlen brechen viele

* Fürbittengebet:
Nur in Wittgenborn:
Aus unserer Gemeinde verstorben und kirchlich Bestattet wurde Erwin Appel. Wir wollen im Fürbittengebt dem verstorbenen und seinen Angehörigen gedenken.     

Lasst uns beten:
Herr, du hast dir Israel erwählt
und der Welt deinen Sohn Jesus Christus geschenkt.
Du willst Leben und Heil für uns.
Doch das Leben ist bedroht und Unheil herrscht immer wieder.
Darum kommen wir zu dir und bitten dich:
Hilf, Herr, dass Menschen nie wieder Menschen wegen ihrer Religion verfolgen und töten.

Bewahre deine Kirche vor Rechthaberei und Überheblichkeit.
Schenke ihr Menschenfreundlichkeit und Liebe zu den Nächsten.
Bewahre die Politiker vor Ignoranz und Menschenverachtung.
Schenke ihnen einen klaren Kopf und deinen Heiligen Geist.
Bewahre die Wohlhabenden vor Raffgier,
und die Armen schütze in ihrem Elend.
Schenke ihnen, was sie brauchen, um erfüllt leben zu können.

Bewahre uns, Gott, in deinem Heil und in deiner Liebe,
und schenke uns deinen Heiligen Geist,
der uns hilft, miteinander Leben und Glauben zu gestalten.

Nur Wittgenborn:
Für unseren verstorbenen Bruder Erwin Appel bitten wir dich, nimm ihn auf in deinem himmlischen Heiligtum. Tröste du die, die zurückbleiben und gib Kraft und Mut in der Zeit der Trauer. Lehre uns, dass es mit uns und unserem Leben ein Ende haben muss und dass wir leben um zu sterben.
Der Tod ist nicht das Ende, er ist die Wende, beginn der Ewigkeit in Gottes gnädigen Händen. Amen

In der Stille bringen wir vor dich, was uns persönlich bewegt


Und gemeinsam beten wir mit den Worten unseres Herrn Jesus Christus

* Vater unser:
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
AMEN.

* Lied EG 562     Segne und behüte  (Wittgenborn)
Nur Wächtersbach
* Lied EG 487     Abend ward bald kommt die Nacht


* Bekanntmachungen:
Kollekte ist eine EKD Kollekte für Ökumene und Auslandsarbeit.

Herzlich einladen möchte ich Sie alle zum Honey Crew Konzert am Samstag, 31. August um 19.30 Uhr im Pfarrgarten
Am kommenden Sonntag, 01.09.2019 findet unsere Jährliches Kirchenstraßenfest statt. Wir beginnen mit einem Gottesdienst um 11 Uhr, im Pfarrgarten
Wer noch mithelfen möchte, ist herzlich willkommen und auch Salatspenden nehmen wir gerne noch an. Rückmeldungen bitte über das Gemeindebüro.

Liste KV vorlesen und auf Gemeindebrief hinweisen.

* Votum:  
Mit uns nehmen wir Gottes Segen
und teilen ihn aus,
wem immer wir begegnen:
Gott allen Trostes und aller Verheißung,
segne uns und behüte uns.
Begleite uns mit deiner Liebe,
die uns trägt und fordert.
Lass dein Angesicht leuchten über uns
und sei uns gnädig,
denn deine Gnade schafft neues Leben.
Wende dein Angesicht uns zu
und schenke uns Frieden.

* Segen:
So gehet hin im Frieden in die kommende Woche.
Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden.
AMEN.

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BeitragVerfasst am: 25.08.2019 16:17    Titel: Re:


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