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-thommy-
Lektor Wagner


Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 13.12.2007
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BeitragVerfasst am: 08.03.2020 13:11    Titel: Gottesdienste am Passionssonntag Reminiszere, 08.03.2020 Antworten mit Zitat

Gottesdienst am 2.Sonntag der Passionszeit
Reminiszere     
08.03.2020
9.15 Uhr Ev. Kirche Lettgenbrunn
10.30 Uhr Ev. Kirche Lohrhupten
Text: Markus 12, 1-12


* Lied EG + 34     Komm heiliger Geist

* Begrüßung:
Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes.
AMEN.
Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.

*Lied EG 79     Wir danken dir Herr Jesu Christ

*Eingangspsalm:
Gedenke, Herr, an deine Barmherzigkeit und an deine Güte,
die von Ewigkeit her gewesen sind.

Herr, warum stehst du so ferne,
            verbirgst dich zur Zeit der Not?
Weil der Gottlose Übermut treibt, müssen die Elenden leiden;
            sie werden gefangen in den Ränken, die er ersann.
Denn der Gottlose rühmt sich seines Mutwillens,
            und der Habgierige sagt dem Herrn ab und lästert ihn.
Der Gottlose meint in seinem Stolz, Gott frage nicht danach.
            "Es ist kein Gott" sind alle seine Gedanken.
Er fährt fort in seinem Tun immerdar. Deine Gerichte sind ferne von ihm,
            er handelt gewaltsam an allen seinen Feinden.
Er spricht in seinem Herzen: "Ich werde nimmermehr wanken,
            es wird für und für keine Not haben."
Sein Mund ist voll Fluchens, voll Lug und Trug;
            seine Zunge richtet Mühsal und Unheil an.
Er sitzt und lauert in den Höfen, er mordet die Unschuldigen heimlich,
            seine Augen spähen nach den Armen.
Er lauert im Verborgenen wie ein Löwe im Dickicht,
er lauert, daß er den Elenden fange;
            er fängt ihn und zieht ihn in sein Netz.
Er duckt sich, kauert nieder,
            und durch seine Gewalt fallen die Unglücklichen.
Er spricht in seinem Herzen: "Gott hat's vergessen,
er hat sein Antlitz verborgen, er wird's nimmermehr sehen."
Steh auf, Herr! Gott, erhebe deine Hand!
            Vergiß die Elenden nicht!

Gedenke, Herr, an deine Barmherzigkeit und an deine Güte,
die von Ewigkeit her gewesen sind.

*Aufforderung zum Bittruf:
Mein Gott, wie sehne ich mich danach,
geborgen zu sein in dir.
Ich bin geworfen in diese Welt, alles wankt.
Sehr kalt ist es geworden.
Schutzlos bin ich allem preisgegeben.
Es ist mir, als hätte ich kein Zuhause,
keinen festen Boden unter meinen Füßen,
kein bergendes Dach über dem Kopf,
keine schützenden Wände um mich.
Ich schreie zu dir,
sei du mir Boden, sei du mir Dach,
sei du mir Mauer, mein Zuhause,
hier – jetzt und alle Tage meines Lebens
Wir rufen:

*Kollektengebet:
Dein Tag, Herr und Gott, soll mein Tag sein,
ein Tag der Freiheit und Freude,
ein Tag des aufrechten Ganges und der Würde,
ein Tag der neuen Welt,
ein Tag des Bundes zwischen dir und uns Menschen.
Lass mich aufatmen mit allen,
die sich zu dir bekennen.
Lass mich feiern mit allen, die leben wollen.
Lass mich teilen mit allen, die du geschaffen hast.
Lass mich das Leben empfangen mit allen,
die dem Tod geweiht sind.
In dir guter Gott sind wir geborgen heute, morgen und in alle Ewigkeit.
AMEN  

* Schriftlesung:  Jesaja 5, 1-7
1 Wohlan, ich will meinem lieben Freunde singen, ein Lied von meinem Freund und seinem Weinberg. Mein Freund hatte einen [a ] Weinberg auf einer fetten Höhe.
2 Und er grub ihn um und entsteinte ihn und pflanzte darin edle Reben. Er baute auch einen Turm darin und grub eine Kelter und wartete darauf, daß er gute Trauben brächte; aber er brachte schlechte.
3 Nun richtet, ihr Bürger zu Jerusalem und ihr Männer Judas, zwischen mir und meinem Weinberg!
4 Was sollte man noch mehr tun an meinem Weinberg, das ich nicht getan habe an ihm? Warum hat er denn schlechte Trauben gebracht, während ich darauf wartete, daß er gute brächte?
5 Wohlan, ich will euch zeigen, was ich mit meinem Weinberg tun will! Sein Zaun soll weggenommen werden, daß er verwüstet werde, und seine Mauer soll eingerissen werden, daß er zertreten werde.
6 Ich will ihn wüst liegen lassen, daß er nicht beschnitten noch gehackt werde, sondern Disteln und Dornen darauf wachsen, und will den Wolken gebieten, daß sie nicht darauf regnen.
7 Des HERRN Zebaoth Weinberg aber ist das Haus Israel und die Männer Judas seine Pflanzung, an der sein Herz hing. Er wartete auf Rechtsspruch, siehe, da war Rechtsbruch, auf Gerechtigkeit, siehe, da war Geschrei über Schlechtigkeit.

(Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren - AMEN)

* Glaubensbekenntnis:
Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

* Lied EG 351, 1-3     Ist Gott für mich so trete

* PREDIGT: Markus 12, 1-12

- Kanzelgruß:
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. AMEN.

Predigttext
Markus 12,1-12

Jesus erzählte ihnen ein Gleichnis:

Ein Mann legte einen Weinberg an, machte einen Zaun darum, baute eine Weinpresse und errichtete einen Wachtturm. Dann verpachtete er den Weinberg und verreiste.

Zur gegebenen Zeit schickte er einen Boten zu den Pächtern, um seinen Anteil am Ertrag des Weinbergs abholen zu lassen. Die Pächter aber verprügelten den Boten und ließen ihn unverrichteter Ding abziehen. Der Mann schickte einen zweiten, dem schlugen sie den Kopf blutig und behandelten ihn auf die schimpflichste Weise. Zum drittenmal schickte er einen Boten. Den brachten sie sogar um, und so machten sie es noch mit vielen anderen. Wer auch immer geschickt wurde, der wurde mißhandelt oder umgebracht.

Schließlich blieb ihm nur noch sein eigener Sohn, dem seine ganze Liebe galt. Den schickte er zu den Pächtern, weil er sich sagte: "Sie werden wenigstens vor meinem Sohn Respekt haben." Aber die Pächter sagten zueinander: "Das ist der Erbe! Wir bringen ihn um, dann gehört der Weinberg uns!" So töteten sie ihn und warfen die Leiche aus dem Weinberg hinaus.

Was wird nun der Besitzer des Weinbergs tun?

Er wird selbst hingehen, die Pächter töten und den Weinberg anderen anvertrauen.

Kennt ihr denn nicht die Stelle in den heiligen Schriften, wo es heißt: Der Stein, den die Bauleute weggeworfen haben, weil sie ihn für unbrauchbar hielten, der ist zum tragenden Stein geworden. Der Herr hat dieses Wunder vollbracht, und wir haben es gesehen."

Die führenden Priester, die Gesetzeslehrer und Ratsältesten merkten, dass das Gleichnis auf sie gemünzt war, und wollten Jesus festnehmen. Aber sie hatten Angst vor dem Volk. So ließen sie ihn unbehelligt und gingen weg.

Gnade sei mit Euch und Friede von Gott, unserem Vater, und unserem Herrn, Jesus Christus.

Predigt
Liebe Gemeinde,

Das heutige Gleichnis ist richtig grausig. Es werden Leute verprügelt, blutig geschlagen und umgebracht.

Als ich mich für diesen Sonntag vorbereitete, musste ich unwillkürlich an einen Edgar Wallace Krimi denken, den wir vor ein paar Wochen an einem Sonntag Nachmittag im Fernsehen gesehen hatten.

Jeder, der die Initiative ergriff und herauszufinden versuchte, wer der Mörder war, wurde früher oder später umgebracht.

Der Krimi war spannend. Bis zuletzt fieberten wir mit der Handlung mit.

Aber dann wurde für ein paar Sekunden der Seelsorger in mir wach, und mir kam der Gedanke: "Wie können Überlebenden jemals ihres Lebens wieder glücklich werden, nach so grausamen Erlebnissen? Werden sie jemals wieder ruhig schlafen können?"

Doch dann sagte ich mir: Jetzt lass mal den Lektor weg. Amüsiere Dich einfach und genieße den Krimi. So tief solltest Du jetzt gar nicht nachdenken.


Warum erzähle ich Ihnen das? Weil mir aufgefallen ist, dass derjenige, der einen Krimi mit zu viel Mitgefühl anschaut, ihn nicht versteht.

In einem Krimi geht es um eine spannende, gruselige Handlung, um die Frage, wer der Mörder ist und aus welchem Motiv er gehandelt hat. Und meistens ist die Geschichte sowieso nur ausgedacht.

Und mit diesen Eindrücken möchte ich Ihnen jetzt sagen:

Wenn wir das heutige Gleichnis richtig verstehen möchten, dann sollten wir uns nicht von dem vielen Blut, das da fließt, ablenken lassen, sondern sollten uns einfach nur fragen, wozu es geschrieben wurde, welcher Gedanke darin steckt, der uns etwas zu sagen hat.

Denn dieses Gleichnis ist nur eine ausgedachte Geschichte, um uns einen bestimmten Gedanken zu erklären.

Das Gleichnis beschreibt eine spezielle Situation zwischen Gott und den Menschen.
Ich erkenne in dem Gleichnis drei Parteien:
1.     Der Herr des Weinbergs, der für Gott steht.
2.     Die Arbeiter im Weinberg, die für die Menschen auf der Erde stehen, die sie nutzen und verwalten.
3.     Die Boten des Weinbergbesitzers, die für die Menschen stehen, die, die anderen Menschen darauf aufmerksam machen, dass die Erde, die von allen Menschen genutzt und bewohnt wird, nicht uns gehört, sondern nur geliehen ist.
Die eine Gruppe der Menschen, die Weingärtner, ist radikal egoistisch und nur auf materiellen Besitz ausgelegt. Sie reißen sich unter den Nagel, was sie kriegen können.

Die andere Gruppe der Menschen, die Boten, ist darauf bedacht, dass Gottes Wille geschieht, und dass Gerechtigkeit herrscht. Sie handelt im Auftrag Gottes.

Und Gott? Gott sieht sich das Ganze an.

Ist das nicht ein Bild für unsere Zeit? Auf der einen Seite die Menschen, die, die Erde ausbeuten als würden sie die Erde besitzen. Auf der anderen Seite die Menschen, immer wieder darauf aufmerksam machen, dass unsere Erde nur geliehen ist.

Und dann die Frage, die wir alle schon mal an Gott gerichtet haben: Schaut Gott nur zu? Warum haben die Menschen so viel Freiheit, Dinge falsch zu machen?

Gott läßt beide Seiten gewähren.

Doch nicht nur auf der großen politischen Bühne der Welt findet diese Rollenverteilung statt.

Haben Sie in Ihrem Umfeld auch manchmal jemanden erlebt, der ausschließlich seine eigenen Bedürfnisse kennt?

Und kennen Sie auch diejenigen, die für Gerechtigkeit auf der Welt kämpfen, und sich dabei auch mal eine blutige Nase holen?

Zu welcher Gruppe von Menschen würden Sie sich einordnen ?

Gott schaut uns an, und sieht, was wir tun. Gott lässt beide Seiten gewähren.

Und nun geht das Gleichnis weiter:

Anstatt den bösen Weingärtnern die Grenzen aufzuzeigen nach so viel Gewalt, sendet er ihnen das Liebste, was er hat, seinen Sohn. An dieser Stelle habe ich den Eindruck, dem Herren des Weinbergs geht es überhaupt nicht um die Pacht. Er hat eigentlich kein materielles Interesse an dem Weinberg, sondern er möchte mit den Pächtern ein Gespräch, Austausch, Kontakt, gegenseitiges Vertrauen.

Aber die Weingärtner sehen nur den materiellen Vorteil und bringen auch den Sohn um.

Und nun wird aus dem Gleichnis, das Jesus erzählt, ein Gespräch mit denen, die um Jesus versammelt waren. Er fragt in die Runde:

Was wird nun der Besitzer des Weinbergs tun?

Und er erhält eine streng logische Antwort aus den Reihen der Zuhörer:

Er wird selbst hingehen, die Pächter töten und den Weinberg anderen anvertrauen.

Ich sage es jetzt mal ganz offen: Ich hätte so gehandelt. Das Maß ist voll!

Nein, ehrlich gesagt, ich hätte schon viel früher so gehandelt. Als der erste Bote verprügelt zurückgekommen war, hätte ich gedacht, nun muss ich mich mal selbst um Recht und Ordnung kümmern.

Böse Taten muss man an der Wurzel packen, darf sie gar nicht erst groß werden lassen, ausmerzen von Anfang an. So viel Geduld und Großzügigkeit wie Gott in diesem Gleichnis hätte ich nicht aufgebracht.

Vielleicht haben Sie's gemerkt: An dieser Stelle kristallisiert sich eine weitere Gruppe von Menschen heraus:

Es sind die Menschen, die mit offenen Ohren hören, was Jesus zu sagen hat, die es gut meinen und die dann Gott gerne ein wenig nachhelfen möchten.

Und mir wird an dieser Stelle des heutigen Predigttextes klar, dass ich mich am meisten zu dieser weiteren Gruppe Menschen zähle. Wie oft stecke ich in der Versuchung, Gott ein wenig nachhelfen zu wollen!

Oft sind das meine Fragen: Warum schaut Gott zu? Warum schreitet er nicht ein?

Wenn mein Geduldsfaden längst gerissen ist, so bleibt Gott noch lange ruhig, denn Gott ist anders als wir Menschen.

Seine Güte ist größer als wir ermessen können, seine Wege sind unbegreiflich für uns.

Das erfahren wir in der Antwort, die Jesus den Menschen gibt, die ihm zugehört haben:

"Kennt ihr denn nicht die Stelle in den heiligen Schriften, wo es heißt: Der Stein, den die Bauleute weggeworfen haben, weil sie ihn für unbrauchbar hielten, der ist zum tragenden Stein, zum Eckstein, geworden. Der Herr hat dieses Wunder vollbracht, und wir haben es gesehen."

Was ist das für ein Stein? Ist es der Stein der Sicherheit? des Wohlstandes? der Stein des Erfolges? der Stein des Anstoßes? der magische Stein? Ist es der Stein, um mit Steinen zu werfen?

Ich glaube, die Weingärtner aus dem Gleichnis haben viele dieser Art Steine gesammelt. Wohlstand, Reichtum, Sicherheit. Aber diesen einen wichtigen Stein haben sie völlig übersehen:

Es ist der Eckstein, der Stein der Güte Gottes.

Dieser Stein der Güte Gottes sieht anders aus, als die anderen Steine, die wir in unserem Leben verbauen. Er hat eine andere Form. Genau so wie die Güte Gottes uns unbegreiflich ist und oft nicht in unsere Welt passt und wir seine schier unendliche Geduld nicht verstehen können.

Und gerade dieser komische Stein der Güte Gottes wird zum wichtigsten Stein unseres Lebens, weil er erst dem Zusammenspiel der anderen Steine ihren Wert gibt. Ohne den Eckstein würde das Gebäude zusammenfallen, und ohne Gottes Güte würde unser Leben sinnlos werden.

Die Weingärtner haben diesen wertvollen Stein nicht erkannt. Sie haben nicht gemerkt, dass der Weinbergbesitzer gütig ist, denn sie haben ihn nie zu Wort kommen lassen.

In diesem Moment wird dieses Gleichnis ein Sinnbild für Jesus, der ja der Sohn Gottes ist. Denn in Jesus zeigt sich die Güte Gottes besonders deutlich.

Gott sucht nicht den Kampf mit uns, Gott kommt uns nicht wie ein Richter, der uns kontrolliert, um uns fertig zu machen, Gott kommt in Jesus zu uns, um unser Vertrauen zu gewinnen, um mit uns das Gespräch zu suchen.

Was bedeutet dieses nun für uns heute?

Zunächst möchte ich eine Sache klar stellen, damit keine Mißverständnisse entstehen:

Es ist völlig in Ordnung, wenn wir anderen Menschen, die sich falsch verhalten, Grenzen setzen. Manchmal ist das nötig. Unser menschliches Miteinander würde sonst nicht funktionieren.

Wenn wir meinen, wir müssten den Herrn des Weinbergs in diesem Punkt imitieren, dann haben wir das Gleichnis falsch verstanden.

Und nun zu der Sache, die wir uns merken sollten, wenn wir aus diesem Gleichnis etwas lernen möchten:

Der Stein, den die Bauleute oder hier die Weinbergpächter verworfen haben, der Eckstein, ist für mich der Stein der Güte Gottes.

Mit anderen Worten: Gott kommt mir mit seiner Güte entgegen, egal, ob ich sie verdient habe, oder nicht.

Und Gott kommt auch anderen Menschen mit seiner Güte entgegen, auch denen, die ich nicht mag; auch denen, die ich verachte, die ich verurteilt habe, denen, die ich abgeschrieben habe.

Ich habe kein Recht, andere Menschen auszugrenzen. Gott sieht diese Welt mit anderen Augen als wir. Er schaut höher und weiter, er hat einen längeren Atem.

Mit diesem Respekt soll ich jeden Menschen behandeln.


Ohne Gottes Güte ist unser Leben nichts weiter als ein Durcheinander von zusammengesuchten Steinen.

Der Stein der Güte Gottes ist es, der die anderen Steine an ihren Platz verweist und aus unserem Steinhaufen ein bewohnbares Gebäude macht.

Ich wünsche uns, dass wir immer dann, wenn wir in der nächsten Woche einen Stein irgendwo sehen, an die unvorstellbar große Güte Gottes erinnert werden.

Amen

-Kanzelsegen:
Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft / bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn.
AMEN.

* Lied EG 545     Wir gehen hinauf nach Jerusalem


* Fürbittengebet:
Herr unser Gott,
danke für die Steine in unserem Leben.
Danke für den Stein des täglichen Bedarfs.
Danke für den Stein der Begabung.
Danke für den Stein der Freude.
Danke für den Stein der Sicherheit.
Danke für den Stein der Gemeinschaft.
Danke für den Stein der Weisheit.
Danke für den Stein des Anstoßes.
Danke für die vielen Steine, denen wir noch keinen Namen gegeben haben.
Und danke für den ungewöhnlichen Stein deiner Güte und Liebe, der das Gebäude unseres Lebens erst bewohnbar macht.
Wir rufen:

G: Herr erbarme dich... 178,11


Wir bitten dich für die Menschen, die krank und einsam sind.
Lass uns nicht an Ihnen vorüber gehen und lass uns nicht weg sehen,
Lass uns ein offenes Ohr und ein offenes Herz haben für die Ängste und sorgen unserer Brüder und Schwestern
Wir rufen:

G: Herr erbarme dich... 178,11

Wir bitten dich für die Menschen, die leiden müssen, weil skrupellose Menschen sie beherrschen.
Lass die Mächtigen begreifen, dass nicht Krieg der Weg für Frieden ist.
Wir rufen:

G: Herr erbarme dich... 178,11


Wir bitten dich für die Menschen, die sich für die Wahrheit einsetzen und dass Intrigen und Betrug ans Tageslicht kommen. Schenke ihnen Taktgefühl, Klugheit und Kraft, damit sie mit ihrer Arbeit Erfolg haben.
Wir rufen:

G: Herr erbarme dich... 178,11

Wir bitten Dich für die Menschen, die auf Kosten anderer sich unrechtmäßig bereichern. Mache ihnen klar, dass ihnen der wichtigste Stein im Leben fehlt.
Wir  rufen:

G: Herr erbarme dich... 178,11

Wir bitten Dich für uns, mache uns zu Menschen, die gerne die Verantwortung für unser Leben tragen, und die immer noch etwas von Deiner Güte für andere übrig haben.

Danke für Deine unvorstellbar große Güte.
Danke dafür, dass wir mit Dir reden dürfen.


Und gemeinsam beten wir mit den Worten unseres Herrn,

* Vater unser:
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
AMEN.

* Lied EG 590     Herr wir bitten komm und segne uns

* Bekanntmachungen:
Kollekte: Wahlpflichtkollekte der Landeskirche („lehren und Lernen“/Bildung)
Arbeitsgemeinschaft  Erwachsenenbildung
Die Kollekte ist bestimmt für kirchliche Angebote, die Familien stützen und stärken. Das kann von einem Gesprächskreis über alleinerziehende Mütter bis hin zu einem Elternkurs zum Glauben oder einer Familienfreizeit reichen.


Wochenspruch: Gott erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.
Röm 5, 8

Nächster Gottesdienst in Lettgenbrunn

Sonntag, 22. März 2020 (Möglicher Taufgottesdienst)
9:15 Uhr mit Pfrin. Ehlers


Nächster Gottesdienst in Lohrhaupten

Sonntag, 15. März 2020
10:30 Uhr mit Lektorin Weigelt


Abkündigungen:

Mittwoch, 11. März 2020

14:30 Uhr     Seniorencafé in Lohrhaupten im Gemeindehaus

* Segen:
Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden. AMEN.

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BeitragVerfasst am: 08.03.2020 13:11    Titel: Re:


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