Willkommen auf der Seite von

 Prädikant Thomas Wagner
Willkommen auf der Seite von Foren-Übersicht
Benutzergruppen Check your PMs Login
Registrieren
    Intro   Portal   Index  Wichtige SeitenHomepage  Foto AlbumFoto Album  KarteKarte 


Go Back Neues Thema eröffnen Neue Antwort erstellen  
Autor Nachricht
-thommy-
Lektor Wagner


Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 13.12.2007
Beiträge: 660

Wohnort: 63607 Wächtersbach

Offline

BeitragVerfasst am: 13.05.2021 11:38    Titel: Himmelfahrtsgottesdienst am 13.05.2021 Antworten mit Zitat

Gottesdienst an Christi Himmelfahrt  
10.00 Uhr vor der Ev. Kirche Untersotzbach im Kirchgarten
13.05.2021
Thema: Die Geschichte eines großartigen Vertrauensbeweises


Orgelvorspiel

* Begrüßung:

Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes.
AMEN.

Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.

Liebe Gemeinde, herzlich willkommen zum Gottesdienst an Christi Himmelfahrt. Das Thema heute lautet: Ein großartiger Vertrauensbeweis.


*Lied EG 334, 1-3   Danke für diesen guten Morgen

*Eingangspsalm:
Gott ist König über die ganze Erde

Schlagt froh in die Hände, alle Völker,
und jauchzet Gott mit fröhlichem Schall!
            Gott fährt auf unter Jauchzen,
            der Herr beim Hall der Posaune.
Lobsinget, lobsinget Gott,
lobsinget, lobsinget unserm Könige!
            Denn Gott ist König über die ganze Erde;
            lobsinget ihm mit Psalmen!
Gott ist König über die Völker,
Gott sitzt auf seinem heiligen Thron.
            Die Fürsten der Völker sind versammelt
            als Volk des Gottes Abrahams;
denn Gott gehören die Starken auf Erden;
er ist hoch erhaben.


Kommt lasst uns anbeten:

*Kollektengebet:
Gott, nimm uns auf in deinen Himmel,
der uns Raum gibt zum Leben
und der uns der Erde treu sein läßt.
Dein Himmel umschließt unser Leben
in seinen Höhen und Tiefen.
Schenke uns die Sehnsucht nach dem Himmel,
der Tod und Leben verbindet
in Jesus Christus.
Wir bitten dich, Gott,
durch deinen Heiligen Geist.
G: AMEN

* Schriftlesung: Apsotelgeschichte 1, 3-11
3 Ihnen zeigte er sich nach seinem Leiden durch viele Beweise als der Lebendige und ließ sich sehen unter ihnen vierzig Tage lang und redete mit ihnen vom Reich Gottes.
4 Und als er mit ihnen zusammen war, befahl er ihnen, Jerusalem nicht zu verlassen, sondern zu warten auf die Verheißung des Vaters, die ihr, so sprach er, von mir gehört habt;
5 denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden nicht lange nach diesen Tagen.
6 Die nun zusammengekommen waren, fragten ihn und sprachen: Herr, wirst du in dieser Zeit wieder aufrichten das Reich für Israel?
7 Er sprach aber zu ihnen: Es gebührt euch nicht, Zeit oder Stunde zu wissen, die der Vater in seiner Macht bestimmt hat;
8 aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.
9 Und als er das gesagt hatte, wurde er zusehends aufgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg.
10 Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Gewändern.
11 Die sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen.

(Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren - Halleluja)

* Glaubensbekenntnis:
Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

* Lied EG 123, 1-2   Jesus Christus herrscht als König

* PREDIGT:

- Kanzelgruß:
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. AMEN.

Thema:
Die Geschichte eines großartigen Vertrauensbeweises

Im englischen Fernsehen gibt es eine Reklame, die ich hier noch nie ge¬sehen habe. Ein Vater sitzt im Auto und wartet auf seinen Sohn, der gerade die Führerscheinprüfung macht. Das Auto mit dem Prüfling und dem Prüfer fährt auf den Parkplatz. Der Vater steigt aus und geht auf seinen Sohn zu. Der berichtet ganz stolz und strahlend, dass er bestanden hat. Der Vater knurrt ein »herzlichen Glückwunsch« und sucht den Prüfer auf. »Wie hat mein Sohn einge¬parkt?«, fragt er. »Ganz prima«, ist die Antwort. »Sind Sie sicher?«, hakt der Vater nach. »Normalerweise parkt er viel zu nah am Bordstein.« »Bei der Prüfung nicht«, sagt der Prüfer. »Er hat nicht die Reifen gegen den Bordstein geschliffen oder zu nahe beim anderen Auto abgestellt?«, fragt der Vater eindringlich weiter. »Nein, nein«, antwortet der Prüfer, »er hat alles ganz prima geschafft.« Der Vater lässt aber nicht locker: »Wie ist er im Kreisverkehr gefahren?« »Er hat alles bestens gemacht«, ist die Ant¬wort. Der Vater schaut den Prüfer fast bettelnd an, wagt aber nicht seine wirkliche Frage loszuwerden, nämlich: »Gab es gar nichts, das er falsch gemacht hat, sodass er hätte durchfallen müssen?«. Der Sohn ist inzwi¬schen nicht nur enttäuscht und verletzt, sondern auch völlig genervt und läuft zum Auto seines Vaters. Dieser sieht, dass der Sohn mit dem neuen Führerschein in der Hand auf den Fahrersitz zusteuert. Schnell nimmt er seinen Schlüssel und schließt das Auto ab. Zack, der Sohn steht vor ver¬schlossener Tür. Die Reklame endet mit einem Bild des Autos und dem Satz: »Ein perfektes Auto. Und Sie werden wollen, dass es so bleibt.«

Der Sohn hat ein neues Entwicklungsstadium erreicht, das bringt Verän¬derungen und birgt Gefahren für ihn und seine Eltern. Auch wenn wir es wahrscheinlich besser hinkriegen, unseren Kindern das Auto anzuver¬trauen, als der Vater in der Reklame, kennt doch jedes Elternteil die inne¬ren Sorgen und Unsicherheiten, die entstehen, wenn Kinder eigene Schritte machen wollen. (Bericht Patenkind) Die ideale Balance zwischen machen lassen und verbieten, mit anpacken und alleine machen lassen, bleibt ein langer Lernprozess. An einigen Tagen kommt es mir vor, als ob es ein lebenslan¬ger Prozess bleiben wird.
Manchmal brauchen wir dabei Vorbilder, die uns zeigen, dass unsere Ängste meistens unnötig sind. Es kann hilfreich sein zu beobachten, was andere Eltern erlauben, um dann festzustellen: »Ach ja, ein Kind in diesem Alter schafft es doch alleine, das zu machen.« Bei bestimmten Aufgaben oder schwierigen Situationen bleibt allerdings immer etwas Angst, dass das Kind Fehler macht oder sich in Gefahr durch Unerfahrenheit bringen könnte. Wenn das Kind aber selbstständig werden soll, bleibt keine an¬dere Wahl, als es machen zu lassen. Denn nur indem man als Eltern das Kind machen lässt und da ist, wenn es Fehler macht, um es zu unterstüt¬zen und aufzufangen, wächst gegenseitiges Vertrauen und Sicherheit. Genau darum geht es in der Geschichte von Jesu Himmelfahrt.

Die Geschichte von Christi Himmelfahrt ist die Geschichte eines großar¬tigen Vertrauensbeweises. Eine Geschichte, die uns betrifft, weil sie vom Vertrauen, das Gott in uns setzt, handelt. Gott geht nämlich in dieser Geschichte ganz anders mit seinen Kindern um als der Vater in der Re¬klame. Lassen Sie mich erklären, wie ich zu dieser Aussage komme.

Die Himmelfahrtsgeschichte ist zunächst einmal eine Geschichte des Abschieds. Jesus verabschiedet sich von seinen Freunden und steigt von einer Wolke aufgenommen empor in den Himmel. Diese Geschichte hat immer wieder Anlass dazu gegeben, zu spekulieren, wo Jesus nun sei und was genau mit dem Himmel gemeint ist. Mit dem Bild will Lukas ausdrücken, dass Jesus zu Gott zurückkehrt. Im Text steht, dass eine Wolke Jesus aufnahm. Die Wolke ist in der Bibel ein Symbol für die Gegenwart Gottes. Sie taucht zum Beispiel bei der Exodus Geschichte auf, als Gott vor den Israeliten als Wolke her wandert, um sie aus Ägyp¬ten herauszuführen. Mit der Geschichte von Christi Himmelfahrt will Lukas mit den Bildern seiner Zeit zeigen, dass Jesu Platz, nach der Been¬digung seiner Aufgaben hier auf Erden, bei Gott ist. Von dort aus wird er seine Jünger mit der Hilfe des Heiligen Geistes weiter begleiten, aller¬dings für seinen Jünger ab jetzt unsichtbar.

Der Schwerpunkt dieser Geschichte liegt jedoch nicht bei Jesus und was mit ihm passiert, sondern bei seinen Jüngern. Es geht hier um das Ver¬mächtnis Jesu, das den Jüngern anvertraut wird. Er befiehlt ihnen in Je¬rusalem zu bleiben und zu warten, bis der Heilige Geist kommt. Dieser Geist wird ihnen dann die Befähigung geben, überall als Zeugen Jesu aufzutreten in Jerusalem, in ganz Judäa, in Samarien und bis ans äu¬ßerste Ende der Erde.
Wir haben uns so sehr an diese Geschichte gewöhnt und deren Folgen, dass wir leicht übersehen könnten, was für einen unglaublichen Vertrau¬ensbeweis Jesus seinen Jüngern damit entgegenbringt. Jesus hatte einen Auftrag Gottes. Der ihm so wichtig war, dass er dazu bereit war, dafür zu leiden und zu sterben. Er ist einer Vision gefolgt, wie diese Welt im Ein¬klang mit Gott leben könnte. Er hat versucht den Menschen vorzuleben, wie Gerechtigkeit und Frieden erreicht und Vorurteile überwunden wer¬den können. Diese Vision und dieser Auftrag waren ihm so kostbar, dass er bereit war dafür zu sterben. Er musste diese Erde verlassen, ohne dass nur ein Hauch davon wirklich umgesetzt wurde.

Wenn Sie eine Vision realisieren möchten, einen Traum erfüllen wollten und bräuchten dafür andere Leute. Wen würden sie dafür aussuchen? Braucht man nicht gerade dann zuverlässige Partner mit etwas Sachver¬stand? Wenn die Aufgabe vielleicht auch noch gefährlich sein könnte, würden Sie nicht eher Menschen dafür aussuchen, die nicht leicht in Pa¬nik geraten, die Mut erwiesen haben?
Jesus macht nichts davon. Er vertraut seine Lebensaufgabe seinen Freun¬den an, die sich als äußerst unzuverlässig erwiesen haben, sobald er nicht bei ihnen ist und Gefahr auftaucht. Petrus hat eine große Klappe, ver¬spricht vieles, wird aber ganz schön kleinlaut, wenn es darauf ankommt. Andere, wie die Emmaus Jünger, hauen einfach ab, bevor sie selber in Gefahr kommen. Die Frauen, die Jesus zuerst gesehen haben, werden einfach von den Männern ausgelacht. Und immer wieder erweisen sich seine Jünger als etwas schwer von Verstand. Sie hatten bestimmte Vor¬stellungen davon, wie das Reich Gottes auszusehen und wann es zu er¬scheinen hat. Sie hatten schon untereinander angefangen, die Posten im Himmel zu verteilen und sind dabei kräftig aneinandergeraten. Auch jetzt ist eine ihrer allerletzten Fragen an Jesus: »Herr, wirst du jetzt die Herrschaft Gottes in Israel aufrichten?« Mit anderen Worten: »Läuft jetzt endlich alles nach unseren Vorstellungen?«

Und nun sollen sie Jesus nicht nur in ihrem vertrauten Galiläa und in Je¬rusalem vertreten, sondern im feindlichen Nachbargebiet von Samarien. Ja bis zum Ende der Welt. Dieser Haufen von ungebildeten Fischern, die vermutlich, bevor sie Jesus kennen lernten, nie viel weitergereist waren als von hier bis Gelnhausen.

Hätten Sie diese Auswahl getroffen? Hätten wir nicht vielleicht eher die Kompetenzfrage gestellt, bevor wir die Aufgaben verteilt hätten? Ich ver¬mute, ich hätte das bei einer mir wichtigen Aufgabe getan. Erstaunlicherweise hat Jesus das nicht getan. Gottes Aufgaben hier auf Erden hat er seinen Freunden anvertraut. Menschen, die einige schweren und aufregenden Jahren mit ihm verbracht hatten. Menschen, die sich nicht immer bewährt haben. Und warum hat er seine Vision gerade die¬sen Menschen anvertraut? Weil es Menschen waren, die er lieben gelernt hatte und die ihm gefolgt waren. Menschen, die für ihn, so sagte er, zu seiner Familie geworden waren. Er kannte sie mit allen Fehlern, aber er kannte auch ihre Stärken und er wusste von ihrem Potenzial, von ihren verborgenen Fähigkeiten, die sie bei sich selber noch nicht wahrgenom¬men hatten. Mit anderen Worten, trotz aller Schwächen, die sie hatten, traute er ihnen noch vieles zu und er war bereit, ihnen die Möglichkeit zu geben, diese Fähigkeiten auszuprobieren und weiterzuentwickeln. Nicht wie der Vater in der Reklame, der sein Auto vor dem Sohn retten wollte, sondern wie ein Vater, der sich freut, dass sein Sohn die Fahrprüfung be¬standen hat, und der ihm das Auto anvertraut, wohlwissend, die erste Beule kommt bestimmt!

Und Jesus hatte Recht. Denn dank dieser Menschen verbreitete sich die Botschaft von Gottes Liebe um die Welt und durch die Jahrhunderte hin¬durch bis zu uns hier in Untersotzbach. Und nun sind wir an der Reihe, an diesem Himmelfahrtstag, Jesu Frage an uns zu beantworten: Bist du be¬reit, das Evangelium für mich zu verbreiten, die Gute Nachricht von Got¬tes liebe zu den Menschen zu bringen, hier und wo auch immer du hin¬gehst? Wenn ja, dann kannst du darauf zählen, dass ich dir meinen Heiligen Geist schicken werde und er wird dir dabei helfen und dich da¬zu befähigen. Du musst es nur wollen.

Der Heilige Geist ist Jesu Abschiedsgeschenk an seine Jünger und an uns. Das Geschenk des Heiligen Geistes ist der springende Punkt an der Geschichte. Jesus weiß, dass die Jünger Hilfe brauchen werden. Sie kön¬nen ihre gesamten Aufgaben nicht alleine bewältigen. Deshalb bietet er ihnen von Anfang an und sooft sie es wollen, seine Hilfe an. Mit dieser Hilfe im Hintergrund wächst ihr Vertrauen und das Vertrauen in die Aufgabe, die ihnen gestellt wurde. Ähnlich wie junge Fahrer oft eine ver¬traute Person neben sich für die ersten Fernstrecken brauchen, bis sie sich trauen, weite Strecken alleine zu fahren.

Ähnlich wie Jesus damals seine Jünger angesehen hat und seinen Jün¬gern seine Vision und die damit verbundenen Aufgaben anvertraut hat, trotz ihrer offensichtlichen Schwächen, genauso traut Jesus uns zu, Auf¬gaben in dieser Welt für ihn zu erledigen, trotz aller Fehler, die wir schon gemacht haben und immer wieder machen werden. Er sieht die verborge¬nen und nicht so verborgenen Fähigkeiten, mit denen Gott uns ausgestat¬tet hat, und weiß, dass sie mit Hilfe seines Geistes wachsen und Früchte tragen können. Wir müssen nur bereit sein, diesen Weg auszuprobieren und uns auf den Weg zu machen. Denn anders als ein junger Fahrer, der zum ersten Mal nach dem geschafften Führerschein alleine losfahren muss, haben wir immer Gott, der uns liebt, an unserer Seite, der bereit ist, uns den richtigen Weg zu zeigen, und der verspricht, bei uns zu blei-ben, egal wie lang oder dunkel die Strecke auch sein mag. Amen.

-Kanzelsegen:
Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft / bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn.
AMEN.

* Lied EG 331, 1-3     Großer Gott wir loben dich

* Fürbittengebet:
Jesus, der Herr, hat uns in die Welt gesandt,
um ihr den Frieden zu bringen;
seine Boten sollen wir sein,
zusammen mit allen Christen auf Erden.
Wir fürchten, daß wir nicht viel ausrichten können,
daß wir an unserer Aufgabe scheitern.

Wir denken an Menschen,
denen wir das Wort Gottes schuldig geblieben sind,
die vergeblich auf unsere Hilfe gewartet haben.
Wie viele sind durch unser Schwanken,
durch unsere Halbherzigkeit, durch unsere Uneinigkeit
an Gott irre geworden!

Wir verbinden uns mit denen, die in ungerechten Verhältnissen leben,
mit den Verachteten und Gequälten,
mit denen, die von Krieg umgeben sind.
Woher nehmen wir Mut und Geschick,
für ihre Freiheit, für die Gerechtigkeit einzutreten?
     
Wir hoffen auf Menschen unter uns, die fähig sind,
die Aufgaben dieser Zeit zu bewältigen;
auf anregendes Denken und verantwortungsbewußte Politik,
auf gute Erziehung für unsere Kinder
und geduldige Pflege für unsere Kranken.
           
Wir schauen aus nach Männern und Frauen,
die das Evangelium in unsere heutige Welt bringen,
die in der Christenheit neue Zuversicht und Einsatzbereitschaft wecken.
Gott segne alle, die in seiner Kirche lehren und leiten.
      
Wir bitten um Gelassenheit bei unserer Arbeit
und um die unbeirrbare ansteckende Freude des Glaubens.
Wir möchten die Angst vor dem Versagen loswerden
und die eigene Leistung nicht überschätzen.
Herr Jesus Christus, dir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden,
du baust dein Reich allen widerstrebenden Mächten zum Trotz.
Wir danken dir und beten dich an,
jetzt und in Ewigkeit.

Und gemeinsam beten wir mit den Worten unseres Herrn,

* Vater unser:
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
AMEN.

* Lied EG 562     Segne und behüte

* Bekanntmachungen:
Die Kollekte ist für Renovierungsarbeiten am Vogelsberger Dom bestimmt

Wir feiern Gottesdienste:
Am kommenden Sonnta, 16.05.2021 um 10.00 Uhr in Radmühl

Pfingstsonntag, 23.05.2021 um 10.00 Uhr im Dom Unterreichenbach Pfingstgottesdienst mit Taufe von Annika Acker. Keine Anmeldung erforderlich

Pfingstmontag, 24.05.2021 um 10.00 Uhr hier in Untersotzbach Pfingstgottesdienst mit Taufe von Lio Kleinschmidt. Bitte melden sie sich zum Gottesdienst an.

Um 11.00 Uhr Taufgottesdienst von David Michl

* Votum:
Lasst uns diesen Gottesdienst beschließen mit der Bitte um Gottes Segen.
Lasst uns bewahren, was wir gesehen und gehört haben.
Lasst uns bezeugen, wovon wir selbst überwunden sind.
Lasst uns leben, wozu wir von Gott befreit sind, und den Segen empfangen, wozu er uns berufen hat.

* Segen:
Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden.
AMEN.

Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Google










BeitragVerfasst am: 13.05.2021 11:38    Titel: Re:


Dein kostenloses Forum -> Super Funktionen, leicht bedienbar, 400+ Styles, schnell einzurichten

Nach oben
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen   Forum Index.   Home.
(Seite 1 von 1)  
     
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht posten
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht herunterladen


Schnell Antwort:
Benutzername:

» Weitere Smilies ansehen
 

Ähnliche Beiträge
Thema Autor Forum Antworten Verfasst am
Keine neuen Beiträge Gottesdienst am 3. Sonntag nach Trinitatis, 2... -thommy- Predigten 0 20.06.2021 11:15 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Gottesdienste am 1. Sonntag nach Trinitatis, ... -thommy- Predigten 0 06.06.2021 14:18 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Beerdigung Horst Müller im Wald bei Büdingen ... -thommy- Predigten 0 29.05.2021 14:51 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Taufgottesdiemst 2 am Pffingstmontag, 24.05.2021 -thommy- Predigten 0 24.05.2021 12:44 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Pfingstmontagsgottesdienst mit Taufe, 24.05.2021 -thommy- Predigten 0 24.05.2021 12:41 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Gottesdienste am Sonntag Qusimodogeniti, 11.0... -thommy- Predigten 0 11.04.2021 21:57 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Gottesdienst am Sonntag Judika, 21.03.2021 -thommy- Predigten 0 21.03.2021 12:33 Letzten Beitrag anzeigen


Willkommen auf der Seite von letztes Thema RSS feed 
Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
Dein eigenes kostenloses Forum
phpbb template by zig zag web design
© 2005 Copyright zig zag web design. All rights reserved.


Kostenloses Forum mit Portal, Shoutbox, Album Galerie, Smilies, Styles, Cash » kostenloses phpbb forum

© 2007-2009 phpBB 6 & Gooof.de, ein Kostenloses Forum mit unvorstellbaren Möglichkeiten. kostenloses phpbb forum

Forum-Tools: Impressum - Datenschutzerklärung - Sitemap - Archiv - Portal - Smilie Album
Links: Webtools : Support : Kostenloses Forum : Free Forum : phpBB3 : Gratis-Board : Entdecken web tracker