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-thommy-
Lektor Wagner


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BeitragVerfasst am: 27.08.2017 10:37    Titel: Gottesdienste am 11. Sonntag nach Trinitatis, 27.08.17 Antworten mit Zitat

Gottesdienst am 11. Sonntag nach Trinitatis  
9.15 Uhr Ev. Martin Luther Kirche Aufenau
10.30 Uhr Ev. Johanneskirche Neudorf
mit Aufgebot Müller
27.05.2017
Text: Matthäus 21, 28-31



* Lied EG 136, 1     O komm du Geist der Wahrheit

* Votum:
Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes. AMEN.
Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.
Der Wort und Treue hält und der nicht
Fahren lässt das Werk seiner Hände. AMEN

* Begrüßung:
Liebe Gemeinde, ich heiße Sie alle und Euch alle ganz herzlich willkommen zum Gottesdienst am 11. Sonntag nach Trinitatis. Das Thema unseres Gottesdienstes heute Morgen lautet: Wenn du ja sagst, steh auch dazu.
Ich wünsche uns allen hier, heute Morgen einen mutmachenden Gottesdienst.

*Lied EG 455     Morgenlicht leuchtet

*Eingangspsalm:
Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang
sei gelobet der Name des Herrn!

Lobet, ihr Knechte des Herrn,
lobet den Namen des Herrn!
Gelobt sei der Name des Herrn
von nun an bis in Ewigkeit!
Der Herr ist hoch über alle Völker;
seine Herrlichkeit reicht, so weit der Himmel ist.
Wer ist wie der Herr, unser Gott,
im Himmel und auf Erden?
Der oben thront in der Höhe,
der herniederschaut in die Tiefe,
der den Geringen aufrichtet aus dem Staube
und erhöht den Armen aus dem Schmutz,
dass er ihn setze neben die Fürsten,
neben die Fürsten seines Volkes;
der die Unfruchtbare im Hause zu Ehren bringt,
dass sie eine fröhliche Kindermutter wird.

Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang
sei gelobet der Name des Herrn!

Kommt lasst uns anbeten:


*Aufforderung zum Bittruf:
     Gottes Barmherzigkeit hat kein Ende.
Sie weist uns ins Leben.
Wir wollen ihre heilige Gabe, das Leben, bewahren
und bitten um Gottes Erbarmen:

*Aufforderung zum Lobpreis:
„Aus Gnade sind wir gerettet worden durch den Glauben.
     Gottes Werk sind wir,
     geschaffen in Jesus Christus zu guten Werken.“
     Wir singen:

*Kollektengebet:
Lasst uns beten:
Gott, wir müssen mit deinem Widerstand rechnen,
wenn wir überheblich werden
und gnadenlos miteinander umgehen.
Wir bitten dich:
Stecke unsere Grenzen ab.
Dass wir auf deine Gnade angewiesen bleiben,
lass uns begreifen im Glauben an Jesus Christus.

G: AMEN

* Schriftlesung: Lukas 7, 36-50
36 Es bat ihn aber einer der Pharisäer, bei ihm zu essen. Und er ging hinein in das Haus des Pharisäers und setzte sich zu Tisch.
37 Und siehe, eine Frau war in der Stadt, die war eine Sünderin. Als die vernahm, dass er zu Tisch saß im Haus des Pharisäers, brachte sie ein Glas mit Salböl
38 und trat von hinten zu seinen Füßen, weinte und fing an, seine Füße mit Tränen zu benetzen und mit den Haaren ihres Hauptes zu trocknen, und küsste seine Füße und salbte sie mit Salböl.
39 Als aber das der Pharisäer sah, der ihn eingeladen hatte, sprach er bei sich selbst und sagte: Wenn dieser ein Prophet wäre, so wüsste er, wer und was für eine Frau das ist, die ihn anrührt; denn sie ist eine Sünderin.
40 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Simon, ich habe dir etwas zu sagen. Er aber sprach: Meister, sag es!
41 Ein Gläubiger hatte zwei Schuldner. Einer war fünfhundert Silbergroschen schuldig, der andere fünfzig.
42 Da sie aber nicht bezahlen konnten, schenkte er's beiden. Wer von ihnen wird ihn am meisten lieben?
43 Simon antwortete und sprach: Ich denke, der, dem er am meisten geschenkt hat. Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geurteilt.
44 Und er wandte sich zu der Frau und sprach zu Simon: Siehst du diese Frau? Ich bin in dein Haus gekommen; du hast mir kein Wasser für meine Füße gegeben; diese aber hat meine Füße mit Tränen benetzt und mit ihren Haaren getrocknet.
45 Du hast mir keinen Kuss gegeben; diese aber hat, seit ich hereingekommen bin, nicht abgelassen, meine Füße zu küssen.
46 Du hast mein Haupt nicht mit Öl gesalbt; sie aber hat meine Füße mit Salböl gesalbt.
47 Deshalb sage ich dir: Ihre vielen Sünden sind vergeben, denn sie hat viel Liebe gezeigt; wem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig.
48 Und er sprach zu ihr: Dir sind deine Sünden vergeben.
49 Da fingen die an, die mit zu Tisch saßen, und sprachen bei sich selbst: Wer ist dieser, der auch die Sünden vergibt?
50 Er aber sprach zu der Frau: [a]Dein Glaube hat dir geholfen; geh hin in Frieden!

(Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren - Halleluja)

* Glaubensbekenntnis:
Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

* Lied EG 299, 1-3     Aus tiefer Not schrei ich zu dir

* PREDIGT:

- Kanzelgruß:
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. AMEN.

Textlesung: Mt. 21, 28 - 31
Was meint ihr aber? Es hatte ein Mann zwei Söhne und ging zu dem ersten und sprach: Mein Sohn, geh hin und arbeite heute im Weinberg. Er antwortete aber und sprach: Nein, ich will nicht. Danach reute es ihn, und er ging hin.
Und der Vater ging zum zweiten Sohn und sagte dasselbe. Der aber antwortete und sprach: Ja, Herr! und ging nicht hin. Wer von den beiden hat des Vaters Willen getan? Sie antworteten: Der erste. Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Die Zöllner und Huren kommen eher ins Reich Gottes als ihr. Denn Johannes kam zu euch und lehrte euch den rechten Weg, und ihr glaubtet ihm nicht; aber die Zöllner und Huren glaubten ihm. Und obwohl ihr’s saht, tatet ihr dennoch nicht Buße, so dass ihr ihm dann auch geglaubt hättet.

Liebe Gemeinde!
Wir, die wir noch hin und wieder mit den Worten der Bibel in Kontakt kommen, wollen uns das vielleicht nicht eingestehen, aber Geschichten wie diese werden von vielen Menschen unserer Zeit und unserer Gesellschaft nicht mehr auf Anhieb verstanden. Dabei denke ich an junge Leute, die - selbst wenn sie konfirmiert sind - oft ganz geringe Bibelkenntnisse mitbringen. Und ich denke an die vielen Erwachsenen, die in Kindheit und Jugend, in Schule, Kindergottesdienst und Konfirmandenunterricht wohl einmal biblische Geschichten gehört, sie aber in den langen Jahren seitdem schlicht vergessen haben. Und die Geschichte „Von den zwei Söhnen“ oder dem „Ja und Nein zum Vater“, wie sie auch heißt, ist zum einen eine weniger bekannte Geschichte, zum andern hat sie auch noch ein paar Klippen, an denen das Verständnis heutiger Menschen scheitern kann.
So wird vielleicht an Rhein und Mosel oder in sonst einem Weinbaugebiet unseres Landes das Bild von der „Arbeit im Weinberg“ noch einigermaßen anschaulich sein. Aber dass hier das Leben und Handeln für Gottes Sache und nach seinem Willen gemeint ist, hat einer dann noch lange nicht begriffen. Auch ist es sehr fraglich, ob es viele Zeitgenossen sind, die bei „Johannes“ an den Täufer denken. Und man muss schon gar zweifeln, dass ihnen dann in den Sinn kommt, dass Johannes die Menschen zur Buße, also zur Umkehr aufgerufen hat, weil - wie er sagt - das Reich Gottes „nahe herbeigekommen“ ist (Mt.3,2). Schließlich sind auch „Zöllner und Huren“ heute für die meisten Mitmenschen keine Leute, denen sie auf Schritt und Tritt begegnen und ihre Bußfertigkeit ist sicher nicht größer als beim Rest der Bevölkerung.
Was ich sagen will: Diese Geschichte müsste in unseren Tagen anders erzählt werden, eben so, dass sie von den Menschen unserer Zeit verstanden werden kann - auch von denen, die nicht so bewandert in der Bibel sind und vielleicht sogar von jenen, die sich nicht einmal Christen nennen würden. Dass uns eine solche Geschichte sicher zunächst befremdlich erscheint, ist dabei zu erwarten. Aber ich frage mich halt immer wieder, wenn ich die wunderbaren Texte der Heiligen Schrift lese oder wie heute vortrage, ist es genug, wenn wir - als mehr oder weniger Eingeweihte - etwas mit ihnen anfangen können? Oder wollen sie nicht auch von denen verstanden werden, die weniger bibelfest und christlich sind? Anders gefragt: Entspricht es nicht auch dem Missionsbefehl, den wir bei jeder Taufe hören, wenn wir mit den wunderbaren biblischen Geschichten auch Menschen für die Sache Gottes zu gewinnen versuchen? Was anderes sollte denn gemeint sein, wenn es bei Matthäus heißt: „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker...“ (Mt 28,19) Und im Markusevangelium steht es sogar so: „Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur.“ (Mk.16,15) Was liegt also näher, als auch die heutige Geschichte so in unsere Welt und unsere Zeit zu übertragen, dass sie alle unsere Zeitgenossen auch verstehen - und vielleicht befolgen können?
Hier ist die Geschichte „Von den zwei Söhnen“ übertragen für unsere Zeit:
Kennt ihr das nicht auch: Es gibt Menschen, die sagen auf die meisten Fragen erst einmal immer ja! Ob sie sich allerdings später an ihr Ja halten, ist nicht sicher. Jesus, den die Christen ihren Herrn nennen, hat solchen Menschen einmal eine Geschichte erzählt, die ich jetzt für uns ein wenig verändert wiedergeben will: Ein Mann hatte zwei Söhne und ging zu dem ersten und sprach: „Mein Sohn, du weißt, mir liegt daran, dass du auch im Glauben an Gott vorankommst, dich zur Kirchengemeinde hältst und auch in den Gottesdienst gehst. Du bist schließlich konfirmiert und hast einmal versprochen, dich zur Christengemeinde zu halten. Mach das doch jetzt auch wahr und nimm neu mit deiner Gemeinde Kontakt auf!“ Der Sohn aber sagte: „Nein, dazu habe ich keine Lust!“ Nachdem er aber länger über die Worte seines Vaters nachgedacht hatte, spürte er, dass sein Vater Recht hatte. Er beschloss, einen Versuch zu machen, sich seiner Gemeinde wieder anzunähern, sprach mit seinem Pfarrer darüber, wo vielleicht Mitarbeiter in der Gemeindearbeit gebraucht würden und ging auch wieder regelmäßig zum Gottesdienst.
Der Vater war inzwischen auch zu seinem zweiten Sohn gegangen und hatte zu ihm genauso gesprochen wie zu dem ersten. Der aber musste nicht lange nachdenken, antwortete vielmehr sofort: „Ja, Vater, ich will tun, was du dir von mir wünschst! Aber er tat nichts davon!
Jesus hat nun damals gefragt, was er auch uns heute fragen würde, nämlich: Wer von den beiden hat eigentlich getan, was der Vater wollte? Damals haben die Zeitgenossen Jesu geantwortet: „Der erste.“ Und Jesus hat das bestätigt und hinzugefügt: Menschen, die sich gar nicht für besonders fromm, ja, vielleicht sogar für gottlos halten, sind Gott näher als solche, die von ihrem Glauben und ihrem guten Verhältnis zu Gott nur schön reden. Ihr wisst doch ganz genau, dass es darauf ankommt, wie man den Glauben lebt und was man für Gottes Sache und die Mitmenschen tut. Es gibt viele, die wissen gar nicht viel über den Glauben und über Gott, aber sie handeln doch so, wie es Gott gefällt! Wenn ihr das wisst und begriffen habt, was wichtiger ist: Schön reden oder das Rechte tun, dann solltet ihr euer Leben ändern!

Liebe Gemeinde, sicher ist Ihnen aufgefallen, dass ich die Frage an uns, wer von den beiden Söhnen denn den Willen des Vaters getan hat, gar nicht mehr gestellt habe. Das ist ja doch auch völlig klar! Was ich uns fragen will, ist das: Ist es nicht wirklich oft so in ganz weltlichen, alltäglichen Dingen, dass die Leute, die uns ja gesagt und etwas versprochen haben, dann ihr Wort nicht halten?
Vielleicht, wenn wir noch zur Schule gehen, wollte uns ein Klassenkamerad in Mathematik helfen, weil wir die Hausaufgaben allein einfach nicht lösen können. Oder ein Kollege hat uns Erwachsenen zugesagt, bei unserem Umzug in die neue Wohnung mit zuzupacken und sogar seinen Kombi zur Verfügung zu stellen? Oder die Älteren unter uns haben von einem Nachbarn gehört, er würde jetzt immer einmal für einen Besuch vorbeikommen, da könnte man doch ein bisschen schwätzen und zusammen Kaffee trinken. Aus all diesen Versprechen ist aber nichts geworden. Wir wissen bis heute nicht warum; es hat uns aber sehr traurig gemacht.
Wieviel mehr ist wohl Gott traurig darüber, wenn wir das Ja, das wir ihm gesagt haben, vergessen und uns an die Versprechen, die wir ihm gegeben haben, nicht halten! Sei es das Ja bei unserer Konfirmation oder das vor dem Traualtar. Sei es das Vorhaben, nach der gelungenen Operation, vor der wir so bange waren, unser Leben ganz neu auszurichten oder das, was wir Gott in ungezählten Gebeten geschworen haben, wenn er uns nur schenken will - was er uns dann auch wirklich geschenkt hat!
Ich glaube schon, dass Gott die anderen, die es ja auch sehr zahlreich gibt, lieber sind, die ihm nichts versprechen - vielleicht weil sie gar nicht an ihn glauben -, die dann aber doch - aus welchem inneren Antrieb auch immer - das tun, was auch Gott von ihnen fordern würde und was ihren Mitmenschen hilft und gut tut.
Liebe Gemeinde, was ich uns heute mitgeben möchte ist zweierlei: Denen die immer wieder vollmundig und vorschnell Gott und ihren Mitmenschen Versprechungen machen, wünsche ich, dass sie mit ihrem Ja künftig verantwortlicher umgehen: Dass sie sich an ihr Ja gebunden fühlen und es nicht nur sagen, sondern dann auch im Leben umsetzen, sodass sie keinen Menschen enttäuschen und Gott seine Liebe nicht schlecht vergelten.
Den anderen, die das Ja tun, vielleicht ohne sich darüber im Klaren zu sein, dass es so auch richtig ist und Gott gefällt, wünsche ich, dass Gott ihnen auch das Bewusstsein und Verständnis dafür gibt, wie nah sie schon seinem Willen sind und wie klein der Schritt ist, der in ein Leben im Glauben und Vertrauen zum Vater im Himmel führt. AMEN

-Kanzelsegen:
Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft / bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn.
AMEN.

* Lied EG 326, 5-7     Sei Lob und Ehr

* Aufgebot Diamantene Hochzeit:
Am kommenden Sonntag, 03.0.2017 feiern wir hier in der Johanneskirche die Diamantene Hochzeit von Inge und Kurti Müller. 60 Jahre Ehe in Liebe und Dankbarkeit. Der Gottesdienst beginnt am 03.09.2017 um 11.00 Uhr.

* Fürbittengebet:
Lasst uns beten:
Herr, ewiger und allmächtiger Gott.
Wir danken dir für das Licht und die Kraft deines Wortes.
Wir danken dir, dass wir auf deiner Erde leben dürfen.
Wir danken dir, dass wir in aller Angst und Verzweiflung
auf dich und dein Reich hoffen dürfen.

Weil du ein gnädiger und ein mächtiger Gott bist,
bitten wir demütig um dein Erbarmen:
für deine bedrohte Erde,
für Luft und Wasser und Boden und Wälder,
für Tiere und Pflanzen;
für uns Menschen bitten wir:
für Hungernde und Unterdrückte,
für Arbeitslose und Arme,
für Kranke und Sterbende,
für Verzweifelte und Verwirrte.

Weil du ein gnädiger und ein mächtiger Gott bist,
bitten wir demütig um dein Erbarmen:
dass die Macht des Bösen gebrochen wird,
dass die Zerstörung der Schöpfung aufhört,
dass alle, die aus Habgier und Dummheit,
aus Machtstreben und Forschungsdrang
Leben gefährden,
von ihrem Irrweg abgebracht werden.
Gib uns Kraft und Mut, von Umkehr nicht nur zu reden,
sondern mit der Änderung unseres Lebens zu beginnen.

Weil du ein gnädiger und ein mächtiger Gott bist,
bitten wir demütig um dein Erbarmen:
für alle Männer und Frauen,
die schwierige Entscheidungen treffen müssen,
an den Schaltstellen der Macht,
in Wirtschaft und Gerichten,
an den Hochschulen und in den Medien;
lass sie alle dem Frieden und der Wahrheit
und der Gerechtigkeit dienen,
dass ihre und aller Menschen Arbeit das Leben befördert.
Wir bitten dich auch für alle,
die dein Wort verkündigen,
die deine Schöpfung verteidigen,
dass sie im Kampf wachsam
und im Leiden menschlich bleiben.

Wir bitten dich für uns alle,
dass wir kritisch bleiben in aller Versuchung,
dass wir nicht selbstgerecht werden gegenüber anderen,
dass wir nicht zynisch werden in unserer Enttäuschung,
dass wir ohne Selbstmitleid leben
auf dieser Erde
in der Hoffnung auf dein herrliches Reich.

In aller Not rufen wir dich an um Hilfe.
In allem Glück danken wir dir für deinen Segen.
Mit jedem Atemzug loben wir deinen herrlichen Namen,
dich, den ewigen und allmächtigen Gott,
den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist.

Nur Neudorf
Wir bitten dich für Inge und Kurti Müller die am 31.08.2017 auf 60 Jahre Ehe zurück blicken. Du hast deine Hand nicht von Inge und Kurti genommen. Wir bitten dich halte auch weiterhin deine Hand über unserem Jubelpaar und segne ihren Weg der noch vor ihnen liegt.

Das Unaussprechliche und Namenlose legen wir in die Worte, die Jesus Christus uns gelehrt hat und beten:

* Vater unser:
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
AMEN.

* Lied EG 347, 4+6     Ach bleib mit deinem Segen

* Bekanntmachungen:

* Votum:
Nicht, dass jedes Leid dich verschonen möge,
noch dass dein zukünftiger Weg stets Rosen trage,
keine bittere Träne über deine Wege komme
und kein Schmerz dich quäle -
dies alles wünsche ich dir nicht.
Sondern:
dass dankbar du allzeit bewahrst die Erinnerung an gute Tage.
Dass mutig du gehst durch Prüfungen,
auch wenn das Kreuz auf deinen Schultern lastet,
auch wenn das Licht der Hoffnung schwindet.
Was ich dir wünsche:
dass jede Gabe Gottes in dir wachse,
dass einen Freund du hast,
der deiner Freundschaft wert.
Und dass in Freud und Leid
das Lächeln des Mensch gewordenen Gotteskindes
dich begleiten möge.

* Segen:
Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden.
AMEN.

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BeitragVerfasst am: 27.08.2017 10:37    Titel: Re:


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