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-thommy-
Lektor Wagner


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BeitragVerfasst am: 22.11.2017 22:07    Titel: Buß- und Bettag mit Abendmahl am 22.11.2017 Antworten mit Zitat

Gottesdienst mit Abendmahl am Buß- und Bettag
22. November 2014 um 19.00 Uhr
In der Ev. Kirche Lohrhaupten
Thema: »Da kommt noch was!«


Lied Komm, Heiliger Geist (EG Bayern)

Begrüßung: Thomas
Wir feiern diesen Gottesdienst im Namen des Vaters,
der uns durch sein Wort zur Umkehr ruft,
im Namen des Sohnes,
der viele Menschen auf den Weg des echten Lebens führte
und des Heiligen Geistes,
der uns befähigt, selbst das echte Leben zu wagen.

»Da kommt noch was« – so lautet unser Thema heute Abend.  »Da kommt noch was« – ob wir uns davor fürchten oder da-nach sehnen – das hängt ganz entscheidend von unserer Sicht auf die Welt ab:
Denken wir an die vielen Krisenregionen, an die Wirtschaftslage oder an den zunehmenden Druck auch auf uns selbst?
Oder hoffen wir auf den, der uns Zukunft und Hoffnung schen-ken will?
Der Buß- und Bettag ist ein Tag der Umkehr: die Chance dar-auf, dass wir unsere Perspektiven umkehren können, dass wir uns umkehren und neue Wege im Leben wagen.
Mit dem Blick auf Gott, der auf uns zukommt, feiern wir diesen Gottesdienst.

Eingangslied EG 473, 1+2    Mein schönste Zier

Eingangspsalm: Inge
Bei dem Herrn ist die Gnade und viel Erlösung bei ihm.
Und er wird Israel erlösen aus allen seinen Sünden.
Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir.
Herr, höre meine Stimme!
Lass deine Ohren merken auf die Stimme meines Flehens.
Wenn du, Herr, Sünden anrechnen willst -
Herr, wer wird bestehen?
Denn bei dir ist die Vergebung, dass man dich fürchte.
Ich harre des Herrn, meine Seele harret,
und ich hoffe auf sein Wort.
Meine Seele wartet auf den Herrn mehr als die Wächter auf den Morgen; mehr als die Wächter auf den Morgen hoffe Israel auf den Herrn!
Bei dem Herrn ist die Gnade und viel Erlösung bei ihm.
Und er wird Israel erlösen aus allen seinen Sünden.
                                                                         Ps 130,7b-8; 1-7a
(Kommt, lasst uns anbeten:)

Bekenntnis: Thomas
Das Symbol „Sackgasse“ fordert uns heraus. Wer stark, gesund und optimistisch ist, findet leicht Alternativen oder sucht min-destens nach Auswegen. Für alle, die glauben, sie haben ihr Leben im Griff, ist die Sackgasse schwer erträglich. Am liebsten gehen sie mit dem Kopf durch die Wand. Andere resignieren und fallen in Depression. Sie fühlen sich eingeengt, unverstan-den, ausgeliefert – in einer Sackgasse.

Zuspruch: Thomas
»Da kommt noch was!« Das Motiv des diesjährigen Buß- und Bettages kann für uns alle, Jugendliche und Erwachsene, An-stoß und Ermutigung sein: »Da kommt noch was«, das kann man auch so verstehen: »Da geht noch was!«. Ich muss mich nicht dem Sackgassen-Gefühl überlassen, sondern wir können jetzt gemeinsam etwas tun! Hinter dem Horizont geht’s weiter! Da kommt noch was! Denn »Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz werden mehr sein

Tagesgebet: Thomas
Du Gott komm zu uns, wir sehnen uns nach dir.
Du bist es doch, der auf uns zukommt:
Auf dem Weg, von dem ich nicht weiß, wie weit er noch geht;
Aber auch in jedem Sonnenstrahl, der mich wärmt und mich freuen lässt.
Gott, was kommt noch auf uns zu?
Ob es Wirklichkeit wird, was unsere dunkelsten Ahnungen fürchten?
Ob sich noch ändert, was ist und Frieden wird, wo wir nur Waf-fen sehen?

Du Gott kommst und mit Dir ein neuer Himmel und eine neue Erde.
Neue Menschen machst du aus uns.
Neue Wege werden wir gehen, wenn du kommst.
Hilf uns und komm!
Wir bitten dich im Namen Jesu Christi.
Amen.

Lesung: Inge
Wir hören die Zehn Gebote in der Fassung, die Martin Luther im Kleinen Katechismus verwendet:

Ich bin der Herr, dein Gott.
Du sollst nicht andere Götter haben neben mir.

Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht unnütz gebrauchen;
denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Na-men missbraucht.

Du sollst den Feiertag heiligen.

Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren,
auf dass dir's wohlgehe und du lange lebest auf Erden.

Du sollst nicht töten.

Du sollst nicht ehebrechen.

Du sollst nicht stehlen.

Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.

Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh
noch alles, was sein ist.  

(Aus Martin Luthers Kleinem Katechismus)


Jesus Christus spricht:
Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben
von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Ge-müt.
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich:
Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.
(Mt. 22,37 40)

So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung.
AMEN.

Glaubensbekenntnis: (stehend) Thomas
Ich glaube, dass Jesus war, was wir sein sollten:
Diener und Bruder aller, die ihn brauchten.
Weil er liebte, musste er leiden.
Weil er so weit ging, musste er sterben.
Aber er starb nicht umsonst
und unterlag in Wahrheit nicht.
Er wird das letzte Wort behalten,
und alle, die Toten, die Lebenden
und die Kommenden,
müssen sich messen lassen an ihm.
Ich glaube, dass mit Jesus
ein neuer Geist in die Welt kam,
der die verfeindeten Menschen
eine gemeinsame Sprache lehrt
und sich als Brüder erkennen lässt;
der uns ermutigt,
den Aufstand der Liebe gegen den Hass fortzusetzen;
der unser Urteil schärft,
die Verzweiflung überwindet
und ein verfehltes Leben lohnend macht.
Ich glaube, dass ich
durch Jesus bin, was ich bin.
Durch ihn erfahre, was Gott vermag.
So wie ich verdanken sich ihm alle Menschen,
auch wenn sie es nicht wissen.
So wie mich rief er die ganze Welt ins Dasein.
Ihm gehört sie,
ihm sind wir verantwortlich in allem, was wir tun.
Amen.

Lied EG 584     Meine engen Grenzen

PREDIGT:
- Kanzelgruß: Thomas
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. AMEN.

Liebe Gemeinde,
Der Buß- und Bettag lädt dazu ein, sich zu orientieren: Welchen Weg bin ich bisher gegangen? Was „läuft“ in der Gesellschaft? In der Welt? Wo wollen wir eigentlich hin? Hat die Art, wie wir leben, eine Zukunft? Führt mein Weg/unser Weg vielleicht ge-rade in eine Sackgasse? Wir werden uns in diesem Gottes-dienst mit diesen Fragen beschäftigen. Dabei sollen auch Aus-sagen aus der Bibel zur Sprache kommen.

I. Sackgasse – für wen?!

Inge
Das Verkehrsschild „Sackgasse“ bedeutet: „Hier geht es bald nicht mehr weiter.“
Im weißen Schild darunter wird genauer gesagt, für wen (hier für Lkw mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 4 Tonnen) es bald nicht mehr weiter geht.
Das Leben wird manchmal auch als »Weg« oder »Straße« be-zeichnet. Manche Art zu leben führt im übertragenen Sinn in ei-ne Sackgasse: »So geht es nicht mehr lange weiter!«
Es gibt so viele Beispiele dafür, wo Leben in einer Sackgasse endet.

Thomas
     In der Situation von Flüchtlingen. Unzählige Menschen flüchten vor Armut und Krieg nach Europa – auch viele Kinder. Sie haben meistens schreckliche Dinge erlebt und tragen tiefe Wunden in ihrer Seele davon. Sie stehen mit dem Rücken zu ihrer Heimat, die ihnen vertraut ist, die ih-nen eine Heimat war. Dorthin können sie nicht mehr zu-rück, denn dort wartet nichts anderes auf sie als Krieg, Leid, Terror, Folter und der Tod.
     In einer Sackgasse stecken auch alles fest, die eine un-heilbare Krankheit haben. Wenn es nichts gibt, kein Medi-kament, keine Therapie, die wenigstens verhindern könn-ten, dass es schlimmer wird, dann ist man hilflos, ganz der Krankheit ausgeliefert und kann selbst nichts dagegen tun.
     Jugendliche verfallen manchmal der Sucht, rund um die Uhr Twitter- oder Whatsapp-Nachrichten über ihr Handy zu verschicken oder zu empfangen. In Facebook immer erreichbar und präsent zu sein. Oder sie sind abhängig von einem Computerspiel. Ihr Problem ist, dass sie sich nicht auf etwas anderes konzentrieren können, dass sie nicht mehr in der Lage sind, am Leben ihrer Umgebung wirklich teilzunehmen. Sie geben ihre Privatsphäre auf und geben anderen Personen Dinge von sich preis, die diese dazu nutzen, um sie fertig zu machen.
Ein sehr privates Bild, das an den Falschen verschickt wird, kann so Anlass dafür sein, dass man gemobbt wird. Jugendliche haben sich deswegen auch schon das Leben genommen.

Inge
     In einer Sackgasse können auch Menschen stecken, die arbeitslos geworden sind. Die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz ist für viele ein Weg, der mit Misserfolg und Frustration gepflastert ist. Zu alt, die falsche Qualifikation, zu teuer als Arbeitnehmer, zu wenig flexibel, so lauten oft die Gründe, warum Arbeitssuchende abgelehnt werden. Oder ihnen wird ein Gehalt angeboten, das nicht reicht – nicht zum Leben und nicht zum Sterben.

II. »Lebenssackgassen«

Thomas
Es gibt Sackgassen, in die gerät man unverschuldet. Eine Fa-milie begibt sich zum Beispiel auf die Flucht, weil ein Feind ihr Land bedroht, oder ihre Stadt angreift. Menschen fliehen vor Armut und Hunger, weil die Politiker in ihrem Land korrupt oder unfähig sind und das Land immer tiefer in den Zerfall treiben. Oder der Weltmarkt gibt den Produzenten aus armen Ländern keine Chance, ihre Produkte zu vernünftigen Preisen zu ver-kaufen.

Inge
Es gibt aber auch Sackgassen, in die gerät man durch das ei-gene Verhalten. Und das Ende der Straße ist auch nicht mit ei-nem Mal erst da. Es gibt einen Weg hin zum Ende, wo nichts mehr geht. Und auf diesem Weg gab es genug Möglichkeiten, noch abzubiegen und neu anzufangen. Sich helfen zu lassen.

Als Beispiel wollen wir ein leider allzu bekanntes Muster vorstel-len, wie es zu der Sackgasse Mobbing in der Schule kommt:
Ein Jugendlicher möchte von anderen akzeptiert werden. Er probiert es erst mit Äußerlichkeiten. Vielleicht kauft er sich Kla-motten von der Marke, die gerade besonders in dieser Gruppe angesagt ist.

Thomas
Vielleicht lässt ihn die Gruppe aber abblitzen und er überlegt sich, wie er sie beeindrucken kann. Oder die Gruppenmitglieder tun so, als ob der Jugendliche dazugehört und animieren ihn zu einer Mutprobe. In beiden Fällen tut er alles, um doch noch da-zu zu gehören, weil er nicht genug Selbstbewusstsein hat, de-nen den Rücken zu kehren und sich nach echten Freunden umzugucken. Stellen wir uns jetzt einmal vor, die Mutprobe be-steht darin, sich selbst mit der Handy-Kamera nackt zu fotogra-fieren.

Er hätte vorher abbiegen können und mit Familienangehörigen oder echten Freunden reden können. Jeder hat doch jeman-den, mit dem er reden kann – wenigstens einen Menschen!

Inge
Der Jugendliche sendet das Bild an einen aus der Gruppe und denken nicht über die Folgen nach. Klar, er will ja dazu gehö-ren. Alles andere verliert für ihn an Bedeutung. Doch jetzt geht der Spuk erst richtig los: einen Tag später hat jeder aus seinem Jahrgang das Nacktfoto auf dem Handy. Das Mobbing nimmt seinen Lauf. Er wird gemobbt. Man lacht hinter seinem Rücken über ihn, macht vielleicht Anspielungen in seiner Gegenwart. Er wird geschnitten, geschlagen, ausgelacht. Der Junge wird im-mer verzweifelter und zieht sich immer weiter zurück. In die Schule möchte er nicht mehr gehen. Seine Eltern wissen nichts von dem Handybild, können sich keinen Reim auf sein Verhal-ten machen.

Thomas
Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, mit ihnen zu reden, ihnen zu sagen, was passiert ist und durch welche Hölle er gerade geht. Aber er lässt es, er schweigt, weil er sich schämt. Dabei könn-ten seine Eltern die Polizei einschalten, mit dem Vertrauensleh-rer und der Schulleitung reden. Die mobbenden Mitschüler könnten im Gespräch mit Lehrern und Polizisten erfahren, wie sehr sie das Leben eines anderen zerstören. Doch das alles unterbleibt, weil der Junge schweigt und stumm leidet. Diese Möglichkeit abzubiegen hat er nicht wahrgenommen, aus Scham, aus Angst.

Was bleibt jetzt noch? Der rote Querbalken, der das Ende der Straße darstellt. Der Junge sieht keinen Weg aus dieser Sack-gasse. Er bricht zusammen, er unternimmt einen Selbstmord-versuch.

III. Da kommt noch was

Inge
Manchmal sieht es nur so aus, als ob nichts mehr gehen würde. Manchmal geht es weiter, wenn man „umsteigt“ – ein langsa-meres Tempo wählt … Eigentlich muss sich – nach unserem christlichen Glauben – überhaupt niemand in einer Sackgasse fühlen.

Thomas
Hinter der Sackgasse geht es weiter. Es ist kein Weg, wie er in einer Straßenkarte eingezeichnet wäre. Aber es gibt ihn. Ich sehe ihn vielleicht nicht mit meinen Augen. Aber ich glaube ihn mit meinem Herzen … »Da kommt noch was.« Ich weiß nicht, was da noch kommt. Aber es klingt verheißungsvoll. Wie die Ankündigung der Nachspeise nach der Hauptspeise. Wie ein Bonusgeschenk bei einem Einkauf. Wie etwas, das ich nicht gesucht, sondern gefunden habe … »Da kommt noch was.« Auf der anderen Seite der Sackgasse. Im letzten Buch der Bibel wird diese Hoffnung so ausgedrückt:

Inge
Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr.
2Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.
3Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein;
4und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergan-gen.
5Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu!
[Offb 21, 1- 5]

Thomas
Der Weg jenseits der Sackgasse hängt mit dem Kreuz und mit Jesus Christus zusammen: Das Leben Jesu war am Kreuz an-scheinend zu Ende. Eine Sackgasse. Aber der christliche Glau-be sagt: Das stimmt gar nicht! Die Auferweckung Jesu zeigt, dass das Leben weitergeht. Dass keine Lage hoffnungslos ist. Es gibt Grund zu hoffen und Grund, die richtigen Schritte zu tun. „Da kommt noch was.“ Ich weiß nicht, wie wir wirklich aus unseren verschiedenen Sackgasse kommen. Aber ich habe ei-ne Ahnung, dass es immer noch eine Möglichkeit gibt. Für die ganze Schöpfung. Für uns als Menschheit. Für jede und jeden Einzelnen von uns …

Inge
Und weil ich das glaube, hab keine Angst davor, genau hinzu-schauen: auf die Zustände in der Welt; auf mich selbst. „Beich-te“ nennen wir das, wenn wir unser Leben genau betrachten – und wissen, dass wir uns nicht in einer Sackgasse befinden. Es gibt Möglichkeiten umzukehren oder umzusteigen. Es gibt für jede und jeden von uns einen Weg aus der Sackgasse …

Thomas
Gott will uns aus der Sackgasse holen. Wir müssen uns dafür umkehren, uns umdrehen, in eine andere Richtung blicken, weg von uns selbst, den Blick frei bekommen für eine neue Perspek-tive, für Gottes Reich. Da kommt noch was – da bin ich sicher!
AMEN

-Kanzelsegen:
Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft / bewahre eu-re Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn.
AMEN.

Lied EG 395     Vertraut den neunen Wegen

ABENDMAHL

Sündenbekenntnis : (stehend) Thomas
Als Jesus gefragt wurde,
was denn das wichtigste Gebot ist, antwortete er:
Du sollst Gott, deinen Herrn, lieben:
von ganzem Herzen, mit ganzer Seele, mit all deiner Kraft. Und deinen Nächsten wie dich selbst.
Denn Gott ist Liebe,
und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott. Und Gott in ihm.
An Gott und unseren Mitmenschen aber werden wir schuldig.
Täglich versündigen wir uns an ihnen. Wenn ihr das auch so seht und um Vergebung der Sünden bittet, so sprecht:
Gott vergib mir meine Sünde und Schuld.

G: Gott vergib mir meine Sünde und Schuld.

Absolution: Thomas
Gottes unerschöpfliche Barmherzigkeit heilt eure Herzen. Im Auftrag unseres Herrn, Jesus Christus und als ordentlich Beru-fener Diener der Kirche Jesu Christi verkünde ich euch die Ver-gebung aller eurer Schuld- im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Der Friede des Herrn sei mit euch al-len.
Euch geschehe, wie ihr glaubt.

Danksagung (Präfation): (sitzend)
Inge
Wir essen das Brot des Lebens.
Wir trinken vom Kelch des Heils.

Thomas
Das Stückchen Brot sagt mir:
Gott überlässt uns nicht dem Tod, Gott will, dass wir leben.
Der Schluck aus dem Becher sagt mir:
Gott lässt uns nicht allein,
wir bleiben Reben am Weinstock.

Inge
Wir essen das Brot des Lebens.
Wir trinken vom Kelch des Heils.

Thomas
Das Stückchen Brot sagt mir:
Gott gibt uns ein Zeichen, an das wir uns halten können,  wenn wir unsicher sind.
Der Schluck aus dem Becher sagt mir:
Wir können Gottes Nähe sehen und schmecken.

Inge
Wir essen das Brot des Lebens.
Wir trinken vom Kelch des Heils.

Thomas
Das Stückchen Brot sagt mir:
Gott macht wichtig und wertvoll,
was Menschen für gering und erledigt halten.
Der Schluck aus dem Becher sagt mir:
Seid fröhlich und freut euch an diesem Tag, denn Gottes Liebe soll euch durchströmen und es hell um euch machen.

Inge
Wir essen das Brot des Lebens.
Wir trinken vom Kelch des Heils.

Thomas
So lasst uns Gott loben und singen:

Lied EG 185, 3     Heilig, heilig, heilig

Einsetzungsworte: Thomas
Unser Herr Jesus Christus / in der Nacht, da er verraten ward / nahm er das Brot / dankte und brach's / und gab's seinen Jün-gern / und sprach: Nehmet hin und esset / das ist mein Leib (+) / der für euch gegeben wird. Solches tut zu meinem Gedächt-nis.
Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Abendmahl / dankte / gab ihnen den / und sprach: Nehmet hin und trinket al-le daraus / dieser Kelch ist das neue Testament (+) in meinem Blut / das für euch vergossen wird / zur Vergebung der Sünden. Solches tut, sooft ihr's trinket, zu meinem Gedächtnis.

Vater unser: (stehend) Thomas
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
AMEN.

Lied EG 190.2 "Christe, du Lamm Gottes" (stehend)

Friedensgruß: Thomas
Der Friede des Herrn sei mit euch allen. Keiner sei gegen den anderen, keiner in sich verschlossen. Vergebt, wie euch verge-ben ist, nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zum Lobe Gottes.

(Einladung zum Händereichen)

Austeilung: Thomas und Inge

Lobpreis: Inge
Dankbar will ich sein
und mich von Herzen freuen,
dankbar sein und nicht vergessen,
wie viel Gutes ich erfahren habe:
Meine Schuld wird mir vergeben;
meine Verletzungen werden geheilt;
wenn ich keinen Ausweg mehr sehe,
wird mir das Leben wieder geschenkt.
Den verlorenen Mut gewinne ich zurück
und bin froh, neu beginnen zu können.
(nach Psalm 103,1-5)

Fürbittengebet (Franz von Assisi): Thomas
O Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
dass ich Liebe übe, wo man sich hasst,
dass ich verzeihe, wo man sich beleidigt,
dass ich verbinde, da, wo Streit ist,
dass ich die Wahrheit sage, wo der Irrtum herrscht,
dass ich den Glauben bringe, wo der Zweifel drückt,
dass ich die Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält,
dass ich ein Licht anzünde, wo die Finsternis regiert,
dass ich Freude mache, wo der Kummer wohnt.

Herr, lass du mich trachten:
nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.
Denn wer da hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, erwacht zum ewigen Leben.
Amen.

Lied EG 170     Komm Herr segne uns

Bekanntmachungen: Inge

Kollekte: Eigene Gemeinde

Nächster Gottesdienst

Sonntag, 26. November 2017 mit Pfrin. Ehlers

9.15 Uhr     Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag in Lettgenbrunn
10.30 Uhr     Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag in Lohrhaupten

* Votum: Thomas
Gott,
sei über uns und segne uns,
sei unter uns und trage uns,
sei neben uns und stärke uns,
sei vor uns und führe uns.
Sei du die Freude, die uns belebt,
die Ruhe, die uns erfüllt,
das Vertrauen, das uns stärkt,
die Liebe, die uns begeistert,
der Mut, der uns beflügelt.

Du bist da,
wenn ich mich von allen verlassen fühle;
wenn ich meine,
vor Angst sterben zu müssen;
wenn mich alle verachten;
wenn ich vor Schmerzen weine;
wenn es dunkel wird um mich;
wenn ich arm bin und sich alle abwenden von mir;
wenn ich zu schwach bin,
um zum Gebet meine Hände zu falten;
Du bist da,
und faltest meine Hände zum Gebet.
Gott, halte deine Hand über uns
und behüte uns.

* Segen:
Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein An-gesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden.
AMEN.

Lied EG 487     Abend ward bald kommt die Nacht

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BeitragVerfasst am: 22.11.2017 22:07    Titel: Re:


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