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-thommy-
Lektor Wagner


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BeitragVerfasst am: 25.03.2018 20:51    Titel: Gottesdienste am Palmsonntag, 25.03.2018 Antworten mit Zitat

          Gottesdienst am Palmsonntag, 25.03.2018
09.15 Uhr Ev. Kirche Lettgenbrunn mit Totengedenken
  10.30 Uhr Ev. Kirche Lohrhaupten mit Totengedenken und Musikverein

Text: Hebräer 12, 1-3


* Lied EG + 34     Komm heiliger Geist

* Begrüßung:
Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes. AMEN.
Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat, der Wort
und Treue hält und der nicht fahren lässt das Werk seiner Hände.  AMEN

Liebe Gemeinde, mit dem heutigen Palmsonntag beginnt die Karwoche. Unter Jubel zieht Jesus in Jerusalem ein. Begrüßt wird er mit dem rufen der Menschen „Hosianna“. Wir wollen heute im beten, singen und hören dem nachgehen was mit dem Palmsonntag beginnt.
Ich wünsche uns einen Mutmachenden Gottesdienst

*Lied EG 87, 1-3     Du großer Schmerzensmann

*Eingangspsalm:  
Hosianna dem Sohn Davids! Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!
Hosianna in der Höhe!

Erhöre mich, Herr, denn deine Güte ist tröstlich;
            wende dich zu mir nach deiner großen Barmherzigkeit
und verbirg dein Angesicht nicht vor deinem Knechte,
            denn mir ist angst, erhöre mich eilends.
Nahe dich zu meiner Seele und erlöse sie,
            erlöse mich um meiner Feinde willen.
Ich bin elend und voller Schmerzen.
            Gott, deine Hilfe schütze mich!
Ich will den Namen Gottes loben mit einem Lied
            und will ihn hoch ehren mit Danken.
Die Elenden sehen es und freuen sich,
            und die Gott suchen, denen wird das Herz aufleben.

Hosianna dem Sohn Davids! Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!
Hosianna in der Höhe!

(Kommt, lasst uns anbeten:)


*Aufforderung zum Bittruf:
Wir rufen Hosianna. Wir öffnen unsere Augen, ihn zu sehen und unsere Ohren um ihn zu hören und unsere Herzen ihn zu empfangen. Wie bald schon schreien wir kreuzige ihn, wir auch?
Wir rufen:

*Kollektengebet:
Herr unser Gott,
segne uns die Woche,
in der wir das Leiden und Sterben deines Sohnes bedenken.
Lass uns im Wort vom Kreuz deine Liebe erkennen
und sie mit unserem Leben preisen.
Das bitten wir dich durch ihn, Jesus Christus, unseren Herren.
AMEN.

* Schriftlesung:  Johannes 12, 12-19
Jesus hat in den Menschen seiner Zeit Glauben geweckt und ihnen Hoffnung gegeben. Er ist in ihr Leben eingezogen. Ihr Leben hat neu begonnen. Darum rufen sie ihm „Hosianna“ zu; empfangen Jesus mit Palmzweigen, die sie auf den Weg legen, damit seine Füße nicht den Schmutz der Straße berühren.
Der Jubel dieses Tages wird in der Hoffnungslosigkeit des Karfreitags enden. Doch das Licht des Ostermorgens wird ihre begrabenen Hoffnungen erhellen - in Jesus Christus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens.
Ich lese uns aus dem Johannesevangelium „Jesu Einzug in Jerusalem“:

Als am nächsten Tag die große Menge, die aufs Fest gekommen war, hörte, dass Jesus nach Jerusalem käme,
13 nahmen sie Palmzweige und gingen hinaus ihm entgegen und riefen: Hosianna! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn, der König von Israel!
14 Jesus aber fand einen jungen Esel und ritt darauf, wie geschrieben steht :

15 »Fürchte dich nicht, du Tochter Zion! Siehe, dein König kommt und reitet auf einem Eselsfüllen.«
16 Das verstanden seine Jünger zuerst nicht; doch als Jesus verherrlicht war, da dachten sie daran, dass dies von ihm geschrieben stand und man so mit ihm getan hatte.
17 Das Volk aber, das bei ihm war, als er Lazarus aus dem Grabe rief und von den Toten auferweckte, rühmte die Tat.
18 Darum ging ihm auch die Menge entgegen, weil sie hörte, er habe dieses Zeichen getan.
19 Die Pharisäer aber sprachen untereinander: Ihr seht, dass ihr nichts ausrichtet; siehe, alle Welt läuft ihm nach.

(Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren - AMEN)


* Glaubensbekenntnis:
Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

* Lied EG 11, 1-4     Wie soll ich dich empfangen

* PREDIGT:          „Zielsatz“: Wir sind die Wolke der Zeugen

- Kanzelgruß:
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. AMEN.

Textlesung: Hebr. 12, 1 - 3
Darum auch wir: Weil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasst uns ablegen alles, was uns beschwert, und die Sünde, die uns ständig umstrickt, und lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist, und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens, der, obwohl er hätte Freude haben können, das Kreuz erduldete und die Schande gering achtete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes. Gedenkt an den, der soviel Widerspruch gegen sich von den Sündern erduldet hat, damit ihr nicht matt werdet und den Mut nicht sinken lasst.

1. Verzweiflung und Resignation breiten ich aus
Liebe Gemeinde!
Sie greifen heute um sich: die Mutlosigkeit und die Resignation. Und man muss Verständnis dafür haben, wenn etwa ein Mann von 45 Jahren - nachdem er 200 Bewerbungsschreiben losgeschickt und immer noch keine Stelle hat - die Hoffnung sinken lässt und das Schreiben aufgibt. Noch dazu, wenn er bei der Agentur für Arbeit gesagt bekommt, er wäre mit seinen 45 Jahren halt schon "schwer vermittelbar und zu alt"! Und man kann auch begreifen, wenn der Arbeitslose nach einer gewissen Zeit den Mut verliert, sich zu Hause vergräbt und seine Minderwertigkeitsgefühle pflegt.
Und wer versteht nicht, wenn Umweltschützer irgendwann ihren verzweifelten Kampf gegen die Interessen der Politik und der Wirtschaft einstellen - auch wenn sie wohl meist Recht haben?
Ja und dann der Euro, alles ist unverschämt teuer geworden, viele Familien wissen nicht wo das Geld noch herkommen soll. Der Sprit ist schon Luxus. Wo führt das noch hin. Die Menschen haben es satt und sind stink sauer, weil die Löhne nicht den Lebenshaltungskosten angepasst werden.

Im religiösen Bereich ist das nicht anders: Da kommen junge Leute etwa vom Evangelischen Kirchentag zurück in ihre Kirchengemeinden. Sie haben Kirche einmal ganz anders erlebt: Liturgische Nächte, Tanz und Fröhlichkeit unter den Christen, neue Formen des Abendmahls, Gemeinschaft, die ansteckt und zum mitmachen einlädt. Dann erfahren sie wieder die "Normal-Gemeinde", oft sehr starr, ein Gottesdienst, der selten begeistert, wenig Wandel, kaum Bewegung und ausladend ist. Dann ziehen sie sich nach und nach aus der Gemeinde zurück, wollen mit "der Kirche" nichts mehr zu tun haben, oder suchen ihr Heil bei Jugendreligionen, in der Esoterik oder in irgendwelchen Sekten.

Und wir können das mitfühlen, wenn die Frau, die seit Monaten ohne Besserung im Krankenhaus liegt, sagt: "Nun ist es schon eine so lange Zeit! Nie war ich so weit unten wie jetzt. Mein Glaube an Gott bricht nach und nach zusammen. Ich traue ihm nichts mehr zu."

Und ich muss auch an die denken, die wir Erwachsenen durch unser Beispiel zu Gott führen sollen, denen wir Hilfe sein sollen zu einem Leben an der Hand Jesu Christi: unsere Kinder, Konfirmanden und Patenkinder. Wenn ich daran denke wie oft am Sonntagmorgen das Auto der Eltern vor der Kirche hält und die Konfirmanden ausgeladen werden und die Eltern fahren dann wieder nach Hause. Das ist kein gutes Vorbild. Da kann der junge Mensch nicht verstehen warum er in den Gottesdienst muss, wenn doch die Eltern es für nicht so wichtig erachten.

Haben die Eltern und Paten doch bei der Taufe versproch
en die Kinder im Christlichen Glauben zu erziehen. Die Jungen Menschen sehen aber nur noch zu besondern Anlässen den Kirchgang der Eltern und Paten. Auch im Alltag spielt der Glaube keine allzu große Rolle. Bei Problemen heißt es: „Gott hat es zugelassen“.  Womit soll man denen Mut machen, die so entmutigt sind? Was könnte hilfreich sein und Hoffnung wecken?

2. Die Wolke von Zeugen

Unser Predigtwort nennt zwei Möglichkeiten: Die "Wolke von Zeugen" und "Jesus Christus, den Anfänger und Vollender des Glaubens", auf den wir schauen sollen. "Wolke von Zeugen" Das meint Menschen der Vergangenheit und der Gegenwart, die ihren Glauben auch in schweren Lebenslagen bewährt und bewahrt haben.
Ja, auch in der Gegenwart, denn es gibt sie doch, die Leute, die auch kein noch so großes Leid aus der Nähe Gottes treibt. Und es gibt auch die Menschen in unserer Zeit, die ihre feste Zuversicht in Gott nicht aufgeben - und wenn sie barfuss durch die Hölle gehen müssten. Und ich kenne doch auch einige, die sich beim Bau des Reiches Gottes in dieser Welt von Rückschlägen, Desinteresse der Mitmenschen, Spott und Verächtlichmachung nicht den Schneid abkaufen lassen. Und ich darf Menschen in meiner Nähe haben, die nicht käuflich sind, die niemals ihre Karriere, ihre materielle Sicherung, einen Vorteil über das stellen würden, was ihnen ihr Glaube an Jesus Christus gebietet. Es gibt solche Menschen. Sie gehören in die "Wolke von Zeugen". Das ist das eine, was Mut und Hoffnung geben kann.

3. Jesus unser Vorbild

Das andere, der andere ist Jesus Christus selbst: Irgendwie hat er uns mit seinem Leben - gerade mit dem Ende seines Weges, den wir in diesen Tagen bedenken - gezeigt: es geht wohl nicht ohne Leiden ab. Daran kommt keiner vorbei. Aber wir lernen auch an seinem Beispiel, dass man den Glauben dann nicht verlieren muss, weil nach dem Leiden immer noch etwas anderes wartet: seine Freude, Auferstehung, das wirkliche Leben, Ewigkeit, die er uns erworben hat. Das mag, wenn man es in die eigene Resignation hineingesagt bekommt, ein wenig wie Vertröstung klingen: "Später einmal wird alles besser, drüben im anderen Leben!" Aber so ist es gar nicht gemeint - jedenfalls nicht nur. Vielmehr will und kann mich das auch schon heute aus meiner Hoffnungslosigkeit herausreißen: "Weil ich weiß, dass es einmal besser werden soll und muss, darum setze ich schon jetzt darauf und handle so, wie es meiner gewissen Zuversicht entspricht."

Bloß, wie bekomme ich die? Sicher nicht, wenn ich meinen Blick immer und immer wieder auf die Zeitgenossen richte, die so ganz und gar nicht im Sinne des Glaubens leben, den sie laut Karteikarte bekennen. Das zu tun, haben wir aber eine starke Neigung:

"X oder Y ist doch auch Christ; wie kann der seine Raffgier, die Ausbeutung seiner Angestellten, das Verhalten seinen Eltern gegenüber, den Betrug in seiner Ehe usw., wie kann der das mit seinem Christentum vereinbaren?
Was dabei herauskommt ist ja meist nicht:

"X oder Y ist halt ein schlechter Christ", sondern leider oft: "das Christentum, das X oder Y ein solches Verhalten erlaubt, muss schlecht sein!"
Und schnell ist einer dann soweit, dass er zu sich spricht: "Ich muss eigentlich dumm sein, wenn ich mir einen solchen Lebenswandel nicht auch gestatte. Also: Weg mit den christlichen Skrupeln und Vorbehalten."

Oder das geht so: Der Nachbar ist kein erklärter Bekenner des christlichen Glaubens. Ihm aber geht es gut. Sein Weg geht - äußerlich betrachtet - immer schön bergauf. Schicksalsschläge bleiben ihm erspart. Er wird zusehends reicher, wohlhabender, nie kreuzt ein Leid seinen Weg... Und wir selbst müssen vielleicht durch ein Tief nach dem anderen. Ein Verlust trifft uns, ein schwerer Abschied, dann Kummer und Leid...wir sehen gar keinen Lichtstrahl in all dem Dunkel. Da fragen wir dann schon, warum? Da kommen uns dann auch Zweifel: Ob da wirklich eine höhere Gerechtigkeit über alledem herrscht und regiert? - Aber da fragt uns jetzt dieses Wort zum heutigen Sonntag: Warum schauen wir nicht einmal - und immer, wenn uns Mutlosigkeit überfällt - auf die "Wolke von Zeugen" und den Bezeugten selbst: Jesus Christus.

4. Mein/ unser Weg in die Wolke von Zeugen

Liebe Gemeinde, ich will jetzt einfach einmal antworten, warum ich glaube, dass wir lieber woanders hin sehen: Es ist letztlich einfacher, nur auf das zu vertrauen, was man fühlen, sehen, greifen und bezahlen kann. Das ist - wie selbstverständlich - in guten Tagen so: Ein großes Haus für so und soviel Hunderttausend Euro, ein dickes Bankkonto, eine Menge Land...das scheint uns eine solide Basis für das Leben in dieser Welt. Und die Bedeutung des Materiellen, ja geradezu die Anbetung der käuflichen Güter und Sachen scheint in unserer Zeit noch immer größer zu werden, je mehr die Menschen ihren Halt an den inneren Werten verlieren. Aber alles wird anders, wenn's einmal nicht mehr nach Plan und Wunsch geht, wenn Krankheit, Tod und Leiden uns erschüttern, wenn der Weg steil wird und dornig und der Wind uns entgegenbläst. Das heißt, dann müsste es anders werden: Wir müssten erkennen, dass all der Kram, mit dem wir uns behängt haben, das Haus mit seinen 10 Zimmern, die sechsstellige Zahl auf dem Konto nicht helfen kann, dass wir falsch liegen mit unserer Orientierung am Materiellen... Aber wir können das dann nicht mehr, oder nur sehr schwer und verbunden mit vielen Schmerzen. Irgendwie fehlt dann die Übung, an Dinge zu glauben, die man nicht greifen kann, auf die "Wolke von Zeugen" zu hören und auf den Herrn Jesus Christus zu sehen. Und das will ich auch noch sagen: Unser Predigtwort spricht in diesem Zusammenhang von Sünde: Darum wollen wir jede hemmende Last und die uns so leicht umstrickende Sünde ablegen... Und das ist auch wirklich unsere Sünde, wenn wir in Zeiten des Glücks und der Freude dem Geber aller Gaben den Dank versagen - und das tun wir! Und Schuld ist auch, wenn wir nur dem äußerlichen Besitz nachlaufen, wenn wir die Spannende Zeit in dieser Welt so bis zum Rand mit Kurzweil und Zerstreuung anfüllen wollen, wenn wir dem "Woher" und "Wohin" unseres Lebens so gar keine Beachtung mehr schenken. Aber es gibt sie - bei aller Mutlosigkeit, allen berechtigten Sorgen und allem, was uns die Hoffnung nehmen will - es gibt sie: die "Wolke von Zeugen"! Und den Herrn Jesus Christus, den Ursprung und Vollender des Glaubens, den gibt es auch! Und auch unserem Leben ist heute von diesem Herrn ein neuer Anfang gesetzt und der heißt: Was auch immer du erdulden musst, wo auch immer du hindurchgehst, wie viel Kummer und Leid dich auch immer beschwert, wie angefochten dein Mut sein mag und wie angeschlagen deine Hoffnung...du hast einen Vater im Himmel, der meint es gut mit dir, heute, jetzt, in Zukunft und in alle Ewigkeit. Nur dieser Glaube hilft dir gegen die Resignation. Er allein kann dir Kraft zum Aushalten geben, wenn du aufgeben willst.
Und - Gott sei Dank! - es gibt auch noch die Menschen, die dafür stehen und zeugen: Die Frauen und Männer in der Hospizarbeit, die unentgeltlich für andere da sind und mit anderen den letzten Weg gehen. Die vielen tausend Menschen in den Vereinen die unsere Werte und unsere Kultur aufrecht halten. Die unzähligen ehrenamtlichen Helfer bei unserer Tafel „EFA“, essen für alle. Alle, die Nächstenliebe üben ohne lange darüber nachzudenken. Wir, die wir uns immer wieder auf den Weg machen, Gott zu suchen und zu finden. Nach seinem Wort fragen, beten und singen.
Schauen wir nach diesen. Lassen wir uns helfen von der „Wolke von Zeugen“. Lassen wir uns mitreisen und anstecken und auch in dunklen Tagen nicht aufgeben. Wir sind nicht alleine. Gott ist bei uns, er ist in uns und um uns. Er ist die Quelle der Kraft und die Pforte der Hoffnung.  
-Kanzelsegen:
Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft / bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn.
AMEN.

* Lied EG 341, 1+3+5-6     Nun freut euch liebe Christen

*Totengedenken:
Abkündigungen für Lettgenbrunn

Aus unserer Gemeinde ist Herr Heinrich (Hans) Heischmann am 25.02.2018 im Alter von 91 Jahren verstorben.
Herr Heischmann wurde am 15.03.2018 in Lettgenbrunn beigesetzt.

“Der Tod ist nicht das Ende, er ist die Wende, beginn der Ewigkeit in Gottes gnädigen Händen. AMEN


Abkündigungen für Lohrhaupten

Aus unserer Gemeinde ist Herr Johann Kaspar Wilhelm Lindenberger am 28.02.2018 im Alter von 95 Jahren
verstorben. Herr Lindenberger ist am 16.03.2018 in Lohrhaupten beigesetzt worden.

Herr Dieter Kriegsmann ist am 16. März 2018 im Alter von 73 Jahren verstorben.
Herr Kriegsmann wurde am 23. März 2018 in Lohrhaupten beigesetzt.

“Der Tod ist nicht das Ende, er ist die Wende, beginn der Ewigkeit in Gottes gnädigen Händen. AMEN

Solo Musikverein

* Fürbittengebet:
Jesus, du kommst im Namen des Herrn - gewaltlos.
Du lieferst dich Menschen aus
und gibst dein Leben hin.
So vollendest du Gottes Willen.
Versöhnende Kraft geht von dir aus:
Wir brauchen nicht mehr auf Macht und Gewalt zu setzen,
denn du machst uns Hoffnung,
dass Sanftmut und Liebe die Welt bewahren werden.

Vor dir denken wir an Frauen und Männer,
die öffentliche Verantwortung tragen.
Lass sie den Versuchungen der Macht widerstehen
und für das Recht und das Wohl eines jeden eintreten.

Vor dir denken wir an alle, die Menschenhänden ausgeliefert sind:
rassisch Verfolgte, politische Gefangene,
Menschen, die um ihres Glaubens willen mundtot gemacht werden,
Wehre dem Unrecht und der Gewalttat.

Vor dir denken wir an Not und Elend mitten unter uns:
an die vielen, die arbeitslos sind,
an Menschen, die keinen Sinn mehr in ihrem Leben sehen,
an alle, die vergessen und abgeschrieben sind.

Gib uns Augen, die sehen,
und Ohren, die hören,
einen Mund, der zur rechten Zeit redet
und schweigt,
und Hände, die helfen.

Jesus Christus,
du willst uns gewinnen und nicht beherrschen.
Befreie uns, deine Kirche,
von Macht- und Herrschaftsansprüchen.
Lass uns dir folgen
im Einstehen für andere,
in der Hingabe an die Welt
und so deinem Namen Ehre machen.

Lettgenbrunn:
Wir bitten dich für unsere verstorbene Bruder Heinrich (Hans) Heischmann. Nimm ihn auf in deinem himmlischen Heiligtum. Tröste uns, die wir zurückbleiben und hilf uns zu verstehen das wir Leben um zu sterben. Gib uns die Hoffnung auf ein Wiedersehen am jüngsten Tag und stärke uns den Weg in der Trauer.  Wir sind dankbar für die Wege den wir mit ihm gehen durften und bitten dich, lass uns die schönen und tollen Momente in guter Erinnerung behalten.

Lohrhaupten:
Wir bitten dich für unsere verstorbenen Brüder Johann Kaspar Wilhelm Lindenberger und Dieter Kriegsmann. Nimm sie auf in deinem himmlischen Heiligtum. Tröste uns, die wir zurückbleiben und hilf uns zu verstehen das wir Leben um zu sterben. Gib uns die Hoffnung auf ein Wiedersehen am jüngsten Tag und stärke uns den Weg in der Trauer.  Wir sind dankbar für die Wege die wir mit unseren verstorbenen gehen durften und bitten dich, lass uns die schönen und tollen Momente in guter Erinnerung behalten.


In der Stille bringen wir heute Morgen das vor dich Herr, was uns in dieser Gottesdienstlichen Stunde besonders am Herzen liegt.
Stilles Gebet

Und gemeinsam beten wir mit den Worten unseres Herrn,


* Vater unser:
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
AMEN.

* Lied EG 562     Segne und behüte uns

* Bekanntmachungen:
Kollekte: Partnerschaftsarbeit  mit der Tanidare Gemeinde Namibia

Wochenspruch: Der Menschensohn muss erhöht werden, damit alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben. Joh. 3, 14 + 15


Nächster Gottesdienst:


Gründonnerstag, 29. März 2018

19:00 Uhr     Tischabendmahl in Lohrhaupten


Karfreitag, 30. März 2018

9.00 Uhr     Gottesdienst mit Abendmahl in Lettgenbrunn

10:30 Uhr     Gottesdienst in Lohrhaupten


In der KV-Sitzung vom 07.03.2018 wurde der Haushalt für die Jahre 2018 und 2019 beschlossen.
Dieser Haushalt liegt am 29.03. und 05.04.2018 zu den Öffnungszeiten im Pfarrbüro in Lohrhaupten für alle zur Einsicht aus.

Solo Musikverein

* Votum:  
Nicht, dass jedes Leid dich verschonen möge,
noch dass dein zukünftiger Weg stets Rosen trage,
keine bittere Träne über deine Wege komme
und kein Schmerz dich quäle -
dies alles wünsche ich dir nicht.
Sondern:
dass dankbar du allzeit bewahrst die Erinnerung an gute Tage.
Dass mutig du gehst durch Prüfungen,
auch wenn das Kreuz auf deinen Schultern lastet,
auch wenn das Licht der Hoffnung schwindet.
Was ich dir wünsche:
dass jede Gabe Gottes in dir wachse,
dass einen Freund du hast,
der deiner Freundschaft wert.
Und dass in Freud und Leid
das Lächeln des Mensch gewordenen Gotteskindes
dich begleiten möge.


* Segen:
Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden. AMEN.

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BeitragVerfasst am: 25.03.2018 20:51    Titel: Re:


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