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-thommy-
Lektor Wagner


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BeitragVerfasst am: 08.04.2018 11:29    Titel: Taufgottesdienst am 08.04.2018 Antworten mit Zitat

Taufgottesdienst von Jana Franzke
am Sonntag Quasimodogeniti
mit Tauf- und Traufaufgebot Familie Hartig
am 08. April 2018 um 10.30 Uhr
im Ev. Betsaal Fischborn
Text: Psalm 91, 11 + 12

Lied EG 161     Liebster Jesus wir sind hier

Begrüßung:
Wir feiern diesen Taufgottesdienst im Namen des Vaters, der uns auf allen Wegen begleitet,
im Namen Jesu, der uns alle kennt und für uns da sein will,
und im Namen des Heiligen Geistes, der mitten unter uns ist. Amen.

Wir wollen in diesem Taufgottesdienst heute morgen Jana Franzke taufen.
Unser kleine Täufling Jana, seine Eltern, Julia und Christians, Jana`s Bruder Leon, die Patinnen Nicole und Melissa, Verwandten und Freunde begrüße ich deshalb ganz besonders herzlich heute im Betsaal Fischborn zum Taufgottesdienst von Jana.
Ich wünsche uns einen Mutmachenden Gottesdienst.

Lied EG 557     Ein Licht geht uns auf

Eingangspsalm:
HERR, auf dich traue ich, lass mich nimmermehr zu-schanden werden, errette mich durch deine Gerechtig-keit!

Neige deine Ohren zu mir, hilf mir eilends!
Sei mir ein starker Fels und eine Burg, dass du mir helfest!
Denn du bist mein Fels und meine Burg,
und um deines Namens willen wollest du mich leiten und füh-ren.
Du wollest mich aus dem Netze ziehen, das sie mir heimlich stellten; denn du bist meine Stärke.
In deine Hände befehle ich meinen Geist; du hast mich erlöst, HERR, du treuer Gott.

HERR, auf dich traue ich, lass mich nimmermehr zu-schanden werden, errette mich durch deine Gerechtig-keit!

(Ps. 31, 1-6)
Kommt lasst uns anbeten

Gebet :
Herr Jesus Christus, so vieles bewegt uns heute morgen,
am Tag der Taufe von Jana. Wir denken an all das, was nun hinter uns liegt, an die große Freunde und Aufregung, als Ja-na zu ihrer Familie kam, an die Hoffnungen und Ängste in den ersten Tagen und Wochen.
Wir denken auch an das, was vor uns liegt, an die Verantwor-tung, die wir für Jana tragen.

Herr,wir wissen, wie viel Zuwendung, wie viel Liebe Jana braucht, damit sie voller Vertrauen aufwächst.
Doch wir wissen auch, Herr, dass unsere Liebe begrenzt ist,
zeitlich und räumlich, aber auch in ihrer Kraft und Tiefe.

So werden auch Stunden und Tage kommen, wo Jana unsere Liebe entbehren muss, wo wir ihrem Herzen ferne sind.

Herr Jesus Christus, lass Jana immer dann,wenn wir ihr nicht nahe sind, die Wahrheit deiner Verheißung erfahren,
die auch heute über diesem Kind ausgesprochen wird:
"Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende".
AMEN

Lesung -  Mk 10, 13-16:
Die Bibel erzählt uns, wie Jesus mit Kindern umging:
Und sie brachten Kinder zu ihm, damit er sie anrühre. Die Jünger aber fuhren sie an. Als es aber Jesus sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Got-tes. Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie.
Lesung Mt 28, 18-20:
Hört den Tauf- und Missionsbefehl Jesu am Ende des Matthäusevangeliums:
Aber die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, wohin Jesus sie beschieden hatte. Und als sie ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder; einige aber zweifelten. Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

Tauffrage:
Liebe Eltern, liebe Patinnen.
Ihr wollt, dass eure Kinde Jana getauft wird. Damit übernehmt ihr die Aufgabe, euer Kind Jana im christlichen Glauben zu erziehen und ihm durch Wort und Beispiel zu helfen, Gott und die Menschen zu lieben. So frage ich euch, Eltern und dich die Patin:
Seid ihr dazu bereit, so antwortet: "Ja"
Eltern und Paten: "Ja".

Glaubensbekenntnis:
Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

Taufe:
Im Namen dessen, der uns bei unserem Namen ruft,
(etwas Wasser ins Taufbecken füllen)
im Namen dessen, zu dem Gott bei seiner Taufe sprach: »An dir habe ich Wohlgefallen!«,
(weiteres Füllen des Taufbeckens mit Wasser)
im Namen dessen, der in der Taufe gegenwärtig ist und Ge-mein¬schaft wirkt –,
(noch einmal Wasser ins Taufbecken gießen)
im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geis-tes.

Taufe Jana:
Als Zeichen dafür, dass Gott dieses Kind ganz persönlich ruft, nennen Sie als Patin den Namen des Kindes.
Patin:
Jana

Verlesen des Taufspruchs:
Jana, über Dir wird in der Taufe diese Verheißung ausgespro-chen: DeinTaufspruch lautet:
„Denn er hat seinen Engeln befohlen, das sie dich behü-ten auf allen deinen Wegen, das sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest“.
(Ps. 91,11+12)

Jana, ich taufe dich auf den Namen des Vaters und des Soh-nes und des Heiligen Geistes.
Gott Vater Sohn und heiliger Geist gebe dir seinen Gnade, Schutz und Schirm vor allem Argen, stärke und Hilfe zu allem guten, das du bewart wirst zum ewigen Leben,
Friede sei mit dir (+). AMEN.

Anzünden der Taufkerzen:
Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.
Die Taufkerze brennt heute bei der Taufe von Jana und soll sie immer darin erinnern, dass ihr mit der Taufe das Licht des Lebens versprochen wird.
Damit wir die Kerzen alle noch sehen, bitte ich sie, sie auf den Altar zu stellen.

Tauferinnerung  Leon:
Freie Worte
Leon mit dem Wasser segnen und dann Taufkerze an-zünden.

Segen für die Eltern und Paten:
- Gott segne euch Eltern. Er hat euch euer Kind geschenkt. Er helfe euch, ihm zu zeigen, Gott und die Menschen zu lie-ben.
-     Gott segne euch die Patinnen, Ihr haben eine große Ver-antwortung übernommen. Er helfe euch, diese Aufgabe zu erfüllen.
-     Gott sedich Leon, den Bruder von Jana, dass er seine schützende Hand niemals von dir nehme und dich auf allen deinen Wegen begleitet.
- Gott segne uns alle. Er helfe uns, dass wir sein Wort in der Gemeinde hören und nach seiner Liebe leben. Amen.

Lied EG + 60     Vergiss es nicht

PREDIGT:
- Kanzelgruß:
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Got-tes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. AMEN.

Liebe Julia, lieber Christian, lieber Leon, liebe Patinnen Nicole und Melissa, liebe Verwandte und Freunde von Jana, liebe Gemeinde!

1. Einmaligkeit und Dankbarkeit

Es gibt wunderschöne Worte, die ausdrücken, was viele von uns beim Anblick eines kleinen Kindes bewegt.
»Du bist zur Welt gekommen, Jana.
Einmalig, mit einem unverwechselbaren Äußeren, einem We-sen, das nur du hast.
Wir schauen dich an und wissen, dass wir vor einem Geheim-nis stehen, dem Geheimnis des lebens, vor dem Geschenk deines Lebens. Dafür empfinden wir tiefe Dankbarkeit,
und wie vor deiner Geburt spüren wir jetzt, dass wir das Ei-gentliche deines Lebens nicht in Händen halten.«

Als Jana sich auf den Weg in dieses Welt machte ging es schnell, sie hatte es eilig. De Papa hatte es nicht so eilig nach Hasue zu kommen, war doch noch das ein oder andere zu er-ledigen. Aber am Ende reichte die Zeit doch. Jana ist ein Sonnenschein und ihr Bruder Leon liebt seine  kliene Schwes-ter. Sie schlafen gerne zusammen ein.  Sie sind als Eltern dankbar und stolz, dass ihre Eltern, die Geschwister, die Pa-ten beider Kinder, die Familie und die Freunde da sind und sie unterstützen, dass sie eine Einheit sind und dass sie sich auf-einenader verlasen können.

Zu Janas Taufspruch den wir gleich hören habe ich uns eine Wahre Geschichte mitgebracht.
Nach der Konfirmation ist er in den Küsterdienst an der Ha-nauer Marienkirche gegangen, war mit auf Küsterrüstzeiten gefahren. Und irgendwann hat er sich entschieden, dass er mit dem Glauben ernst machen wollte. Dass er ganz bewusst als Christ die Taufe als Baby irgendwann einmal folgen soll, damit die Taufe einen Sinn hat. Und genau an diesem Tag, als er das getan hatte, als er ganz intensiv gebetet hatte, ge-nau an dem Tag fuhr er mit dem Fahrrad von der Marienkir-che Hanau nach  Hause in den Tümpelgarten und da passier-te es: Er legte sich heftig mit dem Fahrrad auf Höhe des Sportgeländes der 1860 auf die Nase. Es ist nichts Schlim-mes passiert, aber Schürfwunden, Verstauchungen, und das Fahrrad war Schrott. Eine halbe Stunde vorher hatte er ganz intensiv gebetet und Gott gesagt, dass er an ihn glauben woll-te, dass er Jesus in seinem Leben nachfolgen wollte. Und dann liegt er da auf der Straße mit kaputtem Fahrrad. Und er überlegt ganz ernsthaft: Soll ich den Glauben nicht am besten direkt wieder an den Nagel hängen? Was bringt das schon – wenn Gott mich noch nicht einmal vor Fahrradunfällen be-schützt? Er hat sich die Frage ganz ernsthaft gestellt. Aber dann hat dieser Junge, der später Lektor und dann Prädikant wurde, mit dem Glauben doch weiter gemacht, obwohl seine Eltern dagegen waren. Die hatten mit Kirche und Glauben so gar nichts am Hut. Weil er begriffen hat, dass Glaube keine Versicherung ist gegen die Unglücksfälle des Lebens. Keine Garantie, dass im Leben immer alles glatt geht. Sondern ein letztes Vertrauen auf Gott und eine letzte Geborgenheit bei Gott, auch wenn man Leid und Unglück erfährt.
Darum ihr lieben geht es auch in Janas Taufspruch, aus Psalm  91 Verse 11 + 12 wo es heißt:

„Denn er hat seinen Engeln befohlen, das sie dich behü-ten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest“.

2. Bewahrung im Unglück
In der Zeitung stand einmal folgende Kleinanzeige:
„Ich danke Gott und dem Fahrer des blauen Mercedes,
der uns durch seine schnelle Reaktion vor einem schlimmen Unfall bewahrt hat.“  
Am nächsten Tag stand an der gleichen Stelle der Zeitung ei-ne Antwort, eine Kleinanzeige mit dem Text:
„Schwein gehabt. Der Mercedesfahrer“.
Eine gefährliche Situation, in der zwei Menschen ganz knapp einem Unglück entgangen sind. Und die beiden betrachten das ganz unterschiedlich: „Ich danke Gott“ auf der einen Sei-te, auf der anderen Seite „Schwein gehabt“. Es kommt also ganz auf meine Einstellung an, wie ich solche Situationen be-trachte und
mit ihnen umgehe. Jemand hat einmal gesagt:
„Ein Atheist ist ein Mensch, der niemanden hat, dem er „Dan-ke“ sagen kann.“
Da ist viel Wahres dran: Wenn ich an Gott glaube, dann habe ich eine Adresse, an die ich mich wenden kann mit meinem Dank. Mit meinem Dank für die Geburt von Jana. Mit meinem Dank, wenn ich vor etwas Schlimmem bewahrt worden bin. Wenn ich nicht an ihn glaube, dann bleibt als Reaktion nur ein „Schwein gehabt“.
Wenn ich an Gott glaube, habe ich jemanden, dem ich danken kann für Schutz und Bewahrung in meinem Leben. Von die-sem Schutz, dieser Bewahrung ist in Janas Taufspruch und in dem ganzen Psalm ausführlich die Rede. Aber es gibt ja – lei-der – auch die Erfahrung, dass Leid und Unglück passieren, dass man nicht auf Händen getragen wird, sondern zu Boden stürzt. In solchen Situationen von Leid und Unglück kann ich
sagen „Pech gehabt“. Oder ich kann so damit umgehen, wie es die Menschen in der Bibel getan haben: Ich kann mein Leid, meine Traurigkeit, auch meine Enttäuschung und meine Zweifel Gott klagen. Denn zum Glauben gehören beide Erfah-rungen: Die Erfahrung von Schutz und Bewahrung, für die ich Gott danke. Aber auch die Erfahrung von Leid, von Dingen, die ich nicht verstehe – und die mir das Glauben vielleicht manchmal schwer machen.
„Denn er hat seinen Engeln befohlen, das sie dich behü-ten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest“.
Dieser Satz allein genommen hört sich so an, als gäbe der Glaube eine Garantie, dass einem kein Unglück, nichts Böses geschehen könnte. Aber wenn man den Psalm genauer liest, dann merkt man: Da ist ja ganz viel von Unglückserfahrungen die Rede: Und so ist der Glaube ja nicht eine naive
Vorstellung, dass einem nichts Schlimmes zustoßen könnte. Sondern das Vertrauen: Auch in Leid und Unglück, ist Gott bei mir,

3.) Engel sein
Der Taufspruch von Jana ist ein beliebtes Bibelwort. Weil es von Gottes Schutz spricht. Aber wohl auch, weil es so ein schönes, anschauliches Bild ist: Engel, die einen auf Händen tragen. Heutzutage sind Engel wieder ziemlich „in“. Es gab mal eine Zeit in den 70 ern bis in in den Anfang der jahrtau-sendwende, da waren Engel verpöhnt. Ihr kennt sie ja alle die Bilder und Figuren. Am bekanntesten sind die Putten, kleine dicke süße Engel. Ich hatte mal ein solches Köstum an als ich noch 32 kg mehr hatte. Eine aufgeklärte und intelligente Frau hat mir einmal davon erzählt, dass sie in einer bestimmten Si-tuation ihres Lebens ihren Schutzengel gesehen hat. Ich kann nicht beurteilen, ob das wirklich so war. Aber warum nicht? Ich bin davon überzeugt das in meinem Leben, mein Schutz-engel ganz schön zu tun hat und auch noch zu tun haben wird.
Unser Wort „Engel“ kommt vom griechischen Wort „Angelos“ - und das heißt übersetzt. Bote oder Gesandter. Engel sind Bo-ten, Gesandte Gottes. In der Bibel sind nicht die Engel selbst wichtig, sondern wichtig ist, dass von Gott her etwas bei den Menschen ankommt: Seine Botschaft, sein Schutz, seine Nä-he.
Menschen, die anderen etwas von Gott weitersagen und wei-tergeben. Menschen, die anderen Nähe schenken. Und viel-leicht spürt der andere durch unsere Nähe etwas von Gottes Nähe. Sie Julia, Sie Christian, als Eltern und sie Nicole und Melissa als Patinnen habt das übrigens vorhin erklärt, dass ihr Engel sein wollt. Dass ihr nämlich Jana den Glauben an Gott, den Glauben an Jesus Christus nahe bringen wollt.
Die frohe Botschaft an euren Sonnenschein Lea weitergeben, Botschafter Gottes, Engel sein wollen. Und auch das
Umgekehrte kann gelten: Ich weiß nicht, ob „Engelchen“ zu den Kosenamen gehört, mit denen ihr Jana anredet. Aber auch das kann und soll so sein, dass Jana für euch und für andere ein Engel, eine Botschafterin Gottes ist. Ein indische Dichter hat einmal gesagt:
»Jedes Kind bringt die Botschaft mit auf die Welt, dass Gott sich von den Menschen noch nicht hat entmutigen lassen.«
Dass Er noch mit uns zu tun haben will.
Hoffentlich kommt die Botschaft bei uns an und wir reagieren darauf und antworten auf Gottes Botschaft.
Nach der glücklichen Geburt von Jana kann man sagen: „Schwein gehabt.“ Oder man kann Gott dafür danken. Wenn man so ein süßes einzigartiges Kind anguckt, kann man sa-gen: Ganz süß, und man kann staunen und den Schöpfer lo-ben, der hinter diesem Wunder steht. Engel sein für andere, Botschafter Gottes sein für andere – das können und das sol-len wir.
Sie als Eltern und als Patinnen und Jana selbst wird es einmal sein. Euer Engelchen ist ein von Gott angenommenes und ge-liebtes Kind. Er hat ja zu Jana gesagt und er will das Jana be-hütet und beschütz wird auf all ihren Wegen. Er wird sie tra-gen und stützen und in allem was sie tut wird er bei ihr sein. Amen

Kanzelsegen:
Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft / bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn. AMEN.

Lied: EG 200,1+2+4     Ich bin getauft auf deinen Namen

*Tauf – und Trauaufgebot Familie Hartig
Am 12. Mai 2018, taufen wir in der Nikolauskirche Kirch-bracht Milo Finn Hartig der am 04.10.2016 das Licht der Welt erblickte. Gott der als Licht der Welt in diese Welt ge-kommen ist, leuchtet unserem Täufling und seiner Familie. In jedem Kind wird die große liebe Gottes erfahrbar und die Freude die damit verbunden ist. In den Kinderaugen sehen wir das Licht das Jesus Christus verkörpert.

Wir wollen für Milo Finn beten:
Lieber Vater, wir bitten dich für unseren Täufling um Schutz und Begleitung auf all seinen Wegen. Lass du Milo viele Fuß-abdrücke in dieser Welt hinterlassen. Hilf den Eltern Ann-Kathrin und Björn und den Paten Sabrina und Fabian dass sie Milo im Christlichen Glauben erziehen. Lass sein Leben ge-tragen sein von Liebe, Respekt, Achtung, Hoffnung und Glau-ben.
Dankbar sind wir Herr, für Milo die du angenommen hast und die  du liebst.
AMEN

Auch am 12. Mai 2018, in der Nikolauskirche Kirchbracht ge-ben sich das Ja Wort die Eltern von Milo, Ann-Kathrin und Björn. Die kleine Familie möchte mit Gottes Segen in diesen Lebensabschnitt gehen. Eine Liebe ist immer ein Wagnis. Es gibt keine Garantie, es ist immer wieder eine Herausforde-rung, besonders dann wenn der Alltag Einzug erhalten hat.

Wir wollen für Ann-Kathrin und Björn beten:

Herr du hast die beiden zusammen auf den Weg der Liebe geschickt. Ein Stück Weges sind sie schon gegangen, nun folgt der Weg den du segnest und auf dem du mitgehen willst. Gib unseren beiden die nötige Kraft die Liebe zu leben. Be-sonders dann wenn es schwierig wird und steinig. Schenke ihnen das Vertrauen, dass die Liebe alles ertragen, erdulden und aushalten kann, das die Liebe niemals aufhört und dass die Liebe ein großes und wichtiges Gut ist. AMEN

Orgelmusik: 30 Sekunden

Fürbittengebet:
Prädikant
Wir bitten dich, liebender Gott, für Jana.
dass sie deine Liebe stets spürt, dass stets Menschen da sind, die zuhören können, dass Menschen da sind, die ihren Glauben stärken,dass sie offen sind für deine frohe Botschaft und darin Hilfe für ihr Leben finden, dass sie deinen Segen spüren und ein Segen für andere Menschen sein kann.

Melissa
Wir bitten dich, sanfter Gott, für Jana, dass sie viel Liebe und Geborgenheit durch die Menschen erfahre, die sie so anneh-men wie sie ist, denen sie vertrauen kann und die für sie im-mer da sind und ihr helfen, dass sie im Vertrauen wachsen kann
und dass sie lieben lernen kann von ganzem Herzen. Das Ja-na getragen wird in Liebe und dass auf all ihren Wegen Gott an ihrer Seite ist.

Prädikant
Wir bitten dich, lieber Gott, für die Familie und die Patinnen um deinen Beistand, damit sie Jana mit Güte, Weisheit und Geduld begleiten und dass sie für sie beten und ihr Christsein vorleben.

Melissa
Wir bitten dich, lieber Gott, für uns alle, dass wir uns der Ver-antwortung für dieses Kind bewusst sind und dass wir allen Kindern eine Welt übergeben, in der sie gut und gerne leben mögen. Das wir uns der Verantwortung für die Schöpfung be-wusst sind und mit den Rohstoffen behtsam umgehen für die nächsten generationen.

Prädikant
Liebender Vater, wir danken dir, dass du Jana mit Namen ge-rufen und in die Gemeinschaft der Kirche eingeführt hast.
Amen


In der Stille bringen wir vor dich Herr, was uns in dieser Gottesdienstlichen Stunde besonders am herzen liegt.

Vater unser:
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
AMEN.

Lied EG 209     Ich will das einer mit mir geht

Bekanntmachungen:
Heute Nachmittag um 14.00 Uhr Anlassen im Dom
15.4.: 14h Vorstellungsgottesdienst der KonfirmandInnen im Dom
22.4.: 10h Konfirmation im Dom zusammen mit dem Kirchen-chor
Nächster Gottesdienst in Fischborn: 13.5. um 10.30h
Kollekte: 200 Jahre Hanauer Union (in Fischborn)

Lied EG 621     Ins Wasser fällt ein Stein

Votum:
Schwestern und Brüder,
erhebt euch zum Segen,
fasst die Hände der Menschen zu beiden Seiten:
Geht hin im Namen des lebendigen und fürsorgenden Gottes,
der uns seinen Geist schenkt.
Geht hin, um euch allem entgegenzustellen,
was das Leben von Kindern, Frauen und Männer versklavt.
Geht hin, um euch daran zu freuen,
dass wir einander haben,
geht hin, um das neue Leben aus Gottes Geist zu feiern.
Gott segne euch!

Segen:
Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein An-gesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden.
AMEN.

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BeitragVerfasst am: 08.04.2018 11:29    Titel: Re:


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