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-thommy-
Lektor Wagner


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BeitragVerfasst am: 12.05.2018 17:53    Titel: Traufe Hartig am 12.05.2018 Antworten mit Zitat

Hochzeit von Ann - Kathrin und Björn Hartig
Taufe von Milo Finn Hartig
am 12. Mai 2018 um 14.00 Uhr
in der Ev. Nikolauskirche Kirchbracht
Texte: Josua 1, 9 und Ruth 1, 16


Orgelmusik zum Einzug des Paares, Milo und Prädikant

Lied EG + 34     Komm heiliger Geist

Begrüßung:
Im Namen Gottes des Vater und des Sohnes und des heiligen Geistes. AMEN

Herzlich willkommen zur Trauung von Ann-Kathrin und Björn und zur Taufe von Milo Finn.
Das ist heute euer Tag, der Tag eurer kleinen Familie. Zu-nächst wollen wir Milo taufen.

Lied EG 334, 1-2     anderer Text

Eingangspsalm:
Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.

Gott du kennst mich. Du achtest auf mich Herr.
Nie gibst du mich verloren.
Ich sitze oder stehe, ich liege oder gehe,
du hältst deine Hand über mir.

Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.

Alle meine Wege sind dir bekannt, alles was ich denke und sage. Du kennst es. Mein ganzes Leben liegt offen wie ein Buch vor dir.
Wenn ich in Schwierigkeiten bin, willst du mich begleiten.
Wenn ich nicht aus noch ein weiß und mich am liebsten
Verstecken möchte, so bleibt dir meine Not nicht verborgen.

Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.

Du achtest auch mich.
Du gibst mich nicht verloren.
(Nach Psalm 139)
Kommt lasst uns anbeten:

*Taufe:

Gebet:
Herr Jesus Christus, heute bringen wir dir Milo um ihm das Sakrament der Taufe zu spenden. Wir nehmen ihn heute in die Gemeinschaft und in die Nachfolge Jesu Christi auf. An viele Dinge denken wir heute zurück. An den Moment der Ge-burt von Milo vor über 19 Monaten. An die ersten Schritte, an die ersten Tage und Stunden. So vieles bewegt uns heute Nachmittag hier der Nikolauskirche in Kirchbracht. Positives und negatives. Wir wissen aber dass wir alles in deine gnädi-ge Hand legen dürfen und dass Milo geborgen ist in deinem Schutz.
Herr, wir wissen, wie viel Zuwendung, wie viel Liebe Milo braucht, damit er voller Vertrauen aufwachsen kann. Doch wir wissen auch, Herr, dass unsere Liebe begrenzt ist, zeitlich und räumlich, aber auch in ihrer Kraft und Tiefe.
So werden auch Stunden und Tage kommen, wo Milo unsere Liebe entbehren muss, wo wir seinem Herzen ferne sind.

Herr Jesus Christus, lass Milo immer dann, wenn wir ihm nicht nahe sein können, die Wahrheit deiner Verheißung er-fahren, die auch heute über seiner Taufe ausgesprochen wird:
"Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende".
AMEN

Lesung -  Mk 10, 13-16:
Die Bibel erzählt uns, wie Jesus mit Kindern umging:
Und sie brachten Kinder zu ihm, damit er sie anrühre. Die Jünger aber fuhren sie an. Als es aber Jesus sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Got-tes. Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie.

Lesung Mt 28, 18-20:
Hört den Tauf- und Missionsbefehl Jesu am Ende des Matthäusevangeliums:

Aber die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, wohin Jesus sie beschieden hatte. Und als sie ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder; einige aber zweifelten. Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

Tauffrage:
Liebe Ann-Kathrin, lieber Björn, liebe Paten Sabrina und Fabian, Ihr wollt, dass eure Kind Milo Finn getauft wird. Damit übernehmt ihr die Aufgabe, euer Kind im christli-chen Glauben zu erziehen und ihm durch Wort und Bei-spiel zu helfen, Gott und die Menschen zu lieben. So fra-ge ich euch, die Eltern und die Paten:
Seid ihr dazu bereit, so antwortet: "Ja, mit Gottes Hilfe"

Eltern und Paten: "Ja mit Gottes Hilfe".

Glaubensbekenntnis:
Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

Solo Sängen

Taufe:
Im Namen dessen, der uns bei unserem Namen ruft,
(etwas Wasser ins Taufbecken füllen)
im Namen dessen, zu dem Gott bei seiner Taufe sprach: »An dir habe ich Wohlgefallen!«,
(weiteres Füllen des Taufbeckens mit Wasser)
im Namen dessen, der in der Taufe gegenwärtig ist und Ge-mein¬schaft wirkt –,
(noch einmal Wasser ins Taufbecken gießen)
im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geis-tes.

Taufe Milo:
Als Zeichen dafür, dass Gott dieses Kind ganz persönlich ruft, nennen Sie als Pate den Namen des Kindes.

Pate::
Milo Finn

Verlesen des Taufspruchs:
Milo Finn, über Dir wird in der Taufe diese Verheißung aus-gesprochen: Dein Taufspruch lautet:
„Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und unver-zagt seist. Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der HERR, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst.“.                                                            (Josua 1 ,9)

Milo Finn, ich taufe dich auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gott Vater Sohn und heiliger Geist gebe dir seinen Gnade, Schutz und Schirm vor allem Argen, stärke und Hilfe zu allem guten, das du bewart wirst zum ewigen Leben,
Friede sei mit dir (+).
AMEN.

Anzünden der Taufkerzen von Milo:
Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.
Die Taufkerze brennt heute bei der Taufe unserem Täuflinge und soll sie immer daran erinnern, dass mit der Taufe ihr das Licht des Lebens versprochen wird.
Damit wir die Kerzen alle noch sehen, bitte ich sie, sie auf den Altar zu stellen.

* Lied EG + 60     Vergiss es nie

Trauung:

Mit dir will ich bauen an unserem gemeinsamen Leben,
nicht an etwas Leerem, sondern mit offenem Blick zur Welt.

Mit dir will ich bauen an einem Zuhause für dich und mich, für Milo unseren Sonnenschein und jeden, der unseren Weg kreuzt, einen Platz, wo Wärme und Ruhe für viele ist.

Mit dir will ich bauen an einem vielseitigen Zusammenleben
wo jeder, welche Hautfarbe, Sprache oder Überzeugung er auch hat, zusammen mit Anderen glücklich sein darf.

Mit dir will ich bauen an einer Welt, wie Gott sie sich erdacht hat. Ich möchte dich unentwegt anschauen, aber dann stän-den wir immer gegeneinander.
Ich möchte dich umarmen und meine Arme nie mehr öffnen,
doch dann kämen wir keinen Schritt weiter.
Drum wollen wir einander bei der Hand nehmen,
in dieselbe Richtung schauen und auf dasselbe Ziel zugehen.
Ich werde verstehen, wie du denkst und fühlst,
wie du die Menschen siehst und das Leben.
Ich werde lernen, mit dir zu denken, mit deinen Augen zu se-hen
und mit deinem Herzen zu empfinden.
Ich werde nicht versuchen, dich nach meinen Wünschen
umzuformen.
So werden wir aneinander wachsen und einander immer tiefer lieben und achten.
Du wirst durch mich mehr du selber werden
und ich mehr ich selbst durch dich.
Der Andere ist anders:
Er denkt anders, als ich denke.
Er handelt anders, als ich handle.
Er meint etwas anderes, als ich verstanden habe.
Er tut etwas anderes, als ich es von ihm erwartet hätte.
Er sagt etwas anderes, als ich es für passend finde.
Er lacht und trauert anders, als ich augenblicklich gestimmt bin.
Er schlussfolgert anders, als ich es für logisch halte.
Er äußert sich anders, als ich es hören wollte.
Er lebt anders als ich und doch sind wir eins, verbunden
in Liebe.

Psalm:
HERR, deine Güte reicht, so weit der Himmel
ist, und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen.
Deine Gerechtigkeit steht wie die Berge Gottes
und dein Recht wie die große Tiefe. HERR, du hilfst
Menschen und Tieren.
Wie köstlich ist deine Güte, Gott, dass Menschenkinder
unter dem Schatten deiner Flügel Zuflucht haben!
Sie werden satt von den reichen Gütern deines
Hauses, und du tränkst sie mit Wonne wie mit einem
Strom.
Denn bei dir ist die Quelle des Lebens,
und in deinem Lichte sehen wir das Licht.
(Ps. 36,6-10)
AMEN.

Gebet:
Lasst uns beten:
Lieber himmlischer Vater,
du hast Ann-Kathrin und Björn bis hier her begleitet.
Wir bitten dich, sei du der Wegbegleiter auf dem
Weg der Liebe von unseren beiden. Segne und begleite
was du begonnen hast und stärke unser Paar in der Kraft
deiner Liebe. Sei du der gute Hirte auf dem Weg der Liebe und sei du der das Vorbild.  AMEN

Lied EG   621     Ins Wasser fällt ein Stein

PREDIGT
Liebe Ann Kathrin, lieber Björn, lieber Milo, liebe Festgemein-de!
Euer Trauspruch für diesen Tag heute steht im Buch Ruth im 1. Kapitel Vers 16.  "Ruth antwortete: Rede mir nicht ein, dass ich dich verlasse und von dir umkehren sollte. „Wo du hin-gehst, da will ich auch hingehen; wo du bleibst, da blei-be ich auch. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott“.
Der Taufspruch von Milo steht bei Josua im 1. Kapitel, Vers 9
„Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und unver-zagt seist. Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der HERR, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst.“.                                                            
Liebes Brautpaar, lieber Milo, liebe Familie, liebe Hochzeits-gemeinde.
So spricht Ruth aus dem Alten Testament. Ruth die Moabite-rin, die nach dem Tod ihres Mannes in das fremde Land Israel wandert und so eine der Großmütter des Königs David wird. So spricht Ruth zu ihrer Schwiegermutter, die Ruth wieder nach Hause schicken will.
So ist das manchmal mit Bibelsprüchen, sie klingen so schön und passen zunächst einmal gar nicht zu unserer Situation. Denn wenn ihr, liebe Ann- Kathrin, lieber Björn, heute heiratet, dann müssen Eure Eltern und Schwiegereltern hören, dass Ihr endgültig Vater und Mutter verlasst und als Paar eure eigene Familie gegründet habt. Das loslassen der Eltern fällt oft schwer.
Trotzdem: Die Worte der Ruth passen auch für ein Brautpaar. Denn auch Eure Situation hat mit der der Ruth manches ge-meinsam. Ihr habt nun einen gemeinsamen Lebensweg als verheiratete vor Euch. Und auch wenn Ihr schon 3 Jahre ein Paar seid, jetzt anfangt euer eigenes Haus zu bauen, seid ihr froh und dankbar für de Unterstützung aller derer, die für euch da sind. Die euch die Hand reichen und euch nicht fallen las-sen: Wo genau Euer Weg in 5, 10, 20 Jahren hinführen wird, das wisst Ihr nicht. Auch die Zukunft ist ein fremdes Land.
Und gerade, weil wir so immer wieder aus dem Vertrauten in die Fremde unterwegs sind, brauchen und suchen wir uns Menschen, die mit uns gehen und bei denen wir in jeder Fremde geborgen und daheim sind. Wo du hingehst, da will ich auch hingehen und wo du bleibst, da bleibe ich auch. Das ist so schön. Das hat natürlich etwas gedauert bis ihr euch einig und klar wart, euren Weg gemeinsam zu gehen. Kennen gelernt habt ihr euch im Internet in 2015. Und Björn war etwas verwirrt und wollte dann doch erst mal nicht. Nach einer Pause von 3 Monaten klappte es aber dann und das was zusammen gehört, fand dann auch seinen Anfang. Ihr seid essen gegangen, ward im Kino und eure Liebe konnte wachsen. Glücklich, seid ihr das ihr euch habt, das habe ich beim Traugespräch am 22. März in Mauswinkel gespürt. Ihr habt euch gefunden und ihr gehört zusammen. Glücklich der Mensch der die Liebe fürs Leben gefunden hat, bei dem man Zuhause sein kann in guten, wie in bösen Tagen. Und genau das sagt Ihr, liebes Brautpaar heute zueinander. Das ist und bleibt nicht nur heute ein Grund zum Feiern. Auch wenn ihr euch über die Macken des anderen Mal ärgert, Björn und Ann-Kathrin weil sie von 0 auf 200 in 2,5 Sekunden ist und bei ihr alles immer gleich erledigt werden muss. Und Ann-Kathrin über Björn der total vergesslich ist und sich nichts aufschreibt, also quasi beginnende Alzheimer hat. So habt ihr mir das er-zählt und dabei gelächelt. Und dann gibt es aber auch die Vorzüge die ihr habt. Ann- Kathrin sagt über Björn das er sie mega toll Unterstützt, gerade auch bei der Erziehung von Mi-lo, dass er hinter ihr steht und dass er ein hervorragender Zu-hörer ist. Und Björn sagt über Ann-Kathrin dass er ihre Ehr-lichkeit liebt, dass er ihr 1000% Vertrauen kann und dass du Ann- Kathrin ihm Milo geschenkt hast.
Und das habe ich bei unserem Gespräch gesehen und auch gespürt, eure Verbundenheit und eure Liebe. Da war in euren Augen immer wieder ein Funkeln.
Und Gott gibt euch seinen Segen dazu.
Ihr, liebe Ann-Kathrin, lieber Björn tut gut daran, wenn Ihr heu-te dem Beispiel von Ruth folgt und nicht zurück, sondern in die Zukunft schaut. Nicht im Vertrauen auf Eure eigene Kraft, sondern im Vertrauen auf den Gott, der seinen Segen dazu gibt. Dein Gott soll auch mein Gott sein, so heißt es in Eue-rem Trauspruch. Und damit ist eine Quelle angesprochen, die Eurer Beziehung mehr Kraft schenken kann, als gemeinsame Neigungen, Hobbys oder Interessen. Einen gemeinsamen Glauben haben heißt, sich nicht nur beieinander sondern auch in der gleichen Hoffnung geborgen wissen, bei dem Gott, der versprochen hat alle Tage bei Euch zu sein bis ans Ende der Welt. Und deshalb sagt ihr dann nicht einfach nur Ja zueinan-der: Sondern Ja, mit Gottes Hilfe.
Gottes Hilfe haben wir nötig. Auch die Liebe zwischen zwei Menschen braucht sie. Denn unsere Liebe hat Höhen und Abgründe.
Aber ohne Liebe funktioniert das Leben nicht.
Und ihr habt in dieser Liebe euren Sonnenschein gezeugt, euer Kind, den kleinen Milo Finn. Er ist das wunderbare Ge-schenk eurer Liebe. Was kann es schöneres geben als ein Kind aufwachsen zu sehen, es zu begleitet. Für ihn da zu sein. Beim Anblick von Milo stellen wir fest, wie großartig doch Leben ist. Wie einzigartig doch Leben ist. Auch wenn er euch auf Trapp hält, seid ihr glücklich und dankbar, dass ihr eine kleine Familie seid. Im Taufspruch von dir Milo sagt der liebe Gott, ja zu dir und verspricht dir auf allen deinen Wegen bei dir zu sein und seine schützende Hand nicht von dir zu nehmen. Da wo Menschen dich verletzten, sich von dir ab-wenden, wendet sich der liebe Gott dir zu. Das ist so schön, das gibt so viel Kraft und Mut.
Deshalb darf die Liebe nicht fehlen.
Daran erinnert euch immer wieder auf Eurem gemeinsamen Weg. Und stellt Euer Leben und Eure Liebe zueinander immer wieder unter den Schutz und Segen Gottes. Unter den Schutz des Gottes, der auf der Seite der Liebenden steht und alles tun will, damit Eure Liebe nicht stirbt, sondern wächst und ge-deiht zu Eurer Freude und zur Freude eures Sohnes Milo.
Dann wird Euch Euer gemeinsamer Gott davor bewahren, dass Ihr über allem Guten und Schönen im Leben, über Alltag und Arbeit das vergesst, was Euerem Leben wirklich Sinn und Zukunft gibt. Dann wird Euch Gott davor bewahren, dass Ihr einander und Eure Liebe aus den Augen verliert.
Dass Ihr Euch bei aller Liebe Platz lasst, auch dazu will der Glaube Euch helfen. Denn der Glaube nimmt der Liebe die Angst. Jeder von Euch darf den anderen in der Hand Gottes geborgen wissen. Dem gehört Euer Leben, Euer Anfang und Euer Ende. Das gleiche gilt auch für Milo.
Deshalb wünschen wir Euch, dass ihr Euch darauf freut und gelassen bleibt, und dass Ihr wie Ruth einmal zurückschauen und feststellen könnt, dass Euer gemeinsames Leben trotz aller Höhen und Tiefen von dem Gott gesegnet war, der seine Barmherzigkeit nicht von uns abwendet.
Amen.
     
Lied EG 334, 3-5     anderer Text

Lesung:
Der Apostel Paulus sagt in seinem Hohelied über die Liebe:
Man kann sich auf jede Sprache verstehen – ohne Liebe bleibt es leeres Getön.
Man kann die Verhältnisse durchschauen, kann die Folgen absehen, kann sehr fromm sein – ohne Liebe nützt das nichts.
Man kann hergeben was man hat, zuletzt sich selbst – ohne Liebe wird dadurch nichts besser.

Liebe ist ausdauernd und gütig, sie ist nicht eifersüchtig und macht nicht große Worte.
Liebe stellt sich nicht schamlos zur Schau.
Liebe will nicht auf ihre Kosten kommen, sie fragt nicht: Was hab’ ich davon?
Liebe lässt sich nicht zu Zank verleiten, sie trägt nicht nach. Sie bedauert Unrecht und freut sich an Wahrheit.
Liebe kann ertragen; sie hat immer noch Vertrauen, hat immer noch Hoffnung , hat immer noch Geduld.

Diese Liebe kennt kein Ende. Alle Weisheit kann am Ende sein, alles Träumen, alle Kunst.
Diese Liebe kennt kein Ende.
(1. Kor. 13,1-8a)

Traufrage:
Nun bitte ich euch, Ann-Kathrin und Björn, erhebt euch.

Ann-Kathrin und Björn, Ihr wollt eure Ehe vor Gott und der Gemeinde bezeugen und den Segen empfangen und ihr wollt dass Ihr eure Ehe in der Verantwortung gegenüber Gott füh-ren und nach Gottes Willen fragen wollt.

So frage ich Dich, Ann- Kathrin Hartig geb. Adam vor der hier anwesenden Gemeinde, vor Gott und in dieser wunderschö-nen Kirche,  in der er jetzt ganz nahe bei dir ist: Ist es Dein Wunsch, Björn Hartig als Deinen Mann anzunehmen, wie Gott ihn geschaffen hat in seiner Liebe? Und hoffst Du, dass we-der Wohlstand noch Armut, weder Gesundheit noch Krankheit Euch trennen kann? Und ist es dein Wille im Gebet, dass Eu-re Liebe sich weiterentfalte, nicht stehen bleibe und so zum Zeichen der Gottesliebe werden kann, solange eure Liebe euch trägt? So antworte: Ja, Björn, mit Gottes Hilfe!

Ann-Kathrin antwortet:   Ja, Björn, mit Gottes Hilfe!

So frage ich Dich, Björn Hartig, vor der anwesenden Gemein-de, vor Gott und in dieser wunderschönen Kirche, in der er jetzt ganz nahe bei dir ist: Ist es Dein Wunsch, Ann-Kathrin Hartig geb. Adam als Deine Frau anzunehmen, wie Gott sie geschaffen hat in seiner Liebe? Und hoffst Du, dass weder Wohlstand noch Armut, weder Gesundheit noch Krankheit Euch trennen kann? Und ist es dein Wille im Gebet, dass Eu-re Liebe sich weiterentfalte, nicht stehen bleibe und so zum Zeichen der Gottesliebe werden kann, solange eure Liebe euch trägt? So antworte: Ja, Ann-Kathrin mit Gottes Hilfe!

Björn antwortet:    Ja, Ann-Kathrin, mit Gottes Hilfe!

Ringwechsel:
Ein Ring ist rund,
er hat keinen Anfang und kein Ende.
Deshalb ist er ein altes Symbol
für die Liebe Gottes,
die das Leben rund werden lässt
und kein Ende findet.

Tragt in Zukunft Eure Ringe
Mit den eingefügten Namen
Zum Zeichen, dass auch Eure Liebe
alle Grenzen überwindet
und Euch immer wieder verbindet,
bis Gott Euch zu sich ruft.

Gebet zum Trausegen:
(Zum Segen reicht euch nun die [rechte] Hand.)
Barmherziger Gott, siehe gnädig auf diese Eheleute.
Lass sie unter deinem Schutz ihr Leben führen, in der Liebe wachsen und in guten und bösen Tagen beieinander die Treue halten. Dein Segen sei und bleibe bei ih¬nen. Wir bitten dich durch Jesus Christus, unseren Herrn. AMEN

Trausegen (stehend):
GOTT, Vater, Sohn und Heiliger Geist segne eure Ehe. Er er-leuchte euch durch sein Wort und erfülle euch mit seiner Gnade, dass ihr bleibt in seiner Gemeinde und das ewige Le-ben erlangt.

Solo Sängerin

Fürbitten:
Menschenfreundlicher Gott, wir wenden uns dir zu und wir bit-ten dich:
- Für Ann-Kathrin und Björn, die sich in dieser Feier das Ja-Wort gegeben haben: dass sie einander lieben, achten und ehren und sich so gegenseitig zu einem geglückten Leben verhelfen. Das ihnen Glaube, Hoffnung und Liebe immer be-gegnen.

- Für euren kleinen Sonnenschein Milo Finn, das er in Liebe und Verständnis aufwachsen kann. Das ihr als Familie getra-gen seid mit allen die ihr liebt und die euch lieben.

- Für die Eltern und Verwanden, die sich mit euch freuen das ihr nach den heiligen Bund der Ehe hier in der Nikolauskirche gegangen seid.
- Für alle Eheleute, die es schwer miteinander haben: dass sie Gesprächsbereitschaft entwickeln und Wege zur Versöh-nung finden.

- Für alle, die nicht mehr an dich glauben können, und für alle, die unsicher geworden sind in ihrem Glauben an dich: dass sie die Zeichen erkennen, die du immer neu uns schenkst.

Gott, du bist unser Glück, und du willst das Glück der Men-schen. Wir loben und preisen dich, jetzt und in Ewigkeit.
AMEN.

Und gemeinsam beten wir mit den Worten die uns Jesus gelehrt hat

Vater unser:
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldi¬gern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. AMEN.

Bekanntmachung:

Die Kollekte ist für die Eigene Gemeinde bestimmt.

Lied EG 590     Herr wir bitten komm und segne uns

Segen:
(Gehet hin im Frieden des Herrn.)
Der Herr segne dich und behüte dich,
der Herr lasse sein Angesicht
leuchten über dir und sei dir gnädig.
Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich
und gebe dir Frieden.
AMEN.

Auszug mit Brautpaar, Prädikant und Orgel

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BeitragVerfasst am: 12.05.2018 17:53    Titel: Re:


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