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-thommy-
Lektor Wagner


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BeitragVerfasst am: 02.12.2018 15:05    Titel: Abendmahlsgottesdienste am 1. Advent, 02.12.2018 Antworten mit Zitat

Gottesdienst zum 1. Advent mit Abendmahl
02.12.2018
09.00 Uhr Ev. Kirche Lettgenbrunn
10.30 Uhr Ev. Kirche Lohrhaupten


Thema: „Was erwarten wir“ Text: Jesaja 35, 1-10 I.A.

* Lied EG 17, 1     Wir sagen euch an den lieben Advent

* Begrüßung:
Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes.
AMEN.
Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.
Der Wort und Treue hält und der nicht
Fahren lässt das Werk seiner gnädigen Hände. AMEN

Ich heiße Sie alle und euch alle ganz herzlich Willkommen zum Gottesdienst am 1. Advent. In diesem Gottesdienst feiern wir das Abendmahl
Das freie Thema des Gottesdienstes lautet: Was erwarten wir?
Ich wünsche uns allen einen Mutmachenden und Segensreichen Gottesdienst.

* Lied EG 13     Tochter Zion

*Eingangspsalm:
Du, Tochter Zion, freue dich sehr, und du, Tochter Jerusalem, jauchze!
Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer.

Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch,
            dass der König der Ehre einziehe!
Wer ist der König der Ehre?
            Es ist der Herr, stark und mächtig; der Herr, mächtig im Streit.
Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch,
            dass der König der Ehre einziehe!
Wer ist der König der Ehre?
            Es ist der Herr Zebaoth; er ist der König der Ehre.

Du, Tochter Zion, freue dich sehr, und du, Tochter Jerusalem, jauchze!
Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer.
Kommt lasst uns anbeten:

*Aufforderung zum Bittruf:
Manchmal gehen wir durch unser Leben
wie durch die Nacht,
verstört durch Ängste,
irregeführt durch Lügen,
belastet mit Versäumnissen.
Manchmal irren wir durch unser Leben
wie durch die Nacht
und sehnen uns nach Zeichen der Liebe,
nach dem Trost eines guten Wortes.
Wir rufen um erbarmen:

* Aufforderung zum Lobpreis
Es lohnt sich zu warten. Gott kommt, um uns zu helfen, wenn wir Angst haben, wenn wir einsam sind –, Gott, der Allmächtige und Barmherzige. Ihm sei Ehre in Ewigkeit. Wir singen:

*Kollektengebet:
Lasst uns beten:
Du kommst zu uns. Gott des Lebens,-- und unser müdes Herz schlägt schneller
Du kommst zu uns, Gott des Lichtes, in unseren matten Augen spiegelt sich dein Glanz.
Du kommst zu uns, Gott des Friedens, uns unsere Fäuste zu öffnen, unser Gesicht entspannt sich.
Du kommst zu uns, Gott des Trostes, und die schwere weicht aus unseren Füßen.
Du kommst zu uns, Gott der Geduld, ruhig wird unser Atem, ruhig und gleichmäßig.
Du kommst zu uns, Gott der Hoffnung, und unserer Seele wachsen Flügel.
Du ziehst dich zurück, du Gott der Ferne, hüllst dich in Dunkelheit und Nacht.
Du, der gnädige und barmherzige Gott, wir erwarten dich. Wir feiern deinen Advent, du unser Gott.
G: Amen

* Schriftlesung:  Philipper 4, 4-7

4 Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch!
5 Eure Güte lasst kund sein allen Menschen! Der Herr ist nahe!
6 Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden!
7 Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus.
(Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren - Amen)


* Glaubensbekenntnis:
Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

Lied EG 11, 1+2     Wie soll ich dich empfangen

* PREDIGT:
- Kanzelgruß:
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. AMEN.

Liebe Gemeinde,
Was erwarten wir? Diese Frage habe ich mir schon im Spätsommer gestellt als ich anfing den Gottesdienst für heute zu planen. Was wird aus der Eurokrise, was wird mit den Kriegen in der Welt? Auch im Hinblick auf meine eigene Lebenssituation und die vieler anderer Menschen die ähnliche Fragen haben, passt die Frage in den Advent hinein. Was werde ich in Zukunft beruflich machen, wohin geht mein Weg, was wird mit meiner Gesundheit. Wo stehe ich und mit wem? Wer geht den neuen Weg mit. Kann ich nach all dem was war, erwartungsfroh, ihn, Jesus erwarten? Also liebe Gemeinde, „was erwarten wir, jeder einzelne von uns“, in dieser Adventszeit?

Also ich denke das ist doch relativ einfach. Wir warten auf den wichtigen Termin beim Arzt. Heutzutage dauert das beim Facharzt mit unter vier Monate und länger. Und wir warten auf den Langersehnten Lotto Gewinn, wir spielen ja schon lange Jahre. Wir warten auf den Bescheid vom Amt, endlich zu wissen wie viel wir bekommen nach dem wir jetzt unseren Job verloren haben. Wir warten auf den Befund vom Labor, sind wir gesund oder hat es uns nun erwischt? Wir warten auf den guten Freund, die gute Freundin, auf ein liebes Wort, auf Zuneigung, auf Verständnis, ja und auf Liebe warten wir auch.

Auf den Menschen, der uns anrührt und mit dem wir dann zusammen alt werden wollen. Wir warten auf eine Entschuldigung von dem, der uns verletzt, wir warten auf die Prüfung in der Schule, wir warten auf die nächste Kerb und noch auf so vieles mehr warten wir.
Sicherlich sagen sie jetzt das ich mit allen genannten Erwartungen Recht habe. Nur was hat das alles mit Advent zu tun habe ich mich gefragt.  Adventszeit, liebe Gemeinde, ist Vorbereitungszeit. Adventszeit ist die Zeit der Vorfreude und der Erwartung.
Aber WAS erwarten wir eigentlich in diesen Tagen? Und WORAUF bereiten wir uns vor?
Sicherlich, wir zünden die Kerzen am Adventskranz an. Wir schmücken unsere Wohnungen mit Fensterbildern, Lichterketten und Tannenzweigen. Wir backen Lebkuchen, Plätzchen und Zimtsterne und suchen nach passenden Weihnachtsgeschenken für unsere liebsten. Und mit all‘ dem stimmen wir uns ein in bekanntes und vertrautes.
Doch WAS entdecken wir auf diese Weise - außer den Erinnerungen an eine längst vergangene Kinderzeit? Erwarten wir von Advent noch etwas NEUES? Wünschen sich nicht vielmehr die meisten, dass alles wieder so werden soll, wie es früher einmal war?
Das wäre doch auch nicht schlimm, wenn wir uns die Adventszeit von früher wünschen. Da war auch noch Zusammenhalt in den Familien. Mit früher verbinden wir wunderbare Erinnerungen an schöne und gute Zeiten. Da war die Welt für uns auch noch in Ordnung. Keine Existenzängste, kein Sparen bei den Geschenken, weil das Geld nicht reicht. Keine Angst vor dem alljährlichen Gezanke am Heiligen Abend wenn die Damen im Hause wieder und wieder anderer Meinung sind was das Essen und das Fest betrifft. Früher gehörte der Weihnachtsgottesdienst noch fest zum Fest.
Früher waren alle Generationen zusammen und es war ein großes Familienfest, an dem man den Geburtstag des Jesuskindes feierte. Seinetwegen wird es jedes Jahr wieder Weihnachten. Da hat es kein FFH gebraucht, um festzustellen, dass fast 55% der befragten nicht wussten was an Weihnachten gefeiert wird. Früher war es allen klar.
Das alles zeigt: WIE wir Advent feiern, das hat nicht mehr viel mit einer nach vorn gerichteter Erwartung zu tun! Wir orientieren uns fast ausschließlich an VERGANGENEM: Ja, DAMALS - vor 2000 Jahren - DA hat man die Ankunft des Messias noch herbeigesehnt! Ja, DAMALS in unserer Kinderwelt, mit den alten Bräuchen und dem auf Weihnachten zu Fiebern – DA waren wir noch gespannt auf das, was kommen würde. Aber doch nicht mehr heute in einer erwachsen gewordenen Gesellschaft!  Heute weiß Google doch alles besser und das Internet gibt alle Antworten.
Deshalb, liebe Gemeinde, lautet für mich die entscheidende Frage, HEUTE, am ersten Advent: WARTEN wir denn wirklich auf etwas in diesen Tagen? Und WIE sieht Ihre und meine adventliche Hoffnung konkret aus?
In der Alten Kirche hieß Advent feiern, den Blick nach VORN richten. Nicht in schönen Erinnerungen schwelgen – sondern in der täglichen Erwartung des Zu uns Kommens Gottes leben.
Und weil sie diese Hoffnung niemals aufgaben, machten die ersten Christen immer wieder die Erfahrung, wie ihrem Glauben Flügel wuchsen und wie sie ihre schwierige Gegenwart bestehen konnten. Damals begann man, die alten Prophezeiungen aus den Heiligen Schriften neu zu lesen. Prophezeiungen, die davon erzählen, wie Gottes zur Welt kommen die Erde verändert. Prophezeiungen, die man nicht schon als erfüllt ansah. Prophezeiungen, die für Gegenwart und Zukunft weitergalten.
Hören wir eine solche Prophezeiung als Predigttext zum 1. Advent aus Jesaja 35, 3-10  

Macht die erschlafften Hände wieder stark und die zitternden Knie wieder fest! Ruft den verzagten Herzen zu: »Fasst wieder Mut! Habt keine Angst!

Denn euer Gott kommt. Er SELBER kommt, ER will euch befreien ... Dann können die Blinden wieder sehen, und die Tauben wieder hören. Dann springt der Gelähmte wie ein Hirsch, und der Stumme jubelt vor Freude. In der Wüste brechen Quellen auf, und Bäche ergießen sich durch die Steppe. Der glühende Sand verwandelt sich zum Teich, und im dürren Land sprudeln Wasserquellen ... Eine feste Straße wird dort sein, den 'heiligen Weg' wird man sie nennen. ... Selbst Unkundige finden den Weg, sie werden dort nicht irregehen. Auf dieser Straße gibt es keine Löwen, kein Raubtier ist auf ihr zu finden; nur die geretteten Menschen gehen dort. ... Aus ihren Augen strahlt grenzenloses Glück. Freude und Wonne bleiben bei ihnen, Sorgen und Seufzen sind für immer vorbei.

EINES, liebe Gemeinde, macht dieser Text unüberhörbar deutlich: Wenn Gott kommt, dann geschieht völlig Unerwartetes, ja, wunderbar Neues. Da gibt es Veränderungen in einem Menschenleben, die man nicht für möglich gehalten hätte. Mehr noch, da ereignet sich Rettung und Befreiung für die gesamte Schöpfung!
Jede und jeder von uns weiß Thomas: SO ist es noch nicht. Da fehlt noch viel. Das allumfassende Hoffnungsbild, das hier gezeichnet wird, hat sich auch mit der Geburt Jesu nicht erfüllt. Zwar hat er Kranke geheilt und Verzweifelte getröstet.
Zwar hat er Armen und Ausgegrenzten die gute Nachricht von der Zuneigung Gottes gebracht – und manchen hat er einen Neuanfang mitten im Leben geschenkt. Aber eben: Nur einigen WENIGEN - NICHT allen! Noch nicht einmal die Mehrzahl der Menschen damals hat er erreicht – geschweige denn das riesige Heer der Elenden und Notleidenden bis heute! Und die Wüste? Sie hat sich seit damals nicht zum fruchtbaren Garten entwickelt – ganz im Gegenteil: Jedes Jahr breitet sie sich weiter aus.
Und deshalb, ist die Eingangsfrage so wichtig: Erwarten wir denn – gerade im Advent – noch irgendetwas Neues?
Was erwarten wir denn? Oder leben wir Christen nur in schönen Erinnerungen, die mit dem bekannten Satz beginnen:
„Es begab sich aber zu der Zeit als ..."
Gewiss, mit dem Kommen Jesu da HAT die Herrschaft Gottes ihren Anfang genommen! Aber genauso sicher ist: Sie wurde noch nicht vollendet. Die 30 Lebensjahre Jesu – das war nicht schon alles, was Gott mit dieser Welt vor hatte! Sein Wirken auf dieser Erde ging - und geht! - weiter.
So verstanden, liebe Gemeinde, hieße Advent feiern: Dass ich mir EINMAL im Jahr auf besondere Weise bewusst mache, was eigentlich JEDEN TAG geschieht! Advent feiern, hieße: Dass ich für die Nähe Gottes - in ganz alltäglichen Situationen! - aufmerksamer werde! Damit meine ich, dass wir Gott in unserem Nächsten sehen.
So wie wir mit unserem Nächsten umgehen in dem wir zuhören, die Hand reichen, trösten, den Nächsten aufnehmen, wenn er alleine ist. Einfach da sind für den anderen der uns braucht. Der alten Dame den Platz anbieten, Verständnis für den anderen haben.
Uns nicht an übler Nachrede beteiligen und uns immer auch die andere Seite anhören, bevor wir ein Urteil bilden, um nur ein paar Beispiele genannt zu haben.  Dass ich mich ganz neu darauf einstelle, dass wirklich GOTT mir begegnen will in jedem Menschen. Ich glaube, dieses Verständnis von Advent – weitab von der unter uns üblichen Advents-Folklore! - ist selbst unter Christen Mangelware. Zwar merken wir deutlich, wo es uns selbst und dieser Welt fehlt. Zwar sehen wir, wie Einsamkeit und Alleinsein gerade in diesen Tagen furchtbare Triumphe feiern.
In kaum einer Zeit im Jahr sind Menschen alleine und feiern alleine. Die Suizidrate steigt in der Adventszeit von Woche zu Woche. Wir vernehmen auch das Seufzen der geplagten Kreatur. Aber wer erwartet denn, dass Gottes Kommen – in Ihrem und in meinem Leben! – daran irgendetwas ändern könnte?
Haben wir, liebe Gemeinde, vor lauter Kerzenanzünden und Adventsstimmung pflegen, ganz vergessen, dass Gott schon einmal völlig unstandesgemäß zur Welt kam? Dass damals nichts war, wie man es - aufgrund geheiligter Traditionen! - erwartet hatte! Dass sich das göttliche Kind schnell draußen - VOR der Tür! - wiederfand!? Und, glauben wir wirklich, das wäre heute so anders? WER von uns rechnet denn damit, dass Gott so gewöhnlich – so menschlich – daherkommt?
Sie merken, liebe Gemeinde, Advent könnte eine spannende – und gar nicht rückwärts gerichtete! – Sache sein. Und deshalb zum Schluss noch einmal die sehr persönliche Frage:
WORAUF warten Sie - WORAUF warte ich eigentlich - in diesen Wochen?
Erwarten wir wirklich Gottes kommen? Hoffen wir auf eine grundlegende Veränderung unseres Lebens durch eine Begegnung mit ihm?
Oder wollen wir nur in altbekannten Erinnerungen und Stimmungen schwelgen?
Erwarten wir nur nicht zu wenig! „Gott, weil er groß ist, gibt am liebsten große Gaben. Ach, dass wir Armen nur so kleine Herzen haben." Amen

-Kanzelsegen:
Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft / bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn.
AMEN.

Lied EG 11, 3+4+6     Wie soll ich dich empfangen

Abendmahl:
Danksagung (Präfation):



Wahrhaft würdig und recht ist es,
dich zu loben, Gott
und dir für die Gaben zu danken,
die wir an deinem Tisch empfangen:
Kraft und Mut,
um aufzutanken für den Alltag,
Brot und Wein,
die uns ein Stückchen Himmel öffnen,
überall dort,
wo wir´s in deinem Namen teilen.

Gott, unser Vater,
in der Menschwerdung deines Sohnes
willst du uns Versöhnung schenken
und uns mit dir verbinden.

Durch Jesus Christus sind wir
hinein genommen in deine Liebe.
Zeichen dafür sind uns Brot und Wein,
in denen du uns gegenwärtig sein willst
durch deinen Sohn Jesus Christus,
unseren Herrn und Bruder.
Dafür loben wir dich, Gott und singen!

Lied EG 185, 3     Heilig, heilig, heilig

Einsetzungsworte:
Unser Herr Jesus Christus / in der Nacht, da er verraten ward / nahm er das Brot / dankte und brach's / und gab's seinen Jüngern / und sprach: Nehmet hin und esset / das ist mein Leib (+) / der für euch gegeben wird. Solches tut zu meinem Gedächtnis.
Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Abendmahl / dankte / gab ihnen den / und sprach: Nehmet hin und trinket alle daraus / dieser Kelch ist das neue Testament (+) in meinem Blut / das für euch vergossen wird / zur Vergebung der Sünden. Solches tut, sooft ihr's trinket, zu meinem Gedächtnis.


Vater unser:
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
AMEN.

Lied EG 190, 2     Christe du Lamm Gottes

Friedensgruß:
Mit dem Advent warten wir auf die Ankunft  Jesu Christi. Der Advent bleibt für uns nicht ohne Konsequenzen. Nehmen wir das Warten an. Vertrauen wir dem Weg, den Jesus für uns gegangen ist. Sind wir bereit ihn in Empfang zu nehmen. Sind wir offen für das große Geheimnis der Liebe in diesem Kind, auf das wir warten. Als Zeichen unserer Verbundenheit wollen wir uns die Hand reichen mit den Worten: Ich warte auf den Gottes Sohn, der andere erwidere, wahrhaftig wir warten.
(Einladung zum Händereichen)

Liebe Schwestern und Brüder in Christo,
Wir laden Sie alle zum Tisch des Herrn zu ein.
Alle sind willkommen: Katholiken, Protestanten, alle Glieder einer Kirche, Erwachsene und Kinder. Sie alle ruft Jesus Christus an seinen Tisch, er schließt niemanden aus.

* Austeilung:

* Lobpreis:
Dankbar will ich sein
und mich von Herzen freuen,
dankbar sein und nicht vergessen,
wie viel Gutes ich erfahren habe:

Meine Schuld wird mir vergeben;
meine Verletzungen werden geheilt;
wenn ich keinen Ausweg mehr sehe,
wird mir das Leben wieder geschenkt.
Den verlorenen Mut gewinne ich zurück
und bin froh, neu beginnen zu können.


* Fürbittengebet:
Herr, wo du hinkommst, da kehrt Heil ein;
wo du hinkommst, da werden Menschen verwandelt;
da entsteht Hoffnung, Freude, Liebe, Geborgenheit.

Dafür danken wir dir.


Komm du zu all denen, die erschöpft und enttäuscht sind
und nicht mehr an deine Liebe glauben können.

Wir warten auf dich.

Komm du zu all denen, die einsam sind
und sich nicht mehr freuen können, weil sie keinen Menschen haben.

Lass sie nicht allein

     
Komm du zu all denen, die ratlos und verzweifelt sind,
die vor Leid oder vor Krankheit keine Hoffnung mehr haben.
Gib den Menschen die Krank sind, den Mut sich anzuvertrauen, mit jemanden darüber zu sprechen. Breche die Bande der Falschen Verschlossenheit, öffne die Menschen, öffne den Mund und die Augen, die herzen und den Verstand.

Schenke du Kraft und Trost

Komm du zu all denen, die sich aus der Gemeinschaft ausgestoßen fühlen,
die den Anschluss nicht mehr finden,
die sich nicht mehr zutrauen, einen neuen Anfang zu machen.


Sei Wegbegleiter und der Neuanfang


Komm du zu allen jungen und alten Menschen,
die keinen Sinn mehr in ihrem Leben finden,
nichts entdecken, wofür es zu leben lohnt.

            Gib Hoffnung in diesen Wirtschaftlich dunklen Wochen und Tagen

Komm du zu all den Menschen, die in Streit und Unfrieden leben,
die den grausamen Wirren sinnloser Kriege ausgeliefert sind
wie die Menschen in Afghanistan, in Israel und in den Kleinkriegen der Familien, wo Menschen sich anschweigen und nicht die wahren Gründe nennen für das Schweigen, für die Sinnlosen Familienkriege, die meist lapidar sind, Missverständnisse sind aufgrund fehlender Kommunikation.
           
Setzte ein Zeichen der Gemeinsamkeit

Komm du zu deiner Gemeinde, deiner Kirche,
die immer noch uneins und zerstritten ist,
und lass deine Liebe in ihr Gestalt gewinnen.
Lass die Mächtigen der Kirchen erkennen, dass Gott niemals einen Unterschied machet zwischen Evangelisch und Katholisch. Wir sind alle ein Leib, wir haben alle einen Gott und Herrn.

Mach begreifbar dass es nicht um Ämter und Hirachien geht.


* Lied EG 1, 1+4-5     Macht hoch die Tür die Tor macht weit

* Bekanntmachungen:

Kollekte: Aktion „Brot für die Welt“

Wochenspruch: Du, Tochter Zion, freue dich sehr, und du, Tochter Jerusalem, jauchze! Siehe, dein König kommt zur dir, ein Gerechter und ein Helfer, arm und reitet auf einem Esel, auf einem Füllen der Eselin. Sacharja, 9, 9



Nächste Gottesdienste

Sonntag, 09. Dezember 2018 – 2. Advent – mit Prädikant Wagner

9:15 Uhr     Gottesdienst in Lettgenbrunn

10:30 Uhr     Gottesdienst in Lohrhaupten



Mittwoch, 05. Dezember 2018

14:30 Uhr     Seniorencafé in Lohrhaupten im Gemeindehaus


* Votum:
Gott segne euch, die ihr warten könnt;
er öffne euch Seine Türen zu Seiner Zeit.
Gott segne euch, die ihr lauschen könnt;
er senke in eure Ohren Sein gutes Wort.
Gott segne euch, die ihr staunen könnt;
er erfülle eure Herzen mit Seinem Licht.
Gott segne euch, die ihr glauben könnt;
er lasse euch Seine Verheißung schauen.
Gott segne euch, die ihr lieben könnt;
er mache euch zu Feuern in Kälte und Dunkelheit.

* Segen:
Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden.
AMEN.

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BeitragVerfasst am: 02.12.2018 15:05    Titel: Re:


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