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-thommy-
Lektor Wagner


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BeitragVerfasst am: 25.12.2018 00:31    Titel: Christvesper um 16.30 Uhr in Lettgenbrun, 24.12.2018 Antworten mit Zitat

Christvesper am Heiligen Abend  
Um 16.30 Uhr
Evangelische Kirche Lettgenbrunn
24.12.2018
Thema: Weihnachten wird unter dem Baum entschieden


*Orgelvorspiel

*Lied EG 24, 1-4   Vom Himmel hoch

* Begrüßung:
Es ist still geworden in den Lettgenbrunnern Straßen und Häusern.
Es ist festlich hier in Lettgenbrunn und in allen Dörfern Jossgrund und im Flörsbachtal.
Die Glocken der Kirchen läuten, man hört Gesang und Chöre, Posaunen und die Orgel. Es ist Weihnachtsabend. Wir, hier in Fischborn feiern die Christvesper.
Wir feiern sie im Namen Gottes der seinen Sohn gesandt hat, im Namen des Kindes dessen Geburtstag wir heute feiern und im Namen des heiligen Geistes der uns Wegbegleiter und Schutz ist.

Ich wünsche uns allen eine erholsame, ruhige und  mutmachende Christvesper am Heiligen Abend.

*Lied EG 45, 1 + 2     Herbei o ihr Gläubigen

*Weihnachten wie hast Du Dich verändert:  
Was habe ich mich früher auf´s Christkind gefreut
im Dezember, nachts in den Himmel geschaut.
Wir haben gebacken, gebastelt, gesungen und gelacht
und so die Zeit bis zum heiligen Abend verbracht.
Da gab es dann liebevoll gemachte Geschenke,
für das Puppenhaus neu tapezierte Wände.
Oder auch ein schönes neues Kleid
lag für meine Puppe bereit.
Wir haben alle zusammen gespielt und gesungen
bis die Müdigkeit uns zum Schlafen gezwungen.
Nach dem Kirchgang zur Weihnacht, da war es soweit
da stand schon die Ente mit Klößen bereit.
Am Nachmittag ging es hinaus in den Wald,
es hatte gefroren, die Hände waren so kalt.
Am warmen Ofen haben wir uns wieder gewärmt,
und schmatzend vom Bratapfel geschwärmt.
Doch heute, was hat sich gewandelt die Zeit,
liegen Stollen und Weihnachtsmänner ab August schon bereit.
Und Ende Oktober da klingeln die Kassen,
auch Weihnachtslieder dröhnen laut in den Gassen.
Da macht sich so etwas wie Hektik dann breit
Man hört immer wieder „ Hab gar keine Zeit,
Weihnachtsfeier heute hier morgen dort,
muss Geschenke noch kaufen, entschuldige ich muss fort.“
Geschenke zu machen ist eine Sache für sich
Denn jeder hat alles, braucht eigentlich nichts.
Dinge die heut unterm Tannenbaum liegen
sind PC, Videospiele und Tickets zum Fliegen
Auch Handy und Blueray sind sehr beliebt
aber auch Spielzeug, das mit sich selber spielt.
Nach so viel Geränne, Gehetze und zeitlicher Not
ist man Heiligabend fix und fertig, beinahe schon tot.
Wo ist sie geblieben, die ruhige Zeit
in der ich mich immer aufs Christkind gefreut?


Keiner wartet vergebens:  
Und ich sage Euch: Warten ist für mich etwas schreckliches,
Wartezimmer sind mir zu wieder, ich hasse es in mitten kranker zu sitzen die Husten und Schnupfen,  ich warte nicht gerne auf den Zug, ätzend wenn man da steht und er kommt nicht bei, warte nicht gerne mit Urteilen, ist doch besser einfach mal mir ein urteil über jemanden zu bilden ohne die Hintergründe zu wissen, warte nicht gerne auf den richtigen Moment zum Handeln, mache einfach was, ob es richtig oder falsch ist, egal. Und warum?? Habe ich vielleicht keine Zeit.
Alles ist so eingerichtet, dass das Warten keinen Raum mehr findet in unserer Zeit, in unserer schnelllebigen Gesellschaft, die Selbstbedienung am EC- Automaten, der Telefonanruf von Zuhause muss nicht sein, man hat ja das Handy dabei, E Mail und Internet, die Passfotos zum Mitnehmen, Drive in an den Fast Food Schaltern und vieles mehr. Ich habe es nicht mehr nötig zu warten. Auf Antworten muss ich auch nicht warten, es gibt ja das Internet, da findet man alle Antworten die man braucht.
Doch du Gott, machst aus dem Warten den Raum der Umkehr, das Anschauen des Verborgenen, die Wachsamkeit der innersten Sehnsucht. Denn nur die Erwartung macht uns fähig zu lieben.
Keiner von uns hat in der Adventszeit vergebens gewartet, du bist heute Abend gekommen, dafür danke ich dir, du mein Bruder, du das Kind in der Krippe.

*Lied EG 37, 1+2     Ich steh an deiner Krippe hier

* Schriftlesung:  Lukas 2, 1-20    
1 Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde.
2 Und diese Schätzung war die allererste und geschah zurzeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war.
3 Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt.
4 Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war,
5 damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger.
6 Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte.
7 Und  sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.
8 Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde.
9 Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr.
10 Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird;
11 denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.
12 Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.
13 Und alsbald war da bei dem Engel  die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen:
14 [Ehre sei Gott in der Höhe und  Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.
15 Und als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat.
16 Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen.
17 Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war.
18 Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten.
19 Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.
20 Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war. Amen

* Glaubensbekenntnis:
Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.     Amen.

* Lied EG 48     Kommet ihr Hirten ihr Männer und Fraun

* PREDIGT:

- Kanzelgruß:
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. AMEN.
Liebe Gemeinde,

Es ist eine Ursehnsucht im Menschen, sich einmal gemütlich niederzulassen und sich für immer einzurichten, einmal geborgen und daheim zu sein.

An Weihnachten lebt dieser Wunsch besonders intensiv. Das Fest des Friedens, der Liebe und der Familie.

Entsprechend gestimmt hören wir alle Jahre wieder die vertraute Geschichte, die ich vorhin gelesen haben. Vom Kind in der Krippe. Dem Stall mit den Tieren. Maria und Josef. Hirten. Könige und Engel.
Wir haben sie uns zurechtgemacht, heimisch, wohnlich und vertraut. In Krippen geschnitzt und auf Postkarten abgebildet. Geborgenheit und Vertrautes ausstrahlend. Das Bild der kleinen heiligen Familie mit den Besuchern und Gästen. Hirten und Könige. Alle angekommen und festlich gestimmt.
So mögen wir es an Weihnachten. Wir richten uns gemütlich ein. Alles ist ruhig. Stille Nacht.

Und dann dies.
Kreischende Kinder, schreiende Mütter, wild herumhüpfende Väter. Und im Hintergrund Oma und Opa, die eine La-Ola Welle machen. Dazu in der Mitte ein kleiner Tannenbaum, schrill und bunt geschmückt.
Weihnachten in Deutschland 2016. Dazu eine Auswahl an aktuellen Elektroartikeln. Laptop, Smartphone, Spielekonsole und Flachbildfernseher –

Von wegen stille Nacht.
Weihnachten wird unterm Baum entschieden.
So lautet das Motto des „Ich-bin-doch-nicht-blöd-Konzerns“. Vielleicht haben sie ja einen dieser Werbespots gesehen.


Weihnachten wird unterm Baum entschieden, das klingt fast so wie „Deutschland wird am Hindukusch verteidigt.“ Und wenn man ehrlich ist, wird unterm Baum ja auch tatsächlich verteidigt, nämlich die Gewinne der Elektronikbranche.
Die Konsumgesellschaft wird unterm Tannenbaum verteidigt.
Weihnachten wird unterm Baum entschieden – ist nur die Frage, wessen Weihnachten.

Ich habe keine Ahnung wie ich von diesen schrillen und lauten Weihnachtsbildern dahin kommen kann, was Weihnachten wirklich ausmacht. Dahin, wo es wirklich entschieden wird.
Also weg vom Tannenbaum und hin zur Weihnachtsgeschichte.

Ich beginne mit einer kurzen Erzählung. Wenn sie Ihnen bekannt vorkommt, dann ist das beabsichtigt.
Deutschland im Spätherbst 2016. Es ist die Woche nach dem ersten Advent. Draußen ist es feucht und grau. Nebel hängt in den Straßen. Auf dem Marktplatz einer kleinen Stadt stehen ein Mann und eine Frau, beide so zwischen dreißig und vierzig. Sie sehen müde aus, abgekämpft. Als ob sie schon einen langen Weg hinter sich haben. Ihr Hab und Gut tragen sie in zwei Rucksäcken mit sich herum. Man sieht, dass sie auf der Straße leben.
Die Frau ist hochschwanger.

Wir befinden uns an den Hügeln des Taunus, im schönen Ort Kronberg, ein ziemlich exklusives Fleckchen. Eine Villa reiht sich an die nächste. Laut Statistik leben hier die reichsten Mensch in ganz Deutschland. Banker. Börsenmakler. Wirtschaftsführer.
Ein Ort, an dem alles klingt, als habe er für Monopoly Modell gestanden. Schlosshotel. Parkstrasse. Golfclub. Sogar eine Burg gibt es.

Der Mann und die Frau wirken ziemlich fehl am Platze. Dürfen die das überhaupt? Hier langgehen? Eigentlich wäre der Ort geeignet wie kein zweiter – und doch gehört ganz schön Mut dazu, hier nach einem Platz zum Schlafen zu fragen.

Es ist Mittagspause. Die beiden setzten sich vor eine Bäckerei und bitten um etwas Geld. Nach einer halben Stunde die ersten Münzen, verbunden mit dem Hinweis „Aber nicht für Drogen.“ Schließlich schickt die Verkäuferin die beiden weg, man merkt ihr das schlechte Gewissen deutlich an, „hier dürfen Sie nicht bleiben, sonst kriege ich Ärger“ und steckt ihnen eine Tüte mit Brötchen zu.

Die beiden gehen den Hügel hoch, Richtung Burg, und klingeln an den großen Toreinfahrten der Villen, argwöhnisch beäugt von Kameras. Wenn überhaupt einer reagiert, dann ablehnend. So geht das den ganzen Nachmittag. Einmal kommt ein Dienstmädchen heraus und drückt ihnen 20 Euro in die Hand. Sie gehen weiter. Hinter ihnen ein Schweif aus Licht, erbeigezaubert von den Bewegungsmeldern.

Sie kehren um. Eine Frau mit ihrer Tochter quert die Straße. Das Mädchen schaut sie an und ruft.

„Mama, da sind wieder die faulen Feiglinge.“

Dann klingeln sie beim örtlichen Pfarrer. Ob er einen Platz für die Nacht hätte. Sie seien schon lange unterwegs, und die Frau wäre schwanger. „Nein, das geht hier nicht.“ „Aber Sie sind doch Kirche“, kommt als Antwort. Der Pfarrer ringt sichtlich mit seinem Gewissen. Dann verschwindet er hinter einer Tür und kommt mit einer großen Tüte gefüllt mit Vorräten zurück. Er gibt ihnen 15 Euro, „sie müssen verstehen“, sagt er und schließt die Tür.

Am Ende des Tages stranden sie vor einem großen Hotel. Vielleicht haben die ja ein kleines Zimmer übrig. Ein Plakat wirbt für eine Wohltätigkeitsveranstaltung. „Hier sind wir richtig“, denken die beiden.
Sie gelangen irgendwie in den Saal, argwöhnisch beäugt von den Gästen in festlicher Abendgarderobe. Schließlich nimmt ein Hotelmanager sie zur Seite und geleitet sie nach draußen, „das passt heute wirklich nicht“, sagt er, „wir haben hier eine Wohltätigkeitsveranstaltung. Wir sammeln für blinde Kinder in Bangladesh.“

Weihnachtsgeschichte aktuell!!!!!!!!!!!!

Und das schlimmste, liebe Gemeinde, sie ist genauso passiert.
Diese Geschichte ist wahr!
und gleichzeitig ist sie auch nicht wahr.

Denn der Mann und die Frau waren nicht wirklich obdachlos. Der Mann ist Reporter und die Frau ist Schauspielerin. Das was ich hier in einigen Auszügen zusammengefasst habe, ist den beiden in der Woche zwischen dem ersten und zweiten Advent letzten Jahres passiert. Es stand letztes Jahr in der Ausgabe „ der Zeit“ vor Weihnachten Da kriegt man beim Lesen richtig Beklemmungen.

Es ist beeindruckend zu lesen, wie zwei Gutsituierten Menschen, etwas, das als Rolle begann plötzlich zur zweiten Haut wird. Zunächst haben sie mit großer Distanz und schlechtem Gewissen zu kämpfen (Darf man so was tun?), und dann trifft sie jeder ablehnende Satz persönlich ins Mark.
Der Selbstversuch hatte zum Ziel, zu gucken, wie richtig reiche Leute auf das Thema Armut reagieren. Der Reporter und die Schauspielerin wollten zwei Lebenswirklichkeiten miteinander konfrontieren, die sonst nur in Statistiken, oder im Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung aufeinander treffen.

Auch wenn es so scheint, es geht nicht darum, jemanden bloßzustellen. So nach dem Motto, wer reich ist, hat kein Herz. Die beiden haben die ganze Zeit überlegt, wie sie wohl reagieren würden, wenn jemand vor ihrer Tür stehen und um ein Bett für die Nacht bitten würde.
Und ich hab das beim Lesen auch die ganze Zeit überlegt und mich gefragt, ob ich wohl wie der Pfarrer reagieren würde, der sie weiterschickt und ihnen als Ablass für sein schlechtes Gewissen eine große Tüte mit Vorräten und Geld in die Hand drückt. Ich könnte nicht sagen was ich gemacht hätte, ich weiß es nicht.

Klopfet an, dann wird euch aufgetan.

Plötzlich wird Realität, was man in unzähligen Krippenspielen gesehen oder auch selber gespielt hat: Das junge Paar, das von Wirt zu Wirt geht, um einen Schlafplatz bittet und jedes Mal abgewiesen wird, bis der Dritte sie schließlich zum Stall bringt.
Was würden Sie machen, wenn plötzlich jemand vor ihrer Tür steht und um einen Schlafplatz bittet?

Hier wird Weihnachten an der Haustür entschieden!
Ich wünsche uns dass wir die richtige Entscheidung treffen.

-Kanzelsegen:
Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft / bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn.  AMEN.

* Lied EG 46     Stille Nacht

* Fürbittengebet:
Gott unser Vater, an diesem Abend feiern wir die Geburt deines Sohnes Jesus. Durch ihn willst du unser Leben hell machen. Wir bitten dich:
Hell wird die dunkle Nacht durch Jesus. Er ist als Licht in die Welt gekommen für alle, die traurig, einsam und allein sind.
Guter Gott schenke allen Menschen etwas von diesem Licht. Wir bitten dich, erhöre uns.

Hell wir die dunkle Nacht durch Jesus. Er ist als leuchtender Stern aufgegangen über dem dunklen Stall unserer Welt.
Guter Gott, lass uns in deinem Licht leben und den Weg zueinander finden. Wir bitten dich, erhöre uns.

Hell soll die dunkle Nacht durch uns werden, denn wir sollen dein Licht in die Welt tragen.
Guter Gott, lass uns leuchtende Sterne sein, die dein Licht aufleuchten lassen, wo Menschen traurig sind, einsam und krank. Wir bitten dich, erhöre uns.

Hell wird es werden in unserer Gemeinde, wenn wir alle leuchtende Sterne sind. Dann können wir in unserer Gemeinde und in vielen Gruppen Heimat finden.
Guter Gott, schenke uns und allen Menschen einen Ort der Geborgenheit und der Heimat.
Wir bitten dich, erhöre uns.

Ja, Herr, lass es hell werden in uns und um uns herum. Dann werden alle sehen, dass du unter uns lebendig bist durch Christus, deinen Sohn.
Amen.

Und gemeinsam beten wir mit den Worten unseres Herrn,

* Vater unser:
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
AMEN.

* Lied EG 43, 1-3     Ihr Kinderlein kommet

* Bekanntmachungen:
Kollekte: Brot für die Welt

Wochenspruch:
     "Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids." | Lk 2,10b.11

Nächste Gottesdienste

1. Weihnachtsfeiertag, Dienstag 25. Dezember 2018 Mit Pfrin. Ehlers

9:00 Uhr     Gottesdienst in Lettgenbrunn mit Abendmahl

10:30 Uhr     Gottesdienst in Lohrhaupten mit Abendmahl


2. Weihnachtstag, Mittwoch 26. Dezember 2018 mit Präd. Reichel

10:30 Uhr     Gottesdienst in Lohrhaupten mit Gesangverein    

* Votum:
Nehmt das Licht und diesen Abend mit in eure Weihnacht.
Verkündet allen das Jesus zur Welt gekommen ist.
Gehet in diese Heilige Nacht und in die Weihnacht mit dem Segen des Vaters im  Himmel.

* Segen:
Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden.    AMEN.  
                  
*Lied EG  44     O du fröhliche

Im stehen bei dunkler Kirche

*Orgelnachspiel

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BeitragVerfasst am: 25.12.2018 00:31    Titel: Re:


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