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-thommy-
Lektor Wagner


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BeitragVerfasst am: 25.12.2018 23:21    Titel: Abendmahlsgottesdienst am 1. Feiertag, 25.12.2018 Antworten mit Zitat

Familienweihnachtsgottesdienst mit Abendmahl
am 1. Weihnachtstag, 25. Dezember 2018
Um 10.30 Uhr in der Ev. Kirche Kempfenbrunn
Text: Micha 5,1-4


*Orgelvorspiel

* Lied EG + 34     Komm heiliger Geist

* Begrüßung:
Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes.
AMEN.

Ob wir das Geheimnis von Weihnachten
jemals ganz erfassen können?
Gott wird Mensch.
Kein Thron weit über den Menschen
Kein Allherrscher weit
über dem Horizont der Welt.
Kein unbewegter Beweger
weit über uns am Himmelszelt.
Ein Gott mit uns – Immanuel.
Die Stätte seiner Geburt
unter den Ärmsten der Armen
Ohnmacht seine Liebe
auf den Wegen der Menschheitsgeschichte.
Durch unzähliges Leid bewegt
bewegt er uns
Bewegt er uns?

Ganz herzlich begrüße ich Sie und Euch alle zum Abend-mahlsgottesdienst am 2. Weihnachtsfeiertag. Das Thema heute lautet: Ohne Weihnachten würde unsere Welt in Fins-ternis versinken. Ich wünsche uns allen einen Mutmachenden Gottesdienst.

* Eingangslied EG 24, 1-4     Vom Himmel hoch

* Eingangspsalm:
Uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und er heißt:
Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst.

Singet dem Herrn ein neues Lied;
            singet dem Herrn, alle Welt!
Singet dem Herrn und lobet seinen Namen,
            verkündet von Tag zu Tag sein Heil!
Erzählet unter den Heiden von seiner Herrlichkeit,
            unter allen Völkern von seinen Wundern!
Ihr Völker, bringet dar dem Herrn,
            bringet dar dem Herrn Ehre und Macht!
Bringet dar dem Herrn die Ehre seines Namens,
            bringet Geschenke und kommt in seine Vorhöfe!
Betet an den Herrn in heiligem Schmuck;
            es fürchte ihn alle Welt!
Sagt unter den Heiden: Der Herr ist König.
            Er hat den Erdkreis gegründet, daß er nicht wankt.
            Er richtet die Völker recht.

Uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und er heißt:
Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst.

Kommt lasst uns anbeten:

* Aufforderung zum Bittruf:
Lasst uns anbeten das Kind in der Krippe,
Jesus, den Sohn Gottes,
der in die Welt gekommen ist,
zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.
Lasst uns rufen:

*Aufforderung zum Lobpreis:
"Also hat Gott die Welt geliebt,
dass er seinen eingeborenen Sohn gab,
damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden,
sondern das ewige Leben haben."
Lasst uns lobsingen mit den Engeln im Himmel
und den Menschen auf Erden:

* Kollektengebet:
Gott,
zu allen Zeiten und auf vielerlei Weisen
hast du zu uns Menschen gesprochen.
An Weihnachten hast du dich uns menschlich zugewandt.
Dein Sohn ist einer von uns geworden,
ein Mensch wie wir.
Gib, dass wir offen und empfänglich sind für ihn,
dass wir ihm Wohnung und Heimat geben
in unserem Herzen und in dieser Welt,
damit er, das Licht von Weihnachten, überall sichtbar wird.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn und Bruder. Amen.

* Schriftlesung: Micha 5,1-4
1 Und du, Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Isra-el Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewig-keit her gewesen ist.
2 Indes lässt er sie plagen bis auf die Zeit, dass die, wel-che gebären soll, geboren hat. Da wird dann der Rest seiner Brüder wiederkommen zu den Söhnen Israel.
3 Er aber wird auftreten und weiden in der Kraft des HERRN und in der Macht des Namens des HERRN, sei-nes Gottes. Und sie werden sicher wohnen; denn er wird zur selben Zeit herrlich werden, so weit die Welt ist.
4 Und er wird der Friede sein.
(Micha 5,1-4a)
(Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren - Halleluja)

* Glaubensbekenntnis:
Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

* Lied EG 35     Nun singet und seid froh

* PREDIGT:

- Kanzelgruß:
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Got-tes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. AMEN.

Und du, Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Isra-el Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewig-keit her gewesen ist.
Es tut gut, diese Verheißung zu hören – gerade jetzt. In den vergangenen Wochen habe ich mich schon gefragt, was wir eigentlich feiern? Eine Betriebsfeier jagt die nächste, jeder Verein lädt seine Mitglieder zu Weihnachtsfeiern, tumultartige Zustände bei Sonderangebotaktionen in den Läden. Wo war da das Kind in der Krippe?
Ja, liebe Gemeinde, wir hetzen von einer Besinnung zur nächsten und verlieren dabei immer mehr die Weihnachtskul-tur. Es ist mehr der Tanz um das goldene Kalb denn der inne-re Weg zum Stall in Bethlehem. Dabei brauchen wir doch Weihnachten, brauchen die Geburt des Gottessohnes für un-ser Leben!

Ich frage mich seit einiger Zeit, ob die Menschen heutzutage noch Weihnachten brauchen. Auf die Frage eines Reporters in der Fußgängerzone in Frankfurt, was denn an Weihnachten gefeiert wird, antwortete ein junger Mann: „Hat das vielleicht etwas mit Jesus zu tun?“ Unser Weihnachtsfest ist inhalts-leer geworden, wir drohen es vor lauter X-mas Party und mul-timedialer Verblödung zwischen den Gängen des Festessens ganz zu verlieren. Manchmal frage ich mich wirklich, ob die Menschen Weihnachten wirklich brauchen, wenn sie so damit umgehen, als ob es das Kind in der Krippe nie gegeben hätte.


Was wäre gewesen, wenn die Geburt, die wir an Weihnachten feiern, gar nicht stattgefunden, dieser Jesus von Nazareth gar nicht gelebt hätte? Mag sein, dass genau diese Frage den Schriftsteller Günter Kunert zu der folgenden provo¬zierenden Geschichte angeregt hat, einer Geschichte, die ein Gegenbild zu dem Weihnachtsevangelium zeichnet:
» ... und sie gebar ihren ersten Sohn, wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe im Stall.« Doch noch ehe die Hirten erschienen aber regte das Kind sich nicht mehr.
Und die Verkündigung?
Aus der Verzweiflung über den Tod des Neugeborenen entstand bald Zwei¬fel, ob überhaupt so etwas wie eine Zusage, etwas wie eine göttliche Absicht vor¬gelegen und nicht alles Einbildung gewesen sei. Wer war man schon, um die Vor¬aussetzung für die undurchschaubaren Pläne übermenschlicher Mächte zu bieten?
Und während der Zimmermann und seine Frau den klei-nen Leichnam hin¬ter dem Stall begruben, trösteten sie sich damit, dass ihnen wer weiß was erspart geblieben sei. In den schlimmen Zeiten nach einem gescheiterten Aufstand, nach dem verlorenen Krieg gegen die Besat-zungsmacht war die Zukunft ohnehin unsi¬cher und düs-ter genug. Wer jetzt von einem großen Schicksal auser-sehen schien, war von vornherein zum Tode verurteilt. Vielleicht hatten die Römer recht, wenn sie sagten: »Pulvis et umbra sumus«. Staub und Schatten sind wir.
So verließen sie Bethlehem und zogen nach Nazareth zu-rück, gemächlich und eher beruhigt, dass sich keines der Versprechen erfüllt hatte und sie, kleine Leute, nicht ge-zwungen waren, sich gegen den Lauf der Welt stellen zu müssen. Dann sollte lieber alles weitergehen wie bisher, wie eh und je, und man selber existierte besser als kurz-fristig belebter Staub und Schatten dahin.
Schließlich blieb einem das Heil, kein Heil mehr zu erwar-ten.
(GÜNTER KUNERT)

Wenn sich das Kind nicht geregt hätte - Eine ungeheuerliche Geschichte, eine Geschichte, bei der einem der Atem stockt. Eine Geschichte, die radikale Fragen stellt. Was wäre gewe-sen, wenn sich dieses Kind tatsächlich nicht geregt hätte? Was wäre die Welt ohne Jesus Christus?
Trotz der beklagenswerten Kulturlosigkeit unserer Gesell-schaft Weihnachten gegenüber, wo man Weihnachten, Sankt Martin oder auch Advent bald nicht mehr sagen darf, weil an-dere sich dadurch verletzt fühlen, da mag ich mir eine Welt ohne Jesus gar nicht vorstellen. Denn, hätte dann nicht einer gefehlt, der sich mit aller Radikalität für die kleinen Leute, für die Schwachen und Ausgegrenzten, die Armen und Rechtlo-sen, die Kranken und Sterbenden, für die, die in den Augen der Welt nichts zu sagen haben, eingesetzt hätte? Hat dieser Jesus von Nazareth nicht wie kein anderer eben diese kleinen Leute dazu ermutigt, sich gegen den Lauf der Welt zu stellen, in der Reichtum, Macht und Stärke mehr zählen als Frie¬den, Liebe und Gerechtigkeit?

»Pulvis et umbra sumus.« Staub und Schatten sind wir. Nein, das war nicht seine Botschaft! Er wollte die Menschen aus ihrer Lethargie herausho¬len, ihnen Selbstbewusstsein, ihnen einen Sinn geben, für den sie leben konnten. Er wollte ihnen sagen: Ihr seid mehr wert als Staub und Schatten. Ihr seid Geschöpfe der Liebe Gottes!
»Schließlich blieb einem das Heil, kein Heil mehr zu er-warten.« - Sein ganzes Dasein war ein lebendiger Wider-spruch gegen diese resignative Hal¬tung von Menschen. Selbst am Kreuz hat er die Hoffnung auf Gott nicht los-gelassen. Hätte er sonst nach ihm geschrieen? Keine Situati-on ist für Jesus so heillos gewesen, dass er sich von Gott nicht noch etwas erwartet hätte!

Wenn Jesus nicht geboren wäre und gelebt hätte, würde un-sere Welt in ihrer Finsternis völlig versinken. Wir würden eine unglaubliche Sehnsucht nach Heil, nach einer geheilten Welt in uns spüren, von der wir wüssten, dass sie niemals gestillt würde. Jesus hat uns die Vision von einer Welt gegeben, die mit Gott und mit sich selbst versöhnt ist, einer Welt, die ge-heilt ist von den Wunden, die die Menschen sich gegenseitig und der gesamten Schöpfung schlugen.

Jesus ist die personengewordene Liebe Gottes. Seine Vision von Frieden, Liebe, Heil sind seit über 2.000 Jahren lebendig.
Doch die Geschichte von Günter Kunert stellt die Frage nach der Bedeutung von Weihnachten für uns Menschen heute. Regt sich das Kind noch? Regt es sich noch in uns? Bewegt es uns noch?
Macht es auch uns heute noch Mut, uns immer wieder gegen den Lauf der Welt zu stellen, einer Welt, die doch auch heute noch mehr auf Erfolg, Stärke und Macht setzt, denn auf Liebe, Frieden und Gerechtigkeit? - Zivil¬courage oder Anpassung?
Bewegt dieser Jesus von Nazareth, dessen Geburt wir heute feiern, auch uns noch dazu, uns nicht dem Schicksal zu erge-ben, sondern unserem Leben Perspektiven und Sinn zu ge-ben, an unsere eigenen Stärken zu glauben und sie in den Dienst für die Menschen, für mehr Menschlichkeit zu stellen?¬ Sinnorientierung oder Lethargie?

So ganz, scheint es, kommen wir nicht ohne ihn aus. Die Kir-chen und ihre Botschaft finden die Jugendlichen unattraktiv, doch ist das Bedürfnis nach Sinn und Halt im Glauben größer als je zuvor. In dieser Sehnsucht liegt ein Gespür für Jesus und seine Vision, wenn auch nicht mehr bewusst und in den kirchlichen Traditionen. Die ungeheuer große Sehnsucht nach Heil ist gegenwärtig im religiösen Suchen und Fragen vieler Menschen, auch wenn sie sich noch so sehr von Jesus ab-wenden.
IV. Jesu Geburt in uns
Und doch muss ich noch einmal fragen: Gibt dieses Kind in der Krippe auch uns heute noch die Hoffnung, dass sich Gott in unserem Leben als der je Größere erweist, als der, der auch in den dunkelsten und schwierigsten Situationen unse-res Lebens, auch in der Stunde unseres Todes noch Heil zu schaffen vermag? Haben wir eine Zuver¬sicht, die alle Gren-zen übersteigt? - Hoffnung oder Resignation?
Wenn Menschen von Jesu Geburt nichts mehr wissen oder wissen wollen, wie können sie das Heil erfahren, dass in Got-tes Kommen in diesem Kind liegt.

»Wird Christus tausendmal zu Bethlehem geboren und nicht in dir; du bleibst noch ewiglich verloren.« So hat es der Mystiker Angelus Silesius, der im 17. Jahrhundert lebte, gesagt.
Nur wenn sich das Kind in uns weiter regt, wenn es uns be-wegt, kommt das Weihnachtsfest an sein Ziel. Nur wenn sich in uns Zivilcourage gegen Anpassung, Sinnorientierung gegen Lethargie, Hoffnung gegen Resignation durchsetzen, ist das Kind nicht tot, sondern lebt weiter in uns.

Die Vision der Liebe Gottes, die unter den Menschen wirkt und die Welt verändert – diese Vision treibt seit 2.000 Jahren Menschen an, sich für eine gottgefälligere und menschlichere Welt einzusetzen und am künftigen Reich Gottes mitzuarbei-ten. Weihnachten ist, recht verstanden, der Motor für unser Christsein und unser Leben insgesamt. Weil Gott sich durch seinen Sohn in diese Welt mit ihren Dunkelheiten gegeben hat, sind wir nicht im Chaos unserer Zeit verlassen. Wir kön-nen mutig für eine bessere Welt einstehen.

Heißt das nun, Weihnachten ist noch nicht ganz verloren – trotz allem Verfall der Weihnachtskultur? Das Kind regt sich heute noch, auch wenn es viele Menschen nicht mehr wahr-nehmen?
Ja, es regt sich noch. Wir sind Gott so lieb und wichtig, dass er nie aufhören wird, in diesem Säugling in der Krippe zu uns zu kommen.
„Gott will im Dunkeln wohnen / und hat es selbst erhellt“, dichtete Jochen Klepper in seinem Adventslied. Er will uns nahe sein und seine Vision von einer geheilten Welt mit uns verwirklichen.
»Pulvis et umbra sumus.« Staub und Schatten sind wir. – Das stimmt für ihn nicht. Wir sind seine geliebten Kinder. An Weihnachten wird das so augenscheinlich, dass wir als Chris-ten nicht daran vorbeisehen können. Und es ist unsere Auf-gabe, immer und immer wieder diese Botschaft in alle Welt zu verbreiten: „Das Kind hat sich geregt und es regt sich noch!“ – Diese Botschaft trotz aller Widerstände und allen vermeintlichen Desinteresses hinauszutragen. Möge Weih-nachten unser Motor dafür sein. AMEN.
-Kanzelsegen:
Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft / bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn.
AMEN.

* Lied EG 36, 1-4     Fröhlich soll mein Herze springen

ABENDMAHL

* Sündenbekenntnis und Absolution: (stehend)
Als Jesus gefragt wurde,
was denn das wichtigste Gebot ist, antwortete er:
Du sollst Gott, deinen Herrn, lieben:
von ganzem Herzen, mit ganzer Seele, mit all deiner Kraft. Und deinen Nächsten wie dich selbst.
Denn Gott ist Liebe,
und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott. Und Gott in ihm.
An Gott und unseren Mitmenschen aber werden wir schuldig.
Täglich versündigen wir uns an ihnen. Wenn Ihr das auch so seht und bekennt,
und wenn Ihr Vergebung um Christi willen begehrt, so sprecht: Ja, mit Gottes Hilfe!

Gemeinde: Ja, mit Gottes Hilfe!

Gottes unerschöpfliche Barmherzigkeit heilt eure Herzen. Im Auftrag unseres Herrn, Jesus Christus,
verkünde ich euch die Vergebung aller eurer Schuld -
im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Der Friede des Herrn sei mit euch allen.
Euch geschehe, wie ihr glaubt.

Danksagung (Präfation):

* Lied Liedzettel Sanctus

* Einsetzungsworte:
Unser Herr Jesus Christus / in der Nacht, da er verraten ward / nahm er das Brot / dankte und brach's / und gab's seinen Jüngern / und sprach: Nehmet hin und esset / das ist mein Leib (+) / der für euch gegeben wird. Solches tut zu meinem Gedächtnis.
Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Abendmahl / dankte / gab ihnen den / und sprach: Nehmet hin und trinket alle daraus / dieser Kelch ist das neue Testament (+) in mei-nem Blut / das für euch vergossen wird / zur Vergebung der Sünden. Solches tut, sooft ihr's trinket, zu meinem Gedächt-nis.

* Vater unser:
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
AMEN.

* Lied EG 190.2 "Christe, du Lamm Gottes" (stehend)

* Friedensgruß:
Der Friede des Herrn sei mit euch allen. Keiner sei gegen den anderen, keiner in sich verschlossen. Vergebt, wie euch ver-geben ist, nehmt einander an, wie Christus euch angenom-men hat zum Lobe Gottes.

(Einladung zum Händereichen)

* Austeilung: dazu Orgelmusik

* Lobpreis:
Lobe den Herrn, meine Seele,
und was in mir ist, seinen Heiligen Namen!
Lobe den Herrn, meine Seele und vergiss nicht,
was er dir Gutes getan hat:
Der dir alle deine Sünden vergibt und heilet
alle deine Gebrechen,
der dein Leben vom Verderben erlöst und dich
krönet mit Gnade und Barmherzigkeit.

* Fürbittengebet:
Guter Gott!
In der Geburt deines Sohnes erfahren wir
deine Nähe zu uns Menschen.
Du bist ein Gott-mit-uns, Immanuel.
Deshalb dürfen wir zu Weihnachten
mit unseren Bitten zu dir kommen:
Gib uns den Mut und die Kraft,
deine Liebe und deine Gerechtigkeit
immer wieder dem Lauf der Welt entgegenzustellen.
Lass uns in schwierigen Situationen nicht resignieren
und den Glauben an deine heilschaffende Nähe nicht verlie-ren.
Öffne unsere Sinne für Erfahrungen
deiner Gegenwart mitten in dieser Welt.
Schenke uns den Blick für die Sorgen
und Nöte unserer Mitmenschen,
den dein Sohn wie kein anderer Mensch gehabt hat.
Denn du, Gott, bist unsere Hoffnung,
du bist die Quelle und das Ziel unserer Sehnsucht.
Dafür danken wir dir durch Jesus Christus,
unseren Herrn und Bruder.
Amen.

* Lied EG 45, 1 - 3    Herbei o ihr Gläubigen

* Bekanntmachungen:
Kollekte: Kirchlicher Jugendförderplan

Wochenspruch: Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit. Joh. 1, 14

Nächster Gottesdienst:

2. Weihnachtstag, Mittwoch 26. Dezember 2018 mit Lekto-rin Weigelt

10:30 Uhr Gottesdienst in Kempfenbrunn

* Segen:
Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein An-gesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden. AMEN.

* Lied EG 44     O du fröhliche

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BeitragVerfasst am: 25.12.2018 23:21    Titel: Re:


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