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-thommy-
Lektor Wagner


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BeitragVerfasst am: 24.02.2019 16:00    Titel: Gottesdienst an Sexagesimae mit Totengedenken, 24.02.2019 Antworten mit Zitat

Gottesdienst am Sonntag Sexagesimae
10.30 Uhr Ev. Kirche Lohrhaupten mit Totengedenken
24.02.2019
Text: 2. Korinther 12, 1-10


* Lied EG + 34     Komm heiliger Geist

* Begrüßung:
Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes.
AMEN.
Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat,
der Wort und Treue hält und der nicht fahren
lässt das Werk seiner Hände.
AMEN

Liebe Gemeinde,
zum Gottesdienst heute am Sonntag Sexagesimae heiße ich sie und euch alle ganz herzlich Willkommen. Das Thema heute Morgen lautet: „Evangelisch aus gutem Grund“.
Ich wünsche uns einen mutmachenden Gottesdienst.

*Lied EG 447, 1-3   Lobet den Herren, alle, die ihn ehren

*Eingangspsalm:
Herr, dein Wort bleibt ewiglich, so weit der Himmel reicht;
deine Wahrheit währet für und für.

Dein Wort ist meines Fußes Leuchte
            und ein Licht auf meinem Wege.
Du bist mein Schutz und mein Schild,
            ich hoffe auf dein Wort.
Erhalte mich durch dein Wort, daß ich lebe,
            und laß mich nicht zuschanden werden in meiner Hoffnung.
Stärke mich, daß ich gerettet werde,
            so will ich stets Freude haben an deinen Geboten.

Herr, dein Wort bleibt ewiglich, so weit der Himmel reicht;
deine Wahrheit währet für und für.

Kommt lasst uns anbeten:

*Aufforderung zum Bittruf:
Gottes Wort - ein Licht auf unserem Weg.
Aber wie selten nehmen wir es wahr,
richten wir uns danach.
Ist es darum so finster bei uns?
Wir rufen um erbarmen:

*Aufforderung zum Lobpreis:
Jesus sagt: "Ich bin das Licht der Welt.
Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis,
sondern wird das Licht des Lebens haben."
Darum können wir Gott loben:

*Kollektengebet:
Allmächtiger Gott, lieber Herr,
durch deinen Sohn hast du zu uns gesprochen.
Gib, daß der Same deines Wortes in unseren Herzen aufgehe,
daß wir in Worten und Werken dich ehren
und Zeugen deiner Liebe werden.
Durch ihn, unseren Herrn Jesus Christus,
der mit dir und dem Heiligen Geist
lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit.
G: AMEN

* Schriftlesung: 1 Korinther 13, 1-13
1 Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.
2 Und wenn ich  prophetisch reden könnte und wüßte alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, so daß ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts.
3 Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen, und hätte die Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze.
4 Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf,
5 sie verhält sich nicht ungehörig, sie  sucht nicht das Ihre, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu,
6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit;
7 sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.
8 Die Liebe hört niemals auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird.
9 Denn unser Wissen ist Stückwerk, und unser prophetisches Reden ist Stückwerk.
10 Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören.
11 Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war.
12 Wir  sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, wie ich erkannt bin.
13 Nun aber bleiben  Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

(Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren - Halleluja)

* Glaubensbekenntnis:
Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

* Lied EG 262, 1-4   Sonne der Gerechtigkeit

* PREDIGT:

- Kanzelgruß:
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. AMEN.

2. Kor. 12, 1 - 10:  
Gerühmt muß werden; wenn es auch nichts nützt, so will ich doch kommen auf die Erscheinungen und Offenbarungen des Herrn. Ich kenne einen Menschen in Christus; vor vierzehn Jahren - ist er im Leib gewesen? ich weiß es nicht; oder ist er außer dem Leib gewesen? ich weiß es auch nicht; Gott weiß es -, da wurde derselbe entrückt bis in den dritten Himmel. Und ich kenne denselben Menschen - ob er im Leib oder außer dem Leib gewesen ist, weiß ich nicht; Gott weiß es -, der wurde entrückt in das Paradies und hörte unaussprechliche Worte, die kein Mensch sagen kann. Für denselben will ich mich rühmen; für mich selbst aber will ich mich nicht rühmen, außer meiner Schwachheit. Und wenn ich mich rühmen wollte, wäre ich nicht töricht; denn ich würde die Wahrheit sagen. Ich enthalte mich aber dessen, damit nicht jemand mich höher achte, als er an mir sieht oder von mir hört. Und damit ich mich wegen der hohen Offenbarungen nicht überhebe, ist mir gegeben ein Pfahl ins Fleisch, nämlich des Satans Engel, der mich mit Fäusten schlagen soll, damit ich mich nicht überhebe. Seinetwegen habe ich dreimal zum Herrn gefleht, daß er von mir weiche. Und er hat zu mir gesagt: Laß dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. Darum will ich mich am allerliebsten rühmen meiner Schwachheit, damit die Kraft Christi bei mir wohne. Darum bin ich guten Mutes in Schwachheit, in Mißhandlungen, in Nöten, in Verfolgungen und Ängsten, um Christi willen; denn wenn ich schwach bin, so bin ich stark  

Liebe Gemeinde,

„gerühmt muss werden, wenn es auch nichts nützt“ – fängt Paulus hier den Abschnitt an. Die Werbeleute heute sagen es genau umgekehrt: „Gerühmt muss werden, sonst nützt es nichts“. Scheinbar hat Paulus die Gesetze des Marktes noch nicht so richtig verstanden, sonst würde er wohl seine Vorzüge anpreisen – so wie die Kirche das ja heute auch zum Teil versucht: „Evangelisch aus gutem Grund“, heißt es da seit ein paar Jahren auf allerlei Papier. „Aus gutem Grund“, wir sollen uns rühmen, um gehört zu werden mit dem Guten, das wir als Kirche tun so sagen es uns die Werbestrategen und die Kommunikationsfachleute. Unser Produkt sei schließlich besser als unser Ruf.      „Tue Gutes – und rede darüber“, lautet die Devise kirchlichen Erfolgs.

Ob die flotten Werbesprüche die Menschen überzeugen und die Menschen an unsere evangelische Kirche binden? Na ja. Man kann Zweifel haben. Und nachdem, was Paulus hier bei den Korinthern durchprobiert, erst Recht. Er verteidigt und rühmt sich hier nämlich mit einer so genannten „Narrenrede“.

„Narrenrede“ kommt mir in diesen Tagen mitten in der Hoch-Zeit der Faschingskampagne wieder sehr bekannt vor. Bei den Narren wird die Wirklichkeit auf den Kopf gestellt  -  oder vielleicht besser: die Kopf stehende Wirklichkeit wird auf die Füße gestellt. „Narren und Kinder sagen die Wahrheit“,  heißt es. Die Politik im Großen und Kleinen darf in ihrer Schamlosigkeit beim Namen genannt werden – die Skandale und Skandälchen in unseren Dörfern werden noch einmal zur Sprache gebracht und wenn’s gelingt mit spitzer Zunge hinterfragt – man lacht ob zu Recht oder Unrecht über Menschen, die durch ihre ausgeprägten Eigenarten wie auch immer Anlass dazu bieten.

„Narren und Kinder sagen die Wahrheit“. Der Narr hält den Spiegel hin und es erscheint darin die ungeschminkte Wahrheit überspitzt und verzerrt, gerade in der Übertreibung auf den Punkt gebracht. Das macht auch Paulus. Auch ihm geht es um die ungeschminkte Wahrheit, die er den Korinthern vorhalten will.

Worum geht es?

In Korinth gibt es Streitigkeiten. Paulus hat die Gemeinde gegründet – dann sind andere Apostel gekommen und haben das Evangelium anders verkündet. Heute würden wir vielleicht davon sprechen, dass sie auch Christen waren, aber einer anderen Konfession angehörten. Es gibt erhebliche Unterschiede. Ein wesentliches Kennzeichen dabei ist der in ihrer Verkündigung. Absolutheitsanspruch der anderen Apostel: Sie behaupten, die besseren Christen zu sein. Sie nehmen für sich in Anspruch, mehr bieten zu können: mehr Offenbarungen, mehr Zeichen, mehr Wunder. Sie rühmen sich ihrer Redekunst und ihrer Beliebtheit. Sie machen einfach „mehr her“, „verkaufen sich besser“, wirken attraktiver.

Wer die bessere Werbung hat, hat auch das bessere Produkt! Klar!   Oder?! Sieht man ja bei vielen Sekten heut zu Tage.

Wie soll Paulus damit umgehen? Klein beigeben?: „Ok – ihr seid besser, dann such’ ich mir eine Gemeinde, die mit weniger zufrieden ist.“ Andererseits: das wäre ein Verrat an der Sache – ein Verrat an den eigenen abweichenden Glaubensinhalten. Soll er sich auf das „Imponiergehabe und Eigenlob“ einlassen? Dann ist er aber schon von vornherein keinen Deut besser - dann käme es ja wirklich nur auf die bessere Werbung und nicht auf das bessere Produkt an. Wer „Evangelisch aus gutem Grund“ sagt und auf der Fahne zeigt, ohne ein paar gute Gründe nennen zu können, die sein Bekenntnis zur Evangelischen Kirche ausmachen, ist doch letztlich ein „hohler“ Evangelischer und schnell entlarvt, wenn’s um die Sache des Glaubens geht.

Was also soll Paulus tun? Er muss versuchen, sich zu rühmen, ohne sich zu rühmen! Und das macht er mit seiner so genannten „Narrenrede“: Er rühmt sich so, dass er lächerlich erscheint – er rühmt sich so, dass er, wenn nicht als Trottel, so doch mindestens als verschrobener Schwächling dasteht: er listet auf, wie er Schläge erhalten hat und im Gefängnis saß, er erzählt von seinen Ängsten und seinen Misserfolgen.

Paulus macht sich selbst zum Narren, um den Gegnern den Spiegel vorzuhalten: „Wer sein Evangelium mit Imponiergehabe und Eigenlob durchsetzen muss, der macht das Evangelium lächerlich!“, will er den Korinthern sagen.  „Tue Gutes und rede darüber“, ist in Ordnung, aber es darf nicht umgekehrt werden: „Tue, was du willst und rede es gut!“ Das darf nicht der Maßstab sein.

Was nützt es der Gemeinde, von unbeschreiblichen Dingen zu reden, die sie zwar toll finden und bestaunen können, die dabei aber so unglaublich anders sind als das, was sie vor Augen haben und vor allem: was nützt es, von solchen tollen Erlebnissen zu schwärmen, wenn die Christen in Korinth (und nicht nur dort und damals) was nützt es, von solchen tollen Erlebnissen zu schwärmen, wenn die Christen sich selbst so ganz und gar anders erleben? Geht es Ihnen, liebe Gemeinde, nicht auch oft so, dass sie sich von Leid, Misserfolg, Trauer und unerhörten Gebeten ohnmächtig umfangen fühlen?  Und was nützt mir dann der gut gemeinte Jubelruf eines Christen, dass Christus für meine Sünde gestorben und auferstanden ist und ich doch glauben soll und dann froh sein kann? Ist da der Rat-Schlag nicht mehr Schlag als Rat?

Paulus will bei dieser Jubelparade tollen Glaubens nicht mitmachen. Nicht das tolle Eigenlob gilt es in den Vordergrund zu stellen, sondern Gott selbst, der sich seiner Schwachheit annimmt. Wenn es was zu rühmen gibt, dann ist es ein Gott, der keine tollen Helden braucht, sondern uns Menschen so annimmt, wie wir sind: mit unseren Schwächen und Krankheiten, mit unseren Fehlern und Zweifeln, mit unserer Ungeduld und Trauer!  Wenn es was zu  rühmen gibt, dann ist es dieser Gott, der in Jesus Christus erschienen ist, um uns gerade da bei uns zu sein, wo wir schwach sind.

Paulus kennt die „Warum- Fragen“   „Warum lässt mich Gott so leiden?
Warum ich?
Warum kann es nicht aufhören?
Bitte, guter Gott, lass es ein Ende haben!“ Paulus kennt diese Fragen und Bitten, die Menschen bis heute immer wieder bewegen, wenn sie vom Leid betroffen sind. Paulus kennt diese  Fragen, er hat sie selbst oft genug gestellt  und er kommt zu einer anderen Antwort, als er sie sucht: Gott sagt ihm: „Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“

Gottes Kraft ist in den Schwachen mächtig. Was das heißt, können wir wohl erst erfahren, wenn wir flehend vor Gott stehen, weil wir nicht weiter wissen und mit unserer Kraft am Ende sind. Paulus hat es erfahren: Er ist krank und behindert, er trägt seine schuldhafte Vergangenheit, ein Christenverfolger gewesen zu sein mit sich herum, er hat Misserfolge und Trauer hinter sich und trotzdem hält Gott an ihm fest – trotzdem nimmt Gott gerade ihn als Boten für seine gute Botschaft. Gerade als diese „schwache Figur“, die nicht „viel hermacht“, ist er Gott wichtig.

Ist es nicht eine befreiende Gnade, zu erfahren, dass ich nicht abgeschrieben bin, wenn ich auch nicht die gewünschte Leistung erbringe? Ist es nicht eine Gnade, dass ich mich nicht verbiegen muss, um mitprotzen und mit angeben zu können?, wenn ich elend, schwach, traurig oder armselig bin. Ich darf sein, der ich gerade bin: auch wenn es denn was zu rühmen gibt, dann ist es dieser Gott, der die Schwachheit nicht ausklammert, sondern ihr Würde und Ansehen gibt! So möchte ich mich auch gerne zu dem Slogan „Evangelisch aus gutem Grund“ bekennen: Ja, es ist ein guter Grund, diesem Gott der Gnade anzugehören, bei dem ich sein darf, der ich bin, ohne mich verstellen zu müssen. Zum Schluss sagt Paulus „Darum bin ich guten Mutes in Schwachheit, in Misshandlungen, in Nöten, in Verfolgungen und Ängsten, um Christi willen; denn wenn ich schwach bin, so bin ich stark oder besser: so ist Christus stark in mir!“ Amen.
  
-Kanzelsegen:
Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft / bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn.
AMEN.

* Lied EG 400, 1-4   Ich will dich lieben, meine Stärke

*Totengedenken
Am 22.02.2019 wurde hier auf dem Friedhof in Lohrhaupten, unsere Schwester Magdalena (Magda) Lindenberger geb. Deusinger die am 10.02.2019 im Alter von 88 Jahren verstorben ist, beerdigt. Am Ende eines Menschenlebens suchen wir Trost und Halt in der Heiligen Schrift, im Psalm 121 heißt es:
Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht.

Siehe, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht.
Der Herr behütet dich; der Herr ist dein Schatten über deiner rechten Hand, dass dich des Tages die Sonne nicht steche
noch der Mond des Nachts.

Der Herr behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele.
Der Herr behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit! AMEN.

„Der Tod ist nicht das Ende, er ist die Wende, beginn der Ewigkeit in Gottes gnädigen Händen“. AMEN

* Lied EG 376, 1+3     So nimm denn meine Hände

* Fürbittengebet:
Lasst uns rufen und singen  Herr erbarme dich  EG 178, 11
Jesus, Sohn Gottes.
Du sagst, was uns trägt, was wir nötig haben.
Du zeigst uns, wie einer zum anderen reden kann.
Dich bitten wir um Hilfe für uns und andere Menschen.

Du hast uns geboten, einander zu lieben.
Wir sollen Zeit und Verständnis haben für Menschen, die uns brauchen,
dem jeweils Nächsten uns zuwenden im Hören und Reden.
Hilf uns, hilf Mann und Frau, hilf Eltern und Kindern,
Worte zu finden, die gut tun:
klärende, entlastende, ermunternde Worte.
Wir bitten:

        EG 178, 11  Herr erbarme dich....

Du hast uns aufgetragen, deine Zeugen zu sein,
dein Wort weiterzusagen,
zu reden, wie du geredet hast.
Hilf uns, hilf Pfarrern und Pfarrerinnen, Lehrerinnen und Lehrern,
verständlich und glaubwürdig zu sprechen.
Laß das Evangelium laut werden in allen Sprachen
und verschaffe ihm Geltung in aller Welt.
Wir bitten:

                EG 178, 11  Herr erbarme dich....

Du hast frei und öffentlich geredet vor aller Welt,
ohne Scheu, ohne Furcht vor den Folgen.
Hilf uns, hilf allen, die in der Öffentlichkeit reden,
die Wahrheit zu sagen,
auch wenn es unbequem ist,
aussichtslos scheint und gefährlich wird.
Wir bitten:

        EG 178, 11  Herr erbarme dich....

Du hast geschwiegen, wo Worte nichts mehr ausrichten können.
Hilf uns, hilf den vielen, die zum Schweigen verurteilt sind,
die nur noch leiden können.
Gib ihnen Geduld und Hoffnung
und laß ihr Opfer nicht vergeblich sein.
Wir bitten:

                   EG 178, 11  Herr erbarme dich....

Du hast uns ermutigt, in deinem Namen zu beten,
allein und in Gemeinschaft mit anderen.
Hilf uns, hilf allen, die nicht beten können,
die zu beten verlernt haben,
daß sie vor Gott bringen, was sie belastet und was sie beglückt:
Angst, Schuld, Hoffnung und Freude.
Wir bitten:

                   EG 178, 11  Herr erbarme dich....

Du hast uns Leben gegeben und du nimmst uns am Ende wieder auf. So bitten wir für unsere verstorbene Schwester Magda Lindenberger, nimm sie auf in deinem himmlischen Heiligtum und tröste du uns, die wir zurückbleiben. Lass uns in deinem Angesicht die Botschaft deiner Verheißung sehen und sei du in der Zeit der Trauer und des Abschiednehmens die Quelle, die uns stärkt. Wir bitten:

EG 178, 11  Herr erbarme dich....

Herr Jesus Christus,
du bist das Wort, das im Anfang war
und das nicht vergehen wird.
Auf dich hören wir,
dir vertrauen wir uns an,
heute und alle Tage.

Und gemeinsam beten wir mit den Worten unseres Herrn,



* Vater unser:
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
AMEN.

* Lied EG 562     Segne und behüte

* Bekanntmachungen:
Kollekte: Konfirmandenarbeit in der Gemeinde

Wochenspruch: Heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verstockt eure Herzen nicht. Hebr. 3, 15

Nächster Gottesdienst:

Sonntag, 03. März 2019

10:30 Uhr     Gottesdienst in Lohrhaupten mit Lektorin Srocke

* Votum:
Möge dein Weg gesegnet sein,
deine Zeit reiche Früchte tragen
und die Menschen um dich herum behutsam mit dir umgehen.
Gott ist mit dir.
Danke Gott, der deine Zeit in seinen Händen hält,
er ist Schöpfer und Beweger dieser Welt,
segnet täglich unser Lassen unsre Mühen,
wo er gibt wird Frieden blühen.
Du willst das Gemüt aufrichten,
du bist das A und O zu meiner Zeit,
du willst das Dunkel um mich lichten,
du, mein Gott, gibst mir Geleit.

* Segen:
Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden. AMEN.

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BeitragVerfasst am: 24.02.2019 16:00    Titel: Re:


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