Willkommen auf der Seite von Prädikant Wagner

 Predigten und Andachten zu vielen Anlässen
Willkommen auf der Seite von Prädikant Wagner Foren-Übersicht
Benutzergruppen Check your PMs Login
Registrieren
    Intro   Portal   Index  Wichtige SeitenHomepage  Foto AlbumFoto Album  KarteKarte 


Go Back Neues Thema eröffnen Neue Antwort erstellen  
Autor Nachricht
-thommy-
Lektor Wagner


Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 13.12.2007
Beiträge: 623

Wohnort: 63607 Wächtersbach

Offline

BeitragVerfasst am: 06.10.2019 12:49    Titel: Gottesdienst am 16. Sonntag nach Trinitatis, 06.10.2019 Antworten mit Zitat

Gottesdienst am 16. Sonntag nach Trinitatis  
10.00 Uhr Ev. Kirche Wächtersbach
06.10.2019
Text: Klagelieder Jeremias 3, 18-26


* Lied EG 155, 1-3     Herr Jesus Christ

* Begrüßung:
Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes.
AMEN.

Liebe Gemeinde ich heiße sie und euch alle herzlich Willkommen zum Gottesdienst am 16. Sonntag nach Trinitatis. Das Thema heute Morgen lautet: Gefangene werden frei, in einer Welt die Angst macht. Ich wünsche uns allen einen Mutmachenden Gottesdienst.

*Lied EG 302, 1-3     Du meine Seele singe

*Eingangspsalm:  Nach Psalm 121

Nein, ich will nicht verzagen, Gott.
Ich will den Kopf nicht hängen lassen.
Ich will ihn heben und aufsehen zu dir.
Wer soll mir helfen? Das kannst allein du.
Du hast den Himmel gemacht und die Erde,
und auch mein kleines Schicksal liegt in deiner Hand.
Du gibst meinem Schritt Klarheit und Frieden.
Du bist selbst der Weg, den ich gehe.
Vor mir liegt mein Ziel.
Du behütest mich, auch wenn ich meine,
du seiest in weiter Ferne.
Du bist neben mir, über mir, in mir.
Du, Vater, begleitest mich wie ein großer Schatten.
Du bist über mir wie ein Schutz,
wenn ich durch eine heiße Wüste wandere.
Keine Gefahr kann mir drohen
bei Tage, wenn ich mein Werk tue
und die Menschen um mich sind.
Und bei Nacht, wenn ich einsam bin,
wenn Zweifel mein Herz füllt
oder Schuld mich quält.
Du behütest alle meine Anfänge,
die ich versuche, und alles, was ich abschließe und vollende.
Du bist um mich, wenn ich aufbreche
und wenn ich heimkehre.
Darauf verlasse ich mich.
Und das gilt für diesen Tag ebenso
wie für alle Ewigkeit.

Kommt lasst uns anbeten:

*Aufforderung zum Bittruf:
Wir fürchten uns vor Krankheit, Unfall, Misserfolg,
vor Arbeitslosigkeit und dem Nachlassen der Kräfte,
vor dem Alleinsein, dem Alleingelassenwerden und dem Tod.
Darum bitten wir Gott um Erbarmen und rufen:

*Aufforderung zum Lobpreis:
„Fürchte dich nicht“, spricht der Herr, „ich bin mit dir.
Ich will dich tragen, bis du grau wirst,
ich will dich heben und erretten und befreien.“
Gott ist barmherzig und voller Güte.
Darum loben wir Gott und singen:

*Kollektengebet:
Schöpfer allen Lebens, du hast uns ins Dasein gerufen.
Auch heute rufst du uns aufs Neue ins Leben,
in die Nachfolge,
aus der Dunkelheit und aus dem Schatten des Zweifels.
Gib uns das Licht des Lebens durch Jesus Christus,
unseren Bruder und Herrn.
G: AMEN

* Schriftlesung: 2. Tim. 1, 7-10
Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. Darum schäme dich nicht des Zeugnisses von unserm Herrn noch meiner, der ich sein Gefangener bin, sondern leide mit mir für das Evangelium in der Kraft Gottes. Er hat uns selig gemacht und berufen mit einem heiligen Ruf, nicht nach unsern Werken, sondern nach seinem Ratschluß und nach der Gnade, die uns gegeben ist in Christus Jesus vor der Zeit der Welt, jetzt aber offenbart ist durch die Erscheinung unseres Heilands Christus Jesus, der dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht hat durch das Evangelium.

(Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren - Halleluja)

* Glaubensbekenntnis:
Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

* Lied EG 361, 1-4     Befiehl du deine Wege

* PREDIGT:

- Kanzelgruß:
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. AMEN.

Liebe Gemeinde!
Sie erwarten sicher von einer Predigt - auch von dieser heute - dass sie tröstet und nicht Ängste schürt, dass sie Mut und Hoffnung macht und nicht herunterzieht, dass sie den Glauben stärkt und uns nicht in Zweifel führt. Und ich wollte heute auch eine solche Predigt halten und ich denke, am Ende werden Sie auch noch aus dieser Predigt Trost, Mut und Hoffnung ziehen können und - so Gott will - wird auch Ihr Glaube gestärkt. Aber ich meine, ich kann heute einmal nicht von Anfang an nur positiv und aufbauend sprechen. Das hat mit dem Predigttext zu tun, der uns für heute zu bedenken vorgeschlagen ist. Den kann ich einfach nicht unvermittelt vor diese Predigt stellen, denn er antwortet auf Gedanken, die wir erst einmal ansprechen müssen, um sie klar zu verstehen und so auf uns wirken zu lassen, dass sie uns stärken, helfen und trösten. Darum will ich diesen Text erst später lesen. Aber genug der Vorrede, ich beginne jetzt diese Predigt und mache dabei aus meinem Herzen keine Mördergrube:
Dem einen oder der anderen von Ihnen wird es ähnlich gehen wie mir: Ich empfinde diese Zeit und diese Welt immer wieder und immer mehr als bedrohlich und furchterregend. Da sind die zahlreichen Naturkatastrophen, die in den letzten Monaten geschehen sind, die Erdbeben, Vulkanausbrüche, Hurrikans und Taifune, Tsunamis und Überflutungen riesiger Gebiete.  Aber diese schrecklichen Ereignisse haben sich gar nicht nur in der Ferne abgespielt. Auch bei uns in Deutschland hat es schlimme Stürme gegeben, Tornados sogar, Starkregen, Hagel, Flutwellen und Erdrutsche, ja sogar Windhosen. Sogar wir hier in Wächtersbach waren in diesem Sommer betroffen und Opfer. Ich hatte Glück und das Wasser kam nicht in die ganze Wohnung, sondern nur in den Flur bei mir zuhause. Bei anderen die ich kenne, hat es ganz schön gewütet und viel zerstört.

Aber es gibt auch manches, was mich ängstigt, das kann ich nicht der Natur zuschreiben, das ist von Menschen gemacht: Die Banken-, Finanz- und die Schuldenkrise, der Brexit. Oder die verrohte Gewaltbereitschaft in unserer Gesellschaft. Der Angriff auf anders aussehende, auf anders glaubende. Was ist nur los in den Köpfen von Menschen die doch ein Hirn zum Denken haben. Wie wird es weitergehen? Kommt schon bald der Tag, an dem die Weltwirtschaft zusammenbricht? Oder müssen wir erleben, wie es unsere Großeltern erleben mussten, was es heißt, wenn Rechtspopulisten die Macht übernehmen?

Schließlich finde ich auch beunruhigend und erschreckend, was in der Politik, was unter den Politikerinnen und Politikern bis hin zu den Kreisen unserer Regierung geschieht: Politische Entscheidungen sehen mir allzu oft nur wie der Weg des geringsten Widerstands aus und nicht als wären sie vor dem Gemeinwohl und der Zukunft verantwortet. Meist dienen sie eher denen, die in unserer Gesellschaft oben sind, den Reichen, deren Besitz damit vermehrt und geschützt wird. Die einfachen Leute, oft genug die Schwächsten der Gesellschaft, zahlen die Zeche. Selten kann ich Politikern noch abnehmen, dass sie das Beste für die Menschen wollen, deren Interessen sie vertreten sollen - wohl aber sehe ich, wie sie für ihre Karriere und ihr Einkommen arbeiten, sich Diäten erhöhen und in Aufsichtsräten dazu verdienen. In unserer Regierung beobachte ich große Uneinigkeit über die politisch und wirtschaftlich nötigen Schritte. Aber viel Energie fließt in die Behauptung von Positionen und Ministerien - auch wenn bei den Bewerbern jegliche Sachkenntnis fehlt. Wenn es ums eigene politische Überleben oder das der eigenen Partei geht, greift man sogar nach populistischen Parolen und schert sich nicht mehr um Anstand und Moral. Wie derzeit Hass geschürt wird durch eine Partei in unserem Land ist widerlich und erinnert viele ältere Menschen an eine Zeit die doch keiner wirklich ernsthaft wieder erleben will.
Ich denke, das reicht, um die Gefühle und die Furcht zu beschreiben, die ich derzeit empfinde. Und - noch einmal - ich glaube, ich bin damit nicht allein.

Wir wollen jetzt auf Worte aus den Klageliedern hören. Sie stehen dort im 3. Kapitel:

Textlesung: Klagelieder des Jeremias 3,22-26.31.32

Die Güte des HERRN ist’s, dass wir nicht gar aus sind, seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende, sondern sie ist alle Morgen neu, und deine Treue ist groß.
Der HERR ist mein Teil, spricht meine Seele; darum will ich auf ihn hoffen. Denn der HERR ist freundlich dem, der auf ihn harrt, und dem Menschen, der nach ihm fragt.
Es ist ein köstlich Ding, geduldig sein und auf die Hilfe des HERRN hoffen. Denn der HERR verstößt nicht ewig; sondern er betrübt wohl und erbarmt sich wieder nach seiner großen Güte.

Liebe Gemeinde!
Jetzt nachdem ich vor der Lesung dieser Verse auch einmal über meine (und vielleicht ja auch Ihre) Gefühle und Ängste gesprochen habe, wenn ich an die Katastrophen bei uns und in der Welt und die Verhältnisse in Politik, dem Umgang miteinander und  der Wirtschaft denke, sind es doch drei Gedanken an diesem Predigttext, die mich trösten können und meine Befürchtungen kleiner werden lassen:
Der erste Gedanke steht hier: „Gottes Barmherzigkeit hat noch kein Ende, sondern sie ist alle Morgen neu.“ Was sagt uns das? Mir sagt es: Auch wo wir denken, es wird immer schlimmer auf der Welt, bei uns, es gibt immer mehr schreckliche Naturereignisse und immer weniger vertrauenswürdige Menschen in unseren Parlamenten und Regierungen - und selbst wenn wir das nicht nur so empfinden, sondern wenn es auch tatsächlich so sein sollte - wir sind dazu nicht von Gott verurteilt oder gar verdammt! Wie jeden Tag neu die Sonne aufgeht und doch auch unsere Lebenskraft nach einem guten Schlaf wieder frisch und neu ist, so ist Gottes Barmherzigkeit mit seiner Welt und seinen Menschen täglich neu! Er kann, ja, vielleicht will er uns sogar schon bald nach Jahren der Angst und des Erschreckens vor der Gewalt der Natur, der Gewalt die sich Menschen antun und den vielfältigen Krisen der Gegenwart wieder eine Zeit der Ruhe schenken. Vielleicht gelingt uns mit seiner Hilfe dann der Wiederaufbau, dort wo Naturkatastrophen gewütet haben und wir können uns auch im Bereich von Politik und Wirtschaft besinnen und neu orientieren und durch den Gebrauch unseres Wahlrechts Menschen mit einem Mandat beauftragen, die es zum Wohl der Gemeinschaft und besonders der Schwachen in der Gesellschaft ausüben. Vielleicht schaffen wir es die für eine Bunte Vielfalt einstehen denen die alles schlecht reden und zerstören wollen Einhalt zu gebieten im Namen Gottes der jeden und jede so annimmt wie er, wie sie ist. Einzigartig und ein Geschenk.
Der zweite Gedanke ist dies: „Es ist ein köstlich Ding, geduldig sein und auf die Hilfe des HERRN hoffen.“ Ich muss zugeben, wenn ich diesen Vers lese, fühle ich mich fast ein wenig ertappt! Denn die Geduld, die geht mir immer wieder einmal verloren. Dabei weiß ich doch, dass zum Leben im Glauben an Gott die Geduld genauso gehört, wie die Liebe und das Vertrauen zu ihm. Kann ich denn erwarten, dass meine Wünsche und Hoffnungen, auch wo sie berechtigt sind, in Kürze, ja, möglichst gleich erfüllt werden? Um das in die Ängste und die unguten Verhältnisse hineinzutragen, über die ich vorhin gesprochen habe: Wenn eine Region der Welt einen schrecklichen Sturm oder ein Erdbeben erlebt hat, dann wird es Jahre, vielleicht Jahrzehnte dauern, bis die Folgen in der Landschaft beseitigt sind. Wenn eine Finanzkrise viele Länder so tief in Schulden und wirtschaftliche Schwierigkeiten getrieben hat, dann wird das in wenigen Monaten nicht zu bereinigen sein. Mit Gewalt schaffen wir keine Veränderung im Umgang miteinander, sondern Schritt für Schritt müssen wir uns gemeinsam an dem orientieren was es heißt miteinander friedlich zu leben und jeden so zu akzeptieren wie er ist. Und wenn wir über eine Politik klagen, die nicht mehr zuerst an den Bürgern orientiert ist und über Politiker, die nur an sich selbst und ihre Karriere denken, dann wird es uns in einer Wahlperiode nicht gelingen, die Parteienlandschaft entsprechend zu verändern und andere Politiker in die Ämter und die Regierung zu wählen. Alles das braucht Zeit. Und es braucht Geduld. Diese Geduld aber haben wir oft nicht mehr und wenn wir sie noch aufbringen, ist uns das - je länger es dauert - umso schmerzlicher.
Eine andere Seite an diesem Gedanken ist allerdings, dass wir die Geduld in Glaubensdingen doch eigentlich schon früh in unserem Leben gelernt haben oder besser: haben lernen müssen. Als wir krank waren und zu Gott um Genesung gebetet haben - waren die Schwäche und die anderen Zeichen der Krankheit dann am nächsten Tag gleich von uns genommen? Oder hat es nicht noch quälende Wochen oder gar Monate gedauert, bis wir wieder Kraft und die alte Frische in den Armen und Beinen gespürt haben? Und bei so vielen anderen Dingen, die wir von Gott erfleht und erbeten haben, war es nicht anders: Wir mussten Geduld haben, manchmal viel Geduld.
Ja ich weiß, nicht immer hatte unser Gebet Erfolg. Manche Wünsche, manche Hoffnungen wurden nie erfüllt. Und dennoch - und das ist ganz wichtig! - haben wir im Laufe unseres Lebens gelernt, dass Geduld zum Leben im Glauben an Gott gehört.
Und das ist der dritte gute und tröstliche Gedanke in diesen Versen: „Denn der HERR verstößt nicht ewig; sondern er betrübt wohl und erbarmt sich wieder nach seiner großen Güte.“ Das mag ja nun seltsam klingen, aber ich meine dies an diesem Vers: Der Herr verstößt und er betrübt! Manchmal meinen wir ja, wir müssten Gott freihalten von solchen Vorstellungen, als könne er auch „verstoßen“ oder „betrüben“. Aber er tut es! Wir wissen nicht warum, aber manchmal geschehen uns ganz schlimme Dinge, die wir nicht auf andere Menschen schieben können und als gläubige Christen auch nicht auf das „blinde Schicksal“. Nein, noch einmal, Gott tut auch solche Dinge an uns. - Aber was ist daran „gut“ und „tröstlich“?
Eben genau das, dass es Gott ist, der uns auch diese schlimmen Dinge schickt! Dass er hinter allem - auch dem Schweren und Leidvollen - steht, das über uns kommt. Denn wäre es anders, müssten wir ein blindes Geschick dafür verantwortlich machen, dann wüssten wir nicht, dass es auch - wenn Gott will - wieder ein Ende damit haben kann und wird und diese Verheißung stimmt: „Denn der HERR verstößt nicht ewig; sondern er betrübt wohl und erbarmt sich wieder nach seiner großen Güte.“ So aber können wir gewiss sein, dass der Tag kommt, an dem unser Leid und unsere Trauer von uns genommen wird, wir unsere Last ablegen und wieder auf der Höhe des Lebens und an der Hand des Vaters sichere Schritte machen dürfen.
Liebe Gemeinde, ich wünsche Ihnen und mir in allem, was uns widerfährt und was uns erschreckt und ängstigt, die Hoffnung, dass sich das alles auch mit Gottes Hilfe ändern kann, denn seine Barmherzigkeit ist noch nicht zu Ende, sondern alle Morgen neu!
Ich wünsche Ihnen und mir den langen Atem der Geduld, die Zeit hat und warten kann, bis von Gott her geschieht, was gut ist und uns allen gut tut und was wir uns erhofft haben und ich wünsche uns, dass wir die Wahrheit dieses Wortes erfahren: „Es ist ein köstlich Ding, geduldig sein und auf die Hilfe des HERRN hoffen.“
Schließlich wünsche ich Ihnen und mir, das feste Wissen, dass alles, auch das, was uns nicht gefällt, was uns schmerzt und traurig macht, was leidvoll ist und uns schwer auf der Seele liegt, von Gott herkommt. Nur dieses Wissen kann uns Vertrauen schenken, dass Gott alles das auch wieder von uns nehmen wird, weil er nicht ewig verstößt, sondern sich wieder erbarmt nach seiner großen Güte. AMEN

Kanzelsegen:
Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft / bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn.
AMEN.

* Lied EG 613     Freude das der Mandelzweig

* Fürbittengebet:
Lasst uns beten zu Gott, von dem wir das Leben haben
und zu dem hin wir ein Leben lang unterwegs sind.
Unser Herz aber ist oft voller Unruhe
und unser Leben voller Angst.
Wir bitten dich, Gott:
Lenke unsere Blicke auf Jesus,
den Anfänger und Vollender im Glauben.

Lasst uns beten für alle,
die ihr Leben für andere hingegeben haben,
für die Freiheit der Völker im Glauben und Leben
und die Würde der Menschen,
dass ihr Einsatz und Opfer nicht umsonst seien;
und Gott ihnen die Freude ewigen Lebens schenke;
für die Opfer von Gewalt und Verbrechen;
für alle, die einen plötzlichen Tod fanden im Straßenverkehr und bei ihrer Arbeit, dass Gott sie aufnehme in sein Reich,
wo weder Schmerz ist noch Trauer,
wo Gott selbst ihre Erfüllung, ihr Trost und ihre Freude ist;
für alle, die in unserer Erinnerung fortleben
um des Guten willen, das sie uns getan haben;
für unsere Eltern und alle, die uns das Gute lehrten,
dass sie nach allem Kampf und Streit
die Krone des Lebens empfangen;
für uns alle, die wir hier versammelt sind,
dass wir den Mut und das Vertrauen finden
und in Geduld ein Leben lang das Wagnis der Liebe
und des Glaubens auf uns nehmen
und dann selbst erfahren, was Gott denen bereitet hat,
die ihn lieben und ihm vertrauen.
Gott, unser Vater, wir stehen vor dir in der Gewissheit,
dass unser Leben vergänglich ist
und dass der Tod uns alle Tage begleitet.
Bleibe du bei uns, damit wir lernen,
den Weg deines Sohnes zu gehen
und unser Leben füreinander zu leben.

Und gemeinsam beten wir mit den Worten unseres Herrn,

* Vater unser:
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
AMEN.

* Bekanntmachungen:
Nächster GD am 13.10.2019 um 10.00 Uhr in Wächtersbach
Kollekte:
Für Hungernde in der Welt und Opfer von Katastrophen

Wochenspruch:
Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise
zur rechten Zeit.   Ps 145,15

* Lied EG 347, 4-6     Ach bleib mit deinem Segen

* Votum:
Befreie dich aus deinem inneren Gefängnis, mache dich frei für den Herren Jesus Christus und hab vertrauen in deinen Nächsten.
So gehe in diesen Tag und in diese Woche mit der Hoffnung auf Befreiung durch deinen Glauben. Es begleite dich der Segen des Allmächtigen und barmherzigen Vaters.

* Segen:
Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden.
AMEN.

Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Google










BeitragVerfasst am: 06.10.2019 12:49    Titel: Re:


Dein kostenloses Forum -> Super Funktionen, leicht bedienbar, 400+ Styles, schnell einzurichten

Nach oben
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen   Forum Index.   Home.
(Seite 1 von 1)  
     
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht posten
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht herunterladen


Schnell Antwort:
Benutzername:

» Weitere Smilies ansehen
 

Ähnliche Beiträge
Thema Autor Forum Antworten Verfasst am
Keine neuen Beiträge Gottesdienst zum Backhausfest am 29.09.2019 -thommy- Predigten 0 29.09.2019 12:54 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Gottesdienste am 10. Sonntag nach Trinitatis,... -thommy- Predigten 0 25.08.2019 16:17 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Gottesdienste am 8. Sonntag nach Trinitatis, ... -thommy- Predigten 0 11.08.2019 12:15 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Gottesdienst mit Trauaufgebot am 21.07.2019 -thommy- Predigten 0 21.07.2019 13:49 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Gottesdienste am 4. Sonntag nach Trinitatis, ... -thommy- Predigten 0 14.07.2019 19:21 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Gottesdienste am Sonntag Exaudi, 02.06.2019 -thommy- Predigten 0 02.06.2019 11:13 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Gottesdienst am Sonntag Rogate, 26.05.2019 -thommy- Predigten 0 26.05.2019 20:34 Letzten Beitrag anzeigen


Willkommen auf der Seite von Prädikant Wagner letztes Thema RSS feed 
Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
Dein eigenes kostenloses Forum
phpbb template by zig zag web design
© 2005 Copyright zig zag web design. All rights reserved.


Kostenloses Forum mit Portal, Shoutbox, Album Galerie, Smilies, Styles, Cash » kostenloses phpbb forum

© 2007-2009 phpBB 6 & Gooof.de, ein Kostenloses Forum mit unvorstellbaren Möglichkeiten. kostenloses phpbb forum

Forum-Tools: Impressum - Datenschutzerklärung - Sitemap - Archiv - Portal - Smilie Album
Links: Webtools : Support : Kostenloses Forum : Free Forum : phpBB3 : Gratis-Board : Entdecken web tracker