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-thommy-
Lektor Wagner


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BeitragVerfasst am: 24.11.2019 12:30    Titel: Gedenkgottesdienst in Kempfenbrunn am 24.11.2019 Antworten mit Zitat

Gottesdienste am Ewigkeitssonntag
24. November 2019
10.30 Uhr Ev. Kirche Kempfenbrunn
Text: Daniel 12, 1-3a

Lied EG + 34     Komm Heiliger Geist mit deiner Kraft    

Begrüßung:
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geis-tes. Amen. Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. AMEN
Liebe Gemeinde, heute zum Gedenkgottesdienst am Ewigkeits-sonntag heiße ich Sie und Euch alle herzlich willkommen. Wir wollen heute an die Menschen denken die aus unserer Gemein-de verstorben sind. Aber auch an alle die aus unserem Umfeld, im Freundes – und Bekanntenkreis wollen wir heute denken. Das Thema heute Morgen lautet: Zeit und Vergänglichkeit. Ich wünsche uns einen Mutmachenden Gottesdienst.

Lied EG 152, 1+2     Wir warten dein o Gottes Sohn

Eingangspsalm:
Ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der Herr:
Gedanken des Friedens und nicht des Leides,
dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung.

Wenn der Herr die Gefangenen Zions erlösen wird,
       so werden wir sein wie die Träumenden.
Dann wird unser Mund voll Lachens
       und unsere Zunge voll Rühmens sein.
Dann wird man sagen unter den Heiden:
       Der Herr hat Großes an ihnen getan!
Der Herr hat Großes an uns getan;
       des sind wir fröhlich.
Herr, bringe zurück unsere Gefangenen,
       wie du die Bäche wiederbringst im Südland.
Die mit Tränen säen,
       werden mit Freuden ernten.
Sie gehen hin und weinen
       und streuen ihren Samen
und kommen mit Freuden
       und bringen ihre Garben.

Ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der Herr:
Gedanken des Friedens und nicht des Leides,
dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung.
                                              
Aufforderung zum Bittruf:
Wir denken zurück.
Trauernd, noch immer trauernd,
hilflos, oft auch bitter
denken wir an die Menschen, die wir verloren haben.
In unserer Trauer brauchen wir Hoffnung.
Wir bitten Gott um Erbarmen und rufen:

Aufforderung zum Lobpreis:
Wir denken voraus. Hoffend, immer wieder hoffend
trotz aller Fragen und Zweifel
denken wir an die großen Verheißungen:
"Die Erlösten werden wiederkommen
und nach Zion kommen mit Jauchzen,
ewige Freude wird über ihrem Haupte sein."
Mit allen, die uns im Glauben vorangegangen sind, loben wir Gott und singen:

Kollektengebet:
Guter Gott,
wir sehnen uns nach dir,
du - der du Himmel und Erde geschaffen hast.
Wir hoffen auf deine geheimnisvolle Gegenwart,
die unser zerbrechliches Leben aufnimmt.
Du bist unsere Hoffnung,
in Jesus Christus kommst du uns sehr nahe.
Er verheißt uns neues Leben
in der Gegenwart seines Geistes.

Herr, wir bitten dich,
befreie uns von der Angst,
sei in unseren Tränen und Abschieden,
schenke uns neue Hoffnung,
neue Kraft, die uns wieder aufhilft.

Möge unser Gedenken heute liebevoll sein
und getragen von guten Gedanken.
Herr, unsere Zeit steht in deinen Händen.
AMEN.

Schriftlesung: Offenbarung des Johannes, Kapitel 21, Verse 1-7:
1 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr.
2 Und ich sah die heilige Stadt,  das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet  wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.
3 Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und  er wird bei ihnen wohnen, und  sie werden sein Volk sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein;
4 und  Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein,  noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.
5 Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss!
6 Und er sprach zu mir: Es ist geschehen.  Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.
7 Wer überwindet, der wird es alles ererben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein.

(Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren. Halleluja)

Glaubensbekenntnis:
Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

Lied EG 147    Wachet auf ruft uns die Stimme

PREDIGT:
- Kanzelgruß:
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. AMEN.

Liebe Gemeinde,
ein kleines Mädchen zieht eine große rote Handtasche hinter sich her, sie läuft durch einen Park. Sie ist offensichtlich total wütend und macht ihrer Wut Luft, indem sie wildfremde Men-schen anschreit: "Gehört das so?!" Das weckt die Aufmerksam-keit der Leute. Sie beobachten sie zunächst nur unauffällig. Schließlich tun sie sich zusammen, um das Mädchen anzuspre-chen. Sie fragen: "Was ist denn los?" Als die Kleine dann er-zählt, dass Elvis tot ist, führt das zu einer seltsamem Mischung aus Mitgefühl, Verwunderung und natürlich auch Erheiterung bei den Umstehenden. Nun ja - Elvis ist tot. Es stellt sich aber her-aus, dass die Empörung des kleinen Mädchens nicht dem Tod des "King of Rock'n'Roll" gehört, sondern ihrem kleinen Vogel, der eben auch Elvis heißt - oder vielmehr hieß. Nun sieht die Lage schon ganz anders aus - denn Elvis ist nicht nur tot, son-dern auch noch in der Handtasche des kleinen Mädchens. Die Umstehenden sind von unbeteiligten Parkbesuchern zu Trauer-begleitern geworden - ohne, dass sie das je vorhatten. Es ist ihnen ihre Verwunderung anzumerken. Sie erfahren offensicht-lich zum ersten Mal, dass traurige Menschen oft wütend sind. "Gehört das so?!", brüllt das Mädchen. Es bleibt den anderen überlassen, diese Frage zu vervollständigen:

Gehört das so – dass jemand einfach stirbt?
Gehört das so - dass man ganz alleine ist damit?
Gehört das so - dass alle anderen weitermachen, als sei nichts passiert?

Die umher stehenden Menschen trauen sich nicht nachzufragen - denn ganz gleich welche Frage die Frage des Mädchens ist - sie hätten ja doch keine Antwort. Immerhin bemerken sie, dass etwas nicht stimmt mit dem kleinen Mädchen. Dann nimmt die Sache aber Gestalt an. Die Trauerbegleiter "wider Willen" haben zwar keine Antwort, ob das so gehört. Aber sie wissen, was sich gehört. Sie sorgen für einen echten Abschied in Form einer rich-tig feierlichen Beerdigung. Ein Sarg wird besorgt und Blumen und Kerzen - einer kommt sogar mit Weihrauch. Mit aller Ruhe und einem herzlichen Abschied finden sie eine würdige letzte Ruhestätte für Elvis. Vor allem aber lassen Sie das Mädchen dann nicht allein. Sie organisieren noch Kakao und Kuchen für einen Beerdigungskaffee. Jetzt kann das Mädchen noch einmal weinen und erzählen. Sie trösten das Mädchen und nehmen es in den Arm. Am Ende stellen sich alle gemeinsam vor, wie der eine Elvis mit dem anderen Elvis gemeinsam Musik macht - und können darüber schon wieder lachen.

Eine halbe Minute Orgelmusik

Liebe Gemeinde!
Die Geschichte von dem Mädchen und dem toten Elvis habe ich aus einem Bilderbuch.

Ich mag diese Geschichte, weil hier Trauer und der Umgang mit Trauernden bilderbuchhaft gut vorkommt. Vor allem aber, weil diese Geschichte eine Vision kennt. Durch Traurigkeit und Wut hindurch erscheint ein strahlender Himmel voll Freude und Mit-gefühl und glänzender Zukunft. Vom Propheten Daniel kennen wir so eine Vision, die sich zwischen Trübsal und Himmelsglanz aufspannt. Fast kann man sich vorstellen, dass er auch dem kleinen Mädchen beim Trauern hilft. Er sagt es so:

Predigttext: Daniel 12,1-3a
1 Zu jener Zeit wird Michael, der große Engelfürst, der für dein Volk eintritt, sich aufmachen. Denn es wird eine Zeit so großer Trübsal sein, wie sie nie gewesen ist, seitdem es Menschen gibt, bis zu jener Zeit. Aber zu jener Zeit wird dein Volk errettet werden, alle, die im Buch geschrieben stehen.
2 Und viele, die unter der Erde schlafen liegen, werden aufwachen, die einen zum ewigen Leben, die andern zu ewiger Schmach und Schande.
3 Und die da lehren, werden leuchten wie des Himmels Glanz.

Liebe Gemeinde,
es ist fast wie eine Reaktion auf das empört-wütende »Gehört das so?!« Ja, es gehört so: Wer einen geliebten Menschen ver-liert, ist traurig. Oft sind die Trauernden selbst überrascht, wie groß Trauer sein kann. Wie lang die Zeit ist, wo nichts, aber auch gar nichts so recht Freude machen kann. Trauer macht wütend und ungerecht, hilflos und klein. Es wird eine Zeit so großer Trübsal sein, wie sie nie gewesen ist.

Eine halbe Minute Orgelmusik

Wenn Sie heute an die Gräber Ihrer Verstorbenen gehen, dann wird Sie diese Trauer vielleicht noch einmal packen. Sie werden Worte denken, die Sie noch gern gesagt hätten. Sie werden die Verstorbenen in Gedanken bitten, was Sie von ihnen noch gern bekommen hätten: Ein Wort des Verzeihens oder ein Zeichen der Wertschätzung. Das kann alles nicht mehr sein. Das alles kann noch wehtun. Aber es gehört so dazu, weil es so ist, die Trauer.
Der Prophet Daniel ist damit aber noch nicht fertig. »Gehört das so?!« Ja, zur Trauer gehört es auch zu hoffen. Daniel hofft und wir hoffen mit ihm: errettet werden alle, die im Buch geschrieben stehen. Das Buch des Lebens bewahrt alle, die eine Zukunft haben sollen. Als die Lebenden sind wir ein Teil davon. In uns selbst wird bewahrt und erinnert. Als Lebende bewahren wir die Würde, die uns Menschen gegeben ist. Wir spüren sehr genau, wann ein menschlicher Umgang würdig und wann würdelos ist - sogar über den Tod hinaus. Eine würdige Bestattung, ein würdi-ger Begräbnisort - dafür haben wir ein gemeinsames Gedächtnis und auch gemeinsame Verantwortung. Das gehört sich so: Ein großer Trost in der Trauer ist ein würdiges Begräbnis - nicht al-lein und "in aller Stille". Nicht so, dass ich die Trauer nicht mit anderen teilen kann. Der Segen liegt in der Gemeinschaft der Lebenden - sie sind Teil des Buches des Lebens.
Und auch das gehört so: Viele, die gestorben sind, werden auf-wachen, die einen zum ewigen Leben, die anderen zu ewiger Schmach und Schande - was beim Propheten wie eine Drohung klingt, ist keine Drohung, sondern das Gegenteil. Wenn unsere Hoffnung auf ein ewiges Leben wahr wird, dann wird es gerecht sein. Was das Lebens unwürdig macht und gemacht hat, soll uns keiner mehr schönreden können. Unrecht wird beim Namen genannt.
Was wehtat, wird nicht heruntergespielt - denn das ewige Leben soll frei sein. Frei von Unrecht und Schmerz.

Eine halbe Minute Orgelmusik

Zu guter Letzt gehört auch das so: Der Tod unserer Lieben ist unsere Aufgabe. Das Leben endet nicht in den Gräbern. Der Blick in die Zukunft schützt uns davor, dass wir unsere Toten nicht namenlos verscharren. Was wir unseren Verstorbenen an Würde und Achtung geben, erzählt von unserer Hoffnung. Hoff-nung sind auch wir selbst.
Wenn wir weitererzählen, weiterleben und weitergeben, dass unser Gott eine Zukunft für uns hat. Das gehört so! Wer durch die Trauer hindurchgegangen ist, kann von der Liebe erzählen, die Menschen verbindet. Wer trübe Tage vor einem leeren Ses-sel oder Bett zugebracht hat, kann weitergeben, was es heißt, einander zu vertrauen. Wer verloren hat, kann von Herzen ju-beln über jeden Gewinn. Wer den Karfreitag kennt, strahlt am Ostermorgen mit der Sonne um die Wette. »Gehört das so?!« Ja, so gehört das. Unser Herr hat uns nichts davon gesagt, dass es leicht sein wird, ihm zu folgen. Er hat nur davon ge-sprochen, dass es sich lohnt. Gott sei Dank.
Amen.

-Kanzelsegen:
Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft / bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn.
AMEN.

Lied EG 64, 1-3      Der du die Zeit in Händen hast

Verlesung der Verstorbenen:
In dem jetzt auslaufenden Kirchenjahr sind aus unserer Ge-meinde und aus der Mitte unserer Familien Männer und Frauen gestorben. Menschen, die aus ihrem Alter und ihrer Krankheit erlöst wurden, aber auch Menschen, von denen wir dachten, sie würden noch viele Jahre zusammen mit uns leben.
Wir standen an Gräbern und haben einander zu trösten ver-sucht. Wir fanden Worte der Hoffnung und versuchten danach zu leben.  
Wir bitten Gott, der Herr über Lebende und Tote ist, dass er un-seren lieben Verstorbenen jetzt gnädig sei, dass er sie begleite in Jesus Christus auf ihrem weiteren Weg durch den Tod hin-durch, ein Weg, auf den wir keinen Zugriff haben, ein Weg, auf den wir hoffen dürfen.

Gott sei mit unserer Trauer und schenke uns, dass unsere Trauer auch eine heilende Kraft erfahren möge.

Verstorben sind:

Wilhelm Scheweiler-Würzburger          92 Jahre     † 15.12.2018

Maria Müller geb. Roth                    92 Jahre     † 27.12.2018

Edgar Lindenberger                         78 Jahre     † 02.01.2019

Anna Else Christa Goymann geb. Eschert               82 Jahre     
                                                                               † 04.03.2019

Georg Michael Lindenberger               88 Jahre     † 17.03.2019

Erna Elisabetha Sauer geb. Herchet     85 Jahre     † 25.05.2019  

Hans-Peter Eilhauer                    73 Jahre      † 15.07.2019

Emma Magdalena Amend, geb. Reidelbach          84 Jahre     
                                                                                † 30.07.2019

Marc Reidelbach                         45 Jahre     † 06.08.2019


In der Stille denken wir an diese Menschen, die Gott aus dieser Zeit genommen hat.

Lied EG 533     Du kannst nicht tiefer fallen

*Fürbittengebet:
Wir sehnen uns nach Leben,
gerade, wenn Tod und Trauer uns drücken.
Zu dir wenden wir uns,
Herr, unser Gott.
Wie viel Traurigkeit ist da,
wenn wir an unsere Verstorbenen denken,
viele Tränen, viele zerstörte Hoffnungen.
Fragen, die keiner beantworten kann,
und Leid, das die Kräfte lähmt.
Und daneben Dankbarkeit für gemeinsam Erlebtes,
für empfangene Liebe und glückliche Tage.
Manchmal auch Erleichterung nach überstandenen Qualen.
Komm, Geist des Lebens, guter Gott,
tröste die Trauernden,
stärke alle, die wieder Fuß fassen wollen im Leben.

Mitten im Leben schon spüren wir den Tod:
wenn wir enttäuscht aneinander vorbei leben,
wenn wir verletzt sind und Versöhnung nicht gelingt,
wenn Lieblosigkeit, Hass oder Vergeltung uns beherrschen.
Komm, Christus, Herr des Lebens, guter Gott,
lass uns auferstehen zur Liebe, die den anderen sucht,
und gib Mut zur Versöhnung.
Unsere Welt erstirbt an Feindschaft, an Gedankenlosigkeit,
daran, dass Menschen in hilfloser Angst einander bedrohen,
dass Feindseligkeiten sich vererben von einer Generation zur anderen,
dass Völker sich als Feinde begegnen.
Komm, Schöpfer des Lebens, guter Gott,
schaffe die guten Kräfte neu, die von Menschen zerstört sind,
damit wir in Frieden miteinander leben.
Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist,
trockne du unsere Tränen
und beende das Leid, das wir einander zufügen.
Schaffe neu das Gesicht deiner Erde.

In der Stille bringen wir heute Morgen vor dich Herr, was uns in dieser Gottesdienstlichen Stunde besonders am Herzen liegt.

-Stilles Gebet-

Und gemeinsam beten wir mit den Worten unseres Herrn Jesus Christus

Vater unser:
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
AMEN.

Lied EG 347     Ach bleib mit deiner Gnade

Bekanntmachungen:

Kollekte: Eigene Gemeinde

Wochenspruch: Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lich-ter brennen.                                                                        LK 12, 35

Nächster Gottesdienst:

Sonntag, 01. Dezember 2019 zum 1. Advent mit Präd. Rei-chel

9:30 Uhr     Gottesdienst mit Abendmahl in Kempfenbrunn

Abkündigungen:
          
Hinweis auf die Andacht –      Heute, 24.11.2019      14:00 Uhr          
im „Wald der Stille“ mit Pfrin. Ehlers

Mittwoch,  27. November 2019     

19:00 Uhr      Adventsandacht in Kempfenbrunn im Gemeinde-haus mit Lektorin Christina Fischer


Segen:
(Auf dem Weg zu Gott – Alter irischer Segen)

Segen sei mit dir,
der Segen strahlenden Lichtes,
Licht um dich her und innen in deinem Herzen.
Sonnenschein leuchte dir
und erwärme dein Herz,
bis es zu glühen beginnt
wie ein großes Torffeuer,
und der Fremde tritt näher,
um sich daran zu wärmen.
Aus deinen Augen strahle gesegnetes
Licht wie zwei Kerzen
in den Fenstern eines Hauses,
die den Wanderer locken,
Schutz zu suchen dort drinnen
vor der stürmischen Nacht.

Wen du auch triffst,
wenn du über die Straße gehst,
ein freundlicher Blick von dir
möge ihn treffen.
Und der gesegnete Regen,
der köstliche, sanfte Regen
ströme auf dich herab;
die kleinen Blumen mögen zu blühen beginnen
und ihren köstlichen Duft ausbreiten,
wo immer du gehst.

Der Segen der Erde,
der guten, der reichen Erde
sei für dich da.

Weich sei die Erde dir,
wenn du auf ihr ruhst
müde am Ende des Tages,
und leicht ruhe die Erde auf dir
am Ende des Lebens,
dass du sie schnell abschütteln kannst,
und auf und davon auf deinem Weg zu Gott.

So segne dich Gott, der Allmächtige und Barmherzige. Der Va-ter, der Sohn und der Heilige Geist. AMEN.

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BeitragVerfasst am: 24.11.2019 12:30    Titel: Re:


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