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-thommy-
Lektor Wagner


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Anmeldungsdatum: 13.12.2007
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BeitragVerfasst am: 24.12.2019 23:44    Titel: Krippespielgottesdienst in Unetrsotzbach am 24.12.19 Antworten mit Zitat

Krippespielgottesdienste am Heiligen Abend  
15.30 Uhr Ev. Kirche Untersotzbach
24.12.2019
Krippespielthema: „Fürchtet euch nicht“



*Orgelvorspiel und Einzug der Kinder und Prädikant Wagner

* Begrüßung:
Wo der Stern Gottes leuchtet, werden wir aus der Dunkelheit geboren.
Wo die Liebe Jesu erstrahlt, werden wir in die Dunkelheit gelockt.
Wo das Heilige erscheint, werden wir durch die Dunkelheit gestärkt.
Wir sind zusammen, im Namen Gottes. Gott ist die Liebe, die in uns wohnt.
Wir sind zusammen, im Namen Jesu, Jesus ist die Liebe, die zu uns spricht.
Wir sind zusammen, im Namen des Heiligen Geistes,
Heiliger Geist ist die Liebe, die durch uns wirkt.
AMEN.

Ich heiße sie und euch alle ganz herzlich willkommen zum Krippespielgottesdienst am Heiligen Abend hier in unserer Kirche. Schön, dass sie sich auf den Weg gemacht haben den Geburtstag von Jesus zu feiern. Die Kinder nehmen uns mit in eine Zeit die mehr als 2000 Jahre zurück liegt.
Ich wünsche uns allen einen Mutmachenden Gottesdienst am Heiligen Abend.

*Lied EG 43, 1-3     Ihr Kinderlein kommet

*Ein Schüleraufsatz zum Advent:  
Der Advent ist die schönste Zeit im Winter. Die meisten Leute haben im Winter eine Grippe. Die ist mit Fieber. Wir haben auch eine, aber die ist mit Beleuchtung und man schreibt sie mit K.

Drei Wochen bevor das Christkind kommt, stellt der Papa die Krippe im Wohnzimmer auf und meine kleine Schwester und ich dürfen mithelfen.
Viele Krippen sind langweilig, aber die unsere nicht, weil wir haben mords tolle Figuren darin. Ich habe einmal den Josef und das Christkind auf den Ofen gestellt, damit sie es schön warm haben und es war ihnen heiß. Das Christkind ist schwarz geworden und den Josef hat es in lauter Trümmer zerrissen. Ein Fuß von ihm ist bis in den Plätzchenteig geflogen und es war kein schöner Anblick.
Meine Mama hat mich geschimpft und gesagt, dass nicht einmal die Heiligen vor meiner Blödheit sicher sind.
Wenn die Maria ohne Mann und ohne Kind rumsteht, schaut es nicht gut aus. Aber ich habe Gott sei dank viele Figuren in meiner Spielkiste und der Josef ist jetzt Donald Duck. Als Christkind wollte ich Asterix nehmen, weil der ist als einziger so klein, dass er in den Futtertrog gepasst hätte. Da hat meine Mama gesagt, man kann doch keinen Asterix als Christkind nehmen, da ist das verbrannte Christkind noch besser. Es ist zwar schwarz, aber immerhin ein Christkind.
Hinter dem Christkind stehen zwei Ochsen, ein Esel, ein Nilpferd und ein Brontosaurier. Das Nilpferd und den Saurier habe ich hinein gestellt, weil die Ochsen und der Esel waren mir allein zu langweilig. Links neben dem Stall kommen gerade die heiligen drei Könige daher. Ein König ist dem Papa im letzten Advent beim Putzen herunter gefallen und er war total hin. Jetzt haben wir nur noch zwei heilige Könige und einen heiligen Batman als Ersatz.
Normal haben die heiligen Könige einen Haufen Zeug für das Christkind dabei, nämlich Gold, Weihrauch und Pürree oder so ähnlich. Von den unseren hat einer anstatt Gold ein Kaugummipapier dabei, das glänzt auch schön. Der andere hat eine Malboro in der Hand, weil wir keinen Weihrauch haben. Aber die Malboro raucht auch schön, wenn man sie anzündet. Der heilige Batman hat eine Pistole in der Hand. Das ist zwar kein Geschenk für das Christkind, aber damit kann er es vor dem Saurier beschützen.
Hinter den drei Heiligen sind ein paar rothäutige Indianer und ein Engel. Dem Engel ist ein Fuß abgebrochen, darum haben wir ihn auf ein Motorrad gesetzt, damit er sich leichter tut. Mit dem Motorrad kann er fahren, wenn er nicht gerade fliegt. Rechts neben dem Stall haben wir das Rotkäppchen hingestellt. Sie hat eine Pizza und drei Bier für die Oma dabei. Einen Wolf haben wir nicht, darum lauert hinter dem Baum ein Bär als Ersatzwolf hervor.
Mehr steht nicht in unserer Krippe, aber das reicht voll.
Am Abend schalten wir die Lampe an und dann ist unsere Krippe erst so richtig schön. Wir sitzen so herum und singen Lieder vom Advent. Manche gefallen mir, aber die meisten sind mir zu langweilig.
Mein Opa hat mir ein Gedicht vom Advent gelernt und es geht so:
"Advent, Advent, der Bärwurz brennt,
Erst trinkst ein, dann zwei, drei, vier,
dann haut es dich mit dem Hirn an die Tür!"
Obwohl dieses Gedicht recht schön ist, hat Mama gesagt, dass ich es mir nicht merken darf.
Eher es man sich versieht ist der Advent vorbei und Weihnachten auch und mit dem Jahr geht es auch dahin.
Die Geschenke sind ausgepackt und man kriegt vor Ostern nichts mehr, höchstens man hat vorher Geburtstag.

Aber eins ist gewiss: Der Advent kommt immer wieder.

* Lied EG 48, 1-3     Kommet ihr Hirten    

* Krippespiel

KRIPPENSPIEL 2019
Halbkreis: Wir wollen mit euch die Weihnacht' begehen, wir wollen mit euch an der Krippe stehen, wir wollen euch sagen und singen von dem Himmelskind, das die Engel bringen, für uns und für alle in der Welt.
1. Sprecher: Und es begab sich zu der Zeit, dass von dem Kaiser Augustus ein Gebot ausging, dass jeder, über alle Länder weit, sich schätzen ließe, vornehm und gering.

2. Sprecher: Augustus war Herr über alle Welt, als dies zum allerersten Mal geschah.

3..Sprecher: Cyrenius war in Syrien bestellt, dass er an Kaisers statt das Land versah.

4. Sprecher: Und jedermann zog also seine Straße, nach seiner Stadt, dass er sich schätzen lasse.

Flöte  

1. Bürger: Acht Tage lang geht das nun landauf, landab und nimmt kein Ende. Ein ganzes Volk ist unterwegs.

2. Bürger: Das Steueraufgebot des Kaisers hat sie alle auf die Straße geworfen.

3. Bürger; Aufgescheucht sind sie, wie die Herde, über die der Wolf gerät.

4. Bürger: Dabei will der Oberhirte in Rom nur mal nachprüfen, was seine Schäfchen zahlen können.

5. Bürger: Meine Schafe sind zerstreut, weil kein Hirte da ist. Auf allen Bergen und auf allen hohen Hügeln irren sie umher. Über das ganze Land sind sie zerstreut, weil niemand da ist, der nach ihnen fragt. Niemand, der sie sucht.

6. Bürger; Wie der redet, - wie die Bibel.

7. Bürger: Das ist aus der Bibel. Aus den Profeten, glaube ich.

8. Bürger: Oh nein! Dann könnte das doch nicht genau zu dem stimmen, was da vor uns geschieht! Er hat es sich selber zurecht gedichtet.

5. Bürger: So spricht der Herr: Ich will selbst nach meinen Schafen fragen und will sie suchen. Niemand soll sie mehr erschrecken, sondern sie sollen sicher wohnen. Ich will ihnen einen Hirten schicken und ich will ihr Gott sein.
1
0. Bürger: Sonderbar. Es klingt gerade, als wären wir gemeint und man müßte dran glauben.

• - ----- Flöte  
1. Reisender: Ach, auf uns wird wieder alles hängenbleiben! Dabei ist schon alles teuer genug durch die hohen Steuern. Auf die armen Leute wird alles abgewälzt.

2. Reisender: Mein Lebtag bin ich ehrlich gewesen, habe gearbeitet und gearbeitet und gespart und gespart, und jetzt...

3; Reisender: Stab und Bündel - so wie wir jetzt dahinwandern auf den Straßen - mehr wird uns am Ende nicht bleiben.

4. Reisender: Und nach uns Alten haben sie auch nicht gefragt. Was soll aus uns bloß werden? Ich halt* kaum Schritt mit den anderen. Keiner nimmt Rücksicht.

5. Reisender: Die lange Reise macht uns Beschwerden. Die Füße wollen kaum noch. Ach, es ist ein böses Stück hier herauf!

6. Reisender: Und der Jammer rings umher macht uns das Flerze schwer. Wir sind ganz und gar verlassen.

7. Reisender: Dort drüben liegt Bethlehem. Die Lichter dort, das muß es sein! Aus ihr soll der Heiland kommen, auf den wir alle warten. Aber wann? Wann wird das sein?

8. Reisender: Die Schwerter sind schon geschmiedet. Ich halte mich bereit für die Freiheit zu fechten. An unserer Spitze wird er in Jerusalem einziehen!

9. Reisender: Nicht doch. Ein Reich des Friedens wird uns der Heiland aufrichten. Nicht mit Aufruhr sondern mit Stillesein, nicht mit dem Schwerte, sondern mit dem Gebet. Wir wollen ihm den Weg bereiten in unseren Herzen.

10. Reisender: Mein Gott, wie soll das alles enden. Ich weiß weder aus noch ein.

11. Reisender: Wie steht s denn mit Quartieren drüben in Bethlehem?

12. Reisender: Schlimm. Die Unterkünfte sind alle überfüllt. Wir müssen uns beeilen, wenn wir noch einen Platz für die Nacht bekommen wollen.

13. Reisender: Wir gehen voran und belegen für den ganzen Trupp.

Flöte  - -

1. Sprecher: Es machte sich auch Josef aus Nazareth in Galiläa auf.

2. Sprecher: Und zog hinab ins jüdische Land zu Davids Stadt, die Bethlehem genannt, weil er aus Davids Hause und Geschlecht, dass er sich schätzen ließe nach dem Recht.

3. Sprecher: Mit ihm Maria, sein vertrautes Weib, die war gesegnet in ihrem Leib.
Flöte    

Frau: So, guter Josef, hier habe ich euch einen ruhigen Platz ausfindig gemacht, es ist nur ein Stall. Aber ihr liegt dann wenigstens nicht mehr auf der Straße.

Josef: Ja, es war schrecklich. Wir baten und bettelten, dass uns doch endlich einer aufnimmt. . Aber keiner wollte uns: eine Familie mit Kind. Das Geschrei würde sie stören. Die anderen Gäste.

Frau; Hier ist immerhin eine Futterkrippe da könnt ihr das Kind erst einmal hineinlegen.

Josef: Ja, der Kaiser nimmt auf Maria und das Kind keine Rücksicht. Er denkt nur an sein Geld.

Frau: Ich habe auch ein paar Tücher zusammengesucht, für das Bettchen, sonst wird es doch ein bißchen kalt. So! Soll s denn ein Junge oder ein Mädchen werden?

Josef: Maria wird einen Sohn gebären.

Frau: Das scheinst du ja schon ganz sicher zu wissen. Und wie soll er heißen?

Josef: Er soll mit Namen Jesus heißen!
Frau: Jesus. - Gott hilft. - Ein guter Name. Naja. Aber jetzt hole deine Frau herüber.

Josef: Wie soll ich dir danken, liebe Frau? Du beschämst mich.

Josef: Hier kannst du nun ausruhen, liebe Maria. Das ist alles, was die Heimat uns geben will: einen Winkel im Stall. Es ist ja sonst kein Raum in den Häusern.

Maria: Und wo wollen wir das Kind hineinlegen, Josef?
Josef: Die Krippe hier soll seine Wiege sein, Heu und Stroh sein Bett.

Maria: Naja, wir sind bescheiden. Und das Kind ist auch darin geborgen. Ich danke dir, lieber Josef, dass du so für uns sorgst, jetzt und auf der weiten Reise schon.
3
Josef:
Maria:
1. Sprecher.
1. Hirte:
2. Hirte:
3. Hirte:
4. Hirte:
5. Hirte:
Alle:
Engel:
Engelschar:
1. Hirte:
2. Hirte:
Ach Maria, sprich doch nicht so. Es bedrückt mich, dass ich euch so wenig geben kann, dir und deinem Kinde, das uns der Engel angekündigt hat. Wie konnte ich dich all der Not und der Anstrengung aussetzen auf der Reise hierher. Aber der Kaiser hat es ja befohlen.
Sorge dich nicht. Ich bin getrost.' Es wird alles so geschehen, wie es der Engel gesagt hat. Ich fühle mich geborgen. Es ist wie ein Mantel um mich her. Die Not kann mich nicht betrüben. Es ist trotzdem alles wie Gnade.
Und als zu Bethlehem Maria war kam ihre Zeit, und. sie gebar, daselbst ihr erstes Kind. Sie wickelte ihren Sohn in Windeln lind und legt ihn in dje Krippe, die da stand, w.eil sich kein Raum in der Herberge fand.

LIED    -

. Der Hirte muß sein, der Wache hält, es gibt so viel Böses auf der Welt.. Räuber und Wölfe und Schlangen.
Sollen sie nur kommen. Wir haben keine Angst. Wir sind da und wachen bei den Schafen.
Nanu? - Lichter am Himmel? - Lichter! Ja! Was ist denn nun? Das begreife ich nicht! .
He! Wacht auf. - Da ist was! Am Himmel, so sehr viel Licht! Das Licht kommt herunter. Da, seht doch hin.
. Ein großes Feuer! Ein Engel darin. Sagt, habt ihr Angst?  .
Ja, ich hab Angst.
Fürchtet euch nicht. Ich verkündige euch große Freude. Der Heiland ist geboren. Er liegt in einem Stall in einer Krippe. Erwartet auf euch!
Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen.
Nun ist der Engel fort. So-etwas. Aber laßt uns gehen!
Laßt uns nun gehen, um das Kind zu sehen. Wir wollen ihm ein Lied singen und Geschenke bringen.
4

3. Hirte: Wir wollen ganz einfach zu ihm treten und beten der Mutter zu Füßen, um das Kind zu grüßen. Nun haben wir die heilige Nacht.

4. Hirte: Ja, laßt uns eilen und nirgends verweilen. Klar scheinen die Sterne. Es muß Mitternacht sein.

5. Hirte: Einen großen Stern seh' ich dort stehen, der ist für uns an den Himmel gestellt. Dem gehen wir nach.

Flöte  
Halbkreis: Der Stern führte die Hirten. Er führte sie zum Gotteskind. Doch dann lief er zurück geschwind. Nun steht er am Himmel, ein Feuerbrand.
Stimme: Wen sucht er denn jetzt noch?
Halbkreis: Die drei Könige aus dem Morgenland!
Stern: Ich bin der Stern der heiligen Nacht! Die Hirten hab ich zur Krippe gebracht. Nun such ich die Könige, die von weit her kamen, über die Berge, über das Meer, überWiesen und Wüstensand. Ihr Könige aus dem Morgenland! Hier! Hier bin ich! Nun kommt doch. Ich suche euch ja. He, seht ihr mich. Das heilige Kind ist doch schon da. (Pause) Ja - da kommen sie.
Halbkreis: Ja Stern, da kommen sie! Gleich sind sie hier!

3 Könige: Die heiligen drei Könige sind wir.
Stern: Das genügt, das genügt. Ich kenne euch doch! Ihr lieft als ich schien - bis gestern noch.

3 Könige: ' Dann warst du fort.
Stern: Ja, dann war ich fort aus dem Sternenreigen. Ich mußte den Hirten den Weg erst zeigen.

3 Könige: Aber wir sind doch Könige - und viel mehr als nur Hirten!

Stern: Ich weiß ja. Ihr seid Melchior, Kaspar und Balthasar.

Balthasar: Wir sind unterwegs schon viele Wochen.

Melchior: Was ist denn, wann sind wir denn am Ziel?
Kaspar: Ich glaube schon jetzt, denn der Stern steht still.
5
Balthasar: Ich dachte wir finden einen Palast!

.Melchior: Stattdessen sehe ich Krippe und Stall. Da haben wir wohl nicht aufgepaßt!

Kaspar: Was sollen uns Krippe und Stall denn, Stern?

Balthasar: Wir wollten zu einem hohen Herrn! Zum König, der größer ist als wir.

Stern: So hört: Euer König, der ist hier.

Halbkreis: Er ist kein großer Krieger und Held, ein Kind hält euch die ganze Welt.

3 Könige: Ein Kind in der Krippe
Stern: Drum seid nicht so laut ihr Könige aus dem Morgenland, es liegt in der Krippe nackt und bloß, und ist doch euer König, friedlich und groß. Es ist das Licht, das die Nacht erhellt, das Kind, es ist der König der Welt.

3 Könige: Nun denn, so führ in den Stall uns hinein! Ohne Krone und Zepter und Königsgewand.

Stern: Dann kommt.
Halbkreis: Das waren die drei Könige aus dem Morgenland. Nun seid alle ganz still und fromm. Betet mit uns: 0 Heiland, nun komm. Komm auch zu uns. Komm zu allen Menschen auf Erden. Lass heilige Nacht und Weihnacht werden.
Josef: Der Retter ist nun in der Welt! Der Engel sagte es den Hirten. Der Stern rief die Könige. Alle fanden sie zur Krippe im Stalle! Nun kommt auch ihr zur Krippe, kommt alle, ihr Menschen, die ihr im Dunkeln steht, dass ihr, zusammen mit uns, die Weihnacht begeht.

* Ansprache
Es gibt Momente im Leben, da spürt man die Kraft des Glaubens und die Kraft der Verkündigung. So geht es mir gerade nach eurem Krippespiel. Ich möchte Euch ganz herzlich für das Krippespiel danke sagen. Das habt ihr super spitzen klasse gemacht. APPLAUS. Ich möchte dem Team Petra Eschke und Karina Wiegand herzlich danken. Ihr habt mit den Kindern und Jugendlichen ein super Krippespiel auf die Beine gestellt. Herzlichen Dank auch Jasmin Ludwig und Annika Kauck fürs Flöte spielen und Lina Huber für die Begleitung am Keyboard. Auch die Deko ist einsame spitze. Was ihr uns heute am Heiligen Abend 2019 von Jesu mit nach Hause geben werdet wird nachhaltig in den Köpfen von uns allen bleiben. Dafür herzlichen Dank.

Liebe Gemeinde,
wir haben eben in dem Krippespiel von den Kindern gesehen wie wunderbar es ist von über viele Generationen hinweg jedes Jahr wieder Weihnachten zu feiern. Auch wenn es schon so alt ist, ist es immer wieder neu und wir entdecken etwas neues an der alten Geschichte der heiligen Nacht.
Fürchtet euch nicht. Das ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je. In diesen Zeiten Beobachten wir dass es immer mehr Menschen gibt, die sich von dem Kind in der Krippe abwenden.
Kirche gerät ins Abseits, die Kirchlichen Festtage werden verramscht und verhohnepiepelt.
Die Botschaft von dem Kind in der Krippe, dem Licht der Welt verschließen sich viele. Daher brauchen wir Mut und Kraft die Botschaft von dem Kind in der Krippe immer wieder aufs Neue in die Welt zu tragen. Und dafür stehen unsere Kinder hier, die uns mit Leichtigkeit und Fleiß die Botschaft der Weihnacht erzählt haben, mit Inbrunst und auswendig gelernten texten froh und fröhlich herausgerufen haben, dass Christus geborne wurde.  AMEN

* Lied EG 46     Stille Nacht

* Fürbittengebet:
Gott unser Vater, an diesem Abend feiern wir die Geburt deines Sohnes Jesus. Durch ihn willst du unser Leben hell machen. Wir bitten dich:
Hell wird die dunkle Nacht durch Jesus. Er ist als Licht in die Welt gekommen für alle, die traurig, einsam und allein sind.
Guter Gott schenke allen Menschen etwas von diesem Licht.
Wir bitten dich, erhöre uns.

Hell wir die dunkle Nacht durch Jesus. Er ist als leuchtender Stern aufgegangen über dem dunklen Stall unserer Welt.
Guter Gott, lass uns in deinem Licht leben und den Weg zueinander finden.
Wir bitten dich, erhöre uns.

Hell soll die dunkle Nacht durch uns werden, dann wir sollen dein Licht in die Welt tragen.
Guter Gott, lass uns leuchtende Sterne sein, die dein Licht aufleuchten lassen, wo Menschen traurig sind, einsam und krank.
Wir bitten dich, erhöre uns.

Hell wird es werden in unserer Gemeinde, wenn wir alle leuchtende Sterne sind. Dann können wir in unserer Gemeinde und in vielen Gruppen Heimat finden.
Guter Gott, schenke uns und allen Menschen einen Ort der Geborgenheit und der Heimat.
Wir bitten dich, erhöre uns.

Ja, Herr, lass es hell werden in uns und um uns herum. Dann werden alle sehen, dass du unter uns lebendig bist durch Christus, deinen Sohn.
Amen.

Und gemeinsam beten wir mit den Worten unseres Herrn,

* Vater unser:
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
AMEN.

* Bekanntmachungen:
zu folgenden Gottesdiensten laden wir herzlich ein:
24.12.: 22 Uhr Christmette in der Kirche in Untersotzbach.
25.12.: 10 Uhr Abendmahlsgottesdienst in der Kirche in Unterreichenbach
26.12.: 10 Uhr Abendmahlsgottesdienst in der Kirche in Untersotzbach zusammen mit dem Posaunenchor
Die Kollekte am Ausgang ist zur einen Hälfte bestimmt für die eigene Gemeinde und zur anderen für Brot für die Welt.

* Votum:
Nehmt das Licht und diesen Abend mit in eure Weihnacht.
Verkündet allen das Jesus zur Welt gekommen ist.
Gehet in diese Heilige Nacht und in die Weihnacht mit dem Segen des Vaters im  Himmel.

* Segen:
Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden.    AMEN.  

*Lied EG  44     O du fröhliche
                  
* Verabschiedung und bedanken bei den Mitgestaltern

*Orgelnachspiel und Auszug der Kinder und Prädikant Wagner

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BeitragVerfasst am: 24.12.2019 23:44    Titel: Re:


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