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-thommy-
Lektor Wagner


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BeitragVerfasst am: 24.12.2019 22:46    Titel: Krippespielgottesdienst in Radmühl am 24.12.19 Antworten mit Zitat

Krippespielgottesdienste am Heiligen Abend  
17.00 Uhr Ev. Kirchraum Radmühl
24.12.2019
Thema: „Oma erzählt von Weihnachten“



*Orgelvorspiel mit Einzug der Kinder und Prädikant Wagner

* Begrüßung:
Wo der Stern Gottes leuchtet, werden wir aus der Dunkelheit geboren.
Wo die Liebe Jesu erstrahlt, werden wir in die Dunkelheit gelockt.
Wo das Heilige erscheint, werden wir durch die Dunkelheit gestärkt.
Wir sind zusammen, im Namen Gottes. Gott ist die Liebe, die in uns wohnt.
Wir sind zusammen, im Namen Jesu, Jesus ist die Liebe, die zu uns spricht.
Wir sind zusammen, im Namen des Heiligen Geistes,
Heiliger Geist ist die Liebe, die durch uns wirkt.
AMEN.

Ich heiße sie und euch alle ganz herzlich willkommen zum Krippespielgottesdienst am Heiligen Abend hier in Radmühl. Schön das sie sich auf den Weg gemacht haben den Geburtstag von Jesus zu feiern. Die Kinder nehmen uns mit wo Oma von Weihnachten erzählt.
Ich wünsche uns allen einen Mutmachenden Gottesdienst am Heiligen Abend.

*Lied EG 24, 1-3     Vom Himmel hoch da komm ich her

*Ein Schüleraufsatz zum Advent:  
Der Advent ist die schönste Zeit im Winter. Die meisten Leute haben im Winter eine Grippe. Die ist mit Fieber. Wir haben auch eine, aber die ist mit Beleuchtung und man schreibt sie mit K.

Drei Wochen bevor das Christkind kommt, stellt der Papa die Krippe im Wohnzimmer auf und meine kleine Schwester und ich dürfen mithelfen.
Viele Krippen sind langweilig, aber die unsere nicht, weil wir haben mords tolle Figuren darin. Ich habe einmal den Josef und das Christkind auf den Ofen gestellt, damit sie es schön warm haben und es war ihnen heiß. Das Christkind ist schwarz geworden und den Josef hat es in lauter Trümmer zerrissen. Ein Fuß von ihm ist bis in den Plätzchenteig geflogen und es war kein schöner Anblick.
Meine Mama hat mich geschimpft und gesagt, dass nicht einmal die Heiligen vor meiner Blödheit sicher sind.
Wenn die Maria ohne Mann und ohne Kind rumsteht, schaut es nicht gut aus. Aber ich habe Gott sei dank viele Figuren in meiner Spielkiste und der Josef ist jetzt Donald Duck. Als Christkind wollte ich Asterix nehmen, weil der ist als einziger so klein, dass er in den Futtertrog gepasst hätte. Da hat meine Mama gesagt, man kann doch keinen Asterix als Christkind nehmen, da ist das verbrannte Christkind noch besser. Es ist zwar schwarz, aber immerhin ein Christkind.
Hinter dem Christkind stehen zwei Ochsen, ein Esel, ein Nilpferd und ein Brontosaurier. Das Nilpferd und den Saurier habe ich hinein gestellt, weil die Ochsen und der Esel waren mir allein zu langweilig. Links neben dem Stall kommen gerade die heiligen drei Könige daher. Ein König ist dem Papa im letzten Advent beim Putzen herunter gefallen und er war total hin. Jetzt haben wir nur noch zwei heilige Könige und einen heiligen Batman als Ersatz.
Normal haben die heiligen Könige einen Haufen Zeug für das Christkind dabei, nämlich Gold, Weihrauch und Pürree oder so ähnlich. Von den unseren hat einer anstatt Gold ein Kaugummipapier dabei, das glänzt auch schön. Der andere hat eine Malboro in der Hand, weil wir keinen Weihrauch haben. Aber die Malboro raucht auch schön, wenn man sie anzündet. Der heilige Batman hat eine Pistole in der Hand. Das ist zwar kein Geschenk für das Christkind, aber damit kann er es vor dem Saurier beschützen.
Hinter den drei Heiligen sind ein paar rothäutige Indianer und ein Engel. Dem Engel ist ein Fuß abgebrochen, darum haben wir ihn auf ein Motorrad gesetzt, damit er sich leichter tut. Mit dem Motorrad kann er fahren, wenn er nicht gerade fliegt. Rechts neben dem Stall haben wir das Rotkäppchen hingestellt. Sie hat eine Pizza und drei Bier für die Oma dabei. Einen Wolf haben wir nicht, darum lauert hinter dem Baum ein Bär als Ersatzwolf hervor.
Mehr steht nicht in unserer Krippe, aber das reicht voll.
Am Abend schalten wir die Lampe an und dann ist unsere Krippe erst so richtig schön. Wir sitzen so herum und singen Lieder vom Advent. Manche gefallen mir, aber die meisten sind mir zu langweilig.
Mein Opa hat mir ein Gedicht vom Advent gelernt und es geht so:
"Advent, Advent, der Bärwurz brennt,
Erst trinkst ein, dann zwei, drei, vier,
dann haut es dich mit dem Hirn an die Tür!"
Obwohl dieses Gedicht recht schön ist, hat Mama gesagt, dass ich es mir nicht merken darf.
Eher es man sich versieht ist der Advent vorbei und Weihnachten auch und mit dem Jahr geht es auch dahin.
Die Geschenke sind ausgepackt und man kriegt vor Ostern nichts mehr, höchstens man hat vorher Geburtstag.

Aber eins ist gewiss: Der Advent kommt immer wieder.

Lesung Lukas 2, 1-20
Wir hören die Weihnachtsgeschichte:

1 Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. 2 Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. 3 Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt.
4 Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, 5 damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. 6 Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. 7 Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

8 Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. 9 Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. 10 Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; 11 denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. 12 Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. 13 Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: 14 Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.

15 Und als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. 16 Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. 17 Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. 18 Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten. 19 Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. 20 Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

30 Sekunden Orgelmusik

Oma erzählt ihren Kindern von Weihnachten
geschrieben von Mareike Kreitz

Rollen: (16)
Großmutter, 2 Kinder, Engel, Maria, Joseph, Bote, 1 Wirt, Verkündigungsengel, 2 Hirten, 3 Weise, Herodes, Schriftgelehrter,
Szene 1: Kinder unter Weihnachtsbaum
Kinder sitzen unter dem Baum, packen die Geschenke aus
Oma:           Kommt, lasst uns noch ein Weihnachtslied singen. Wie wär’s mit „Alle Jahre wieder“? (Kinder nicken)

Lied: Alle Jahre wieder

Kind 1:      Oma, warum feiern wir eigentlich Weihnachten?
Kind 2:     Ja, Oma, bitte lies und noch einmal aus deinem dicken, bunten Buch vor!
Oma:          Ja, setzt euch zu mir. Ich will euch alles genau erzählen.
Oma holt das Buch, die Kinder setzen sich daneben
     Vor fast 2000 Jahren….

Szene 2: Engel verkündigt Maria die Geburt Jesu.
Engel:      Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.
Engel:     Fürchte dich nicht Maria, denn Gott meint es gut mit dir. Siehe du wirst schwanger werden und bald einen Sohn bekommen. Dem sollst du den Namen Jesus geben! Gott der Herr wird ihn zu einem König machen, der bis in alle Ewigkeit herrscht.
Maria:     Wie soll das geschehen?
Engel:     Der heilige Geist wird über dich kommen. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.
Maria:     Wenn Gott es so will, dann soll es so geschehen.


Szene 3: Befehl des Kaisers
Kind 1:      Dann gab es den Befehl des Kaisers, nicht wahr?
Kind 2:     Ja, und Maria und Josef mussten weit laufen.
Oma:     Ja, so war’s. Eines Tages befahl der Kaiser, dass eine große Volkszählung stattfinden sollte…

Bote:     Hiermit verkünde ich die Anordnung des Kaisers Augustus: Alle Bewohner des Landes sollen in die Heimatstadt ihrer Vorfahren gehen und sich zählen lassen. Macht euch sofort auf den Weg. (geht wieder ab)
Josef:     Maria, hast du das gehört? Jetzt wo du schwanger bist, sollen wir uns auf die lange und beschwerliche Reise von Nazareth nach Bethlehem machen? Denn dort sind meine Eltern geboren.
Maria:     Das Kind soll zwar bald geboren werden, aber einem Befehl des Kaisers können wir uns nicht widersetzen. Ich werde unsere Sachen zusammenpacken, auch für das Kind nehme ich ein paar Windeln mit.
Josef:     Und vergiss die warmen Decken nicht, nachts wird es schon sehr kalt. Ich gehe mal den Esel aus dem Stall holen.

Maria:     Also dann, machen wir uns auf den Weg.

Melodie: (entweder Saxophon Frau Pudleiner oder von CD eingespielt)

Szene 4: Herbergssuche
Kind 2:      Und dann kamen sie in der völlig überfüllten Stadt an.
Kind 1:     In Bethlehem! Dabei waren die zwei von der langen Reise doch so erschöpft.
Oma:          Genau, da geht es jetzt weiter: Am Abend des dritten Tages…

Maria:      Ach Josef, sind wir bald da? Ich kann schon nicht mehr laufen und bin schon ganz erschöpft.
Josef:     Schau Maria – dort ist eine Herberge. Hoffentlich finden wir noch einen Platz. Aber du siehst ja, wie viele Menschen unterwegs sind, sie alle folgen dem Befehl des Kaisers.
Maria:     Ach wäre das schön, heute Abend in einem weichen und warmen Bett zu liegen.
Josef:          Lass uns klopfen.

Wirt:     Oh nein, nicht noch mehr Gäste! Meine Herberge ist bis auf das letzte Bett belegt. Der Erlass des Kaisers hat viele Leute hierhergeführt. Alle Herbergen im Ort sind voll. Ihr kommt zu spät.
Josef:     Wir kommen von weit her aus Nazareth und da meine Frau ein Kind erwartet konnten wir nicht schneller reisen.
Maria:     Bitte, hast du nicht noch einen Platz für uns, an dem wir heute Nacht schlafen können. Ich kann nicht mehr weiter.
Wirt:     In meinem Haus auf gar keinem Fall. Das Einzige, was ich zu bieten hätte, wäre der alte Stall dort drüben. Dort ist sauberes Stroh, und die Tiere werden euch wohl nicht stören.
Maria und Josef: Vielen Dank.
Kind 1:     Dann sind sie tatsächlich in diesen alten Stall gegangen und Jesus wurde geboren!

Melodie: (entweder Saxophon Frau Pudleiner oder von CD eingespielt)

Szene 5: Bei den Hirten
Kind 1:     Jetzt kommen doch die Hirten, oder?
Oma:     Ja, ich lese weiter: Draußen vor den Toren von Bethlehem hatten Schafhirten ihre Pferche aufgestellt und hüteten in der Nacht die Schafe…

Hirte 1:     So eine kalte Nacht, gib mir noch eine Decke und leg noch mehr Holz auf das Feuer.
Hirte 2:     Aber zum Glück ist alles still, keine wilden Tiere zu sehen. Die Herde ist ganz ruhig.
Oma:     Plötzlich erschraken sie sich.
Kind 2:     Da kamen die Engel.

Engel:     Fürchtet Euch nicht! Siehe ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird. Denn Euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.
Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet das Kindlein finden, in Windeln gewickelt in einer Krippe liegend.
Alle Engel:     Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden.

Hirte 1:     Hast du das gesehen, ich glaub`, ich trau meinen Augen nicht. Waren das echte Engel?
Hirte 2:     In Bethlehem, unserer kleinen Stadt soll der Heiland geboren sein? Und wir sollen die ersten sein, die davon erfahren?
Hirte 1:     Meinst du wirklich wir können da so hingehen, wir sind doch nur einfache Hirten. Außerdem kommen wir direkt von der Arbeit.
Hirte 2:     Du hast es doch gehört, die Engel kamen doch extra zu uns.
Hirte 1:     Komm schnell. Aber stell dir vor, wenn das Kind wirklich in einer Futterkrippe liegt, ist es furchtbar kalt. Wir wollen ihm ein warmes Fell mitbringen.

Lied: EG 48     Kommet ihr Hirten

Szene 6: Die Weisen
Kind 2:     Gleich kommen die 3 Weisen aus dem Morgenland…
Kind 1:     …die bringen die Geschenke.
Oma:     Na, ihr könnt es ja gar nicht mehr abwarten. Wartet, ich lese weiter:
Weit fort im Morgenland lebten Sterndeuter. Weise nannte man sie. Sie glaubten nicht an Gott; aber er schickte ihnen einen ganz hellen, leuchtenden Stern, der sollte sie zur Krippe führen. Als die Weisen den Stern sahen, sprachen sie:
Weiser 1:     Seht den Stern, wie groß und hell er ist. So ein Stern steht nur am Himmel, wenn ein großer König geboren ist.
Weiser 2:     Wir wollen dem Stern nachziehen und den neuen König sehen.

Oma:     Nach einer langen und beschwerlichen Reise kamen sie nach Jerusalem. Dort trafen sie Herodes.

Weiser 1:     Herodes, ein Stern, als Zeichen der Geburt eines großen Königs, führt uns den weiten Weg aus dem Morgenland hierher.
Weiser 3:     Wo ist der neugeborene König? Wir bringen ihm Geschenke und wollen ihm Ehre erweisen.
Oma:     Da erschrak Herodes. Er dachte:
Herodes:     ICH bin der König, und ich bleibe es. Da darf es keinen neuen König geben. (laut): Lasst einen Schriftgelehrten zu mir kommen.

Herodes:     Wo soll Christus, der Erlöser, geboren werden, auf den ihr wartet?
Schriftgel.:     In Bethlehem, im jüdischen Land, denn so steht es geschrieben bei dem Propheten Micha: „Und du, Bethlehem im jüdischen Land, bist die kleinste unter den Städten in Juda; aber aus dir soll kommen der Herr über mein Volk Israel.“
Oma:     Da schickte Herodes die Weisen nach Bethlehem und sprach:
Herodes:     Ihr habt gehört, was mein Schriftgelehrter berichtete. Ziehet hin und forscht fleißig nach dem Kind. Und wenn ihr es findet, so sagt`s mir gleich, damit ich auch kommen und das Kind anbeten kann.
Kind 2:     Oh, das war gelogen! Er wollte das Kind ja töten!
Oma:     Ja, aber Gott behütete das Kind.

Ganz traurig, weil auch der König nichts von dem Kind wusste, machten sich die Weisen auf den Weg. Aber unterwegs sahen sie plötzlich wieder den Stern. Er stand gerade über einem kleinen Stall in Bethlehem. Da überkam sie eine große Freude, denn sie wussten:
Weise:     Dort in dem Stall finden wir das Kind, den neugeborenen König, den Heiland der Menschen.
Oma:     Und sie gingen in den Stall und fanden das Kindlein und Maria und Josef. Sie knieten nieder vor dem Kind, beteten es an und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrre.

Melodie:  wenn möglich von der Orgel bis alle Kinder auf der Bühne sind

Oma:     Gott hat die armen Hirten und die suchenden Weisen, die ihn nicht kannten, zur Krippe geführt.
Kind 1:     Weil der Heiland für ALLE geboren ist. Jetzt weiß ich es.
Kind 2:     Die Hirten und die Weisen, gibt es die heute noch?
Oma:     Wir alle sind die sorgenbeladenen Hirten und die suchenden Weisen, die den Heiland brauchen, und für die er gekommen ist.
Kind1:     Aber der Stern, Oma, was ist mit dem?
Oma:     Der Stern, der uns zur Krippe führt, ist das Wort von der Gnade und der Liebe Gottes. Dieses Wort zeigt uns den Weg zum Heiland.

Lied: 1. Strophe von Ihr Kinderlein kommet (Kinder singen alleine ohne Begleitung)


* Ansprache
Ich möchte Euch, den Kindern ganz herzlich für das Krippespiel danken. Das habt ihr super spitzen klasse gemacht. Ich möchte Nicole Will, Corina Maul-Badstieber und Manuela Möller, danken die das Krippespiel mit den Kindern eingeübt haben. Renate Sill möchte ich danken für die langjährige KV-Tätigkeit, den Küstrdienst und den Besuchsdienst. Anita Pudleiner danke ich, dass sie das Amt des Kirchenvorstandes übernommen hat. Für die musikalische Begleitung danke ich Herrn Ryborz an der Orgel. Vielen Dank.

Liebe Gemeinde,
wir haben eben in dem Krippespiel von den Kindern gesehen was an dem ersten Weihnachtsfest passiert ist. Wie wunderbar es war, als Jesus zur Welt kam. In ärmlichen Verhältnissen kam er zu uns. Jesus ist zu allen Menschen gekommen und die Menschen sind zum Stall gekommen um zu sehen was in dieser Nacht geschehen ist.
In diesen Zeiten Beobachten wir dass es immer mehr Menschen gibt, die sich von dem Kind in der Krippe abwenden. Jeder schreit danach, dass unsere Christlichen Werte vom Islamismus zerstört werden, aber die, die da laut meckern sieht man in unserer Kirche nicht.
Kirche gerät immer mehr ins Abseits, die Kirchlichen Festtage werden verramscht und verhohnepiepelt. Jede und jeder will frei haben und die Feiertage genießen, aber dabei vergessen genau diese, das es Feiertage sind die ihren Ursprung in der Christlichen Tradition haben.
Die Botschaft von dem Kind in der Krippe, dem Licht der Welt verschließen sich viele. Daher brauchen wir Mut und Kraft die Botschaft von dem Kind in der Krippe immer wieder aufs Neue in die Welt zu tragen. Gerade in diesen Zeiten des Terrors und der Angst. Und dafür stehen unsere Kinder hier, die uns mit Leichtigkeit und Fleiß die Botschaft der Weihnacht erzählt haben, mit Inbrunst und auswendig gelernten texten froh und fröhlich herausgerufen haben „dass Christus geborne wurde“. Den erwachsenen die in Facebook die Christlichen Werte einfordern rate ich, nicht nur reden, sondern auch danach zu handeln. Kirche seid ihr alle. Denn das Fundament der Kirche ist nicht der Prediger, sondern das sind die Gemeindeglieder, jede und jeder einzelne. AMEN

* Lied EG 44     O du fröhliche

* Fürbittengebet:
Gott unser Vater, an diesem Nachmittag/Abend feiern wir die Geburt deines Sohnes Jesus. Durch ihn willst du unser Leben hell machen. Wir bitten dich:
Hell wird die dunkle Nacht durch Jesus. Er ist als Licht in die Welt gekommen für alle, die traurig, einsam und allein sind.
Guter Gott schenke allen Menschen etwas von diesem Licht.
Wir bitten dich, erhöre uns.

Hell wir die dunkle Nacht durch Jesus. Er ist als leuchtender Stern aufgegangen über dem dunklen Stall unserer Welt.
Guter Gott, lass uns in deinem Licht leben und den Weg zueinander finden.
Wir bitten dich, erhöre uns.

Hell soll die dunkle Nacht durch uns werden, dann wir sollen dein Licht in die Welt tragen.
Guter Gott, lass uns leuchtende Sterne sein, die dein Licht aufleuchten lassen, wo Menschen traurig sind, einsam und krank.
Wir bitten dich, erhöre uns.

Hell wird es werden in unserer Gemeinde, wenn wir alle leuchtende Sterne sind. Dann können wir in unserer Gemeinde und in vielen Gruppen Heimat finden.
Guter Gott, schenke uns und allen Menschen einen Ort der Geborgenheit und der Heimat.
Wir bitten dich, erhöre uns.

Ja, Herr, lass es hell werden in uns und um uns herum. Dann werden alle sehen, dass du unter uns lebendig bist durch Christus, deinen Sohn.
Amen.

Und gemeinsam beten wir mit den Worten unseres Herrn,

* Vater unser:
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
AMEN.

* Bekanntmachungen:  

* Votum:
Nehmt das Licht und diesen Abend mit in eure Weihnacht.
Verkündet allen das Jesus zur Welt gekommen ist.
Gehet in diese Heilige Nacht und in die Weihnacht mit dem Segen des Vaters im  Himmel.

* Segen:
Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden.    AMEN.  

*Lied EG  46     Stille Nacht
                  
* Verabschiedung und bedanken bei den Mitgestaltern

*Orgelnachspiel und Auszug
der Kinder und Prädikant Wagner

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BeitragVerfasst am: 24.12.2019 22:46    Titel: Re:


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