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-thommy-
Lektor Wagner


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Anmeldungsdatum: 13.12.2007
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BeitragVerfasst am: 16.08.2020 20:48    Titel: Abendgottesdienste am 9. Sonntag nach Trinitatis, 09.08.2020 Antworten mit Zitat

Abendgottesdienst am 9.Sonntag nach Trinitatis     
18.00 Uhr Ev. Kirche Kirchbracht
19.15 Uhr Ev. Ev. Kirche Lichenroth
09.08.2020
Text: Philipper 3, 7 - 11. 12 - 14


* Orgelvorspiel

* Begrüßung:
Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes.
AMEN.
Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.
AMEN

Liebe Gemeinde,
ich heiße Sie und Euch alle ganz herzlich willkommen zum Abendgottesdienst am 9. S. n. Trinitatis.
Das Thema heute ist: Lassen wir uns noch anstecken und begeistern für den Glauben, für Jesus Christus?
Ich wünsche uns allen einen mutmachenden Gottesdienst.


*Choral zu Lied EG 473     Mein schönste Zier

*Eingangspsalm:
Herr, erhöre mein Gebet, vernimm mein Flehen um deiner Treue willen, erhöre mich um deiner Gerechtigkeit willen.

Geh nicht ins Gericht mit deinem Knecht;
            denn vor dir ist kein Lebendiger gerecht.
Mein Geist ist in Ängsten,
            mein Herz ist erstarrt in meinem Leibe.
Ich denke an die früheren Zeiten;
ich sinne nach über all deine Taten
            und spreche von den Werken deiner Hände.
Ich breite meine Hände aus zu dir,
            meine Seele dürstet nach dir wie ein dürres Land.
Herr, erhöre mich bald, mein Geist vergeht;
            verbirg dein Antlitz nicht vor mir,
dass ich nicht gleich werde denen,
            die in die Grube fahren.
Lass mich am Morgen hören deine Gnade;
            denn ich hoffe auf dich.
Tu mir kund den Weg, den ich gehen soll;
            denn mich verlangt nach dir.
Errette mich, mein Gott, von meinen Feinden;
            zu dir nehme ich meine Zuflucht.
Lehre mich tun nach deinem Wohlgefallen,
denn du bist mein Gott;
            dein guter Geist führe mich auf ebner Bahn.
Herr, erhöre mein Gebet, vernimm mein Flehen um deiner Treue willen, erhöre mich um deiner Gerechtigkeit willen.

Kommt lasst uns anbetet:

*Aufforderung zum Bittruf:
Wir trauen uns oft nicht zu den Dingen zu stehen,
die uns wirklich wichtig sind. Wir haben Angst was andere
Menschen sagen oder denken. Wir verkriechen uns und meckern im stillen Kämmerlein oder am Stammtisch. Uns fehlt der Mut zum Glauben, die Kraft unsere Christlichen Werte hervor zu heben.
Wir bitten Gott um Erbarmen:


*Aufforderung zum Lobpreis:
Gott hat sich unser erbarmt.
Jesus ermutigt uns begeistert zu sein von seiner Sache,
trotz allem Versagen, trotz aller Ignoranz und Gleichgültigkeit.
Wir halten uns an sein Wort und singen:


*Kollektengebet:
Gott. Du hast uns verschiedene Gaben geschenkt.
Keinem gabst du alles - und keinem nichts.
Jedem gibst du einen Teil.
Hilf uns, daß wir uns nicht zerstreiten,
sondern einander dienen mit dem,
was du einem jeden zum Nutzen aller gibst.
Darum bitten wir durch Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Herrn und Gott,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
AMEN.

* Schriftlesung:  1. Petrus 4, 7-11
7 Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge.  So seid nun besonnen und nüchtern zum Gebet.
8 Vor allen Dingen habt untereinander beständige Liebe; denn »die Liebe deckt auch der Sünden Menge«
9 Seid gastfrei untereinander ohne Murren.
10 Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes:
11 Wenn jemand predigt, dass er's rede als Gottes Wort; wenn jemand dient, dass er's tue aus der Kraft, die Gott gewährt, damit in allen Dingen Gott gepriesen werde durch Jesus Christus. Sein ist die Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

(Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren - Halleluja)

* Glaubensbekenntnis:
Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

* Choral zu Lied EG 295     Wohl denen die da wandeln

* PREDIGT:
- Kanzelgruß:
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. AMEN.

Liebe Gemeinde!
Ich weiß nicht genau, ob wir es alle beklagen, aber wir spüren es doch: Dieser Zeit und ihren Menschen ist alles "gleich-gültig". Ich weiß kein besseres Wort dafür. Ich meine es wörtlich: Es ist vielen Menschen dieser Tage alles gleich. Ob du nun Christ bist oder Moslem bist - jeder muss nach seiner eigenen Fasson selig werden. Ob einer überhaupt gläubig ist oder Gott leugnet - was soll's, es ist doch seine Sache. Ob einer in die Kirche geht oder nicht - was interessiert uns das schon?

Und das ist nicht nur in religiösen Dingen so. Ob es dem Nachbar so richtig schlecht geht, ob die Familie am Rande des Existenzminimums lebt- jeder hat doch sein Päckchen zu tragen, was kratzt mich das schon, sind doch selbst schuld! Ob die Tochter aus dem Haus gegenüber endlich ihren ersehnten Berufsabschluss gemacht hat - wer freut sich mit? Wer überhaupt neu hier bei uns in Aufenau/Kassel wohnt - wer weiß das noch und wer kennt die Leute oder will sie auch nur kennen?

Ich weiß dabei schon, dass es Ausnahmen gibt. Nicht alle sind so. Nicht jeder schaut nur auf seinen eigenen Weg. Und es sind gewiss nicht nur die Christen, die nach ihren Nachbarn sehen, durchaus nicht. Meine besten Freunde sind Muslime und ich bin stolz sie als Freunde zu haben. Aber im Großen und Ganzen ist das der Geist dieser Zeit: Wenig Interesse aneinander, mehr und mehr lebt jeder nur für sich und vor sich hin, eben "gleichgültig...", das ist wirklich schlimm.
Hören wir in diese Gedanken hinein ein paar Verse aus dem Philipperbrief:

Textlesung: Philipper 3, 7 - 11. 12 - 14
Aber was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Schaden erachtet. Ja, ich erachte es noch alles für Schaden gegenüber der überschwenglichen Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn. Um seinetwillen ist mir das alles ein Schaden geworden, und ich erachte es für Dreck, damit ich Christus gewinne und in ihm gefunden werde, daß ich nicht habe meine Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz kommt, sondern die durch den Glauben an Christus kommt, nämlich die Gerechtigkeit, die von Gott dem Glauben zugerechnet wird. Ihn möchte ich erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden und so seinem Tode gleichgestaltet werden, damit ich gelange zur Auferstehung von den Toten. Nicht, dass ich's schon ergriffen habe oder schon vollkommen sei; ich jage ihm aber nach, ob ich's wohl ergreifen könnte, weil ich von Christus Jesus ergriffen bin. Meine Brüder, ich schätze mich selbst noch nicht so ein, dass ich's ergriffen habe. Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.

Liebe Gemeinde,
wir könnten uns jetzt sicher in tief-theologische Erörterungen verlieren. Aber mir geht es heute um etwas anderes: Spüren sie die Begeisterung dieses Mannes? Der ist einfach angerührt von der Wahrheit seiner Sache. "Ich gehöre zu Christus...", das schreit geradezu aus jeder Zeile. "Ich bin einer seiner Leute. Ich bin ganz auf seiner Seite." Hören sie doch nur die starken Worte, die Paulus gebraucht: Was mir Gewinn war, ist mir jetzt Schaden! Überschwängliche Erkenntnis Christi... Was ich früher gedacht habe und geglaubt habe, ist mir jetzt Dreck, ja, es ist mir "scheiß egal", o ich brenne gerade auch, weil ich nach der Prädikantenausbildung viel besser verstehe und mit jeder predigt die ich schreibe, spüre wie wichtig die Botschaft und die Verkündigung ist. Wie wichtig es ist das wir unsere Christliche Herkunft nicht verleugnen, dass wir aber auch andere Religionen respektieren und gemeinsam miteinander leben, in Achtung vor einander.

Neulich fragte mich eine junge Frau: "Ist das denn nicht ein und derselbe Gott, den die Moslems anbeten und die Hindus und wir Christen? Ist es dann nicht eigentlich egal, woran wir glauben?" Ich will nicht sagen, was ich geantwortet habe. Aber können sie sich vorstellen, wie Paulus reagiert hätte? Alles andere als "gleichgültig" jedenfalls! "Ich kenne doch meinen Jesus Christus!", hätte er vielleicht angefangen. "Der ist mein Herr und niemand anderes. Und er hat mir seinen Vater offenbart und er ist für mich ans Kreuz gegangen und allein in ihm sehe ich den Weg über die Todesschwelle hinaus ins Leben! Ich glaube nicht an den Propheten Mohammed und nenne meinen Gott nicht Allah! Für mich gelten auch keine hinduistischen Lehren, sondern das Gebot meines Gottes: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!"
Er würde wahrscheinlich noch ein bisschen mehr sagen, der Apostel Paulus. Jedenfalls hätten wir keinen Augenblick das Gefühl, er wäre gleichgültig oder es wäre ihm egal, was und wie andere selig werden und es wäre mehr oder weniger ein Zufall, dass er halt an Jesus glaubt.
Klar ist doch, dass jede Religion stolz auf ihren Glauben ist, dafür einsteht und davon spricht. Es gibt nicht die einzig richtige, w eil alle doch im Kern an den einen Glauben.

Nun weiß ich natürlich auch liebe Gemeinde, dass man diese Begeisterung für die Sache Christi nicht befehlen oder machen kann. Einen oder eine, dem oder der das nun mal herzlich egal ist, ob sie nun auf Christus getauft oder ob er als Moslem beschnitten wurde...so einen Menschen kann keiner umdrehen und mit dem Feuer für die christliche Sache entzünden.
Das geht schon deshalb nicht, weil diese Zeit halt so arm ist an Beispielen für begeisterte, von ihrem Glauben entzündete Menschen. Es gibt so wenige Vorbilder. Die Freude an Jesus ist eine sehr seltene Pflanze. Sie blüht nicht an jeder Straßenecke. Trotzdem denke ich mir, dass wir Beispiele brauchen, wenn wir aus dieser Gleichgültigkeit herauskommen wollen, die alles so fad macht und freudlos. Warum sollen Kinder in Baden Württemberg nicht mehr sagen dürfen „Grüß Gott“, oder warum soll zu Weihnachtsmarkt nun Wintermarkt gesagt werden. Wir sind ein Christlich geprägtes Land. Und wir dürfen unsere Werte nicht aufgeben. Wir müssen für unsere Kultur und unsere Christliche Prägung einstehen. Das haben andere Religionen unserer voraus. Die lassen sich das nicht nehmen.

Die Sache Jesu braucht Begeisterte, so heißt es in einem Lied aus unseren Tagen. Das stimmt. Die Leute Jesu brauchen sie auch! Wir müssen wieder zum frohen, klaren und lauten Bekenntnis kommen. Das darf uns nicht in Scham oder Zurückhaltung bringen, wenn es gilt, für Jesus fröhliches Zeugnis abzulegen! Und uns tut ein gesundes Selbstbewusstsein Not - nicht nur als "irgendwie Gläubige", sondern als Christen! Jesus hat nicht gesagt, geht hin in alle Welt und schaut euch um, wie die Leute dort so glauben und sucht euch das beste daran aus und macht euch dann eure eigene passende Religion daraus. Er hat uns aufgetragen, die Menschen auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes zu taufen und sie halten zu lehren, was er gesagt und vorgelebt hat! Es ist nicht gleichgültig, ob einer Christ oder sonst etwas ist. Für uns nicht!

Wie gesagt und beklagt: Es fehlt an Vorbildern. Und es geht doch nicht ohne Vorbilder, dass einer Lust bekommt auf Christus und auf seine Sache. "Alles andere ist mir Dreck geworden gegenüber der überschwänglichen Erkenntnis Christi, meines Herrn."
Ich möchte ihnen darum jetzt am Schluß von zwei solchen Vorbildern erzählen. Ich kann sie ihnen nicht selbst vorstellen, aber von ihnen berichten kann ich:
Das war in der wunderschönen St. Annenkirche zu Annaberg im Erzgebirge. Ich war mit einigen Motorradfahren vor ein paar Jahren an zwei Tagen dort zur Besichtigung. Wie schön es in dieser Kirche ist, kann ich mit Worten nicht vermitteln. Aber etwas anderes: Es waren zwei Menschen aus dem Kirchenvorstand der Annagemeinde, die mich sehr beeindruckt haben. Sie leisten in der Kirche den Dienst der Führung von Gruppen, die sich die Sehenswürdigkeiten des herrlichen Gotteshauses anschauen wollen. Es war ein Mann und dann eine Frau, die uns geführt haben. Und zwar kostenlos! Sie haben auch danach nicht die Hand aufgehalten, um ein Trinkgeld zu erbitten. Nein, nichts dergleichen. Und doch war ihre Führung derartig engagiert und freundlich!

Ich denke mir einmal, da tritt ein Atheist oder ein völlig vom Glauben abgewanderter in die schöne Kirche. Er will dort die berühmte Kanzel sehen, die ebenso berühmte Bibel der Armen an der Empore und den Bergmannsaltar, der weltbekannt ist. Was er nicht will, bzw. woran er nicht im Traum denkt, ist doch,  dass ihn hier jemand mit seiner Begeisterung für Jesus und die christliche Gemeinde anstecken will, werben will für diesen Herrn. Aber so war es: Mit leuchtenden Augen haben die Führer in der Kirche von der Gemeinschaft in der christlichen Gemeinde ihres Ortes geschwärmt. Sie haben erzählt, wie dieser Jesus Christus schon vor Zeiten den Menschen tägliche Hilfe geschenkt hat, wie sie mit dem Gebet und dem Gottesdienst jeden Tag ihrem Herrn nahe waren, wie sich die Bergleute der Gegend etwa morgens zur Bitte und abends - nach 12 Stunden harter Arbeit - zum Dank vor dem Altar versammelt haben. Dann schlugen sie aber auch eine Brücke zum Heute: Diese Hilfe und diese Beziehung zum Herrn könnte man auch in diesen Tagen noch haben. Und bei ihnen in der Gemeinde wäre das so: 400 Menschen kämen jeden Sonntag in die Kirche und jeder wäre eingeladen, es dürften immer noch mehr werden und es wäre doch auch so schön in der Gemeinde und in der Beziehung zu diesem Herrn Jesus und sie wünschten auch jedem hier in dieser Kirchenführung, dass er und sie zu diesem Jesus Christus finden.

Es war wirklich beeindruckend! Es hätte nur noch gefehlt, dass die Führer für die Menschen gebetet hätten, die sie durch das Gotteshaus geführt haben. Und ich bin fast sicher, dass sie das wenigstens hinterher getan haben und dass es überhaupt die Grundlage und das Ziel ihrer Führung war und ist: Menschen zu Jesus zu führen, von dem sie "überschwänglich" angetan sind und den sie als den einzigen Herrn ihres Lebens kennen gelernt haben.

Warum ich ihnen das jetzt erzählt habe? Das ist sicher keine Frage mehr: Da habe ich solche Vorbilder für begeisterten Glauben gefunden, die wir so bitter nötig haben Vielleicht kann auch uns dieses Beispiel aus unseren oft so gleichgültigen Tagen anzünden, dass wir Feuer und Flamme werden für unseren Herrn und seine Sache!? Vielleicht können uns solche Vorbilder wenigstens ins Nachdenken bringen, dass wir uns fragen: Was ist mir das eigentlich wert, dass ich Christ, Christin bin? Wie nah oder fern bin ich solchen Gedanken: "Was mir Gewinn war, habe ich um Christi willen für Schaden erachtet. Ja, ich achte alles für Dreck, wenn ich nur Christus gewinne, meinen Herrn!"
AMEN

-Kanzelsegen:
Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft / bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn.
AMEN.

* Choral zu Lied EG 316, 1-4     Lobet den Herren

* Fürbittengebet:
Wir danken dir, Gott, für deine Gabe, den Beruf.
Du stellst jeden an seinen Platz,
mitzuschaffen in deiner Schöpfung,
mitzubauen am Wohl aller Menschen.
Für alle, die ihre Stelle suchen, rufen wir:

G: Herr erbarme dich

Lass sie eine Arbeit und ihre Lebensaufgabe finden.
Lass sie an den Widerständen reifen.
Gib ihnen Menschen, die mit Rat und Tat zur Seite stehen,
die Vorbilder sind, Mut machen und Weg weisen. Wir rufen

G: Herr erbarme dich

Wir danken dir, Gott, für deine Gabe, die Ruhe,
für Feierabend und Feiertag, für Urlaub und Lebensabend.
Nicht Hetze, nicht Faulheit will dir gefallen,
Arbeit und Freizeit misst du uns zu
und segnest unser Tun und Lassen.
Für alle, die auf den Lebensabend zugehen, bitten wir und rufen:

G: Herr erbarme dich

Lass sie erkennen, dass der Sinn des Lebens nicht allein die Arbeit ist.
Gib ihnen offene Augen und die Kraft,
neue Fähigkeiten zu entdecken,
ihre Grenzen anzunehmen
und Dankbarkeit und Hoffnung zu bewahren. Wir rufen:

G: Herr erbarme dich

Wir danken dir, Gott, für deine Gabe, den Frieden.
Du, Herr, schaffst, dass wir sicher wohnen,
dass einer den anderen grüßt und leben lässt und ihm leben hilft;
weil du nicht Tod willst, sondern Leben,
nicht Kampf und Streit, sondern Freundlichkeit und Frieden.
Um Frieden für uns und alle Menschen bitten wir und rufen:

G: Herr erbarme dich
      
Gib Frieden für Völker und Staaten,
für Menschen, Tiere und Pflanzen.
Vor allem und in allem gib uns den Frieden,
der alles Begreifen, Denken, Fürchten und Hoffen übersteigt.
Gib uns den Frieden, der du selbst bist.

Und gemeinsam beten wir mit den Worten unseres Herrn,

* Vater unser:
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
AMEN.

* Choral zu Lied EG 562     Segne und behüte

* Bekanntmachungen:

Kollekte für den Kindergottesdienst vor Ort.

Gottesdienste am 16.08.2020 um 09.45 Uhr in Kirchbracht und um 11.00 Uhr in Lichenroth mit mir.

* Votum:
Nicht, dass jedes Leid dich verschonen möge,
noch dass dein zukünftiger Weg stets Rosen trage,
keine bittere Träne über deine Wege komme
und kein Schmerz dich quäle -
dies alles wünsche ich dir nicht.
Sondern:
dass dankbar du allzeit bewahrst die Erinnerung an gute Tage.
Dass mutig du gehst durch Prüfungen,
auch wenn das Kreuz auf deinen Schultern lastet,
auch wenn das Licht der Hoffnung schwindet.
Was ich dir wünsche:
dass jede Gabe Gottes in dir wachse,
dass einen Freund du hast,
der deiner Freundschaft wert.
Und dass in Freud und Leid
das Lächeln des Mensch gewordenen Gotteskindes
dich begleiten möge.

* Segen:
Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden.
AMEN.

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BeitragVerfasst am: 16.08.2020 20:48    Titel: Re:


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