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-thommy-
Lektor Wagner


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BeitragVerfasst am: 11.04.2021 21:57    Titel: Gottesdienste am Sonntag Qusimodogeniti, 11.04.2021 Antworten mit Zitat

Gottesdienst am Sonntag Quasimodogeniti
14.00 Uhr auf der Wiese am Ev. Betsaal Radmühl im freien (Klappstuhlgottesdienst)
18.00 Uhr Ev. Kirche Lichenroth
19.15 Uhr Ev. Kirche Kirchbracht mit Totengedenken
11.04.2021
Text: Johannes 20, 19-29


Radmühl: Orgel und Gesang Olaf Müller
Lichenroth und Kirchbracht:  Orgel Michael Greifenstein, Gesang Herr Ryborz


* Orgelvorspiel      
                    
* Begrüßung:

Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes.
AMEN.
Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.

*     Lied EG 103, 1-4   Gelobt sei Gott im höchsten Thron

*Eingangspsalm:
Ich werde wandeln vor dem Herrn im Lande der Lebendigen. Halleluja.

Ich liebe den Herrn,
            denn er hört die Stimme meines Flehens.
Er neigte sein Ohr zu mir;
            darum will ich mein Leben lang ihn anrufen.
Stricke des Todes hatten mich umfangen,
des Totenreichs Schrecken hatten mich getroffen;
            ich kam in Jammer und Not.
Aber ich rief an den Namen des Herrn:
            Ach, Herr, errette mich!
Der Herr ist gnädig und gerecht,
            und unser Gott ist barmherzig.
Der Herr behütet die Unmündigen;
            wenn ich schwach bin, so hilft er mir.
Sei nun wieder zufrieden, meine Seele;
            denn der Herr tut dir Gutes.
Denn du hast meine Seele vom Tode errettet,
            mein Auge von den Tränen, meinen Fuß vom Gleiten.

Ich werde wandeln vor dem Herrn im Lande der Lebendigen. Halleluja.

Kommt lasst uns anbeten:

*Aufforderung zum Bittruf:
Wie wir uns das wünschen:
freizuwerden von Angst und Zweifeln,
von quälender Schuld und Lebenslast!
Weil uns das Herz schwer ist
und wir uns nach neuem Leben sehnen,
Wir rufen um erbarmen:

*Aufforderung zum Lobpreis:
Wir sehen auf Christus:
Er war gefangen in Angst.
Er hat gelitten für uns.
Er lebt neu aus Gott - und wir mit ihm
"im Lande der Lebendigen".
Wir können aufatmen und singen:


*Kollektengebet:
Allmächtiger Gott,
durch deine Gnade sind wir in der Taufe von neuem geboren.
Wir bitten dich:
Hilf uns, dass wir in diesem neuen Leben
unserem auferstandenen Herrn Jesus Christus nachfolgen,
der mit dir und dem Heiligen Geist lebt und regiert
von Ewigkeit zu Ewigkeit
G: AMEN

* Schriftlesung: Johannes 21, 1-14
1 Danach offenbarte sich Jesus abermals den Jüngern am See Tiberias. Er offenbarte sich aber so:
2 Es waren beieinander Simon Petrus und Thomas, der Zwilling genannt wird, und die Söhne des Zebedäus und zwei andere seiner Jünger.
3 Spricht Simon Petrus zu ihnen: Ich will fischen gehen. Sie sprechen zu ihm: So wollen wir mit dir gehen. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot, und in dieser Nacht fingen sie nichts.
4 Als es aber schon Morgen war, stand Jesus am Ufer, aber die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war.
5 Spricht Jesus zu ihnen: Kinder, habt ihr nichts zu essen? Sie antworteten ihm: Nein.
6 Er aber sprach zu ihnen: Werft das Netz aus zur Rechten des Bootes, so werdet ihr finden. Da warfen sie es aus und konnten's nicht mehr ziehen wegen der Menge der Fische.
7 Da spricht der Jünger, den Jesus lieb hatte, zu Petrus: Es ist der Herr! Als Simon Petrus hörte, dass es der Herr war, gürtete er sich das Obergewand um, denn er war nackt, und warf sich ins Wasser.
8 Die andern Jünger aber kamen mit dem Boot, denn sie waren nicht fern vom Land, nur etwa zweihundert Ellen, und zogen das Netz mit den Fischen.
9 Als sie nun ans Land stiegen, sahen sie ein Kohlenfeuer und Fische darauf und Brot.
10 Spricht Jesus zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt!
11 Simon Petrus stieg hinein und zog das Netz an Land, voll großer Fische, hundertdreiundfünfzig. Und obwohl es so viele waren, zerriss doch das Netz nicht.
12 Spricht Jesus zu ihnen: Kommt und haltet das Mahl! Niemand aber unter den Jüngern wagte, ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war.
13 Da kommt Jesus und nimmt das Brot und gibt's ihnen, desgleichen auch die Fische.
14 Das ist nun das dritte Mal, dass Jesus den Jüngern offenbart wurde, nachdem er von den Toten auferstanden war.

(Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren - Halleluja)

* Glaubensbekenntnis:
Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

* Lied EG 116, 1+2   Er ist erstanden Halleluja

* PREDIGT:
- Kanzelgruß:
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. AMEN.

Textlesung: Johannes 20, 19 - 29
Am Abend aber dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger versammelt und die Türen verschlossen waren aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat mitten unter sie und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch! Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und seine Seite. Da wurden die Jünger froh, daß sie den Herrn sahen.
Da sprach Jesus abermals zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Und als er das gesagt hatte, blies er sie an und spricht zu ihnen: Nehmt hin den heiligen Geist! Welchen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; und welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.
Thomas aber, der Zwilling genannt wird, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam.
Da sagten die andern Jünger zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich nicht in seinen Händen die Nägelmale sehe und meinen Finger in die Nägelmale lege und meine Hand in seine Seite lege, kann ich's nicht glauben.
Und nach acht Tagen waren seine Jünger abermals drinnen versammelt, und Thomas war bei ihnen. Kommt Jesus, als die Türen verschlossen waren, und tritt mitten unter sie und spricht: Friede sei mit euch! Danach spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!
Spricht Jesus zu ihm: Weil du mich gesehen hast, Thomas, darum glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!

Liebe Gemeinde!
"Quasimodogeniti" heißt dieser Sonntag. "Wie die Neugeborenen"... Gemeint ist: Wie neugeborene Menschen sollten wir uns fühlen, nach Ostern, nach der Auferstehung Jesu, nachdem er den Tod besiegt und uns die Hoffnung auf ein ewiges Leben geschenkt hat. "Wie die Neugeborenen!" -

Ein bisschen zu überschwänglich ist das! Mal ehrlich: Fühlen sie sich so nach Ostern, nach Jesu Tod und Auferstehung für uns? Hat sich für dich und mich soviel geändert? Die Geschichte von Thomas, der nicht glauben kann, tut einem da richtig gut, nicht wahr? Seh' ich nicht, so glaub' ich nicht! Basta!

Für Thomas hat sich nichts geändert - seit Ostern. "Wie neugeboren?" Von wegen! Alles beim alten - bei Thomas und bei uns auch, fürchte ich. Und das ist auch ganz schön schwer, zu glauben, ohne zu sehen. Ich kann sie verstehen, den Jünger Thomas damals und die "Thomasse" heute. Soviel vorweg.

"Ich glaube sowieso nicht an Gott", so sagte es mir der Konfirmand damals. Einige hier sind jetzt vielleicht schockiert! Warum geht ein junger Mensch denn dann zur Konfirmation - wenn er nicht glaubt!? Darf man so einen denn überhaupt einsegnen? Jetzt kommt vielleicht für manche, der zweite Schock: Mir hat das eigentlich damals überhaupt keine Probleme gemacht, diesen "ungläubigen" jungen Menschen so freimütig von seinem Unglauben reden zu hören. Wir wollen das doch einmal ganz nüchtern sehen: Wie viele von unseren Konfirmanden etwa der letzten Jahre hätten wohl zu Beginn der Konfirmandenzeit ehrlich sagen können: Ich glaube an Gott und seinen Sohn Jesus Christus? - Gut, sagen sie, aber am Ende der Zeit muss der Glaube doch dann gewachsen sein! "Muss" er das? Kann ich Glauben "machen", durch langes gutes Zureden wie mit einem Trichter in die Köpfe und Herzen füllen? Wie war denn das bei uns? Konnte uns damals einer mit "Reden" überzeugen? War unser Glaube bei der Konfirmation schon "da"? Wie kamen wir überhaupt zum Glauben? Und können wir heute alles bejahen, was doch zum Glauben der Christen dazugehört, zum Beispiel: Die Auferstehung Jesu Christi von den Toten und die Hoffnung auf ewiges Leben für uns selbst? Wie viele mögen unter uns sein, die gerade das nicht glauben können, weil ihnen die Anschauung fehlt, weil sie nicht "sehen" - wie Thomas! - Ich sage ihnen jetzt ganz ehrlich: Mir sind Menschen lieber, die es frei bekennen: Ich kann nicht glauben; mit diesem und jenem am Glauben habe ich Schwierigkeiten. Mir sind sie lieber als die anderen, die ständig von ihrem Glauben reden, ihn - ungefragt - vorzeigen wie einen Ausweis und sich gar noch über andere entrüsten, die keinen oder nur einen kleinen Glauben haben.

Entweder wir behaupten: Der Glaube an Gott kann verdient und erarbeitet werden wie der Lohn für eine Leistung - oder aber wir halten uns in diesen Dingen sehr vorsichtig zurück, werden still und dankbar, wenn wir selbst wirklich glauben können! Einen dritten Weg gibt es nicht. Und vielleicht schauen wir auch einmal nach all den Gelegenheiten in unserer persönlichen Vergangenheit, wo unser Glaube versagt hat, wo wir als gläubige Menschen ganz anders hätten handeln und entscheiden müssen. - Das wird uns helfen, die rechte Einstellung zu diesen Fragen zu gewinnen.

Doch - ich verstehe diesen Thomas. Mir ist er sympathisch! Er steht zu seinen Kleinglauben. Er spricht das aus: Seh' ich nicht, so glaub' ich nicht! Und wie viele von uns mögen gerade in Sachen "Auferstehung" und "ewiges Leben" auch ein Thomas sein?

Wie ich persönlich dazu stehe, ist wohl schon deutlich geworden. Nein, Glaube kann nicht gemacht, verdient, erworben werden, niemals! Er ist immer ein Geschenk und er bleibt es! Ja, ich kann - so denke ich - heute nicht einmal voraussehen, ob ich morgen noch glauben kann. So viel kann geschehen! Wie oft schon haben Ereignisse, die ein Mensch einfach nicht verkraften konnte, ihm den Glauben hart werden lassen oder gar genommen!? Wie stark würde unser Glaube widerstehen, wenn uns einmal ein Schicksalsschlag nach dem anderen beutelt? Nein, Glaube bleibt eine Gabe, für die ich nur täglich danken kann! Deswegen machen mir auch die Menschen Sorgen, die immer so vollmundig reden: "Ich habe ja meinen Glauben!" Täglich muss Glaube bewährt werden. Täglich steht er in Gefahr. Täglich braucht er Nahrung, Zuspruch, das Wort, von dem er lebt Täglich muss ich danken, dass Gott ihn mir bewahrt!

Und Sorgen machen mir besonders die Menschen, die über dem vielen Reden von ihrem Glauben, gar nicht mehr merken, dass ihr Glaube längst tot ist, dass er weder irgendeine Beziehung zu ihrem alltäglichen Leben hat, noch irgendeine Verbindung zu Gottesdienst und Gemeinde. Glaube aber, der nicht jeden Tag gelebt wird - ist tot! Glaube der nicht durch Gottes Wort immer wieder (möglichst täglich) genährt und durch die Gemeinschaft der Christen gestärkt wird, der muss sterben! Vor allem: Was macht es letztlich für einen Unterschied, ob nun einer angeblich glaubt oder ob er nicht glaubt, wenn ich ihm das weder ansehen noch abspüren kann? Es gibt keinen Glauben zurückgezogen im privaten Kämmerlein. Dort muss und dort wird er verkümmern. Deshalb leiden auch so viele wirklich gläubige Menschen, wenn sie zum Beispiel aus Gesundheitsgründen nicht mehr hinaus können und die Beziehung zu Gottesdienst und Gemeinde abreißt.

Doch, noch einmal, mir ist Thomas sympathisch! Er spricht es klar und deutlich aus, was für viele Menschen heute auch gilt: Ich kann nicht glauben, ich möchte schon, aber hinter meinem Leben, hinter Arbeit und Alltag steht kein Glaube, wenn ich ehrlich bin. Ich lebe wie die, die ohne Hoffnung sind. Ich habe Ängste wie die, die nichts von Jesus wissen. Ich bin in allem verwechselbar mit denen, die nicht glauben können. Ich bin wie Thomas. - Ich finde das wichtig, dass wir das einmal erkennen! Wenn Glaube ein Geschenk Gottes ist; dann können wir zu uns ja sagen, auch wenn wir wie Thomas sind! Es ist keine Schande, wenn Gott uns seine Gabe bisher vorenthalten hat! Thomas war seinem Herrn damals auch lieb. Er gerade!: "Und Jesus kam und sagte zu Thomas: Reiche deinen Finger hierher und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie mir in die Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Und Thomas antwortete: Mein Herr und mein Gott!" Jetzt kann er glauben. Gerade Thomas, der es ausgesprochen hatte: Seh' ich nicht, so glaub' ich nicht!, gerade Thomas erhält den Glauben, die Gabe, das Geschenk Gottes. Kann das nicht Mut machen? Ist solch ehrliches Bekenntnis zum Kleinglauben denn nicht besser, als die Behauptung eines Glaubens im Herzenskämmerlein, von dem doch niemand etwas spürt und hat? Und der doch eigentlich längst tot ist und vielleicht nie gelebt hat! Thomas war dem Herrn allemal lieber! Ihn konnte er beschenken.

Liebe Gemeinde, eines würde ich "Thomas" gerne noch sagen und auch allen, die es von sich frei bekennen: Ich kann dies oder das oder überhaupt nicht glauben! - Dieses Bekenntnis birgt eine große Gefahr: Wie rasch findet man sich doch damit ab, "halt nicht glauben zu können". Wie schnell arrangiert man sich mit einem Leben und einer Welt ohne Glauben. Bei wie vielen Gelegenheiten des Alltags stünde einem wohl der Glaube im Weg, wie man meint? Wie oft würde er einen wohl hindern, die Ellenbogen zu gebrauchen, sich selbst
durchzusetzen, andere an die Wand zu drücken oder einfach nur faul und schläfrig zu sein? Sehr leicht wird aus: Ich kann nicht glauben - ich will nicht glauben! Darauf muss "Thomas" achten! Wir können uns auch abwenden, wenn der Herr uns ruft: "Lege deine Hand in meine Seite." Wir können das Geschenk des Glaubens auch verweigern anzunehmen! Viele tun's und manche schreien dabei noch: Ich kann nicht glauben! Gewiss wird der Glaube, wenn ihn Gott mir schenkt, mein Leben verändern. Aber es wird niemals weh tun, wenn ich sprechen kann: "Mein Herr und mein Gott!" Wir haben vielmehr dann Sinn und Ziel und eine tiefe Freude am Leben gefunden. Wir werden uns fühlen, wie der Sonntag heute heißt: "Quasimodogeniti - wie neugeboren"!

-Kanzelsegen:
Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft / bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn.
AMEN.

* Lied EG 112, 1+2    Auf, auf mein Herz mit Freude

*Totengedenken: (nur in Kirchbracht)

Am 15. März 2021 verstarb Erwin Andreas Emrich im Alter von 82 Jahren. Wir nahmen Abschied in der Trauerfeier am Samstag 3.April auf dem Friedhof in Kirchbracht.

Die Abschiedsworte stehen in Psalm 16, 8: „Ich habe den Herrn allezeit vor Augen; steht er mir zur Rechten, so werde ich fest bleiben.“
Wir wollen hier, in diesem Gottesdienst, unsere Trauer und unsere Hoffnung mit den Worten des 23. Psalms vor Gott bringen und an unseren verstorbenen Bruder Christian Bartel und an unsere verstorbene Schwester Elke Wagner denken:

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
2 Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.
3 Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.
4 Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.
5 Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.
6 Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.
AMEN

Der Tod ist nicht das Ende, er ist die Wende, beginn der Ewigkeit in Gottes gnädigen Händen. AMEN


* Lied EG 376, 1     So nimm denn meine Hände


* Fürbittengebet:
Lasst uns beten zu Gott, unserem Vater,
durch den wir in Christus das Leben haben:

Für unsere Eltern und alle, die uns mit ihrer Liebe begleiten:
dass sie mit Christus das Leben gewinnen,
und dass wir alle mit ihm bereit sind,
es täglich anderen hinzugeben.

Für unsere Verwandten, Freunde und Bekannten
und für alle, mit denen wir zusammen leben und arbeiten:
dass wir einander verbunden bleiben in guten und bösen Tagen,
in Vertrauen und gegenseitigem Verstehen.

Für unsere christlichen Kirchen:
dass sie den Lebenden nicht bei den Toten suchen,
wenn sie Christus den Menschen verkündigen,
und Anteil nehmen an den Fragen und Nöten der Welt von heute.

Für die Großen der Weltpolitik:
dass ihre Entscheidungen niemandem den Tod bringen;
dass sie kein Volk und keinen Menschen bedrücken und ausbeuten,
sondern allein das Wohl und den Frieden der Menschen suchen.

Nur in Kirchbracht
Wir beten für unseren verstorbenen Bruder: Guter Gott, nimm Erwin Emrich auf in dein himmlisches Reich, und gibt ihm deinen Frieden. Tröste alle, die um ihn trauern, mit deinem Wort, und gib ihnen Menschen, die ihnen in der Trauer beistehen.

Herr, unser Gott,
dir verdanken wir unser Leben  
inmitten einer Welt voll Veränderung und Vergänglichkeit.
Stärke uns in der Hoffnung,
dass das Gute stärker ist als das Böse
und das Leben mächtiger als der Tod.
Darum bitten wir dich durch unseren Herrn Jesus Christus, deinen Sohn, der uns in Tod und Auferstehung den Weg vorausging
und der mit dir lebt in Ewigkeit.

Und gemeinsam beten wir mit den Worten unseres Herrn,

* Vater unser:
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
AMEN.


* Lied EG 100, 1-3   Wir wollen alle fröhlich sein


* Bekanntmachungen Radmühl:  
Die nächsten Gottesdienste:
18.4. 10 Uhr Untersotzbach
25.4. 10 Uhr Unterreichenbach

Der nächste Klappstuhlgottesdienst in Radmühl ist am 16. Mai geplant.

Kollekte ist heute für die eigene Gemeinde bestimmt

* Bekanntmachungen Lichenroth und Kirchbracht:  

Kollekte: Für den Gemeinde Brief, die Zisterne!


Folgendes nur in Lichenroth verlesen:

1.     Die nächsten Gottesdienste am 18.04.2021 sind um 9 und um 11 Uhr in Lichenroth:

9.00 Uhr Konfirmation 1 in Lichenroth:
Elias Haas (Wüstwillenroth), Maximilian Henning (Lichenroth) Johanna Schneider (Völzberg), Sophie Schneider (Wettges)

11.00 Uhr Konfirmation 2 in Lichenroth:
Vivien Chmelar (Lichenroth), Jason Schäfer (Lichenroth), Jeremy Schäfer (Wettges)


NUR IN Kirchbracht vorlesen:
2.     Die nächsten Gottesdienste am 25.04.2021 sind um
9 und um 11 Uhr in Kirchbracht. Dies sind die zwei Konfirmationsgottesdienste. Am 25.04 werden konfirmiert: 9:00 Uhr: Liljana Krauthan (Kirchbracht), Rhianna Lein (Kirchbracht), Juliane Markert (Kirchbracht), Melissa Peukert (Bösgesäß)

   11:00 Lukas Hoffmann (Mauswinkel), Lilly Kaiser   (Bösgesäß), Peter Zeuge (Illnhausen)


Lichenroth und Kirchbracht:  
3. Trauerfeier und Beisetzung von Winfried Zintel (65 j.) aus Bös Gesäß am Mittwoch 14.04. um 14 Uhr auf dem Friedhof in Bösgesäß
4. Trauerfeier und Beisetzung von Franz Hahn (79 J.) aus Wettges am Freitag 16.04. um 14 Uhr auf dem Friedhof in Wettges.

* Votum:
Der Herr segne dich und behüte dich,
dass du bewahrt bleibst in allem,
was du bist,
was du fühlst
und in dir trägst
und in dir Raum ist
für gütige Gedanken
und Weite für ein Herz,
das sich dem andern und der andern öffnet.
Der Herr lasse leuchten sein Angesicht über dir,
dass aus dem Glanz seiner Göttlichkeit,
dem zarten und leisen Glanz von Bethlehem
etwas zum Leuchten gebracht wird in dir
und ein Leuchten aufgeht über dir
und ansteckt und zum Klingen bringt,
was lange stumm war.
Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich,
dass du dich sehen lernst,
wie er dich meint,
dass du dich erkennst,
wie du längst erkannt bist,
dass du erhoben wirst,
wo du dich am Boden siehst
und mit erhobenem Haupt
und starkem Rückgrat leben lernst.
Der Herr gebe dir Frieden,
den du dir nicht geben kannst,
der mir und dir geschenkt wird
von dem Kind in der Krippe,
dem Gott des Friedens,
der bei den Menschen beginnt von unten
und nicht von oben,
der seine Sicht der Dinge in diese Welt bringt,
damit du in deinem Herzen Ruhe findest.


* Segen:
So segne dich Gott der Allmächtige und barmherzige, der Vater der Sohn und der heilige Geist. AMEN

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BeitragVerfasst am: 11.04.2021 21:57    Titel: Re:


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