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-thommy-
Lektor Wagner


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BeitragVerfasst am: 31.10.2018 20:44    Titel: Reformationsgottesdienst zum 501. Geburtstag am 31.10.2018 Antworten mit Zitat

Reformationsgottesdienst am 31.10.2018
19.00 Uhr Ev. Kirche Wächtersbach
Text: Matthäus 5, 1-12


* Lied EG 473, 1+2     Mein schönste Zier und Kleinod bist

* Begrüßung: Thomas
Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes. AMEN.
Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.
Liebe Gemeinde,
ganz herzlich begrüße ich Sie zum Gottesdienst am Reformationstag. Wir wollen diesen Gottesdienst heute Abend als Geburtstag unserer Kirche feiern, wir wollen einige Stellen betrachten aus dem Leben von Dr. Martin Luther. Lassen Sie uns diesem Mann heute unter uns sein, wir wollen ihm gedenken, zurückgehen zur Entstehung unserer Kirche, dazu lade ich Sie herzlich ein.

Ich wünsche uns allen einen Mutmachenden Abendgottesdienst.

*Lied EG 341, 1-3    Nun freut euch liebe Christengemien

*Eingangspsalm: Inge

Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.

In der Angst rief ich den HERRN an; und der HERR erhörte mich und tröstete mich.
Der HERR ist mit mir, darum fürchte ich mich nicht; was können mir Menschen tun?
Der HERR ist mit mir, mir zu helfen; und ich werde herabsehen auf meine Feinde.
Es ist gut, auf den HERRN vertrauen und nicht sich verlassen auf Menschen.
Es ist gut, auf den HERRN vertrauen und nicht sich verlassen auf Fürsten.
Alle Heiden umgeben mich; aber im Namen des HERRN will ich sie abwehren.
Sie umgeben mich von allen Seiten; aber im Namen des HERRN will ich sie abwehren.
Sie umgeben mich wie Bienen, sie entbrennen wie ein Feuer in Dornen; aber im Namen des HERRN will ich sie abwehren.
Man stößt mich, dass ich fallen soll; aber der HERR hilft mir.
Der HERR ist meine Macht und mein Psalm und ist [a ] mein Heil.
Man singt mit Freuden vom Sieg in den Hütten der Gerechten: Die Rechte des HERRN behält den Sieg!
Die Rechte des HERRN ist erhöht; die Rechte des HERRN behält den Sieg!
Ich werde nicht sterben, sondern leben und des HERRN Werke verkündigen.
Der HERR züchtigt mich schwer; aber er gibt mich dem Tode nicht preis.
Tut mir auf die Tore der Gerechtigkeit, dass ich durch sie einziehe und dem HERRN danke.
Das ist das Tor des HERRN; die Gerechten werden dort einziehen.
Ich danke dir, dass du mich erhört hast und hast mir geholfen.
Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden.
Das ist vom HERRN geschehen und ist ein Wunder vor unsern Augen.

Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.

     Kommt lasst uns anbeten:

Halloween an Reformation: Thomas

Immer wieder sind viele Menschen und auch Theologen verärgert dass die Menschen Halloween am Reformationsfest feiern. Es wird behauptet das Halloween ein Produkt der USA ist. Nun habe ich mich mal schlau gemacht und folgendes von einer Freundin zur Entstehung zum lesen bekommen.

Halloween gründet sich auf das alte keltische Fest „Samhain“. Da die Kelten einen anderen Kalender als wir heute hatten war der 31. Oktober für die Kelten der letzte Tag im Jahr. In dieser Nacht, so glaubten die Menschen damals, würden die Geister, also, die Seelen der Toten, zu ihren Häusern zurückkehren. Jene Geister, die trotz der großen  Feuer nicht den Weg nach Hause fanden, irrten umher, spukten durch die Nacht und erschreckten friedliche Menschen. Es waren Iren, die vor vielen Jahren begangen „Samhain“ mit dem Katholischen Feiertag „Allerheiligen“ zu vermischen. So entstand Halloween, die Nacht, in der man sich am Vorabend des 1. November mit furchtbaren Masken und Kostümen verkleidet, um das eigene Haus vor bösen geistern zu beschützen. Irische Auswanderer nahmen diesen Brauch mit nach Amerika, von wo aus er sich fast in der ganzen Welt verbreitete. Auch das Wort Halloween stammt aus dem Englischen: Der Abend vor Allerheiligen,
„All Hallows`Eve“ und schließlich zum heutigen Halloween.
Also kein von den USA gemachtes Fest des Konsums wie es immer heißt.

*Lied EG 243, 1-2     Lob Gott getrost mit Singen

* Lesung aus Galater 5, 1-6 Inge

1 Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!
2 Siehe, ich, Paulus, sage euch: Wenn ihr euch beschneiden lasst, so wird euch Christus nichts nützen.
3 Ich bezeuge abermals einem jeden, der sich beschneiden lässt, dass er das ganze Gesetz zu tun schuldig ist.
4 Ihr habt Christus verloren, die ihr durch das Gesetz gerecht werden wollt, und seid aus der Gnade gefallen.
5 Denn wir warten im Geist durch den Glauben auf die Gerechtigkeit, auf die man hoffen muss.
6 Denn in Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnitten sein etwas, sondern der Glaube, der durch die Liebe tätig ist.

Selig sind die Gottes Wort hören und bewahren Halleluja

* Glaubensbekenntnis: Thomas

Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

* Lied EG 362, 1-4    Ein feste Burg ist unsere Gott

* PREDIGT:
- Kanzelgruß:Thomas
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. AMEN.

Predigttext: Matthäus 5, 1-12       Inge
1 Als er aber das Volk sah, ging er auf einen Berg und setzte sich; und seine Jünger traten zu ihm.
2 Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach:
3 Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.
4 Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.
5 Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.
6 Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.
7 Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.
8 Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.
9 Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen.
10 Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich.
11 Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, wenn sie damit lügen.
12 Seid fröhlich und getrost; es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden. Denn ebenso haben sie verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind.

Thomas
Liebe Gemeinde,
Die Deutschen mögen keine Reformen, schrecken zurück, wenn sie angekündigt werden und fahren lieber weiter im vertrauten Fahrwasser. So eine landläufige Meinung. Grund dafür ist die Befürchtung, dass wenn einer Reform sagt, er Einschränkungen und finanzielle Belastungen meint. Die Folge: Notwendiges unterbleibt.

So aber soll es mit unserem Glauben nicht sein, wenn Reformation angesagt ist. Diese Reform hieß und heißt bis heute:
• Besinnung auf das Wesentliche
• Hinwendung zu Gott
• Christus als Weg und Wahrheit und Leben erkennen.

Mit einem Ruck hatte Luther die Kruste der Zeiten weggerissen und den unverstellten Blick auf den funkelnden Diamanten des Evangeliums ermöglicht.
Und das hieß: Die Antwort auf die Frage, „wie selig werden?“, oder mit Luther gesprochen: „Wie kriege ich einen gnädigen Gott?“ lautete:
Allein durch den Glauben werden wir selig,
allein aus Gnade,
allein mit Jesus Christus und
allein die Heilige Schrift verbürgt das.

Damals waren die Menschen froh und fühlten sich von Lasten, sich die Seligkeit durch eigene Leistung erwerben zu wollen, befreit. Nicht der Kauf eines Ablasszettels, nicht die Aneinanderreihung guter Taten, nicht die Angst vor der Hölle bewirken die Seligkeit. Vielmehr schürt das noch die Angst, es könnte nicht genug sein.
Eine Szene in dem bekannten Luther-Film beschreibt das.

Man sieht Luther im nächtlichen Gebetskampf, verzweifelt ringend um die Zuneigung Gottes, immer wieder zurückgeworfen auf das Gefühl, nicht zu genügen. Er ringt mit seinen finsteren Gedanken wie mit Dämonen. Sein Beichtvater Johann von Staupitz wird unfreiwillig Zeuge seiner Qual. Er tritt in die Zelle, reisst sich sein Kruzifix von der Halskette, drückt es Luther in die Hand und sagt. „Martin, Du brauchst nur eines: Sage einfach: DEIN bin ich Christus, rette mich!“

Luther stellt dem Gedanken, das Heil verdienen zu müssen, die ihm schließlich geschenkte Offenbarung entgegen: Nicht was Du tust hilft zur Seligkeit. Nein: Glaube an den HERRN Christus und Du bist selig. Gott in SEINER Gnade schenkt Dir SEINE Liebe.
Die geschichtsmächtige Bewegung der Reformation begann.
Was aber bleibt von dieser Reformation?

Die Themen von damals sind verblasst, kirchliche Insiderthemen, so scheint es. Daran ändert der Jahrestag der Augsburger Konsenserklärung zur Rechtfertigung zwischen Protestanten und Katholiken nichts. Sie hat die Grabenkriege zwischen den Konfessionen beendet, die im 16. Jahrhundert die Kirche entzweit hat.

Die Frage nach der Seligkeit treibt heute Menschen nicht mehr um, vielmehr geht es um das gelingende Leben, um Glück. Nichts dagegen. Aber die entscheidende Frage bleibt dann offen. Menschen wenden sich von der Kirche ab, weil sie die Beantwortung ihrer Fragen nicht mehr von ihr erwarten und den Zusammenhang zwischen ihrem irdischen Glück und dem geschenkten Heil nicht mehr spüren.
Wir brauchen heute eine neue Reformation der Herzen. Und die fängt naturgemäß bei jedem Einzelnen an.
Eigentlich ist das nichts anderes als Buße.
Täglich, wie Luther meinte:
Hinwendung meines Lebens zu Gott
Von IHM alles erwarten.
Den Weg mit Jesus gehen, SEINER Wahrheit vertrauen.

Dazu gehört die in der Bibel zu lesen und das persönliche Gebet pflegen. Schlimm genug, das sagen zu müssen im Land der Reformation. Das ändert aber nichts daran, dass es richtig ist, wo doch heute Kinder biblische Geschichten nicht mehr kennen.
Richtig, in einem Land, dem die Bibel verloren zu gehen droht. Indiz dafür ist für mich, als damals vor ein paar Jahren bei der Markteinführung der technischen Errungenschaft von E-books, der Trendsetter mit dem Slogan warb: „Buch der Bücher“ Es hat kaum jemanden aufgeregt. Ich dachte immer, „Buch der Bücher“ sei die Bezeichnung für die Heilige Schrift.
Bibel lesen ist also die Empfehlung der Stunde. Die Bibel bringt uns nämlich die Stimme Jesu ganz nahe.

Der O-Ton Jesu in den Seligpreisungen der Bergpredigt führt uns zur Reformation des Herzens.
Empfangen und Senden als Grund und Haltung des Glaubens werden in den Seligpreisungen beschrieben, diesen Kernworten des Glaubens.
Immer wieder hat man in der Auslegungsgeschichte der Bergpredigt gemeint, das sei eher eine Zukunftsvision auf das künftige Reich Gottes, als eine Handlungsanweisung für Christen heute. Und natürlich sollen die Worte kein Leistungsprogramm für einen permanenten Marathon Christen zum Erwerb der Gottesgunst sein. Der würde scheitern an seiner eigenen Anstrengung. Und doch ist die Bergpredigt die verbindende Klammer des himmlischen und des irdischen Reiches Gottes.

Als meine Ur Oma im Sterben lag, sagte sie plötzlich laut und vernehmlich: „Sterben ist gar nicht schwer, ich bin jetzt schon selig“.
Das ist das Geheimnis Gottes und des Reiches Gottes hier und jetzt und dort und dann, die gemeinsame Überschrift: Selig – zu Gott gehörig.
Das empfangen wir als Geschenk Gottes. Diese „Seligsprechung“ passiert sozusagen von vorneherein. Schon bei unserer Taufe hieß es: „ICH habe Dich erlöst, ICH habe Dich bei Deinem Namen gerufen, Du bist MEIN“ (Jes. 43,1).
Ungewöhnlich, wir sind es von unserer katholischen Schwesterkirche gewohnt, dass besondere Menschen, nach Lebensleistungen eines Heiligmäßigen Lebens, selig- oder gar heiliggesprochen werden. Aber eben im Nachhinein.
Jesus legt diese Grundgedanken des Reiches Gottes in unser Herz, wenn wir auf Empfang schalten.

Irgendwie muss es ja in uns hinein, in unser Herz, in unser Denken, in unsere Seele: Du gehörst zu Gott, in Jesu Namen.
Da sind wir nur Empfangende, Menschen, die wissen, vor Gott sind unsere Hände leer, geistlich arm eben. Luther brachte es auf den Punkt mit seinem letzten Vermächtnis: „Wir sind Bettler, das ist wahr“ Aber trotzdem dürfen wir wissen: „dem, der Gott nichts bieten kann, bietet Gott die Freundschaft an“. So heißt es in der deutschen Version eines Gospelsongs.

Weil das so ist und wenn das für uns so ist, sind wir die Leuchtfeuer des kommenden Reiches Gottes, hier und jetzt.
Kleine Lichter vielleicht nur, aber dennoch. Christen können mit ihrem Glauben auf Sendung gehen.

Wir haben die himmlische Vision, ja Triebkraft im Herzen,
jetzt schon aufscheinen zu lassen, ja, Reich Gottes irdisch erlebbar zu machen, wohin Jesus mit SEINEN Worten führen will, hier zum erfüllten Leben, dort zum ewigen Leben.
Jeder, auch der Nichtglaubende kann spüren, dass die Ideen der Bergpredigt helfen und den Menschen gut tun. Eigentlich muss man sich wundern, dass nicht mehr daraus gemacht wird in Richtung Barmherzigkeit, Sanftmut, Frieden, Gerechtigkeit, Nachgeben, nicht immer zurückschlagen, teilen.

Sehen wir einmal die Zusagen Jesu in den Seligpreisungen als Beschreibung und Interpretation des „Selig seid Ihr“: Kinder Gottes, Gott schauen, satt werden, getröstet, das Erdreich besitzen, Barmherzigkeit erlangen,
im Himmelreich sein. Das alles hieße dann selig sein.
Die Worte lassen es spüren, schon jetzt,
ja, wir sind Kinder Gottes,
ja, Jesus hat uns Gott als den liebenden Vater schauen lassen,
ja, das Evangelium hebt das Oben und Unten vor Gott auf,
ja, wir sind getröstet,
ja, wir leben von der Barmherzigkeit,
ja, zwar besitzen wir das Erdreich nicht, aber wir spüren immer Zeichen der Macht der Liebe gleichzeitig spüren wir aber,  da ist zwar eine Kraft in uns, aber zugleich ist es erst ein Anfang.
Tausend Beispiele unseres täglichen Erlebens zeigen uns, wie weit himmlisches und irdisches Gottesreich auseinander klaffen,
natürlich in uns und bei anderen auch,
im eigenen Privatleben
im Leben der Kirche, einer Gemeinde
in der Politik, in der Gesellschaft
und global.

Manche Probleme scheinen erst modern dazugekommen zu sein. Und schließlich: Scheitern gehört eben auch dazu, scheitern an den hohen Idealen. Aber trotzdem sind wir weiter als Kind Gottes geliebt.
Wir haben etwas empfangen und dürfen unverdrossen die Spuren des Reiches Gottes in unseren Alltag zeichnen, Spuren vielleicht nur, manchmal ein Leuchtfeuer, an dem andere sich orientieren. Meist aber haben wir mit uns selbst genug zu tun, die Spuren Gottes im eigenen Leben zu sehen, überwältigt von SEINER Barmherzigkeit und Geduld mit uns. Und dann damit, davon etwas auszuleben.

„Fange bei mir an“ kann denn auch die wichtigste Bitte sein, wenn wir die Seligpreisungen lesen.

„Fange bei mir an“.

HERR, fülle meine leeren Hände, meinen Sinn, meinen Glauben mit DEINER „Seligsprechung“, jeden Tag neu, dass ich DEINE Kraft spüre, DEINEN Impuls,
Lass mich barmherzig sein,
gib’ Kraft im Leiden, hilf Leid lindern,
mach mich zu einem sanftmütigen Menschen,
halte die Sehnsucht nach Gerechtigkeit wach,
schenk mir ein reines Herz,
mache mich zu einem friedfertigen Menschen,
gib mir Mut, von meinem Glauben zu reden.
Liebe Gemeinde, soviel steckt in uns und
möchte mit Gottes Hilfe Kraft entfalten.
Wagen wir die Reformation des Herzens heute neu.
AMEN

-Kanzelsegen:
Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft / bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn. AMEN.

* Lied EG 341, 5-7     Nun freut euch liebe Christengemien

Beichtgebet: Thomas

In deine Hände lege ich meine unruhigen Gedanken, meine Ängste, meine Gefühle, mein Leben.
In deinen Schoß lege ich meinen müden Kopf, die Früchte meines Tuns und meine Sorgen.
Unter deinen Mantel lege ich meinen schutzlosen Leib,
meine verwundete Seele, meinen angefochtenen Geist.
In deine Hände lege ich meine Freunde, meine Feinde, mein Leben. Amen.
In einem Augenblick der Stille können Sie an das denken, was Sie inner¬lich beschäftigt, an das, was Sie belastet und bedrückt, aber auch an das, was Ihnen innerlich Zuversicht und Lebensmut gibt.
Augenblick der Stille

Absolution: Thomas
So frage ich euch, begehrt ihr Vergebung der Sünden, so antwortet ja nach Gottes Willem:
G: Ja, mit Gottes Willen
"Welchen ihr die Sünden erlasset, denen sind sie erlassen;
und welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten."
Das sagt Christus zu seinen Jüngern.
Weil auch ihr seine Jünger seid, darum seid ihr frei, einander zu vergeben. So tut das auch, und lasst es die anderen spüren.

Wenn ihr aufrichtig bereut und bekennet, wird Gott euch durch Jesus Christus vergeben.

Im Namen des Vater und des Sohnes und des heiligen Geistes,
AMEN.

Hände reichen: Thomas

Wir reichen uns die Hände, suchen eine rechte und linke Hand und halten sie einen Augenblick lang fest.  Eine Hand liegt in deiner Hand. Du spürst die Nähe und den Halt.

Jesus, umarme uns, schicke uns deine Botinnen, die uns trösten, wenn wir traurig sind, die ihre Freude mit uns teilen.
Jesus, umarme uns, schicke uns deine Engel, die bei uns sind, wenn wir Angst haben, die sagen: Fürchte dich nicht.

Jesus, umarme uns, schicke uns deine Boten, die uns in unseren Sorgen begleiten und uns mit ihrer Hoffnung anstecken.

Eine Hand liegt in deiner Hand und du spürst die Nähe und den Halt. Komm, sagt die Hand, ich halte dich fest. Wie gut, wenn ein Mensch dem anderen Menschen die Hand reicht. AMEN  

* Lied EG 599     Selig seid ihr

* Fürbittengebet:

Thomas
Christus, lieber Herr und Meister,
du hast uns den rechten Sinn deines Wortes aufgetan.
Mehre und stärke unser Verständnis
und hilf dazu, dass wir auch danach leben und tun.
Dir sei Lob und Dank samt dem Vater und dem Heiligen Geist
in Ewigkeit.

Inge
Wandle uns, Christus, und erneuere deine Kirche.
Wir danken für die Reformation: Erneuerung des Glaubens
aus dem lebendigen Wort der Predigt
und den Gaben von Taufe und Abendmahl.
Wir danken für die Reformation:
Erneuerung der Gemeinden
aus dem Leben und Wirken
der Väter und Mütter im Glauben.

Thomas
Wir bitten um Reformation:
um einen wachen Umgang mit der Heiligen Schrift,
um lebendigen Gottesdienst,
um Gottesfurcht und Gottesliebe und um mehr Gottvertrauen.
Wandle uns, Christus, und erneuere deine Kirche.

Und gemeinsam beten wir mit den Worten unseres Herrn:

Vater unser: Thomas
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
AMEN.

* Bekanntmachungen:  Inge
Kollekte: Für neue Gesangbücher der Gemeinde.

Gottesdienste sind am kommenden Sonntag, 04.11.2018
09.00 Uhr in Hesseldorf
10.00 Uhr in Wächtersbach

Der Wochensspruch steht im 1. Korintherbrief 3, Vers 11
„Einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus“.

* Votum: Thomas
Möge dann und wann
deine Seele aufleuchten
im Festkleid der Freude.
Möge dann und wann
deine Last leicht werden
und dein Schritt beschwingt
wie im Tanz.
Möge dann und wann
ein Lied aufsteigen
vom Grunde deines Herzens,
das Leben zu grüßen
wie die Amsel den Morgen.
Möge dann und wann
der Himmel über deine Schwelle treten.

* Segen: Thomas
Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden.
AMEN.    
  
* Lied EG 487   Abend ward bald kommt die Nacht

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BeitragVerfasst am: 31.10.2018 20:44    Titel: Re:


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