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-thommy-
Lektor Wagner


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Anmeldungsdatum: 13.12.2007
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BeitragVerfasst am: 13.01.2019 17:11    Titel: Abendgottesdienst am 1. S.n. Epiphanias, 13.01.19 Antworten mit Zitat

Abendgottesdienst am 1. Sonntag nach Epiphanias
18.00 Uhr Ev. Kirche Wittgenborn
13.01.2019
Text: Matthäus 4, 12-17


* Lied EG 477, 1+2     Nun ruhen alle Wälder

* Begrüßung:
Liebe Gemeinde zum Abendgottesdienst am 1. Sonntag nach Epiphanias heiße ich Sie und Euch alle ganz herzlich willkommen.
Das Thema heute Abend lautet: Die Zeit, die rast.

*Lied EG 66, 1-4     Jesus ist kommen

*Eingangspsalm:
Ich habe einen Helden erweckt, der helfen soll, spricht der Herr,
ich habe erhöht einen Auserwählten aus dem Volk.

Meine Hand soll ihn erhalten,
            und mein Arm soll ihn stärken.
Meine Treue und Gnade soll bei ihm sein,
            und sein Haupt soll erhöht sein in meinem Namen.
Seine Hand laß ich herrschen über das Meer
            und seine Rechte über die Ströme.
Er wird mich nennen: Du bist mein Vater,
            mein Gott und Hort, der mir hilft.
Und ich will ihn zum erstgeborenen Sohn machen,
            zum Höchsten unter den Königen auf Erden.
Ich will ihm ewiglich bewahren meine Gnade,
            und mein Bund soll ihm fest bleiben.

Ich habe einen Helden erweckt, der helfen soll, spricht der Herr,
ich habe erhöht einen Auserwählten aus dem Volk.

Kommt lasst uns anbeten:

*Aufforderung zum Bittruf:
Wir sollen Gott und unseren Nächsten lieben wie uns selbst:
Nur so können wir den Weg gehen, den Gott uns zugedacht hat.
Doch wir zögern, ziehen Grenzen, wenden uns ab -
gegenüber Gott und gegenüber Menschen -->
die unsere Hilfe brauchen -
Oftmals unbewusst.
Wir bitten Gott um Erbarmen:

*Aufforderung zum Lobpreis:
Gott lieben
von ganzem Herzen,
von ganzem Gemüt und mit aller Kraft,
und unseren Nächsten lieben wie uns selbst.
Wir erinnern uns an die Worte Jesu und vertrauen darauf,
dass Gottes guter Geist uns leitet, dass wir die Welt nach seinem Willen gestalten.
Wir singen:

*Kollektengebet:
Barmherziger Gott.
Du hast uns deinen Sohn gesandt, dass er uns den rechten Weg der Liebe und des Friedens zeigt.
Wir bitten dich: Lass uns erkennen, wo wir nur uns im Blick haben, andere dadurch übersehen und uns von dir abwenden. Gib uns den Mut aufeinander zuzugehen um deine Liebe zu bezeugen.
Dies bitten wir dich durch ihn, Jesus Christus, unseren Herrn,
der mit dir und in der Einheit des Heiligen Geistes
lebt und leben schenkt von Ewigkeit zu Ewigkeit
G: AMEN

* Schriftlesung: Mt. 3, 13-17
13 Zu der Zeit kam Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, daß er sich von ihm taufen ließe.
14 Aber Johannes wehrte ihm und sprach: Ich bedarf dessen, daß ich von dir getauft werde, und du kommst zu mir? [a ]
15 Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Laß es jetzt geschehen! Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Da ließ er's geschehen.
16 Und als Jesus getauft war, stieg er alsbald herauf aus dem Wasser. Und siehe, da tat sich ihm der Himmel auf, und er sah [a ] den Geist Gottes wie eine Taube herabfahren und über sich kommen.
17 Und siehe, eine [a ] Stimme vom Himmel herab sprach: Dies ist mein lieber Sohn, [b ] an dem ich Wohlgefallen habe.

(Selig sind, die Gottes Wort hören und bewahren - Halleluja)

* Glaubensbekenntnis:
Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.  Amen.

* Lied EG 72, 1-3+6    O Jesus Christe, wahres Licht

* PREDIGT:

- Kanzelgruß:
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. AMEN.

Liebe Gemeinde!
Geht es ihnen nicht auch so: Man kommt einfach nicht mehr mit. Die Zeit ist so schnell geworden! Da haben wir gerade noch um den Adventskranz gesessen, Plätzchen gebacken, Weihnachtseinkäufe gemacht und die Geschenke verpackt. Und jetzt ist schon wieder alles rum und das neue Jahr hat angefangen. Jetzt geht alles wieder von vorne los haben einige meiner Freunde gesagt.
Wir wollten doch Weihnachten so genießen, hatten uns so viel vorgenommen für die Feiertage, oder wollten auch einfach nur entspannen und uns erholen. So schnell konnten wir nicht gucken, schwubbs waren die paar freien Tage zwischen den Jahren vorbei. Silvester mit der Knallerei, die schon um 12.00 Uhr mittags begonnen hat wie man in Facebook lesen konnte und die viele genervt hat und dass zu Recht. Und dann die vielen Wünschen und Vorsätzen, die schnell vorbei sind und an wir uns schon am 01.01. nicht mehr halten. Der Alltag hat uns wieder. Der Christbaum ist weg. Im Haus, der Wohnung erinnert nichts mehr daran, dass erst vor 21 Tagen Weihnachten war. Da stellt sich die Frage: „ist es in unserem Inneren anders?“
Hören wir zusammen auf ein paar Verse zu diesem Sonntag. Ich finde, sie nehmen gerade diese Gedanken auf und - vor allem! - sie können uns vielleicht helfen, in dieser schnellen Zeit, etwas festzuhalten, was wir im Fluge der Tage, Wochen und Jahre nicht verlieren dürfen.

Textlesung: Matthäus 4, 12 - 17
Als nun Jesus hörte, dass Johannes gefangen gesetzt worden war, zog er sich nach Galiläa zurück. Und er verließ Nazareth, kam und wohnte in Kapernaum, das am See liegt im Gebiet von Sebulon und Naftali, damit erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten Jesaja, der da spricht (Jesaja 8,23; 9,1): "Das Land Sebulon und das Land Naftali, das Land am Meer, das Land jenseits des Jordans, das heidnische Galiläa, das Volk, das in Finsternis saß, hat ein großes Licht gesehen; und denen, die saßen am Ort und im Schatten des Todes, ist ein Licht aufgegangen." Seit der Zeit fing Jesus an zu predigen: Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!

Liebe Gemeinde,
ich weiß nicht ganz genau, ob sie auch gleich herausgehört haben, was ich als hilfreich empfinde, wenn wir an die so schnell rennende Zeit denken. Es ist ja einiges in diesen Versen enthalten, ziemlich unterschiedliche Gedanken von Johannes, Jesus, Nazareth und Kapernaum, Sebulon und Naftali, von Licht und Finsternis, Buße und dem Himmelreich. Über alles das könnte man sprechen – stundenlang könnte ich darüber predigen, keine Angst das mache ich nicht. Über einen Vers möchte ich heute Morgen nachdenken und predigen:  
Das Volk, das in Finsternis saß, hat ein großes Licht gesehen!
Das sind doch wir, dieses Volk! Wir haben noch vor 21 Tagen im Glanz dieses Lichts gesessen. Wir haben die Geburt Jesu gefeiert, der das Licht dieser Welt und unseres Lebens geworden ist. Nur: Ist dieser helle Schein der Weihnacht nicht auch schon längst wieder erloschen? Tragen wir das Licht noch in Händen? Erhellt es uns noch den Weg, heute am 13.01.2019?
Wenn wir an unseren Beruf denken, dann können wir uns das eigentlich gar nicht leisten, noch an Weihnachten und dem letzten Jahr 2018 zu kleben. Ich übrigens auch nicht! Wir haben 2019! Für die Kaufleute ein neues Geschäftsjahr, für alle, die in der Politik tätig sind, ein neues Wirtschaftsjahr und für uns in der Kirchengemeinde ein neues Haushaltsjahr.

So müssen etwa die letzten Rechnungen für 2018 bis zum kommenden Freitag angewiesen werden. Dann beginnt auch hier das neue Jahr - endgültig! Ein Beispiel dafür, wie weit man heute vorausplanen muss ist, die Planung der Gottesdienstpläne für 2019: Mit Pfarrerin Rilke und Pfarrer Böhme habe ich Anfang Dezember den Gottesdienstplan für das gesamte Jahr 2019 gemacht. Auch mit der Kirchengemeinde Lohrhaupten/Lettgenbrunn und Unterreichenbach sind die Termine schon bis Ende 2019 geplant und fest. Die ersten Gottesdienstanfragen kamen im Oktober des vergangenen Jahres.
Und privat? Persönlich? Können wir da an Vergangenem festhalten? Geht nicht, auch hier rast Zeit im Sauseschritt. Gerade ist unser Patenkind/ Kind oder Enkel doch geboren. In diesem Sommer nun kommt es schon in die Schule. Ist es ihnen nicht auch schon oft so gegangen, dass sie nicht mehr sagen konnten, wann dieses oder jenes frohe oder traurige Ereignis gewesen ist? Liegt das nun erst ein, zwei oder schon fünf Jahre zurück? Die rasende Zeit überholt alle Erinnerung. Ich habe das Gefühl je älter ich werde, umso schneller rast die Zeit. Dass hat meine Uroma immer gesagt, dass das im Alter so ist. Und sie hatte recht. Das ich heute Morgen mein 25-jähriges Jubiläum gefeiert habe, kann ich kaum fassen. Ich erinnere mich noch genau an die Anfänge in Großenhausen, meine erste Christmette, mein erstes Osterfest in Altenhaßlau. Wo ist die Zeit geblieben? Wo sind die letzten 25 Jahre geblieben. Die Schwester meines Patenkindes sagte vor einiger Zeit, du bist halt jetzt alt.
Und da sollen wir das Licht des letzten Weihnachtsfestes bewahren und mitnehmen in dieses neue Jahr?
Viele von ihnen wissen, wie wir uns in der letzten Christnacht und beim Jahreswechsel bemüht haben, ihnen etwas mitzugeben, was der Erinnerung hilft, dass sie das Weihnachtslicht und die tröstlichen Gedanken der Gottesdienste an Silvester und Neujahr nicht so schnell verliert: Alles versinkt nach und nach im Meer des Vergessens. Alles wird hinuntergerissen in den Strudel der Zeit. Weiter geht es, immer weiter...die Zeit, unser Leben...nicht einen Moment bleibt sie stehen. Egal was passiert.
Wir spüren jetzt, liebe Gemeinde, dass dies alles noch zu wenig ist. Man kann nicht nur mit einer Krippe oder dem Baum gegen die dahinfliegende Zeit ankommen. Auch diese gut gemeinten Versuche sind zu wenig. Sie allein schaffen es nicht. Wir brauchen mehr. Es muss noch etwas dazukommen zu den Dingen fürs Auge. Nur was?
Das Volk, das in Finsternis saß, hat ein großes Licht gesehen; und denen, die saßen am Ort und im Schatten des Todes, ist ein Licht aufgegangen.
Nein, es genügt nicht, wenn wir uns nur die Krippe und den Baum anschauen. Wir müssen uns an mehr erinnern, als an die Worte des Heiligen abends oder die Gedanken der Predigt am Neujahrstag. - Das Volk im Finstern hat ein Licht gesehen.
Saßen wir nicht auch schon in Finsternis? Haben wir die Schatten des Todes, der Krankheit, des Abschieds, des Leids und des Schmerzes nicht kennen gelernt? Und nicht nur im vergangenen Jahr - aber da doch auch!
Und sind wir nicht - durch Gottes Hilfe – da durchgekommen? Ja, sagen wir es so: Hat uns nicht das Licht Jesu Christi da durchgeleuchtet? War es nicht für eine Zeit ganz dunkel in unserem Leben? Was hat uns denn da durchgeholfen als nichts mehr ging? Wer hat uns geführt? - Wir wissen es. Das Licht Jesu ist das gewesen. Das Licht des Glaubens an ihn. Das Vertrauen auf ihn und auch die Erfahrung die wir mit ihm haben. Was hätte ich in so Mansch einer Situation in meinem Leben ohne diese Licht und der Kraft von diesem Kind in der Krippe gemacht. Wie oft hat er mich getragen, gestützt und mir wieder aufgeholfen.
Zwei Erlebnisse dazu, die Menschen gemacht haben. Sie mögen stellvertretend für viele und vieles stehen. Manche von ihnen haben mir etwas Ähnliches in den letzten Jahren erzählt:
Sie hatte große Angst vor der Operation gehabt. Als es dann so weit war, hat sie alles in Gottes Hände gelegt und...ist ganz ruhig und still geworden, hat in sich geruht, weil sie gespürt hat, es ist jetzt einer bei mir. Ich bin nicht allein. Was auch geschieht, es ist Gott, der an mir handelt. Ob es nun so oder so ausgeht, Gott lässt mich nicht im Stich. Ich bin bei ihm geborgen, wenn nicht mehr in der Zeit, so doch in Ewigkeit.
Er hatte gemeint, das wird nie mehr, als er seine Stelle verloren hatte. In den ersten Monaten war ja noch Aussicht, dass er bald wieder etwas finden würde. Aber dann. "Was, schon über 50!? Da sind sie aber schwer vermittelbar." Die Familie hat sich vorbildlich verhalten, dass auf jeden Fall. Aber dieses nagende Gefühl, eigentlich überflüssig zu sein. Entbehrlich, nichts mehr wert zu sein. Ihm hat nur die Gewissheit geholfen, bei Gott nicht überflüssig zu sein. Der Pfarrer seiner Gemeinde hatte es in seiner Predigt immer wieder gesagt: Jeder Mensch ist für Gott unendlich wertvoll. Das hat nichts mit seiner Leistung zu tun. Jesus Christus hat jedem diesen Wert gegeben. Der ist nicht abhängig davon, dass einer Arbeit hat oder nicht, sich selbst für wichtig hält oder nicht, Ansehen bei den Leuten genießt oder nicht. Dieses Wissen ist ihm damals zu einem großen Licht geworden. Dass er dann auch noch eine neue Stelle gefunden hat, die ihm gefällt und ihn zufrieden macht. Das war dann der Lohn seines Vertrauens in das Licht der Welt.
Nein, Krippe und Baum sind nicht genug. Wir müssen uns an unsere Erfahrungen erinnern. Dazu braucht es nicht nur den Augenblick, in dem unser Auge die Krippe oder Baum wahrnimmt. Dazu braucht es Zeit, eine kleine Weile - jeden Tag!
Was wir also gegen die so schnell rennende Zeit tun können, ist das liebe Gemeinde, Zeit!
Was wir wahrscheinlich am Silvesterabend gemacht haben und was doch auch nicht mehr lange in unserem Gedächtnis bleibt, weil 2019 auch wieder viel auf uns einstürmen wird, ist nämlich eine Bilanz des Vergangenen, das sollten wir jeden Tag machen: Bilanz des Tages, sehen, was gut war, was schwer war, wie sich Sorgen aufgelöst oder Leiden gelindert haben und dass wir das dann auch im Gebet vor Gott bringen, ihm danken und ihn auch bitten. Das wird uns helfen. Aber das ist keine Sache eines Augenaufschlags, dazu braucht es wenigstens einige Minuten.
Und noch mehr können wir tun, kann uns zur guten Gewohnheit werden: Dass wir auch die Erfahrungen eines Tages festhalten, sie zusammenbringen mit den Erfahrungen der Vergangenheit aus unserer Erinnerung: "Das ist doch jetzt genauso wie schon vor Monaten, und damals ging es dann doch wieder aufwärts, ich habe das geschafft und bin da durchgekommen, ich bin da von Gott durchgeführt worden." - "Warum soll ich Angst haben, mein Gott hilft mir, da kann ich mir sicher sein, wie er mir auch da schon geholfen hat!" - "Wenn ich auch jetzt ein paar Tage im Dunkel sein muss - das Licht meines Herrn leuchtet mir auch in der Finsternis, und er wird es bei mir auch wieder hell machen wie schon einige Mal in meinem Leben!" Das ist es was wir in dieses Jahr mitnehmen können vom Licht der letzten Weihancht.
Liebe Gemeinde, das wünsche ich uns, dass wir täglich zu dieser kleinen Weile finden, zu diesen paar Minuten der Erinnerung an die guten Erfahrungen mit dem Licht Jesu Christi. Das wird uns helfen, den nötigen Halt, das Vertrauen, den Glauben und eine getroste Gelassenheit in der so schnell rennenden Zeit zu bewahren.


-Kanzelsegen:
Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft / bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn.
AMEN.

* Lied EG 557     Ein Licht geht uns auf

* Fürbittengebet:

         Barmherziger Gott,
dein Licht strahlt in der Dunkelheit.
Deine Weisheit zeigt den Weg zum Leben.
Durch deine Liebe wächst die Hoffnung.
Mache unsere Liebe groß.
Wir bitten dich: Sende dein Licht!

     Wir bitten dich für die Menschen,
die durch ihr Leben hetzen und nur schwer zur Ruhe kommen.
Lass sie dein Licht in ihr Leben aufnehmen, dass auch sie aufatmen können, wenn die Zeit droht, sie zu überrennen.
     Wir bitten dich: Sende dein Licht

     Wir bitten dich für die Menschen, die einsam.
Für die, die einen geliebten Menschen verloren haben und diejenigen, die sich verlassen fühlen.
Gib ihnen den Mut auf andere zuzugehen, dass sie andere finden, die sie an der Hand nehmen und mit denen sie ihren Weg gemeinsam gehen können.
     Wir bitten dich: Sende dein Licht

     Wir bitten dich für die Kranken und Sterbenden und alle Menschen, die mit Schicksalsschlägen zu kämpfen haben.
Sende ihnen Freunde, dass sie durch sie und mit ihnen am Leben teilhaben können.
     Wir bitten dich: Sende dein Licht

     Wir bitten dich für diejenigen, die unter Naturkatastrophen zu leiden haben. Besonders bitten wir heute für die Menschen, die in den Alpen von Schneemassen umschlossen sind.
     Sende ihnen Hilfe, dass sie trotz ihrer schwierigen Situation hoffen können. Stärke sie in ihrem Zusammenhalt.
     Wir bitten dich: Sende dein Licht

     Wir bitten dich für die Menschen, die sich für andere einsetzen. Für die Ehren- und Hauptamtlichen:
-     im Rettungsdienst
-     der Pflege und Diakonie
-     der Seelsorge und Verkündigung
-     und aller, die sich sozial engagieren.
Schenke ihnen Motivation für ihre Arbeit.
Lass andere Menschen den Wert ihres Tuns erkennen, dass die Engagierten Anerkennung erfahren, die sie erfreut
     Wir bitten dich: Sende dein Licht

     In der Stille beten wir für die Menschen, die uns besonders am Herzen liegen oder die uns zu tragen geben.


In der Stille bringen wir das heute Morgen vor dich, was uns in dieser Gottesdienstlichen Stunde besonders am Herzen liegt.

Stilles Gebet


Und gemeinsam beten wir mit den Worten unseres Herrn,


* Vater unser:
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
AMEN.

* Bekanntmachungen:

20.01.2019
10.00 Uhr     GoDi in Wächtersbach
14.00 Uhr     Verabschiedung Dekan Brill,
          Marienkirche Gelnhausen
17.00 Uhr     Neujahrs-Orgelfeuerwerk
Detlef Steffenhagen spielt klassische Filmmusik auf der Orgel. Während des Konzertes ist die Kirche nur mit Kerzen erleuchtet. Außerdem wird das Orgelspiel auf einer Leinwand im Altarraum übertragen, so dass Sie dem Künstler über die Schulter sehen können.

Kollekte:

* Lied EG 487     Abend ward bald kommt die Nacht

* Votum:
Nicht, dass jedes Leid dich verschonen möge,
noch dass dein zukünftiger Weg stets Rosen trage,
keine bittere Träne über deine Wege komme
und kein Schmerz dich quäle -
dies alles wünsche ich dir nicht.
Sondern:
dass dankbar du allzeit bewahrst die Erinnerung an gute Tage.
Dass mutig du gehst durch Prüfungen,
auch wenn das Kreuz auf deinen Schultern lastet,
auch wenn das Licht der Hoffnung schwindet.
Was ich dir wünsche:
dass jede Gabe Gottes in dir wachse,
dass einen Freund du hast,
der deiner Freundschaft wert.
Und dass in Freud und Leid
das Lächeln des Mensch gewordenen Gotteskindes
dich begleiten möge.

* Segen:
Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden.
AMEN.

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BeitragVerfasst am: 13.01.2019 17:11    Titel: Re:


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