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-thommy-
Lektor Wagner


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BeitragVerfasst am: 25.12.2019 22:46    Titel: Abendmahlsgottesdienste am 1. Weihnachtsfeiertag, 25.12.19 Antworten mit Zitat

Abendmahlsgottesdienst am 1. Weihnachtsfeiertag
25. Dezember 2019
09.00 Uhr Ev. Kirche Lettgenbrunn
10.30 Uhr Lohrhaupten
Text: 2. Korinther 8, 9


* Orgelvorspiel
*Lied EG + 34     Komm heiliger Geist

* Begrüßung:
Das Leben ist erschienen, und wir haben gesehen und be-zeugen und verkündigen euch das Leben, das ewig ist, das beim Vater war und uns erschienen ist.
(1. Joh. 1,2)
Im Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes.  
AMEN.
Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.
Liebe Gemeinde, herzlich Willkommen zum Weihanchtsgot-tesdienst mit Abendmahl.

* Eingangslied EG 24, 1-4     Vom Himmel hoch

* Eingangspsalm:
Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht;
und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.

Kommt herzu, lasset uns dem Herrn frohlocken
und jauchzen dem Hort unseres Heils!
Lasset uns mit Danken vor sein Angesicht kommen
und mit Psalmen ihm jauchzen!
Denn der Herr ist ein großer Gott
und ein großer König über alle Götter.
Denn in seiner Hand sind die Tiefen der Erde,
und die Höhen der Berge sind auch sein.
Denn sein ist das Meer, und er hat's gemacht,
und seine Hände haben das Trockene bereitet.
Kommt, lasset uns anbeten und knien
und niederfallen vor dem Herrn, der uns gemacht hat.
Denn er ist unser Gott,
und wir das Volk seiner Weide und Schafe seiner Hand.

Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht;
und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.

Kommt lasst uns anbeten

* Aufforderung zum Bittruf:
Gott, du weißt, dass wir oft im Finstern gehen. Öffne uns Au-gen, Ohren und Herzen, damit wir die Wahrheit über uns und diese Welt sehen und das Richtige tun.
Wir bitten dich um dein Erbarmen:

*Aufforderung zum Lobpreis:
Wir danken dir Gott, dass du dich so klein gemacht hast und in einem Kind in unsere Welt gekommen bist. Wie ein Kind Zeichen des Lebens und der Liebe ist, so danken wir dir für das Leben, das wir haben und die Liebe, die du uns schenkst und wir untereinander erfahren.
So singen wir dein Lob:

* Kollektengebet:
Guter Gott, Licht in der Finsternis. Einer von uns bist du ge-worden in einem kleinen Kind, in Jesus Christus. Von Mensch zu Mensch hast du mit uns gesprochen. Du kennst die Sor-gen, die wir haben. Du kennst die Freude, die wir erleben. Wir sind hier, weil wir uns über deine Nähe freuen. Wir bitten dich, gib uns was wir brauchen: Liebe und Verständnis, Zuversicht und Mut,
einen klaren Blick und offene Ohren. Guter Gott, Licht in der Finsternis. Wir bitten dich durch Jesus Christus deinen Sohn und unseren Bruder, der mit dir und in der Einheit des Heiligen Geistes lebt und Leben schenkt von Ewigkeit zu Ewigkeit.
AMEN.

* Schriftlesung: Lukas 2,1-20
1 Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde.
2 Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war.
3 Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt.
4 Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war,
5 damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger.
B) Siehe Sach- und Worterklärungen zu »Verlobung«.
6 Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass sie gebären soll-te.
7 Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.
8 Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde.
9 Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr.
10 Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird;
11 denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.
12 Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.
13 Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmli-schen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen:
14 Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.
A) Luther übersetzte nach anderer Überlieferung: »... und den Menschen ein Wohlgefallen«.
15 Und als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen nach Bethle-hem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat.
16 Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen.
17 Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war.
18 Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten.
19 Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ih-rem Herzen.
20 Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.
(Lob sei dir, o Christe  - Halleluja)

* Glaubensbekenntnis:
Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn,
unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pila-tus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten und das ewige Leben.
Amen.

* Lied EG 45, 1-3     Herbei o ihr Gläubigen

* PREDIGT:
- Kanzelgruß:
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Got-tes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. AMEN.

Textlesung: 2. Korinther 8, 9
Denn ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus: obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, damit ihr durch seine Armut reich würdet.

Liebe Gemeinde,
In einer Gemeinde unserer Kirche wurde vorgestern nicht Hei-ligabend gefeiert, sondern Karfreitag. Der Pfarrer dort hat die Kerzen am Christbaum aus gemacht und das Krippenspiel fiel aus. Dann wurde nicht "O du fröhliche" gesungen, sondern das Lied: "Jesu, deine Passion will ich jetzt bedenken". Nach der ersten Strophe war die Kirche leer. Laut schimpfend ha-ben die Leute die Christvesper verlassen. Man kann das ja auch verstehen. - Nicht verstehen können sie jetzt sicher, wa-rum dieser Pfarrer so gehandelt hat, warum macht er den Menschen ihren Heiligabend kaputt?
Kurz vor dem Gottesdienst hatte sich folgendes abgespielt: Ein junger Strafentlassener war nach Hause zurückgekehrt. Da ihn die eigenen Eltern nicht aufnehmen wollten, war er zum Pfarrer gegangen. Der hatte ihm Obdach gewährt und ihn zur Christvesper eingeladen. Und da war er jetzt und drängte sich in eine schon voll besetzte Bank. Der Pfarrer be-obachtete es durch die angelehnte Sakristeitür. Und er freute sich, dass der junge Mensch gekommen war. In den nächsten Minuten geschah allerdings etwas Ungeheuerliches: Einer nach dem anderen in der Bank des Strafentlassenen stand auf und suchte sich einen Platz in den anderen - auch schon gut besetzten - Bankreihen. Schließlich saß der junge Mann völlig allein in seiner Bank. Aber nicht lange: Er stand auf und ging hinaus. - In diesem Moment war der Pfarrer durch die Sakristeitür gegangen, hatte die große Deckenbeleuchtung aufflammen lassen und die Christbaumkerzen ausgedreht. Mit Donnerstimme hatte er in die Kirche gebrüllt: "Wir singen Lied 88, Jesu, deine Passion..., denn heute ist Karfreitag, heute wurde unser Herr Jesus Christus ein weiteres Mal gekreu-zigt!"
So war das gewesen, gestern, vorgestern. Darum hat es in dieser Gemeinde keinen Heiligabend gegeben. Einer der schimpfenden Christvesperbesucher hatte es ziemlich laut ausgesprochen: "Mit einem ex Knacki setze ich mich nicht in dieselbe Kirchenbank!"
Wie hätten sie reagiert, liebe Gemeinde, sie, sie und sie? - Was erwarten wir an Heiligabend oder auch heute am 1 / 2. Weihnachtstag? Den Glanz der Kerzen! Die Gefühle der Kindheit! Diese Stimmung - mild und weich wie Watte. Wie viel Störung könnte unser Gefühl ertragen? Wer möchte sich schon von Lumpenpack die weihnachtliche Atmosphäre ver-derben lassen? Wer setzte sich neben einen so herunterge-kommenen Menschen?
Manche denken jetzt sicher: Aber es ist doch Weihnachten! Das macht doch gerade das Schöne an diesem Fest aus, dass der Weihnachtsbaum strahlt, dass die Kinder ihr Krip-penspiel aufführen, dass wir selbst auch einmal wieder Kind sein dürfen. Kann man uns das denn nicht gönnen, wo das Leben in dieser Zeit doch wirklich oft genug hart und freudlos ist! Und wo es doch auch immer wieder ein ganzes Jahr dau-ert, bis es wieder heißt: "Selige Weihnacht"! - Aber, sagen sie einmal: Genügt uns das denn, dieses bisschen Stimmung, diese gefühlige Stunde in der Kirche, das kleine Licht, das von diesem Gottesdienst ausgeht - schon morgen wird es sich aufgezehrt haben. Wollen wir nicht eigentlich viel mehr? Sind unsere Wünsche nicht unendlich viel tiefer? Sehnen wir uns nicht unsäglich nach Liebe, nach Freude, nach Sinn und er-fülltem Leben? Was ist denn der kleine Schauer, den es uns bei "Stille Nacht" über den Rücken treibt? Was sind denn die Wehmut und unsere Tränen der Ergriffenheit beim Spiel der Kinder - gegen das, was wir eigentlich mit jeder Faser unse-res Herzens ersehnen: das volle, wahre Leben, das uns froh und satt macht?
Andere würden vielleicht darauf hinweisen, wie wenig das doch zusammenpasst: Das schönste, höchste Fest der Chris-ten, die herrlichen Lieder von der Geburt des Gottessohns, das Strahlen der Lichter, die gehobene Stimmung der Men-schen zur Weihnacht - und dann ein Strafentlassener, einer von außerhalb der Gesellschaft, einer, der stört, der nicht hierher passt, in schmuddeligen Kleidern wahrscheinlich. - Haben wir eigentlich die Hirten bei der Krippe gesehen? Ha-ben wir wahrgenommen, was das für Leute sind? Einer ging an Krücken! Einer hatte keinen Mantel! Ein dritter hat früher einmal die Kaufleute auf den Gebirgsstraßen überfallen. Ei-nem vierten sieht man sein geistiges Gebrechen schon am Gesicht an. Haben wir sie nicht gesehen? Und das Kind? War das nicht ein Futtertrog, in dem es lag? Hatte nicht gerade noch der Esel daraus gefressen? Und liegt nicht über dem Ganzen dieser strenge Stallgeruch? Ja, passt denn das zu Weihnachten?
Und dann sind sicher noch einige unter uns, die würden von sich sagen: Ich hätte mich zu diesem jungen Menschen in die Bank gesetzt! Gut, das wäre vielleicht ein bisschen unange-nehm gewesen, wenn dann alle so nach einem gucken. Aber man kann doch nicht so sein, so kalt und abweisend... doch nicht an Heiligabend! - Kennen wir uns selbst gut genug? Ei-ner nach dem anderen hat die Bankreihe verlassen. Einer nach dem anderen lässt den Strafentlassenen allein. Wir wä-ren geblieben???
Wie hatte der Pfarrer in der Christvesper angesichts der kal-ten Herzen dieser Menschen gesagt?: "Heute wurde unser Herr Jesus Christus ein weiteres Mal gekreuzigt!" Ja, war denn Christus in diesem heruntergekommenen jungen Mann? Ja, war er nicht viel mehr bei und in den anderen rechtschaf-fenen Gottesdienstbesuchern? Hören und sehen wir noch einmal genau hin: Da ziehen zwei arme Leute über Land nach Bethlehem. Sie ist schwanger und doch hat keiner Herberge. Alle weisen sie ab und kennen kein Erbarmen. Schließlich schickt sie einer in den Viehstall zu den Tieren. Kalt und zugig ist es da gewesen. Dort bekommt die Frau ihr Kind. In eine Futterkrippe muss sie es legen. Auf Stroh muss sie es betten, das sonst dem Vieh zum Lager dient. Das Lumpengesindel der Hirten ist zuerst zu Gast. Wie gesagt: Alles Außenseiter der damaligen Gesellschaft, Behinderte, Arme, unansehnliche Leute... Und das Kind, das da so elend anfängt? Ist später nicht alles so geblieben? Immer dieser Hang zu den Men-schen am Rande, zu den Verachteten, den Zöllnern, den Sündern. Und er selbst? Blieb er nicht der Arme, der nicht hatte, wo er sein Haupt hinlegen konnte? Haben sie ihn selbst nicht auch hinausgedrängt aus ihrer Gemeinschaft? Haben sie ihn nicht auf die Leidensstraße geschickt, auf den Kreuz-weg, in den Tod? Ja, stirbt er nicht, wie er gelebt hat: als der Ausgestoßene, der Verachtete, der Heruntergekommene? So sagt Paulus: Denn ihr kennt die Gnade unseres Herrn Je-sus Christus: obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, damit ihr durch seine Armut reich würdet.
Ob das nicht gerade "die Gnade des Herrn" ist, in der Gestalt eines solch armen Kindes zur Welt zu kommen? Ja, ob nicht Christus, der im Viehstall begann und am Kreuz endet, gerade in dieser Armut das Gesicht Gottes trägt, der es von Anfang an und immer mit den Außenseitern gehalten hat? Wahrhaftig: Durch seine Armut werden wir reich! Das tut Gott um un-sertwillen, dass er so tief hinabsteigt, um uns nah zu sein und uns emporzuheben.
Aber ein für allemal: So ist Gott: Armes Krippenkind, ein Mensch ohne Herberge, einer, der den unteren Weg geht, der Verlierer am Kreuz, der vom Rand der Gesellschaft, der Kran-ke, der Behinderte, der Strafentlassene... In Christus zeigt sich Gott, in dem jungen Mann, den sie allein lassen, in jedem Menschen, der uns arm, mühselig und beladen gegenübertritt. Und in uns selbst auch! Wir wünschen uns nichts mehr, als volles, erfülltes Leben! Wir suchen hier nicht das bisschen Glanz und die paar Tränen der Rührung; wir suchen die Freu-de, die morgen noch bleibt und uns und alles neu macht! - Und wir haben gefunden! Er ist da, der uns Gott als unseren Bruder und unsere Schwester zeigt! Der von oben kommt und reich war, wollte nicht oben bleiben, sondern arm werden. Er ist heruntergekommen - in Jesus, einer von uns geworden in ihm und allen, die arm, klein und elend sind wie er. Und er ist uns ganz nah, wenn wir selbst zu unserer Mühsal stehen, zu unserer Sehnsucht, unserer Angst und Schwäche. Wir dürfen unsere Masken vor ihm fallenlassen. Er ist ja wie wir gewor-den. Wir dürfen ihn Bruder nennen und er wird uns Frieden schenken, Freude und wahres Leben. "Er wurde arm um eu-retwillen, damit ihr durch seine Armut reich würdet."
In einer Gemeinde unserer Kirche wurde gestern/ vorgestern nicht Heiligabend gefeiert, sondern Karfreitag. Die Besucher der Christvesper dort haben nicht begriffen, dass Gott in der Gestalt eines heruntergekommenen Menschen zu ihnen kam. Schenke Gott uns, dass wir ihn begreifen, dass wir ihn emp-fangen und er uns in seiner Armut froh macht. Schenke uns Gott, dass wir in allen Brüdern und Schwestern, die arm und elend sind, ihn erkennen und aufnehmen. Schenke uns Gott, dass wir auch uns selbst annehmen können, so schwach und mühselig wir auch immer sein mögen. Kleiner und elender als dieser Gott in der Krippe ist kein Mensch. Mit ihm als Bruder haben wir das Leben. So wird es Weihnachten für uns! AMEN

Lied EG 27     Lobt Gott ihr Christen alle gleich

ABENDMAHL
* Sündenbekenntnis und Absolution: (stehend)
Als Jesus gefragt wurde, was denn das wichtigste Gebot ist, antwortete er: Du sollst Gott, deinen Herrn, lieben:
von ganzem Herzen, mit ganzer Seele, mit all deiner Kraft. Und deinen Nächsten wie dich selbst. Denn Gott ist Liebe,
und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott. Und Gott in ihm.
An Gott und unseren Mitmenschen aber werden wir schuldig.
Täglich versündigen wir uns an ihnen. Wenn Ihr das auch so seht und bekennt, und wenn Ihr Vergebung um Christi willen begehrt, so sprecht: Ja, mit Gottes Hilfe!

G: Ja, mit Gottes Hilfe

Absolution:
"Welchen ihr die Sünden erlasset, denen sind sie erlassen;
und welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten."
Das sagt Christus zu seinen Jüngern.
Weil auch ihr seine Jünger seid, darum seid ihr frei, einander zu vergeben. So tut das auch, und lasst es die anderen spü-ren.

Als euer Prädikant und als ordentlich Berufener Diener der Kirche Jesu Christi sage ich euch:
Wenn ihr aufrichtig bereut und bekennet, wird Gott euch durch Jesus Christus vergeben.

Im Namen des Vater und des Sohnes und des heiligen Geis-tes,
AMEN.

* Danksagung (Präfation): Wahrhaft würdig und recht, billig und heilsam ist's / daß wir dir, heiliger Herr, allmächtiger Va-ter, ewiger Gott / zu aller Zeit und an allen Orten danksagen / durch deinen Sohn Jesus Christus, unsern Herrn.
Den du der Welt zum Heile gesandt hast / auf daß wir durch seinen Tod Vergebung der Sünde / und durch sein Auferste-hen das Leben haben.
Darum loben die Engel deine Herrlichkeit / darum beten dich an die Mächte und fürchten dich alle Gewalten / die Himmel und aller Himmel Kräfte preisen dich mit einhelligem Jubel. Mit ihnen laß auch unsere Stimmen uns vereinen und anbe-tend ohn Ende lobsingen:

* Lied EG 185.3:
Heilig, heilig, heilig ist der Herre Zebaoth / alle Lande sind seiner Ehre voll. / Hosianna in der Höhe! / Gelobet sei, der da kommt im Namen des Herrn. / Hosianna in der Höhe.

* Einsetzungsworte:
Unser Herr Jesus Christus / in der Nacht, da er verraten ward / nahm er das Brot / dankte und brach's / und gab's seinen Jüngern / und sprach: Nehmet hin und esset / das ist mein Leib (+) / der für euch gegeben wird. Solches tut zu meinem Gedächtnis.
Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Abendmahl / dankte / gab ihnen den / und sprach: Nehmet hin und trinket alle daraus / dieser Kelch ist das neue Testament (+) in mei-nem Blut / das für euch vergossen wird / zur Vergebung der Sünden . Solches tut, sooft ihr's trinket, zu meinem Gedächt-nis.

* Vater unser:
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
AMEN.

* Lied EG 190.2 "Christe, du Lamm Gottes"

* Friedensgruß:
Der Friede des Herrn sei mit euch allen. Keiner sei gegen den anderen, keiner in sich verschlossen. Vergebt, wie euch ver-geben ist, nehmt einander an, wie Christus euch angenom-men hat zum Lobe Gottes.

* Austeilung:

* Lobpreis:
Lobe den Herrn, meine Seele,
und was in mir ist, seinen Heiligen Namen!
Lobe den Herrn, meine Seele und vergiß nicht,
was er dir Gutes getan hat:
Der dir alle deine Sünden vergibt und heilet
alle deine Gebrechen,
der dein Leben vom Verderben erlöst und dich
krönet mit Gnade und Barmherzigkeit.

* Fürbittengebet:
Wir kommen hierher, wir kommen in dein Haus, Gott,
weil wir möchten, dass es in unserem Haus Weihnachten wird.
Richtig Weihnachten, nicht nur ein Gefühl „wie Weihnachten“,
das schon morgen nicht mehr wahr ist.

Unsere Gefühle möchten auch satt werden bei diesem Fest.
Es gibt so vieles, was unsere Gefühle hungern lässt:
Soviel Lieblosigkeit, soviel Gemeinheit, soviel Angst,
soviel Krankheiten und Katastrophen, soviel Tod.

Wir hungern nach Liebe, nach Sinn, nach Hoffnung,
wir hungern danach, dass unsere Liebe recht behält
gegen Lieblosigkeit und Angst. Kannst du uns helfen Gott?
Und: Willst du uns helfen?

Wirst du unsere kranken Gefühle und unsere kranken Gedan-ken Heilmachen und die toten aufwecken?
Wir hören: Weihnachten sei in Erfüllung gegangen, wonach sich die Väter und Mütter unseres Glaubens über Jahrhunder-te gesehnt hatten. Weihnachten hast du dich selbst ent-schlossen,
zu den Menschen zu gehen, als hilfloses Kind zu deinen hilf-losen Kindern.

Aber das ist lange her und weit weg, so scheint uns.
Schenk uns, dass es auch in diesem Weihnachtsfest
bei uns Wirklichkeit wird hier in diesem deinem Haus und
nachher in unserem Haus.

Aber nicht nur hier und dort, sondern auch bei denen,
die unbehaust sind an diesem Weihnachtsfest,
ohne Weihnachtsbaum, ohne gutes Essen,
ohne Dach über dem Kopf und ohne Hoffnung für morgen und übermorgen. Auch den Angehörigen und Freunden unserer Verstorbenen Schwester Brigitte Jakob schenke Trost und Kraft in dieser schweren Zeit. Gib ihnen mit Jesus ein Hoff-nungszeichen das mit dem Weihnachtslicht leuchtet. Hilf den Angehörigen gerade in dieser emotionalen Zeit den Verlust zu ertragen und zu tragen.
Schenk uns ein Weihnachten, das nicht nur unsere Gefühle verändert, sondern durch unsere veränderten Gefühle die Welt.
AMEN.

* Lied EG 36, 1-3     Fröhlich soll mein Herze

* Bekanntmachungen:
Wir laden herzlich ein zum Gottesdienst morgen am 2. Weih-nachtsfeiertag, 26.12.2019 um 10.30 Uhr mit Pfri. Ehlers in Lohrhaupten.

An Silvester, 31.12.2019 feiert Präd. Reichel um 17.30 Uhr den Jahresschluss mit ihnen in Lettgenbrunn

Die Kollekte heute ist bestimmt für den Kirchlichen Jugendför-derplan. Gott segne Geber und Gabe.

Durch diese Weihnachtswoche geleite uns der Wochenspruch aus Johannes 1, Vers 14 a
„Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit“.  AMEN

* Votum:
Der Segen des Gottes
der klein wurde, damit ihr groß werdet.
der ins Dunkel ging, damit ihr den Weg findet,
der das Leiden der Welt aufsuchte, damit ihr Freude habt,
sei mit euch allen,
in dieser Nacht und in allen weiteren Nächten und Tagen.
So geht hin mit seinem Segen:

* Segen:
Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein An-gesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir seinen Frieden.
AMEN.

* Lied EG 44     O du fröhliche

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BeitragVerfasst am: 25.12.2019 22:46    Titel: Re:


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